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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Vorstellungsgespräch: Begründung für Wechsel Gymnasium auf Realschule


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von Bewerber (Gast)


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Ich habe demnächst ein Vorstellungsgespräch (Konzern, IGM) mit einem aus 
der Abteilung und einer Dame von der Personalabteilung.

Da wird evtl. auch die Frage fallen, warum ich nach 2 Jahren vom 
Gymnasium auf die Realschule gewechselt bin.

Der wahre Grund sind mehrere Faktoren:
- Noten insgesamt waren zwar gut, nur bei der 2. Fremdsprache hat's nur 
mit viel viel Frust und Mühe für ne 4 gereicht.
- Mit 2 Lehrerinnen nicht klagekommen, das Gymnasium war eher elitär 
eingestellt und ich war ein Chaot der oft keine Hausaufgaben gemacht hat 
und auch nicht eingesehen hat warum, Noten haben ja gepasst
- Teils massive Bedrängung durch 2 ältere, körperlich überlegene 
Mitschüler

Auf der Realschule war dann alles gut, Abitur an der FOS gemacht, 
E-Technik-Studium in Regelstudienzeit, nur noch Abgabe der 
Bachelorarbeit steht aus.

Was könnte ich nun als Grund für meinen Wechsel auf die "schlechtere" 
Schule anführen, ohne v.a. bei der Personalerin einen allzu schlechten 
Eindruck zu hinterlassen?

von Bewerber (Gast)


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*klargekommen
*...warum ich das tun sollte, denn Noten...

:)

von 2⁵ (Gast)


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Bewerber schrieb:
> Auf der Realschule war dann alles gut, Abitur an der FOS gemacht,
> E-Technik-Studium in Regelstudienzeit, nur noch Abgabe der
> Bachelorarbeit steht aus.

Der Wechsel von Gym an die RS wird niemanden interessieren!

von AVR (Gast)


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Du hast also bald einen E-Technik Bachelor hinter dir?
Wer dich jetzt nach deinem Wechsel vom Gymnasium zur Realschule fragt, 
dem kann man echt nicht helfen.

von Melpusy T. (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6139164:
> Du hast also bald einen E-Technik Bachelor hinter dir?
> Wer dich jetzt nach deinem Wechsel vom Gymnasium zur Realschule fragt,
> dem kann man echt nicht helfen.

Er hat damit verhindert ein BWLer zu werden...

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Bewerber schrieb:
> Was könnte ich nun als Grund für meinen Wechsel auf die "schlechtere"
> Schule anführen, ohne v.a. bei der Personalerin einen allzu schlechten
> Eindruck zu hinterlassen?

Ähhhhh???????????????
Was zum Teufel mußt du denn ein irgenwie geartetes Ereignis aus der 
tiefsten olleolleolle Schulzeit in deinen Bewerbungsunterlagen 
einbringen?

Wenn die das wirklich wissen wollten hätten die dich wohl kaum 
eingeladen, oder?

von BonusGekoppeltAnGewinn (Gast)


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Bewerber schrieb:
> Da wird evtl. auch die Frage fallen, warum ich nach 2 Jahren vom
> Gymnasium auf die Realschule gewechselt bin.

Warum hast du die Angaben ueberhaupt im Lebenslauf? Letzter 
Schulabschluss reicht voellig.

von Qwertz (Gast)


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Bewerber schrieb:
> Was könnte ich nun als Grund für meinen Wechsel auf die "schlechtere"
> Schule anführen, ohne v.a. bei der Personalerin einen allzu schlechten
> Eindruck zu hinterlassen?

Da brauchst du dir keine Gedanken machen, Details über deine Schulzeit 
interessieren beim Vorstellungsgespräch keine Sau. Bereite dich eher auf 
die Frage vor, warum du keinen Master dranhängst, denn das wäre das 
normale Vorgehen.

von Hauptschule (Gast)


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Wer so etwas fragt gehört in den Kindergarten? Selbständig 0% OK für die 
Frage 1%

von Dings (Gast)


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Sag einfach du warst spätentwickler

von ohWeh (Gast)


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Bei deinem ersten Vorstellungsgespräch werden die Dich auch fragen, 
watum du im Kindergarten immer die anderen Kinder verdroschen hast.

von Bewerber (Gast)


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Ok, Dankeschön an... manche :)

von A. N. (bastelmaniac)


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Die Frage kann kommen, aber wenn sie kommt, weißt du was du von der 
Firma halten kannst.

Wer sich für solchen ewig alten Kram interessiert, der nichts mit den 
aktuelleren Leistungen zu tun hat, ist ein pedantischer Fanatiker, der 
selbst dann Haare in der Suppe findet, wenn da gar keine sind, weil da 
war mal was gewesen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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A. N. schrieb:
> ist ein pedantischer Fanatiker, der
> selbst dann Haare in der Suppe findet, wenn da gar keine sind, weil da
> war mal was gewesen.

Öchh, da gibt`s Genügende die einen Bewerber mit allem Möglichen "madig" 
machen wollen. Die  Liste nach der die vorgehen ist lang und voll von 
Absurditäten die als Dreck verwertbar scheinen um den Bewerber damit zu 
beschmutzen.

von Bewerber (Gast)


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A. N. schrieb:
> Die Frage kann kommen, aber wenn sie kommt, weißt du was du von der
> Firma halten kannst.

