Forum: /dev/null NOAA: Weltweit wärmster Januar seit 141 Jahren [Endet: 17.2.]


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von Gustav K. (hauwech)


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"Der vorige Monat war nach Angaben der US-Wetterbehörde NOAA der 
weltweit wärmste Januar in ihrer 141-jährigen Messreihe."

"Nach NOAA-Angaben war der Januar besonders warm in großen Teilen 
Russlands, in Teilen von Skandinavien und in Ostkanada. Dort sei es 
mindestens 5 Grad wärmer gewesen als in den Regionen im Januar üblich."

https://www.heise.de/newsticker/meldung/US-Wetterbehoerde-Weltweit-waermster-Januar-seit-Messbeginn-4660555.html

Das hat der "Homo sapiens" mal richtig gut hinbekommen.
Nebenbei: Heute sind hier 15°C angesagt und morgen 20°C.

In meiner Kinderzeit haben wir uns um diese Jahreszeit um die besten 
Plätze am Ofen gestritten und pro Winter einen halben Lastwagen Brikett 
und Eierkohle verfeuert. Dieses Jahr haben wir noch keine 5 Stunden 
geheizt und die Raumtemperatur fällt nicht unter 18°C. Gut möglich, dass 
der Februar den nächsten Rekord aufstellen wird. Dann stehen die Chancen 
gut, dass wir im Sommer die 50°C Marke knacken.

Wobei mich erstaunt, dass immer noch die Bezeichnung "Homo sapiens" 
verwendet wird. Denn Homo sapiens ist lateinisch und bedeutet: 
„verstehender, verständiger“ oder „weiser, gescheiter, kluger, 
vernünftiger Mensch“. In großen Teilen ist gerade das Gegenteil der 
Fall.

"Homo immernochmehrdollarskosteeswaseswolle" würde besser passen.

Gustav

: Gesperrt durch Moderator
von Sven S. (schrecklicher_sven)


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Ja, uns steht eine echte Klimakatastrophe bevor.
Aber nicht wegen Eis- und Schneefreier Winter.
Sondern weil der Klimawandel zu größeren Wanderungsbewegungen führen 
wird, die wir mit unserem schimpansenhaften Territorialverhalten nicht 
bewältigen werden.

von Richard H. (richard_h27)


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Gustav K. schrieb:
> Das hat der "Homo sapiens" mal richtig gut hinbekommen.
.
.
.
> In meiner Kinderzeit haben wir uns um diese Jahreszeit um die besten
> Plätze am Ofen gestritten und pro Winter einen halben Lastwagen Brikett
> und Eierkohle verfeuert.

Und dann wär der Homo Sapiens allgemein schuld.

von Gustl B. (-gb-)


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1. Die Erwärmung erfolgt exponentiell solange wir unser Verhalten nicht 
ändern. Mit zunehmender Steigung werden sich dann auch solche 
Rekordmeldungen häufen.

2. Ein Problem sind nicht nur die "Klimawandelleugner", sondern auch 
die, denen das egal ist. Ich kenne mehrere Leute die sagen, dass war 
früher schon mal viel wärmer, Artensterben gab es auch schon, ist mir 
doch egal ich will jetzt bequem leben.
Ja, die haben schon Recht, die Erde kann nicht untergegen, es sterben 
Arten aus und auch für den Menschen wird es ungemütlich. Wenn man keine 
Kinder hat und/oder ein Egoist ist, dann kann man das tatsächlich so 
sehen. Aber das ist eben asozial. Nach meiner Beobachtung ist diese 
Gruppe an Menschen sehr viel größer als die der "Klimawandelleugner" die 
sagen dass es keinen menschenverursachten Klimawandel gibt. Nur fällt 
diese Gruppe eben deutlich weniger auf weil sie einfach so weiterlebt 
wie bisher - und dadurch das Klima weiter schädigt wie bisher.

von Achim B. (bobdylan)


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Gustav K. schrieb:
> Wobei mich erstaunt, dass immer noch die Bezeichnung "Homo sapiens"
> verwendet wird.

Natürlich wird diese Bezeichnung noch immer verwendet; schließlich haben 
wir uns die selber verpasst. Würden uns die Schimpansen benennen, würden 
wir wahrscheinlich "Homo Arschkrampiensis" oder so ähnlich heißen.

von F. B. (finanzberater)


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Gustav K. schrieb:
> "Homo immernochmehrdollarskosteeswaseswolle" würde besser passen.

Ich kann dir garantieren, dass ich trotz meines Vermögens und dank 
meiner sparsamen Lebensweise weniger CO2 produziere als 90-99 % der 
FfF-Kiddies.


Achim B. schrieb:
> Natürlich wird diese Bezeichnung noch immer verwendet; schließlich haben
> wir uns die selber verpasst. Würden uns die Schimpansen benennen, würden
> wir wahrscheinlich "Homo Arschkrampiensis" oder so ähnlich heißen.

