Gast
#6139761
Hallo Forum :)
Ich habe vermutlich eine doofe Frage, aber komme irgendwie nicht
drauf...
Ich würde gerne für eine Filterschaltung eine Spule mit einer
vorgegebenen Induktivität realisieren. Die Impedanz der verwendeten
Leitung, Z_R, ist fest auf ca. 12 Ohm, daran kann ich nichts verändern,
nur die Länge ist variabel. Die Leitung ist am Ende kurzgeschlossen.
Mein Ansatz:
Eingangsimpedanz einer kurzgeschlossenen Leitung abhängig von der Länge
der Leitung:
[math] Z_{in}=jZ_R \tan (\beta l) [\math]
Impedanz einer Induktivität:
[math]Z_L=j\omega L[\math]
Gleichsetzen:
[math]j\omega L=jZ_R \tan (\beta l)[\math]
Daher:
[math]l=\frac{1}{\beta}\arctan\left(\frac{\omega L}{Z_R}\right)[\math]
Meine Frage:
Ist dann wirklich nur eine Spule "sichtbar", oder kommt noch eine
Kapazität mit, wie wenn die kurzgeschlossene Leitung beispielsweise
lambda/4 lang ist?
Wenn ich in meiner ADS-Schaltung im Chebyshev-Bandsperrfilter die Spule
durch eine solche Transmission Line ersetze, dann wird das Filter extrem
schmalbandig. Als würde da noch irgendwas anderes mitkommen....
Ich bedanke mich schonmal bei euch, das würde mir wirklich sehr helfen.
LG