Naja, wie gesagt es ist ein Konzern. Mit den Leuten aus dem Gespräch 
würde ich anschließend praktisch nichts mehr zu tun haben, daher spielt 
meine Meinung von denen kaum eine Rolle für die Attraktivität der 
Stelle.

A. N. schrieb:
> ein pedantischer Fanatiker, der
> selbst dann Haare in der Suppe findet, wenn da gar keine sind, weil da
> war mal was gewesen.

Naja, solche Leute gibt's halt auch. Solange ICH in deren Weltbild passe 
und die ihr Go geben, dass ich ins Unternehmen passe, ist mir 
anschließend schnuppe warum. :)

von Jemand (Gast)


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Hallo

ist halt der "gute" Umgangston von vielen hier.
Die wurden schon "Erwachsen" geboren (wie traurig) und haben ihr Wissen 
und Lebenserfahrung schon im Kindergarten erworben (Halt 
Wunderkinder...).
Die wenigen Auserwählten halt...
Obwohl schon eine "Ewigkeit" her weis noch sehr genau wie man in der 
Schule auf Bewerbungen vorbereitet wurde, wenn sich an dieser 
"Wissensvermittlung" nichts grundlegend verändert haben sollte so sind 
deine Fragen und Befürchtungen mehr als Nachvollziehbar.
Und ich vermute einfach mal (habe selbst nie studiert) das in einen 
Studium das Bewerbungsverfahren (Wie läuft ein Vorstellungsgespräch ab) 
kein Thema ist - das wäre ja unter der Würde des Lehrpersonals (weil es 
selbst keine Ahnung -mehr- hat?)
Es würde mich freuen gegenteiliges zu hören, aber auch wundern...

Rein Inhaltlich muss man den Aussagen aber zustimmen:
Der Wechsel und noch weniger das warum wird irgendjemand interessieren.

Jemand

von Bewerber (Gast)


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Jemand schrieb:
> das wäre ja unter der Würde des Lehrpersonals (weil es
> selbst keine Ahnung -mehr- hat?)

Nun, böse Zungen könnten anführen, dass man als Ingenieur in der freien 
Wirtschaft besser verdienen würde, wenn man so gut wäre, dass man andere 
Ingenieure ausbilden sollte... Naja :)

Jemand schrieb:
> Obwohl schon eine "Ewigkeit" her weis noch sehr genau wie man in der
> Schule auf Bewerbungen vorbereitet wurde, wenn sich an dieser
> "Wissensvermittlung" nichts grundlegend verändert haben sollte so sind
> deine Fragen und Befürchtungen mehr als Nachvollziehbar.

Noch schlechter eigentlich, denn der Hinweis, dass sowas hinterfragt 
werden könnte stammt nicht aus der Schule, sondern von einem Kontakt im 
Konzern.

von Jemand (Gast)


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Bewerber schrieb:
> Noch schlechter eigentlich, denn der Hinweis, dass sowas hinterfragt
> werden könnte stammt nicht aus der Schule, sondern von einem Kontakt im
> Konzern.

Echt :-O

Was für ein Schei.. Verein - angeblich fehlen doch Bewerber zu einer 
Ausbildung in vielen Berufe und auch Ingenieure werden doch ach so 
"verzweifelt" gesucht...

Überhebliches Pack die Damen und Herren in den Personalabteilungen der 
Konzerne.
Hoffentlich geraten diese xcvxc!qrv auch mal in Situationen wo sie so 
richtig unter Druck geraten und "gequält werden"

Eine Idee:
Die Diagnose des Labors beim Facharzt abwarten, am besten noch ein 
"schöner" Anruf durch die Sprechstundenhilfe des Arztes das man 
möglichst schnell zurückrufen soll, der Arzt aber erst Montag um neun in 
der Praxis ist - möglichst mit einigen zusätzlichen Feiertagen direkt 
vor den Wochenende dazwischen.

Ja wenn ich so etwas höre was du da berichtest, was aber letztendlich 
immer wieder zu hören ist - die eigentlichen Details sind letztendlich 
nicht Relevant- werde ich so richtig zum "Menschenfreund"...

von Konzern-Entwickler (Gast)


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Bewerber schrieb:
> Da wird evtl. auch die Frage fallen, warum ich nach 2 Jahren vom
> Gymnasium auf die Realschule gewechselt bin.

Naja, vieleicht weil du damals noch ein Kind/Jugendlicher warst und es 
wichtigere Dinge im Leben gab, als für Schulfächer zu pauken.

Später hat dich dann der Ehrgeiz um so mehr gepackt, was sich an deinem 
weiterem JÜNGEREM Werdegang zeigen lässt.

Einfach erzählen wie es ist, das letzte was man da hören will ist die 
Schuld der anderen.

Und ignoriere die gefrusteten hier im Forum, die versuchen dich nur 
runter zu ziehen.

von Bewerber (Gast)


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Konzern-Entwickler schrieb:
> Und ignoriere die gefrusteten hier im Forum, die versuchen dich nur
> runter zu ziehen.

