Stromkabel hast Du dran? Gerade bei den DOM übersieht man diesen kleinen
zweipoligen Stecker an der Rückseite schnell, und dann passieren sehr
merkwürdige Dinge.
David schrieb:> Leider funktionieren in den Maschinen nur spezielle HDD's (WD Caviar)
Vermutlich sind die Geometriedaten (Cylinder, Sektoren usw.) fest
eingestellt oder müssen zumindest irgendwo eingegeben werden.
Automatismen, die die Konfiguration über die IDE-Schnittstelle auslesen
oder sogar die Platte auf die benötigten Parameter einstellen kamen erst
später auf.
Hängt es daran, besteht die Möglichkeit das Problem zu lösen wenn man
die benötigten Daten herausbekommt. Werden dagegen Eigenschaften
benutzt, die nur die WD Caviar Platten haben, besteht wenig Hoffnung.
Ausserdem gibt es noch hundert andere Möglichkeiten warum es nicht
funktioniert - Dateisystem, Raw Formatierung z.B.
Georg
David schrieb:> Leider funktionieren in den Maschinen nur spezielle HDD's (WD Caviar)
Na ja, dann darfst du dich nicht wundern, wenn SSD als Ersatz nicht
funktionieren.
Wie auch immer das System feststellt, daß es eine WD Caviar ist,
Typennummernabfrage, Grössenabfrage, ...
sowas Ähnliches kenne ich auch.. alte DOS Kisten mit IDE HDDs
umgerüstet, DOS installiert ohne Probleme, Soft drauf kopiert und dann
Fehler beim Lesen von Datei xxxx
Am besten funktionieren IDE-CF Karten Adapter, da dann kleine Kapazität
der CF Karten nehmen und ganz wichtig, die CF-Karten müssen im PIO Mode
laufen und dürfen keinen DMA Mode besitzen, so klappt es bei uns
David schrieb:> Komischerweise kann ich die Installation der Stationssoftware komplett> und fehlerfrei durchführen.> Will ich die Maschine starten bootet er bleibt aber dann beim STL Loader> hängen und sagt "can't open TASK.TXT"
Wie installiert?
Richtig neu mit Disketten?
Was für ein Betriebssystem?
Hast du SYS:C:\ gemacht?
David schrieb:> Leider funktionieren in den Maschinen nur spezielle HDD's (WD Caviar)
Glaub ich nicht.
Wenn die Parameter im Bios eingestellt werden, muß es gehen.
Thomas S. schrieb:> Am besten funktionieren IDE-CF Karten Adapter, da dann kleine Kapazität> der CF Karten nehmen und ganz wichtig, die CF-Karten müssen im PIO Mode> laufen und dürfen keinen DMA Mode besitzen, so klappt es bei uns
Das sollte gehen.
CF-Karten kleiner als 2GB sollten gehen.
David schrieb:> oder IDE to SDCard um.
Das hat bei mir in einem ähnlichen Fall auch nicht funktioniert.
Guten Morgen,
Vielen Dank für die vielen Hinweise!
Ich werde mir jeden zu Herz nehmen und ausprobieren.
soul e. schrieb:> Stromkabel hast Du dran? Gerade bei den DOM übersieht man diesen kleinen> zweipoligen Stecker an der Rückseite schnell, und dann passieren sehr> merkwürdige Dinge.
Das Stromkabel war natürlich an der DOm dran! ;-)
MaWin schrieb:> Na ja, dann darfst du dich nicht wundern, wenn SSD als Ersatz nicht> funktionieren.>> Wie auch immer das System feststellt, daß es eine WD Caviar ist,> Typennummernabfrage, Grössenabfrage, ...
Das merkt das System nicht.
Diese Platte wurde von Siemens damals vorgeschlagen, weil keine
Ahnung...
Die eingestellte, vorgegebene Geometrie im Bios hat 42MB Kapzität, aber
die WD Caviar 1,6GB
georg schrieb:> Vermutlich sind die Geometriedaten (Cylinder, Sektoren usw.) fest> eingestellt oder müssen zumindest irgendwo eingegeben werden.> Automatismen, die die Konfiguration über die IDE-Schnittstelle auslesen> oder sogar die Platte auf die benötigten Parameter einstellen kamen erst> später auf.