Bei euerm Menschenhass wäre es doch das beste, wenn wir aussterben, 
oder? Was habt ihr dann gegen den Klimawandel? Also ich genieße bis 
dahin noch das schöne Wetter. Mich betrifft das sowieso nicht mehr.

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Achim B. schrieb:
>
>> Wobei mich erstaunt, dass immer noch die Bezeichnung "Homo sapiens"
>> verwendet wird.
>
> Natürlich wird diese Bezeichnung noch immer verwendet;

Man könnte die Bezeichnung ja in "Homo non sapiens" ändern.

von Fred F. (feuerstein7)


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Diese warmen Winter gibt es doch erst seit der Einführung der 
Winterreifenpflicht. Ich vermute da ganz stark einen Zusammenhang.

von Reinhard S. (rezz)


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F. B. schrieb:
> Also ich genieße bis
> dahin noch das schöne Wetter. Mich betrifft das sowieso nicht mehr.

Wozu brauchst du dann, gerade bei deiner sparsamen Lebensweise, noch 
dein Vermögen? Vererben wäre ja für den Umweltstandpunkt 
kontraproduktiv.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Gustav K. schrieb:
> und pro Winter einen halben Lastwagen Brikett
> und Eierkohle verfeuert

Na, da habt ihr kräftig dran mitgearbeitet, das es heute so warm ist.

F. B. schrieb:
> Ich kann dir garantieren, dass ich trotz meines Vermögens und dank
> meiner sparsamen Lebensweise weniger CO2 produziere als 90-99 % der
> FfF-Kiddies.

Witzbold. Dieses Vermögen wurde doch durch den rücksichtslosen Umgang 
mit Ressourcen erst ermöglicht.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Ich sags mal so... Klimaschutz muss man sich auch leisten können. Wenn 
die dafür nötigen Produkte dermaßen teuer sind, daß sich nur die oberen 
10.000 die Dinger leisten können (denen das Thema aber sowieso 
scheißegal ist), bleibt den normalsterblichen 7 Millarden halt nur der 
Klimawandel übrig.

Ich muß auch sagen, daß mir der Klimawandel immer egaler wird. Egal was 
man probiert, teurer wird sowieso alles und verboten wird auch immer 
mehr, dazu kommt noch die nervige Krähta Thunfisch. Nee ehrlich - sollen 
sie Klimaschutz bezahlbar machen und nicht nur alles andere teurer. Dann 
überlege ich es mir vielleicht.

von Gustl B. (-gb-)


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Ja genau so Leute wie dich meinte ich oben. Dabei kann man doch einfach 
anfangen Dinge nicht zu kaufen oder nicht zu tun. Das kostet dann 
nämlich auch kein Geld sondern man spart sogar. Nicht in den Urlaub 
fahren/fliegen, keine neue Spielekonsole alle paar Jahre, keinen 
größeren Fernseher, neues Handy, ... das wird eben nur noch gekauft wenn 
ein altes Gerät kaputt geht. Aber so funktionieren die Menschen nicht, 
sie wollen das Handy mit der noch besseren Kamera, den Fernseher mit 
noch mehr Bildpunkten, ... das ist aber eben der falsche Weg wenn es um 
Nachhaltigkeit geht.

Und noch etwas:
Heutzutage wird ja viel gespeichert, wer wann wohin geflogen ist, wer 
welches Auto wann besessen hat, ...
Ich hoffe sehr, dass eine künftige Generation, die unter dem Verhalten 
jetziger Generationen durch den Klimawandel zu leiden hat, diese 
Verursacher dann irgendwann zur Rechenschaft zieht.
Dann heißt es in einigen Jahrzehnten wenn es um die Rente geht:
Schön, dass sie so viel gearbeitet haben, sie würden jetzt eine solche 
Rente bekommen, aber da ziehen wir jetzt all das ab was sie an 
Umweltschäden verursacht haben, sie sind ja doch recht viel geflogen und 
haben viel unnötig konsumiert, da bleibt jetzt nicht mehr viel übrig als 
Rente, ja eigentlich müssten sie noch was als Strafe bezahlen. Seien sie 
froh, wenn wir sie mit Grundsicherung davonkommen lassen.