Alles gut, das ist mir wohlbekannt :)

Leider ist die Frage zu DE-spezifisch um in einem englischsprachigen 
Forum zu fragen. Dort tritt dieses Phänomen nämlich kaum auf.

von Qwertz (Gast)


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Bewerber schrieb:
> Konzern-Entwickler schrieb:
>> Und ignoriere die gefrusteten hier im Forum, die versuchen dich nur
>> runter zu ziehen.
>
> Alles gut, das ist mir wohlbekannt :)

Du hast von mir eine ehrliche Antwort erhalten, ganz ohne Frust.

Beitrag #6139367 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Thomas B. (thomas2)


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> Du hast von mir eine ehrliche Antwort erhalten, ganz ohne Frust.

Die nicht unbedingt richtig sein muss.

Ich bin selbst den Weg RS -> FOS -> FH-Diplom gegangen, da war nicht mal 
ein unvorhergesehener Wechsel drin. Bei meinen Vorstellungsgesprächen 
als Absolvent wurde überraschend oft wegen dieses nicht so gängigen Wegs 
nachgehakt. Teils wurde es positiv bewertet, dass ich dadurch einer der 
jüngsten Absolventen war. Teils konnte man nicht viel damit anfangen, 
die FOS gibt es gar nicht in allen Bundesländern und selbst wenn ist sie 
relativ unbekannt. Teils wurde bereits die Entscheidung gegen das 
Gymnasium in der Grundschule und das spätere "Nachholen" des Fachabi als 
Bruch im Lebenslauf gesehen. Eine Personalerin bei BASF wollte 
tatsächlich genau aufgedröselt haben, warum ich nicht nach der 
Grundschule aufs Gymnasium bin.

Ein Bekannter ist den Weg Gym -> RS -> FOS -> Berufsausbildung gegangen. 
Denn haben sie nach der Ausbildung allen Ernstes nicht übernommen, weil 
ihnen die mehrfachen Umentscheidungen erst Gym, dann doch RS, dann doch 
Fachabi, dann doch Ausbildung nicht gefallen haben.

Personaler sind komisch.

Die Frage des TE ist schon berechtigt, es bringt nur nichts, sie in 
einem Forum für Elektroniker zu stellen. Sich Sichtweise hier ist 
möglicherweise eine völlig andere als die Sichtweise von Personalern.

von Jemin K. (jkam)


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Du hattest Probleme mit einer Fremdsprache und noch nicht Deine 
Begeisterung für Elektronik entdeckt. Das hast Du erst zum Zeitpunkt X 
gemacht und von da an wolltest Du nichts anderes mehr. Aber wie die 
anderen schon sagen, kratzt vermutlich keine Sau.

von Jemin K. (jkam)


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Thomas B. schrieb:
> weil
> ihnen die mehrfachen Umentscheidungen erst Gym, dann doch RS, dann doch
> Fachabi, dann doch Ausbildung nicht gefallen haben.

Vermutlich haben sie sich nur was ausgedacht um den wahren Grund nicht 
zu nennen. Ich habe noch fast keinem abgelehnten Bewerber die Wahrheit 
gesagt. Wozu auch.

von Bewerber (Gast)


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Jemin K. schrieb:
> Wozu auch.

Ist das ernst gemeint? Vielleicht um dem Bewerber die Möglichkeit zu 
geben was an seinen (scheinbaren) Defiziten zu ändern? Also manche 
Leute, echt...

Thomas B. schrieb:
> Die Frage des TE ist schon berechtigt, es bringt nur nichts, sie in
> einem Forum für Elektroniker zu stellen. Sich Sichtweise hier ist
> möglicherweise eine völlig andere als die Sichtweise von Personalern.

Ein Forum für Personaler kenne ich leider nicht ^^

von Jemin K. (jkam)


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Bewerber schrieb:
> Ist das ernst gemeint? Vielleicht um dem Bewerber die Möglichkeit zu
> geben was an seinen (scheinbaren) Defiziten zu ändern? Also manche
> Leute, echt...

Was habe ich denn davon? Der Bewerber ist viel eher gekränkt und 
ärgerlich auf mich, verklagt mich, was weiß ich. Deshalb gibt's auch 
kein Feedback. Und das tut jede Personalabteilung, die nicht völlig 
bekloppt ist. Was denkst Du, was rauskommt, wenn Du einem Bewerber 
sagst, dass er zu schlecht deutsch spricht?

von Bewerber (Gast)


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Jemin K. schrieb:
> Was habe ich denn davon?

Kurzfristig nix, aber so ist das mit der Empathie.

Jemin K. schrieb:
> Was denkst Du, was rauskommt, wenn Du einem Bewerber sagst, dass er zu
> schlecht deutsch spricht?