Die Geometriedaten müssen auf eine Einstellung fest im Bios eingestellt
werden.
Aber das hatte ja auf der SD Karte funktioniert.
Ich konnte mit Fdisk die Festplatte ganz normal partitionieren, die
Partition aktive setzen und anschließend formatieren.
Alles Fehlerfrei, genau sie die komplette Installation der
Betriebssoftware.
Thomas S. schrieb:> Am besten funktionieren IDE-CF Karten Adapter, da dann kleine Kapazität> der CF Karten nehmen und ganz wichtig, die CF-Karten müssen im PIO Mode> laufen und dürfen keinen DMA Mode besitzen, so klappt es bei uns
Welche CF Karten nutzt Ihr?
Bernhard K. schrieb:> Bootet die Maschine noch von Floppy-Disk und kann dann auf die DOM oder> IDE-SD-Card zugreifen?> Wenn ja evtl. die Floppy durch ein "Gotek-Floppy-Emulator" ersetzen und> dann halt von diesem "Gotek-Laufwerk" booten: Hier beschrieben
Genau diese Laufwerke habe ich schon seit 3 Jahren in den 3 Maschinen.
Mit Diskettenlaufwerke möchte ich nicht mehr arbeiten... :-)
Leider lässt sich die Maschine nicht vom Diskette/Stick booten.
Sie muss von der HDD gestartet werden...
michael_ schrieb:> Wie installiert?> Richtig neu mit Disketten?> Was für ein Betriebssystem?
Die Installation läuft über ein DOS Programm vollautomatisch.
Disketten nutzen wir nicht, sondern nur diesen "Gotek-Floppy-Emulator"
Das ist ein Siemensinternes DOS System.
michael_ schrieb:> Nachtrag für CF-Karten.>> Auch der Adapter sollte nicht für DMA augelegt sein.> Kann man umbasteln. Im Netz gibt es Anleitungen.
Das schau ich mir an!!
Vielen Dank für die tollen Tipps.
Ich bekomme heute einen IDE to CF Adapter und 3 verschiedene CF Karten.
1 mal Transcend 128MB Industrial CFlash card
1 mal Innodisk 128MB iCF4000 CompactFlash Industrial
1 mal Transcend CFCard 4GB 133x (diese war beim Adapter dabei)
Vielleicht funktioniert ja eine...
Viele Grüße
David
kann ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen. Habe die selber mehrfach
verbaut. Wenn die Daten im BIOS stimmen muss es gehen. Zum Test würde
ich erst mal ein "normales" DOS nehmen. Erstmal nichts von Siemens.
Damit muss es laufen. Dann kann der Rest kommen. Evtl gibts eine
versteckte Datei auf der alten HDD?
Moin,
> Das ist ein Siemensinternes DOS System.
Da könnte das Problem liegen, denn DOS/Win 3.x unterstützt nur
Festplatten bis 504 (?) MB nativ. Eine zeitlang hatten die Festplatten
eine Jumperstellung, die sie auf diese Grenze "herunterformatierte". Mit
einem festplattenspezifischen Treiber ging damals auch mehr, jedoch
nicht über 2 GB.
Ich kenne das Problem von alten Meßgeräten (mit eingebautem 386er). Für
diesen Zweck hatte ich immer einen Schrank alter Festplatten bzw. habe
diese "antiquarisch" gekauft.
Hi,
Stephan schrieb:> kann ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen. Habe die selber mehrfach> verbaut. Wenn die Daten im BIOS stimmen muss es gehen. Zum Test würde> ich erst mal ein "normales" DOS nehmen. Erstmal nichts von Siemens.> Damit muss es laufen. Dann kann der Rest kommen. Evtl gibts eine> versteckte Datei auf der alten HDD?
du kannst gern vorbei kommen und dich vom Gegenteil überzeugen. :-)
Ich habe das Problem das sich die komplette Software nur mit folgender
Geometrie installieren lässt:
Cylinder = 977
Head = 5
Pre = 300
Lz = 977
Sec = 17
entspricht 40MByte.
Nur mit dieser Bios Einstellung kann ich die Stations Software
installieren.