: Bearbeitet durch User
von Joachim S. (oyo)


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Gustl B. schrieb:
> 1. Die Erwärmung erfolgt exponentiell solange wir unser Verhalten nicht
> ändern. Mit zunehmender Steigung werden sich dann auch solche
> Rekordmeldungen häufen.
>
> 2. Ein Problem sind nicht nur die "Klimawandelleugner", sondern auch
> die, denen das egal ist. Ich kenne mehrere Leute die sagen, dass war
> früher schon mal viel wärmer, Artensterben gab es auch schon, ist mir
> doch egal ich will jetzt bequem leben.
> Ja, die haben schon Recht, die Erde kann nicht untergegen, es sterben
> Arten aus und auch für den Menschen wird es ungemütlich. Wenn man keine
> Kinder hat und/oder ein Egoist ist, dann kann man das tatsächlich so
> sehen. Aber das ist eben asozial. Nach meiner Beobachtung ist diese
> Gruppe an Menschen sehr viel größer als die der "Klimawandelleugner" die
> sagen dass es keinen menschenverursachten Klimawandel gibt. Nur fällt
> diese Gruppe eben deutlich weniger auf weil sie einfach so weiterlebt
> wie bisher - und dadurch das Klima weiter schädigt wie bisher.

Ernst gemeinte Frage: Wie viele Leute kennt ihr denn, die wegen des 
Klimawandels tatsächlich signifikante Änderungen an ihrem Lebensstil 
vorgenommen und dadurch ihren CO2-Fussabdruck um sagen >= 50% reduziert 
haben? Wobei 50% nach vorherrschender Meinung ja immer noch viel zu 
wenig wären, die Pro-Kopf-CO2-Emissionen nach dem Konsumprinzip liegen 
in Deutschland schliesslich bei 10,8 Tonnen pro Jahr, man geht meines 
Wissens nach aber davon aus, dass jeder Erdbewohner nur maximal 2 Tonnen 
pro Jahr verbrauchen dürfte, um den Klimawandel zu stoppen. Der 
Durchschnittsdeutsce müsste seine CO2-Emissionen also auf weniger als 
ein Viertel reduzieren.

Ich persönlich kenne niemanden, der den Klimawandel leugnet. Und 4-5 
überdurchschnittliche "grüne" Leute, für die das ein ganz wichtiges 
Thema ist. Aber kein einziger von denen, auch von den besonders grünen, 
hat in den letzten Jahren seinen Lebensstil irgendwie so geändert, dass 
das irgendeine signifikante Reduzierung ihres CO2-Fussabdrucks bedeutet 
hätte.
Die wenigen, die überhaupt irgendetwas geändert haben, haben Dinge 
geändert, die realistisch betrachtet nur mit geringen CO2-Einsparungen 
einhergehen, und haben den Einspar-Effekt durch diese Massnahmen 
drastisch überschätzt. Und sich wegen dieser kleinen CO2-Einsparungen 
meinem Eindruck nach dann teilweise sogar wie die grossen Klimaretter 
gefühlt.

Ich will keineswegs sagen, dass diese minimalen CO2-Einsparungen sinnlos 
waren. Besser als nichts. Aber mir hat sich da mehrfach der Eindruck 
aufgedrängt, da da manch einer ein schlechtes Gewissen hatte, weil ihm 
bewusst oder unterbewusst durchaus klar war, dass auch sein Lebensstil 
weit davon entfernt ist, "klimafreundlich" zu sein. Und diese kleinen 
Änderungen am Lebensstil dann tatsächlich so eine Art Ablass-Ritual 
waren, um das eigene Gewissen zu beruhigen. Man suchte sich irgendeine 
Einschränkung aus, mit der man vglw. gut leben konnte, redete sich dann 
nur allzu gerne ein, wie stark die Auswirkungen dieser Einschränkung 
sind etc.  Da gibt es (stark überzogen gesagt natürlich) echt Leute, die 
sich einreden, weil sie jetzt statt fünf- nur noch viermal die Woche 
Fleisch essen und nur noch das besonders teure Bio-Fleisch vom lokalen 
Metzger kaufen, das hätte jetzt einen nennenswerten Einfluss und damit 
würden sie ja sooo viel moralischer und klimafreundlicher handeln als 
der ganze Mindestlöhner-Pöbel, der sich 1-2mal die Woche abgepacktes 
Billigfleisch im Discounter kauft. Nur um sich dann irgendwie zur 
Selbst-Überhöhung einreden zu können: "Naja, vielleicht lebe auch ich 
nicht 100%ig klimafreundlich - aber ich bin in der Beziehung garantiert 
immer noch besser als die Mehrheit meiner Mitmenschen, die da in Bezug 
auf das Klima nach dem Motto "nach mir die Sintflut!" leben!".

Wobei auch das meiner Meinung nach nicht stimmt. Gerade die 
überdurchschnittlich "grünen" Leute in meinem Bekanntenkreis sind 
tatsächlich tendenziell auch überdurchschnittlich wohlhabend. Und nichts 
korreliert so stark mit den CO2-Emissionen einer Person wie deren 
Einkommen/Vermögen. Wer viel Geld hat, der hat eine grössere Wohnung 
oder sogar ein Haus, mit entsprechend höheren Heizkosten und 
Stromverbrauch, der verreist tendenziell häufiger, meist per Flugzeug, 
hat mehr Kinder und vielleicht sogar mehr als ein Auto.
Dieses Phänomen hat das Umweltbundesamt ja auch schon in einer Studie 
untersucht und mit dem Begriff "klimabesorgte Klimasünder" bezeichnet.