Mhm. Fachlich passt also immer alles oder wie?

von Jemin K. (jkam)


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Empathie und so sind auch alle super, nur leider muss man vorsichtig 
sein, wo sie angebracht ist und wo nicht. Im Geschäft geht es darum, 
dass der Laden läuft. Nett sein kann ich zu den Leuten die für mich 
arbeiten und die Ehrlichkeit auch schätzen. Aber Du musst bedenken, dass 
auf eine offene Stelle vielleicht 20 Bewerber kommen. Schöne Beispiele 
von heute und gestern: Eine Bewerberin, die vor 10 Jahren studiert hat, 
in der Zwischenzeit in der Touribranche gearbeitet hat und nur bei einer 
Tech-Firma (als Rezeptionistin :-|). Sie schreibt in ihrer Bewerbung, 
dass sie sich in der Zeit aber fachlich fit gehalten hat. Soll ich mit 
der jetzt anfangen, zu diskutieren ob das ausreicht? Soll ich sie 
ablehen weil sie Rezeptionistin war? Das Gesamtbild passt einfach nicht 
und mir ist auch egal wieso. Da kann ich endlos Emails schreiben und mit 
denen sinnlos diskutieren. Wozu?
Nächster Bewerber: Studiert, aus dem Ausland und noch nicht in der EU, 
Deutsch A2. Bewirbt sich damit auf Job mit Kundenkontakt ein Level unter 
seiner formalen Qualifikation, ein Haufen Rechtschreibfehler in der 
Bewerbung samt seinem Motto als "Wenn Du an dich glaubst, bist Du schon 
fast am Ziel".
Was soll ich dem sagen? Was soll dabei rauskommen? Will ich, dass der 
seine Bewerbung verbessert und jemandem anderen die Zeit stiehlt? Das 
sind hoffnungslose Fälle. Der übergroße Teil der eingeladenen Bewerber 
fällt dagegen raus, weil sie von ihrer Persönlichkeit her nicht passen. 
Soll ich mit einem Narzissten jetzt erörtern, dass ich ihn für 
narzisstisch halte? Kann der das ändern? Wird der mir wohlgesonnen 
bleiben?
Kurzum, der potentielle Schaden ehrlich mit Leuten ihre Probleme zu 
erörtern übersteigt den Nutzen massiv. Aber keine Angst, als ich mit dem 
Mist angefangen habe, war ich auch noch idealistisch ;-)

Beitrag #6139440 wurde von einem Moderator gelöscht.
von BonusGekoppeltAnGewinn (Gast)


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Thomas B. schrieb:
> Ein Bekannter ist den Weg Gym -> RS -> FOS -> Berufsausbildung gegangen.
> Denn haben sie nach der Ausbildung allen Ernstes nicht übernommen, weil
> ihnen die mehrfachen Umentscheidungen erst Gym, dann doch RS, dann doch
> Fachabi, dann doch Ausbildung nicht gefallen haben.
>
> Personaler sind komisch.

Ich bezweifel, dass es ausschliesslich daran lag. Dann haetten sie am 
Anfang gar nicht erst genommen.

Es sieht aber auch extrem seltsam aus. Nicht studieren, doch studieren, 
nicht studieren. Das so jemand den Job hinschmeisst und doch studiert, 
ist viel wahrscheinlicher als bei jemanden der direkt nach der 
Realschule die Ausbildung gemacht hat. Letzterer muss naemlich zunaechst 
das Fachabi nachholen.

Darum werden auch Leute aus der Gegend bevorzugt, falls eine Uebernahme 
geplant ist. Leute von woanders gehen tendenziell viel oefter in die 
Heimat zurueck oder woanders hin.

von Percy N. (vox_bovi)


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Bewerber schrieb:

> Da wird evtl. auch die Frage fallen, warum ich nach 2 Jahren vom
> Gymnasium auf die Realschule gewechselt bin.
>

Vor längerer Zeit lernte ich eine junge Dame kennen, die gerade ihr 
juristisches Staatsexamen bestanden hatte.

Die Herren Professores der Prüfungskommission kriegten sich kaum ein vor 
Begeisterung darüber, dass sie ihr Abi auf dem 
Wirtschaftsgymnasium/höhere Handelsschule gebaut hatte. Entsprechend 
locker verlief die Prüfung ...

Hintergrund war, dass das ihre letzte Chance gewesen war, weil sie schon 
von so vielen anderen Schulen geflogen war, dass kein normales Gymnasium 
sie noch genommen hätte. Das hat sie den Prüfern natürlich nicht 
erzählt.

von BonusGekoppeltAnGewinn (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Die Herren Professores der Prüfungskommission kriegten sich kaum ein vor
> Begeisterung darüber, dass sie ihr Abi auf dem
> Wirtschaftsgymnasium/höhere Handelsschule gebaut hatte. Entsprechend
> locker verlief die Prüfung ...

Unsinn. Deswegen wird niemand bevorzugt. Eher im Gegenteil. Jedes Jahr 
schliessen viele das Abitur an BOS und Fachgymnasium ab. Ein prominentes 
Beispiel, auch Anwalt: Gerhard Schröder.

von Percy N. (vox_bovi)


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BonusGekoppeltAnGewinn schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Die Herren Professores der Prüfungskommission kriegten sich kaum ein vor
>> Begeisterung darüber, dass sie ihr Abi auf dem
>> Wirtschaftsgymnasium/höhere Handelsschule gebaut hatte. Entsprechend
>> locker verlief die Prüfung ...
>
> Unsinn. Deswegen wird niemand bevorzugt.

Schön, dass Du dem Prüfungsgespräch so gut gefolgt bist ...

von Tippgeber (Gast)


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Bewerber schrieb:
> Da wird evtl. auch die Frage fallen, warum ich nach 2 Jahren vom
> Gymnasium auf die Realschule gewechselt bin.

