Kräfte ausrechnen die von Motoren auf ein Plastikgehäuse wirken?

OP #6143928
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Wenn ich mir so Plastikgehäuse 3D drucken lassen will, wo auch durch 
eingebaute Motoren ziemliche Kräfte entstehen können,
wie wird das in der Fachsprache bezeichnet und wer berechnet das?

Also wer berechnet zBsp bei einer Handkreissäge falls sie stecken 
bleibt, wieviel Kraft da auf das Plastikgehäuse wirken und wie stark es 
sein muss, dass dieses nicht zerspringt oder zerreißt?
OP #6143939
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Walter T. schrieb:
> Roman K. schrieb:
>> Also wer berechnet zBsp bei einer Handkreissäge falls sie stecken
>> bleibt, wieviel Kraft da auf das Plastikgehäuse wirken und wie stark es
>> sein muss, dass dieses nicht zerspringt oder zerreißt?
>
> Der Berechnungsingenieur. Anschließend gibt es Muster und Tests.

Ha, Berechnungsingenieur. Hät ich selber draufkommen können.
Danke!
#6146698
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Roman K. schrieb:
> wie wird das in der Fachsprache bezeichnet und wer berechnet das?

Wird als Motorhalterung bezeichnet.
>
> Also wer berechnet zBsp bei einer Handkreissäge falls sie stecken
> bleibt, wieviel Kraft da auf das Plastikgehäuse wirken und wie stark es
> sein muss, dass dieses nicht zerspringt oder zerreißt

Kann jeder berechnen, der die Festigkeitslehre kennt und für 
Berechnungen anwenden kann.
Wobei weniger das max. Drehmoment incl. Kippmoment des Motors relevant 
sein dürfte als viel mehr weit höhere Anforderungen, wie z.B. Mißbrauch 
oder Schlageinwirkung auf Motoren.

Nick M. schrieb:
> Festigkeitslehre wird von Maschinenbauern berechnet.

Nein, die Festigkeitslehre wird nicht berechnet, sondern für Auslegungen 
angewendet.
Meintest Du vermutlich aber so. :)

> Händisch, per FEM oder schnöde ausprobiert (grob berechnet + Erfahrung)

Ja, alle normalen Belastungen werden grob (incl. SF) berechnet.
Und dann kommen noch Zuschläge aus den Erfahrungen dazu, welche die 
abartigen Belastungen auch noch einigermaßen sicher abdecken können.

Kann sich auch bis auf die Auswahl schlagfester Kunststoffe erstrecken.
Gast #6146804
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WTF schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Kann man nicht berecnen.
>
> Das halte ich für ein Gerücht...

Ohne zu wissen was "Steckenbleiben" genau heißt, kann man es nicht 
berechnen.

Wenn das Sägeblatt samt Motor innerhalb von 1s von Nenndrehzahl auf 0 
gebremst wird ist das eine ganz andere Belastung als wenn das in 100 
oder 10ms passiert.
#6146810
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mech schrieb:
> Wenn das Sägeblatt samt Motor innerhalb von 1s von Nenndrehzahl auf 0
> gebremst wird ist das eine ganz andere Belastung als wenn das in 100
> oder 10ms passiert.

Das klingt unrealistisch. "Steckenbleiben" ist oft mit verkanten 
verbunden. Die Belastung durch das Verkanten ist um Größenordnungen 
größer (und in einer anderen Richtung) als das popelige Moment, das der 
Motor oder die kleine Schwungmasse des Sägeblatts aufbringen können.

Aber kein Problem. Ein fähiger Berechnungsingenieur weiß das.

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