Kennt hier jemand irgendwen, der wegen des Klimawandels seinen 
Lebensstil wirklich signifikant geändert hat? z.B. keine Kinder 
bekommen, obwohl er so gerne welche gehabt und auch den passenden 
Partner dazu gehabt hätte? (Nichts ist schliesslich auch nur annähernd 
so klimaschädlich wie Kinder zu bekommen) Jemand, der wegen des 
Klimawandels fast komplett aufgehört hat zu heizen (da gehen 
schliesslich alleine ca. 1/3 des privaten Energieverbrauchs hin)? 
Jemand, der deswegen mittlerweile auf Flüge und Urlaubsreisen allgemein 
komplett verzichtet? Jemand, der deswegen sein Auto abgeschafft hat, 
obwohl das für ihn drastisch längere Fahrtzeiten zum/vom Arbeitsplatz 
bedeutet?

Ich persönlich kenne jedenfalls niemanden. Mich selbst eingeschlossen, 
da will ich ehrlich sein. Daher will und kann ich das auch niemand 
anderem vorwerfen, der das nicht tut.
Worüber ich mich aber manchmal echt ärgere ist, wenn manche Leute da 
heuchlerisch auf den grossen Klimawandel-Mahner machen, aber selbst in 
der Beziehung halt auch so gar nicht als Vorbild geeignet sind. Die nach 
dem Motto "do as i say, not as I do" ein klimafreundliches Verhalten 
predigen, was sie selbst auch auch nicht an den Tag legen.

Ich habe wirklich manchmal den Eindruck: Gerade diejenigen, die am 
meisten auf Klimaschützer machen, gehören selbst zur zur absoluten 
Top-Liga der Klimasünder auf diesem Planeten. In welchen Ländern gibt es 
denn die grössten Klimaschutz-Bewegungen? Fast ausschliesslich in den 
den reichsten Ländern der Erde mit den höchsten CO2-Emissionen. Und auch 
da wiederum sind es dann fast ausschliesslich die Leute der oberen 
Mittelschicht und Oberschicht. Also auch wieder die Leute mit 
überdurchschnittlich hohen CO2-Emissionen in diesen Ländern.

p.s.: Ein Gutes hat der milde Winter: Die Pro-Kopf-CO2-Emissionen 
dürften dieses Jahr gegenüber dem Vorjahr nochmal ein gutes Stück 
geringer ausfallen. Nicht, weil die Leute wegen des Klimawandels 
tatsächlich ihren Lebensstil klimafreundlicher gestalten, sondern 
einfach weil sie nicht heizen müssen etc., und das dann tatsächlich 
signifikante Auswirkungen auf Energieverbrauch und CO2-Emissionen hat.

von Walter K. (walter_k488)


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dem Einen ist sein SUV wichtig, dem Anderen seine Fahrt zum Rockkonzert 
fürs Klima - und ganz vielen Menschen ist wichtig, dass der Strom 
"atomfrei" ist

So wird das aber nix!

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Sven S. schrieb:
> Ja, uns steht eine echte Klimakatastrophe bevor.
Nein,

"Katastrophe" ist zu hoch gegriffen und politischmotivierte Wortwahl um 
über die Deutungshoheit macht zuerlangen wie mit der situation umzugehen 
ist.

Für die Erde nicht, nur für die Arten welche nicht ausreichend 
anpassungsfähig sind.

Homo Sapiens als Gattung zähle ich nicht dazu.

> Aber nicht wegen Eis- und Schneefreier Winter.

Nicht direkt aber nicht unproblematisch.

> Sondern weil der Klimawandel zu größeren Wanderungsbewegungen führen
> wird, die wir mit unserem schimpansenhaften Territorialverhalten nicht
> bewältigen werden.

Das Territorialverhalten ist schonlange mehr sozio-ökonomisch als 
biologisch artbedingt und damit kulturabhängig.

Die Veränderungen werden sich nicht verhindern lassen. In so fern ist es 
illusorisch wie Falsch sich Ihnen entgegenzustemmen. Es geht vielmehr um 
den berühmten "Platz an der Sonne" nicht darin und nicht zu weit 
entfernt.
Der Rest, der dazu zu sagen wäre, ist Politik  und damit unerwünscht 
(was eine Dummheit darstellt weil nicht unwesentlich).

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Gustl B. (-gb-)


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Joachim S. schrieb:
> Ernst gemeinte Frage: Wie viele Leute kennt ihr denn, die wegen des
> Klimawandels tatsächlich signifikante Änderungen an ihrem Lebensstil
> vorgenommen und dadurch ihren CO2-Fussabdruck um sagen >= 50% reduziert
> haben?