Immer bei der Wahrheit bleiben:

"Ich habe das Gymnasium nicht gepackt, obwohl das level heute so niedrig 
ist, daher können Sie davon ausgehen, dass ich nur mittelmäßig begabt 
bin".

von arbeitsloserArbeitsloser (Gast)


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A. N. schrieb:
> Die Frage kann kommen, aber wenn sie kommt, weißt du was du von der
> Firma halten kannst.

Nach der Lehre + 5 Jahre BE hat mich mal einer beim Vorstellungsgespräch 
gefragt warum ich von der Realschule gar keine Zeugnisse beigelegt habe 
und er brauche die ja unbedingt! lelchen

Hab dann auch nen Tag später meine Bewerbung zurückgezogen.

von Bimbo. (Gast)


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Das ist, als ob man dich nach deinen Grundschulnoten fragt..

von Rick M. (rick-nrw)


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Bewerber schrieb:
> Da wird evtl. auch die Frage fallen, warum ich nach 2 Jahren vom
> Gymnasium auf die Realschule gewechselt bin.

Ich bin auch mal vom Gymnasium auf die Realschule gewechselt, 
anschließend Lehre, FOS und Studium.

Mein Lebenslauf fängt an mit 19xx Lehre zum .........
Mein erstes "Zeugnis" ist mein Gesellenbrief


Bewerber schrieb:
> Der wahre Grund sind mehrere Faktoren:
> - Noten insgesamt waren zwar gut, nur bei der 2. Fremdsprache hat's nur
> mit viel viel Frust und Mühe für ne 4 gereicht.

Falls dazu doch eine Frage kommen sollte,
bleib beim Problem 2.Fremdsprache.

Elitäre Lehrer(innen), Mobbing würde ich nicht erwähnen.

Mich, Ü50, hat vor kurzem bei einem Interview gefragt, warum ich so 
lange studiert habe (im letzten Jahrtausend).

Wenn es tatsächlich an so etwas scheitern sollte, wäre das eh die 
falsche Firma.

Die haben dich obwohl du das im Lebenslauf stehen hast zum 
Vorstellungstermin eingeladen.

Also das ganze gelassen angehen.

Bei den nächsten Lebensläufen frühstens bei der Mittleren Reife 
anfangen. Wenn Du den Bachelor hast, kein früheres Zeugnis angeben.

Beitrag #6139658 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6139665 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Böser Onkel (Gast)


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Das sich hier aber auch immer ein paar Besserwisser aufspielen müssen,
dass Zensuren oder ein offensichtlich ungewöhnlicher Wechsel die
gelangweilten Personaler nicht interessieren würde.
Habt ihr dafür ein Mandat, für diese Personengruppe zu sprechen?
Wenn die Personaler das wissen wollen, dann fragen die auch danach
und ob dieses Detail Einfluss auf deren Entscheidungen hat, kann
hier auch keiner sagen, woher auch, Kristallkugel?
Auf dem Arbeitsmarkt ist gar nichts sicher, nicht mal, wenn man
ein Spitzen-Absolvent ist.
Es hat nur Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, mehr nicht.
Es wird immer so ein Gewese gemacht um Datenschutz usw., aber
ausgerechnet bei Firmen gibt man und das auch noch freiwillig,
sensible Daten preis, die denen nichts anzugehen hat.

von Solo Sonnenschirm (Gast)


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Bewerber schrieb:
> Auf der Realschule war dann alles gut, Abitur an der FOS gemacht,

welche FOS, also auf welche 'Fachrichtung ist die FachOberSchule 
ausgerichtet?
Wenns eine FOS 'Technik' ist, schlägt das ein Gymnasium in der 
Humanistischen Richtung (Tote Sprachen) locker. Als ET'le muss es auch 
kein neusprachliches oder gar musisches Gymnasium sein.

von Solo Sonnenschirm (Gast)


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Böser Onkel schrieb:
> Das sich hier aber auch immer ein paar Besserwisser aufspielen müssen,
> dass Zensuren oder ein offensichtlich ungewöhnlicher Wechsel die
> gelangweilten Personaler nicht interessieren würde.
> Habt ihr dafür ein Mandat, für diese Personengruppe zu sprechen?


Dummschwätzer forte!
Fürs Teilen von persönlicher Erfahrung brauchts kein Mandat! Also tauch 
ab und bleib unten.

von Elektrofan (Gast)


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Abwegige (und wenigstens derzeit nicht mehrheitsfähige) Begründung:
Mit einer Herkunft von manchen sog. "Gymnasien" sind die
Zukunftschancen eher übersichtlich.

Beitrag #6139730 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6139738 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6139748 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6139759 wurde von einem Moderator gelöscht.
von SysIngMue (Gast)


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Bewerber schrieb:

> ... Abitur an der FOS gemacht,

Alles davor gehört NICHT in die Bewerbung! Interessiert auch niemanden.