Nutze ich eine im LowLevel formatiere Caviar21600 funktioniert alles auf
Anhieb, alles andere nicht...
Viele Grüße
David
Dann könnte es am Installationsprogramm liegen. Daß die Software über
BIOS mit den Geometriedaten direkt auf den Datenträger zugreift, kann
ich mir nicht vorstellen. Es sei denn, es wurden für die damalige Zeit
so viele Daten generiert, daß man das Betriebssystem umgehen mußte.
Versuche doch, eine 40 MB Platte zu kaufen (ibäh & Konsorten) und dort
das Programm zu installieren. Anschließend kannst Du das Programm 1:1
kopieren auf eine größere Platte - bei DOS geht das ja noch.
(Und dann unbedingt noch ein 1:1 - Abbild auf DVD brennen!
David schrieb:> Welche CF Karten nutzt Ihr?
wir nutzen z.B. die CF Karten von Swissbit Industrial Grade
früher gab es von den HDD Herstellern auch Tools, da konnte man die HDD
Größe per Software einstellen und die Daten wurden direkt auf der HDD
übernommen
David schrieb:> Ich habe das Problem das sich die komplette Software nur mit folgender> Geometrie installieren lässt:>> Cylinder = 977> Head = 5> Pre = 300> Lz = 977> Sec = 17>> entspricht 40MByte.>> Nur mit dieser Bios Einstellung kann ich die Stations Software> installieren.
Wenn das FLash Modul mit der Einstellung läuft, dann ist doch gut.
Dann hat es eben nur 40MB.
Naja wirklich installiert wird ja da nichts. Ein par Dateien werden
kopiert....Nimm doch mal so ein Modul, installiere ein DOS, schau ob er
bootet und kopieren dann DEIN Programm einfach da drauf.
Hi,
Stephan schrieb:> Wenn das FLash Modul mit der Einstellung läuft, dann ist doch gut.> Dann hat es eben nur 40MB.> Naja wirklich installiert wird ja da nichts. Ein par Dateien werden> kopiert....Nimm doch mal so ein Modul, installiere ein DOS, schau ob er> bootet und kopieren dann DEIN Programm einfach da drauf.
Das ist doch das was nicht funktioniert.
Die Datei ist vorhanden und im Dos kann ich diese Text Datei mit dem
Editor öffnen und auch speichern usw...
Nur wenn die Maschine startet und Ihr Betriebssystem hochfahren will,
meckert sie rum das es nicht geht.
Aber mit der HDD geht es.
Die Erste CF Card geht gleich mal gar nicht.
Installation verläuft wieder ganz normal, und er schließt die
Installation fehlerfrei ab.
Aber beim Neustart nimmt er den Bootloader und das war es,
eingefroren...
Viele Grüße
David
David schrieb:> Will ich die Maschine starten bootet er bleibt aber dann beim STL Loader> hängen und sagt "can't open TASK.TXT"
Womöglich falscher Pfad (Laufwerksbuchstabe)?
Hi,
2 Cent schrieb:> Womöglich falscher Pfad (Laufwerksbuchstabe)?
Nein, da kann man ja nichts ändern.
Das macht er alles bei Installation automatisch.
Macht man ein 1:1 von einem System was funktioniert, geht es auch nicht.
Irgendwie verstehe ich das hier nichts.
Mache ich das selbe 1:1 auf eine HDD funktioniert es...
Aber, defragmentiere ich eine funktionierende HDD bootet er nicht
mehr...
Da wird es wohl den Bootloader zerlegen...
Gruß David
das einzige was mir dann noch einfallen würde wäre die IO.SYS und
MSDOS.SYS sind etwas "speziell vom Hersteller" muss das nicht unbedingt
laufen. Läuft denn nun ein NORMALES Dos mit der Flash Variante ?
rbx schrieb:> David schrieb:>> Aber, defragmentiere ich eine funktionierende HDD bootet er nicht>> mehr...>> Wie bitte??
Ich kann mich dunkel erinnern dass bei DOS, zumindest manchen Versionen,
die Position der Systemdateien (io.sys u.s.w.) im Bootsektor hinterlegt
ist. Wenn man die Systemdateien versehentlich gelöscht und wieder drauf
kopiert hat, klappte das Booten dann trotzdem nicht mehr, weil die Datei
dann woanders auf der Platte lag als im Bootsektor vermerkt.