Stimmt, da kenne ich auch nur sehr wenige. Aber ich habe folgende 
Beobachtung:
Es gibt Leute die seit je her sehr sparsam leben und Überfluss/Luxus 
vermeiden. Und es gibt Leute die quasi konsumieren was der Geldbeutel 
hergibt.

Die erste Gruppe ändert ihren Lebensstil kaum/nicht weil sie kaum 
sinnvoll weiter einsparen kann. Die haben oft keim Auto, fliegen nicht 
oder nur sehr selten beruflich, ...
Und die zweite Gruppe ändert ihren Lebensstil nicht weil sie den bequem 
findet und weiter genau so leben will.

Joachim S. schrieb:
> Ablass-Ritual

Exakt! Dazu hatte ich auch das hier geschrieben: 
https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/36C3-Hackerkongress-produziert-mehr-als-11-Tonnen-CO2/Kompensation-von-was-genau-und-wie-Ein-Ablasshandel/posting-35852550/show/

Übrigens ist auch dieses ganze sich auf Twitter empören oder auf die 
Straße gehen teilweise ein Ablass-Ritual. Dadurch wird nämlich nichts 
besser, aber der Mensch hat das Gefühl etwas für das Richtige getan zu 
haben.

Joachim S. schrieb:
> Ein Gutes hat der milde Winter:

Ja, aber gleichzeitig werden an anderen Orten mehr Klimaanlagen 
betrieben.

Edit:

@Winfried J.:
Du bist dann anscheinend auch einer derjenigen die einfach so 
weitermachen weil der Klimawandel ja nur schlimm wird für

Winfried J. schrieb:
> Für die Erde nicht, nur für die Arten welche nicht ausreichend
> anpassungsfähig sind.

und

Winfried J. schrieb:
> Homo Sapiens als Gattung zähle ich nicht dazu.

den Menschen nicht betrifft.
Kleine Erinnerung: Wenn Pflanzen und Tiere um uns herum sterben, dann 
haben wir auch nicht mehr viel zum Leben. Selbst der Sauerstoff in der 
Luft wird ja von Pflanzen hergestellt. Das wird uns also sehr wohl 
betreffen. Sei froh dass du keine Kinder/Enkelkinder hast die dich 
später mal für dein Verhalten beschuldigen könnten.

: Bearbeitet durch User
von Richard H. (richard_h27)


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Joachim S. schrieb:
> Ernst gemeinte Frage: Wie viele Leute kennt ihr denn, die wegen des
> Klimawandels tatsächlich signifikante Änderungen an ihrem Lebensstil
> vorgenommen und dadurch ihren CO2-Fussabdruck um sagen >= 50% reduziert
> haben? Wobei 50% nach vorherrschender Meinung ja immer noch viel zu
> wenig wären, die Pro-Kopf-CO2-Emissionen nach dem Konsumprinzip liegen
> in Deutschland schliesslich bei 10,8 Tonnen pro Jahr, man geht meines
> Wissens nach aber davon aus, dass jeder Erdbewohner nur maximal 2 Tonnen
> pro Jahr verbrauchen dürfte, um den Klimawandel zu stoppen.

Ich bin doch ein Klimaheld: Ich verbrauche nicht nur kein CO2, sondern 
ich produziere sogar welches.

von Gerald K. (geku)


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Sven S. schrieb:
> die wir mit unserem schimpansenhaften Territorialverhalten nicht
> bewältigen werden.

Und was ist die richtige Alternative?

Europa alleine kann das Klima nicht retten,  wenn der Punkt der Umkehr 
villeicht schon sowieso überschritten ist.

von Gerald K. (geku)


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F. B. schrieb:
> Ich kann dir garantieren, dass ich trotz meines Vermögens und dank
> meiner sparsamen Lebensweise weniger CO2 produziere als 90-99 % der
> FfF-Kiddies.

Man braucht sich nur ansehen wie die Umwelt nach einer Demo der 
FfF-Kiddies aussieht.

von Gerald K. (geku)


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Gustl B. schrieb:
> Ja, aber gleichzeitig werden an anderen Orten mehr Klimaanlagen
> betrieben.

Klimaanlagen dürften nur betrieben werden, wenn der Energiebedarf mit 
Solarstrom abgedeckt ist. Entweder am eigenen Dach oder durch 
Beteiligung  an Solar- oder WindParks.

von Häuslebauer (Gast)


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Ich habe mir von vorne herein gleich eine Klimaanlage ins Haus einbauen 
lassen. Gut dass ich das gemacht habe, sonst hätte ich die beiden Sommer 
2018 und 2019 nicht im Haus ausgehalten. Aber soo, traumhaft und schön 
leise.