Beitrag #6139836 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6139849 wurde vom Autor gelöscht.
Beitrag #6139895 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6139909 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6139911 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6139921 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6140090 wurde von einem Moderator gelöscht.
von A. N. (bastelmaniac)


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Bewerber schrieb:
> Naja, wie gesagt es ist ein Konzern. Mit den Leuten aus dem Gespräch
> würde ich anschließend praktisch nichts mehr zu tun haben, daher spielt
> meine Meinung von denen kaum eine Rolle für die Attraktivität der
> Stelle.

Naja, es sagt schon etwas über die allgemeine Firmenkultur aus, wie 
Bewerber behandelt werden.

> Naja, solche Leute gibt's halt auch. Solange ICH in deren Weltbild passe
> und die ihr Go geben, dass ich ins Unternehmen passe, ist mir
> anschließend schnuppe warum. :)

Am Ende kann man viel theoretisieren, die Praxis wird es zeigen, ob es 
passt.

Eigentlich muss ich meine Aussage aus dem vorherigem Posting von mir 
etwas korrigieren. Wenn man mich freundlich nach evtl./vermeintlichen 
Brüchen im Lebenslauf fragt, auch die in ferner Vergangenheit liegen, 
sehe ich kein Problem darin.

Ich zielte eher auf die Bewerbungssituationen ab, in denen diese uralten 
Geschichten usw. negativ ausgelegt werden und man eigentlich nur erzählt 
bekommt, wie scheiße im Grunde man sei. Leider gibt es hier immer noch 
genügend Leute, die sich das gefallen lassen und glauben sie wären 
härter als andere, weil sie sich sowas antun.

von Percy N. (vox_bovi)


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A. N. schrieb:

>
> Ich zielte eher auf die Bewerbungssituationen ab, in denen diese uralten
> Geschichten usw. negativ ausgelegt werden und man eigentlich nur erzählt
> bekommt, wie scheiße im Grunde man sei. Leider gibt es hier immer noch
> genügend Leute, die sich das gefallen lassen und glauben sie wären
> härter als andere, weil sie sich sowas antun.

Es fragt dich nur, wie häufig so etwas tatsächlich vorkommt.

Einfach so zum Spaß wird sich niemand die Mühe machen, den Bewerber 
herunterzuputzen. Sinnvoll könnte das nur aus wenigen Gründen sein:
1. Man will das Selbstwertgefühl des Bewerbers schädigen, um den Preis 
zu drücken. Das bringt nichts; man kann eh den Preis selbst bestimmen.
2. Es ist klar, dass es dieser Bewerber nicht sein soll. Damit er nur ja 
nicht auf die Idee kommt, wegen rechtswidriger Benachteiligung zu 
klagen,  erzählt man ihm gleich, warum er sowieso der letzte Loser ist.
3. Man möchte herausfinden, was der Bewerber alles mit sich machen 
lässt. Leider vergrault man damit genau die Leute, die man brauchen 
könnte - für Handlanger wird niemand diesen Aufwand veranstalten.

Insgesamt dürfte es für den Arbeitgeber meistens unattraktiv sein  dich 
so zu gebärden.

von Bewerber (Gast)


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Also falls es irgendwen interessiert: Es hat keiner nachgefragt.

von A. N. (bastelmaniac)


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Percy N. schrieb:
> Es fragt dich nur, wie häufig so etwas tatsächlich vorkommt.

Wenn man in der bedauerlichen Situation ist, dass einem das Arbeitsamt 
im Nacken sitzt, dann recht häufig.

Deinen Ausführungen dazu, was der AG davon hat, stimme ich zu.

Vermutlich sind es Menschen die Ihr Ego durch niedermachen anderer 
definieren.

Wenn man aber einmal im Berufsleben drin ist und nur noch von Job zu Job 
wechselt, ist die Welt eine völlig andere. Ist ja auch völlig klar, 
siehe deine Ausführungen dazu.

von Ich schon wieder (Gast)


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A. N. schrieb:
> Wenn man aber einmal im Berufsleben drin ist und nur noch von Job zu Job
> wechselt, ist die Welt eine völlig andere.

Selbst wenn man im Berufsleben ist, wechselt "man" nicht einfach so von 
Job zu Job, die Welt ist da auch anders.

Ingenieur, 20 Jahre Berufserfahrung, keine Arbeitslosigkeit, findet auch 
nicht so einfach einen neuen Job, wen er wechseln möchte.

Arbeitsamt im Nacken ist sch..., richtig.

von SysIngMue (Gast)


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Ich schon wieder schrieb:

> Ingenieur, 20 Jahre Berufserfahrung, keine Arbeitslosigkeit, findet auch
> nicht so einfach einen neuen Job, wen er wechseln möchte.
>
> Arbeitsamt im Nacken ist sch..., richtig.

Die sind mit Mitte 40 auch viel zu alt, die nimmt niemand. Es sei denn, 
die sind in einer Nische hochspezialisiert und es ist einer dieser 
extrem seltenen Arbeitsplätze gerade frei geworden.

von Ich schon wieder (Gast)


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SysIngMue schrieb:
> Es sei denn,
> die sind in einer Nische hochspezialisiert und es ist einer dieser
> extrem seltenen Arbeitsplätze gerade frei geworden.

Ja - und die Gehaltsvorstellung liegt deutlich über 50k€/a (40h-Woche).

Zum Thema mal zurück, Wechsel Gymnasium - Realschule.