Falls das bei diesem System auch so ist, und beim Defragmentieren die
Systemdateien verschoben wurden, wäre das eine mögliche Erklärung
dafür...
David schrieb:> Macht man ein 1:1 von einem System was funktioniert, geht es auch nicht.> Irgendwie verstehe ich das hier nichts.>> Mache ich das selbe 1:1 auf eine HDD funktioniert es...
Die Geometrie wurde ja schon angesprochen, ich vermute auch dass es
damit zusammenhängt.
Eine 1:1-Kopie funktioniert i.A. nur problemlos bei der Adressierung der
Sektoren mit fortlaufenden Nummern ab 0 beginnend. Das ist zwar seit
über 20 Jahren der Standard, aber 1992 war das noch eher unüblich,
zumindest bei IDE-Platten. Bei der alten Adressierung mit
Cylinder/Head/SectorPerTrack (CHS) kann man dagegen nicht so ohne
weiteres 1:1 kopieren, sondern nur wenn beide Platten die gleiche
Geometrie haben. Bzw vermutlich reicht es wenn die Zielplatte mindestens
gleichviele Zylinder, Köpfe und Sektoren-pro-Spur hat wie die Quelle,
die restlichen Sektoren bleiben dann einfach unbenutzt.
Nun haben die Flash-Medien ja keine Zylinder und Köpfe usw, aber wenn
sie ein IDE-Interface haben und daran mit CHS adressiert werden können,
findet intern eine Umrechnung statt. D.h. sie haben auch eine "virtuelle
Geometrie"...evtl kann man die ja konfigurieren?
Ich hatte vor einigen Jahren auch dieses Problem. Habe dann den Tip
bekommen, statt MS-DOS FreeDOS zu nehmen und damit ging es: ich habe von
der Ursprungs-HD mit dd eine 1:1 Kopie auf CF-Card gemacht und dann
FreeDOS drübergebügelt.
wenn diese Software in einem Sektor irgendwelche Registrierungsdaten
ablegt dann kann es sein das nach einem Defrag das nicht mehr geht weil
gezielt in einem Sektor gesucht wird, früher wurden da schöne
Schweinereien gemacht.
wenn man die HDD auf eine andere HDD clont, dann könnte in dem Sektor
die Serialnummer von der HDD stehen, dann klappt das auch nicht und CF
Karten und SD-Karten haben auch andere Nummern..
Thomas S. schrieb:> wenn man die HDD auf eine andere HDD clont, dann könnte in dem Sektor> die Serialnummer von der HDD stehen, dann klappt das auch nicht und CF> Karten und SD-Karten haben auch andere Nummern..
mit einer anderen HD klappt es ja, nur nicht mit DOM
Mathias A. schrieb:> Ich kann mich dunkel erinnern dass bei DOS, zumindest manchen Versionen,> die Position der Systemdateien (io.sys u.s.w.) im Bootsektor hinterlegt> ist. Wenn man die Systemdateien versehentlich gelöscht und wieder drauf> kopiert hat, klappte das Booten dann trotzdem nicht mehr, weil die Datei> dann woanders auf der Platte lag als im Bootsektor vermerkt.
Das ist normal.
Deshalb habe ich schon weiter oben gefragt, ob sys C: gemacht wurde.
Auch die command.com muß so eingespielt werden.
Normales kopieren reicht nicht.
Bei DOS macht man doch sowieso erst mal das Laufwerk startfähig mit SYS
C:
Wenn sich dann die command.com meldet und nach der Uhrzeit fragt ist
alles gut.
Danach kann man die alten Dateien 1:1 rüberkopieren.
bingo schrieb:> Habe dann den Tip> bekommen, statt MS-DOS FreeDOS zu nehmen und damit ging es: ich habe von> der Ursprungs-HD mit dd eine 1:1 Kopie auf CF-Card gemacht und dann> FreeDOS drübergebügelt.
Da hast du Glück gehabt.
Manche Programme verlangten eine bestimmte DOS-Version.