Jetzt fehlen nur noch die Solarzellen auf dem Dach, weil das böte sich 
direkt an, wenn man mit Sonnenenergie Kühlen könnte. Aber mir fehlt 
jetzt das Geld dazu. Soll doch der Staat meine Photovoltaikanlage 
bezahlen. Er muss ja schliesslich das Klima retten und nicht ich.

von Großkraftwerker (Gast)


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Gustav K. schrieb:

> Das hat der "Homo sapiens" mal richtig gut hinbekommen.
> Nebenbei: Heute sind hier 15°C angesagt und morgen 20°C.
>
> In meiner Kinderzeit haben wir uns um diese Jahreszeit um die besten
> Plätze am Ofen gestritten und pro Winter einen halben Lastwagen Brikett
> und Eierkohle verfeuert.

Na, da hast Du doch die Ursache. Erst in der Kindheit tonnenweise Kohle 
verfeuern und jetzt wehklagen.

von Kire (Gast)


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Gustl B. schrieb:
> Joachim S. schrieb:
>> Ernst gemeinte Frage: Wie viele Leute kennt ihr denn, die wegen des
>> Klimawandels tatsächlich signifikante Änderungen an ihrem Lebensstil
>> vorgenommen und dadurch ihren CO2-Fussabdruck um sagen >= 50% reduziert
>> haben?
>
> Stimmt, da kenne ich auch nur sehr wenige.

Man muss nur dahin gucken, wo es schon brennt...

Die Norweger zB haben einen großen E-Auto-Anteil - könnte das damit 
zusammen hängen, dass sie die Auswirkungen des Klimawandels in Europa 
als Erste zu spüren bekommen...???
https://www.nrk.no/chasing-climate-change-1.14859595

von Gerald K. (geku)


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Häuslebauer schrieb:
> Jetzt fehlen nur noch die Solarzellen auf dem Dach,

Solarzellen am Dach wirken auch diekt durch die Abschattung.
Seit die Solaranlage am Dach ist muss unter dem Dach weniger gekühlt 
werden.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Gustl B. schrieb:
> @Winfried J.:
> Du bist dann anscheinend auch einer derjenigen die einfach so
> weitermachen weil der Klimawandel ja nur schlimm wird für
>
> Winfried J. schrieb:
>> Für die Erde nicht, nur für die Arten welche nicht ausreichend
>> anpassungsfähig sind.
>
> und
>
> Winfried J. schrieb:
>> Homo Sapiens als Gattung zähle ich nicht dazu.
>
> den Menschen nicht betrifft.
> Kleine Erinnerung: Wenn Pflanzen und Tiere um uns herum sterben, dann
> haben wir auch nicht mehr viel zum Leben. Selbst der Sauerstoff in der
> Luft wird ja von Pflanzen hergestellt. Das wird uns also sehr wohl
> betreffen. Sei froh dass du keine Kinder/Enkelkinder hast die dich
> später mal für dein Verhalten beschuldigen könnten.

Bitte lies sachbezogen und nicht überinterpretierend.
Ich habe uns auch nicht außerhalb der Natur verortet gestellt.

Davon, dass uns der Kimawandel nicht betreffe schrieb ich kein Wort.
Das hat schon ganze Völker hingerafft.

Und was das Klima und Seuchen nicht schaffen schafft der Mensch selbst. 
Er selbst ist sich mehr Feind als die Natur ihm.

Aber es wird für die erwiesenermaßen anpassungsfähigste Gattung der 
Wirbeltiere weit weniger katastrophal als für Andere.

Das heißt nicht dass der Mensch nicht fähig wäre aus dieser Situation 
eine soziale Katastrophe zu generieren.

Aus der griechischen Sage wissen wir, das wir oft genau das Leid 
generieren, welches wir zu verhindern trachten.

Und da sind die grün etikettierten Strategien auf dem gleichen Holzweg 
wie wie die der Nationalisten. Sie wollen statisch bewahren, das ist zum 
scheitern verurteilt.

Wenn, und das wird so passieren, ein Teil der Weltbevölkerung das 
Überleben der Gattung sichert, dann der Teil, der sich heroisch gelassen 
aber kompromisslos auf die sich verändernden Situationen einstellt.

Das die Menschheit dies beherrscht beweist nicht zuletzt ihre 
Verbreitung auf dem gesamten Planeten.

Meine reichlich vorhandenen Kinder und Enkel stellen sich den 
Herausforderungen des Lebens selbstbewusst und brauchen keine 
Schuldigen.

Sie lernen, dass man sich den Herausforderungen des Lebensstellen muss 
und nicht auf Manna oder Papa Staat hoffen dürfte oder gar sollte.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Thomas O. (kosmos)


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es war schon immer so das sich die Menschen dem Klima angepasst haben 
und nie umgekehrt.

Man muss der Wissenschaft nur die richtige Fragen stellen damit das 
gewünschte Ergebnis passt.