Jemand wurde mit Mitte 50 und nach 30 Jahren Berufserfahrung als 
Ingenieur in einem Vorstellungsgespräch gefragt, warum er statt 8 
Semestern 12 gebraucht hat.

Also besser verschweigen, wenn man 2x von der Grundschule geflogen ist.

von Msd (Gast)


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Ich schon wieder schrieb:
> Jemand wurde mit Mitte 50 und nach 30 Jahren Berufserfahrung als
> Ingenieur in einem Vorstellungsgespräch gefragt, warum er statt 8
> Semestern 12 gebraucht hat.
>
> Also besser verschweigen, wenn man 2x von der Grundschule geflogen ist.

Blödsinn. Man antwortet dann einfach, dass man nach dem Studium sich 
schnell einarbeiten konnte und das Feedback der Kollegen und 
Vorgesetzten keinen Defizit erkennen ließen der auf die längere 
Studienzeit zurückblicken ließ.

Und schon hat man die Situtation gemeistert.

Wie kann man sich von sowas nur so verrückt machen lassen.

von Torben (Gast)


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Guten Morgen,

Ich schon wieder schrieb:
> Ingenieur, 20 Jahre Berufserfahrung, keine Arbeitslosigkeit, findet auch
> nicht so einfach einen neuen Job, wen er wechseln möchte.

Kann ich bestätigen. Zwei Fälle im Bekanntenkreis. Sogar sehr 
sympathische Typen. Kaum Chance mit 40.
Als Ing bist du nur austauschbarer Schrott. Ist leider so.

Torben

von SchonWiederGast (Gast)


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Torben schrieb:
> Kann ich bestätigen. Zwei Fälle im Bekanntenkreis. Sogar sehr
> sympathische Typen. Kaum Chance mit 40.
> Als Ing bist du nur austauschbarer Schrott. Ist leider so.

Und warum habe ich 2018 mit 49 Jahren bei einem nach IGM zahlenden 
Großbetrieb (> 100.000 MA) einen Job in der Entwicklung bekommen?

von SysIngMue (Gast)


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SchonWiederGast schrieb:

> Und warum habe ich 2018 mit 49 Jahren bei einem nach IGM zahlenden
> Großbetrieb (> 100.000 MA) einen Job in der Entwicklung bekommen?

Weil du ein Troll bist?

von Msd (Gast)


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SysIngMue schrieb:
> Weil du ein Troll bist?

Oder du selber nichts auf die Kette bekommst?

von Böser Onkel (Gast)


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SchonWiederGast schrieb:
> Und warum habe ich 2018 mit 49 Jahren bei einem nach IGM zahlenden
> Großbetrieb (> 100.000 MA) einen Job in der Entwicklung bekommen?

Weil die allerseits beschworene Absolventenschwemme vereinzelt
nicht die erhofften Bewerber gebracht hätten, die sich die Wirtschaft
wünschte. Dann kann schon mal eine Wahl getroffen werden, von der
man profitieren kann, Glückwunsch.

Ich schon wieder schrieb:
> Arbeitsamt im Nacken ist sch..., richtig.

Wenn man gebildet ist, dann veliert das Amt schnell seinen Schrecken.
Man muss denen nur zeigen, dass man sich bemüht und wenn die einen
in einer Sinnlosmassnahme parken wollen, verlangt man eben eine
zum Beruf passgenaue Weiterbildung. Wenn für das eine Geld
da ist, dann auch für das andere. Den Trägern kann man auf den Zahn
fühlen. Bei sinnlosen Vermittlungsvorschlägen lässt man eben die
eigenen Bewertungsbögen seiner Zeugnisse weg, baut eine Lücke in den
Lebenslauf oder sucht sich eine Stelle bei der selben Firma die
besser passen würde und nimmt dem Amt den Wind aus den Segeln.
Man darf nur eben nie auf ein VV untätig sein.

Die Ungebildeten, tappen in die Falle gern mal rein und lassen sich
dann manipulieren. Aber doch nicht mit uns, oder?

SysIngMue schrieb:
> Die sind mit Mitte 40 auch viel zu alt, die nimmt niemand. Es sei denn,
> die sind in einer Nische hochspezialisiert und es ist einer dieser
> extrem seltenen Arbeitsplätze gerade frei geworden.

Arbeitsplätze sind in der Regel keine Planstellen, die von Rechts wegen 
besetzt werden müssen. Meist ist das Willkürlich wenn nicht andere 
Zwänge
da greifen.

Mit 40 mag man nicht mehr bei Personalern ins Beuteschema passen, aber
viele bewerben sich eher Klassisch und da macht man das diesen 
Schreibtischtätern auch zu leicht. Man muss denen manchmal öfters mal
auf den Pelz rücken, dass die ihren Hintern mal hoch bekommen.
Wenn man sich den Arbeitsaufwand auf beiden Seiten mal anschaut,
ist der des Bewerbers um einiges größer als die des Personalers.
Die meisten Bewerber sind nur naiv und machen es den Entscheidern zu
bequem. Dann brauchen die Firmen nämlich auch nichts bieten und das
kann man bei Kununu bescheiden ganz gut nach lesen. Man sollte da
alle Firmen und alle Bewerbungen bewerten, damit die Wirtschaft
vielleicht mal merkt, das wir eben nicht nur Humankapital und
gerechte Beute sind.

von Kastanie (Gast)


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Böser Onkel schrieb:
> Wenn man sich den Arbeitsaufwand auf beiden Seiten mal anschaut,
> ist der des Bewerbers um einiges größer als die des Personalers.

Woher willst du das wissen Michael? Warst du mal Personaler?

Ansonsten rechne mal kurz:
Der Personaler setzt eine Stellenanzeige. Der Aufwand mag noch 
überschaubar sein, da hier oftmals dieselben Vorlagen dienen.
Darauf erhält er z.B. 20 Bewerbungen.

Ich kenne zwar deine Denkweise sehr gut, da du diese hier seit über 
einem Jahrzehnt mannigfach unter verschiedenen Nicks verbreitet hast 
(ich darf diese leider nur nicht zu häufig aufzählen, denn sonst fühlt 
sich der tapfere LöschLothar wieder berufen).
Aber ich behaupte, die werden nicht ungelesen gepackt und in die Tonne 
getreten. Das wäre in der Tat ein Aufwand von wenigen Sekunden.

Nein, die werden gelesen und geprüft. Alleine das beansprucht enorm 
Zeit.
Wenn dann noch mehrere Bewerber passen, dann geht die Arbeit erst 
richtig los.

Du als (ehemaliger) Bewerber hast jedoch deinen Aufwand in Grenzen 
halten können, indem der Lebenslauf ja nur einmal geschrieben und ggf. 
ergänzt werden muss. Die paar spezifischen Zeilen für die entsprechende 
Stellausauschreibung kosten da sicher nicht mehr Zeit!

Ja Michael, manchmal ist es hilfreich, den verbissenen Pauschalhass 
abzulegen und die Sache mit etwas emotionalem Abstand zu betrachten.

Dein Coach!

von Idiotenhasser (Gast)


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SchonWiederGast schrieb:
> Torben schrieb:
>> Kann ich bestätigen. Zwei Fälle im Bekanntenkreis. Sogar sehr
>> sympathische Typen. Kaum Chance mit 40.
>> Als Ing bist du nur austauschbarer Schrott. Ist leider so.
>
> Und warum habe ich 2018 mit 49 Jahren bei einem nach IGM zahlenden
> Großbetrieb (> 100.000 MA) einen Job in der Entwicklung bekommen?

Weil die Jammernazis aus dem Östen, die sich bevorzugt hier rumtreiben, 
ihre "Berufserfahrung" ausschliesslich in der Warteschlange im Jobcenter 
gewonnen haben. Einen Arbeitsplatz aus der Nähe haben die in ihrem Leben 
noch nie gesehen.

von Juniormanager (Gast)


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Also bei mir hättest du von Anfang keine Chance mit diesem Bildungsweg. 
Ich kann keine Lowperformer gebrauchen.

von ACDC (Gast)


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Bewerber schrieb:
> Ich habe demnächst ein Vorstellungsgespräch (Konzern, IGM)

Für eine Ausbildung?

von Bewerber (Gast)


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ACDC schrieb:
> Für eine Ausbildung?

Ist die Frage ernstgemeint? Für eine Festanstellung natürlich.

von Qwertz (Gast)


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Bewerber schrieb:
> ACDC schrieb:
> Für eine Ausbildung?
>
> Ist die Frage ernstgemeint? Für eine Festanstellung natürlich.

Viel Glück und Erfolg wünsche ich dir.

von Elektrofan (Gast)


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Zitate von oben:

>>> Weil die Jammernazis aus dem Östen, die sich bevorzugt hier
>>> rumtreiben, ihre "Berufserfahrung" ausschliesslich in der
>>> Warteschlange im Jobcenter gewonnen haben. Einen Arbeitsplatz
>>> aus der Nähe haben die in ihrem Leben noch nie gesehen.

Weil es in der "DDR" keine 'richtigen' Arbeitsplätze gegeben hat?
Und was haben die eigentlich die letzten 30 Jahre so gemacht?

>> Also bei mir hättest du von Anfang keine Chance mit diesem
>> Bildungsweg. Ich kann keine Lowperformer gebrauchen.

Ergo: Nehmt Zugereiste!     SCNR


> Viel Glück und Erfolg wünsche ich dir.

Ich auch.

von Böser Onkel (Gast)


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Elektrofan schrieb:
> Ergo: Nehmt Zugereiste!     SCNR

Aber nicht, bevor man Arabisch und den Koran gelernt hat.

von Kastanie (Gast)


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Böser Onkel schrieb:
> Aber nicht, bevor man Arabisch und den Koran gelernt hat.

Ohje Michael,

die Liste der Menschengruppen, die du als das Übel deines Unheils 
ansiehst wird immer länger.
In diesem Punkt bist du zumindest mit F.B. voll konform und siehst in 
der AfD das Heil.
Schon lustig, wie sich 2 Personen, die eine vollkommen konträre 
Lebensart und Lebenseinstellung haben, sich hier wieder einig sind.
Vielleicht wird das ja dein neuer Freund?

Ich drücke dir die Daumen,
dein Coach!

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