Lasst euch sagen das auch wieder eine Eiszeit kommt, kein 
Wissenschaftler wird das verneinen und dann wird sich rausstellen ob die 
Menschheit an der Klimaschraube drehen kann damit es nicht zu kalt wird.

von Icke ®. (49636b65)


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Thomas O. schrieb:
> Man muss der Wissenschaft nur die richtige Fragen stellen

Richtig, wir hätten da ein paar Fragen...

https://www.klimafragen.org/

von Gustl B. (-gb-)


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Gerald K. schrieb:
> Klimaanlagen dürften nur betrieben werden, wenn der Energiebedarf mit
> Solarstrom abgedeckt ist. Entweder am eigenen Dach oder durch
> Beteiligung  an Solar- oder WindParks.

Ja, hier ist das so, aber es gibt noch weitere Ort auf diesem Planeten.

Kire schrieb:
> Man muss nur dahin gucken, wo es schon brennt...

Tja, schön, dass manche Länder etwas tun, aber das ist jetzt eben auch 
schon reichlich spät. Mir ginge es eigentlich darum etwas zu tun bevor 
es brennt.

Winfried J. schrieb:
> "Katastrophe" ist zu hoch gegriffen und politischmotivierte Wortwahl um
> über die Deutungshoheit macht zuerlangen wie mit der situation umzugehen
> ist.
>
> Für die Erde nicht, nur für die Arten welche nicht ausreichend
> anpassungsfähig sind.
>
> Homo Sapiens als Gattung zähle ich nicht dazu.

Wie soll ich das denn sonst interpretieren?

Winfried J. schrieb:
> Aber es wird für die erwiesenermaßen anpassungsfähigste Gattung der
> Wirbeltiere weit weniger katastrophal als für Andere.

Unklar, denn in vergangenen Zeiten mussten sich Lebewesen eigentlich 
immer über sehr lange Zeiträume hinweg anpassen. Da gab es schlicht 
keine so schnellen Veränderungen. Und wenn doch, dann war das ein 
Artenstreben.

Winfried J. schrieb:
> Wenn, und das wird so passieren, ein Teil der Weltbevölkerung das
> Überleben der Gattung sichert, dann der Teil, der sich heroisch gelassen
> aber kompromisslos auf die sich verändernden Situationen einstellt.

Bwahahaha. Auf die Idee, den Klimawandel abhalten oder abschwächen zu 
wollen kommst du gar nicht oder? Nimm doch andere Situationen die sich 
verändern, den Straßenverkehr. Da überleben auch die Fahrer die heroisch 
gelassen auf den Gegenverkehr zufahren und nicht doch vorher versuchen 
auszuweichen. Seit vielen Jahrzehnten ist klar was kommen wird. Da ist 
heroisch gelassen fehl am Platz.

Winfried J. schrieb:
> Das die Menschheit dies beherrscht beweist nicht zuletzt ihre
> Verbreitung auf dem gesamten Planeten.

Ja, genau. Weil wir alle bisherigen Veränderungen überlebt haben werden 
wir auch alle zukünftigen überleben. Das entbehrt jeder Logik. Diese 
Sicherung hat bisher immer gehalten, also wird sie auch in Zukunft nicht 
durchbrennen.

Winfried J. schrieb:
> Meine reichlich vorhandenen Kinder und Enkel stellen sich den
> Herausforderungen des Lebens selbstbewusst und brauchen keine
> Schuldigen.

Dann warte mal ab. Das ist nämlich nicht so als hätten sie sich die 
Herausforderungen selbst gesucht, sondern diese Herausforderungen wurden 
von deiner und meiner und früheren Generationen sehenden Auges ohne 
Notwendigkeit geschaffen.

Thomas O. schrieb:
> es war schon immer so das sich die Menschen dem Klima angepasst haben
> und nie umgekehrt.

Ja, stimmt, aber das waren ganz andere Zeitspannen in denen sich das 
verändert hat. Und jetzt hat eben der Mensch angefangen das Klima zu 
verändern.

Ich bin gerade tatsächlich etwas fassungslos. Kommentare wie hier hätte 
ich in anderen Foren und Kommentarbereichen wie bei der Bildzeitung 
erwartet. In diesem Forum in dem ich vielen denkenden Menschen begegnet 
bin finde ich das aber sehr befremdlich.

Aber gut, das ist zu tiefst menschlich. Nehmen wir mal die 
Gewichtszunahme. Da denkt man sich lange Zeit "ab morgen mache ich 
Diät". Dann wird es schlimmer, man meldet sich beim Sport an, geht 
selten hin, nichts wird besser aber man hatte kurze Zeit ein besseres 
Gefühl.
Irgendwann kommt man dann an den Punkt, dass man aufgibt. Man kauft sich 
weitere Klamotten und findet sich wieder schön.
Man wusste die ganze Zeit was da passiert, man hatte immer die 
Möglichkeit etwas dagegen zu tun, aber am Ende siegte die 
Bequemlichkeit. Ausser irgendwelchen Ablass-Handlungen hat man nichts 
getan.
So beobachte ich das auch beim Klimawandel. Vor 30 Jahren dachte man 
noch das sei weit weg. Vor 10 Jahren auch noch. Und jetzt wo die Folgen 
langsam spürbar werden gibt man auf ohne je wirklich etwas getan zu 
haben. Stattdessen macht man jetzt Dinge die die Folgen lindern.

Aber:
Das hilft nur denen die jetzt leben (und die rechtzeitig sterben). Denn 
ein Klimawandel hört nicht einfach auf wenn niemand was dagegen macht. 
Das wird einfach wärmer und setzt Mechanismen in Gang die es noch wärmer 
machen. Kann uns jetzt egal sein, wir leben dann nicht mehr. Aber würden 
wir jetzt etwas dagegen tun, hätten es unsere Kinder und Enkelkinder 
irgendwann zumindest etwas leichter. Oder sie hätten dann keine so 
großen Herausforderungen zu meistern um das Wort eines Vorposters zu 
verwenden.

Man kann das aber auch als Test sehen. Vielleicht gibt es da draußen im 
Weltall keine große Zivilisation, weil die alle schon auf ihrem 
Heimatplaneten durch Verschwendung und Missmanagement zugrunde gegangen 
sind. Quasi ein Darwin-Test und wir sind dabei an ihm zu scheitern.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Gustl, du erliegst politisch motivierter Panikmache.

und was unsere "Sündengeneration" angeht, bei meiner Geburt war der 
verheerendste Krieg den die Welt erlebt hat 15 Jahre her.

Meine Kinder sind mehr als doppelt so alt und ich habe noch die 
Bombenruinen in Berlin bewußt erlebt. Was die Generation unserer 
Großeltern anrichtete das war eine Katastrophe.

 Trotzdem liebte ich meine Großeltern und respektiere sie weit mehr, als 
die Generation meiner Eltern, von der ich nur Respektlosigkeit und 
heuchlerische Selbstüberhöhung bei gleichzeitiger Herabwürdigung der 
Jugend erfuhr.

 Gemessen daran gingen wir mit unseren Kindern und gehen wir heute mit 
unseren Enkelkindern so wohlwollend um wie kaum eine Generation vor uns.

 Unser Kinder wurden anders als wir völlig gewaltfrei gross. 
Psychologisch respektvoller Umgang spielt heute eine maßgebliche Rolle 
bei der Erziehung.

 Damals zu meiner Zeit also seiner Zeit, war das was für Verrückte.
Wer nicht Spurte für den hieß es: "Wer nich hören will, muss fühlen."

 Nein ein schlechtes Gewissen muss unser Generation nicht haben was 
immer in Zukunft möglich sein soll und wird, wird möglich sein weil wir, 
Boomer nach dem Weltkrieg die materielle Basis dafür schufen. das wuchs 
nicht von allein, oder weil wir nicht über die Zukunft nachdachten das 
haben uns unsere Eltern für ihre Rente abverlangt.

 Der Gestank in Treptow und das war Gestank in den Sechzigern und 
Siebzigern, brachte mich als Erstklässler auf die Fragen mit welche heut 
Panik gemacht wird.

Aber heute ist die Welt ein viel besserer Ort als damals und sauberer 
zumal.

Nein wir haben nicht die Umwelt zerstört wir haben die Vermüllung und 
Verschmutzung begonnen einzudämmen und werden damit weiter machen,
 aber nicht weil eine spezielle Interessengruppe Panik schürt um darauf 
ihr Süpple zu kochen, sondern "Weil niemand wissen muss dass  ich im 
Wald war und Beeren und Pilze sammelte oder nur zur Freude." Wie mein 
Großvater mir beibrachte.

Lieber Gustl, du solltest beginnen darüber nachzudenken, wer dir warum 
Schuld aufbürden will und weshalb du dass zulassen willst.

Namaste

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von Genau (Gast)


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Die heutige massive Menschheit existiert hauptsächlich wegen dem Erdöl 
(laut TV-Doku). Vielleicht schrumpft das jetzt wieder auf die alte 
Größe.

von Gustl B. (-gb-)


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Winfried J. schrieb:
> und was unsere "Sündengeneration" angeht, bei meiner Geburt war der
> verheerendste Krieg den die Welt erlebt hat 15 Jahre her.

Ein Krieg ist ein zeitlich und räumlich begrenztes Ereignis das zwar zu 
dieser Zeit viel zerstört und Leben vernichtet, aber dessen Folgen in 
wenigen Jahrzehnten wieder aufgeräumt und aufgebaut werden können.
Eine zerbombte Stadt kann man wieder aufbauen, das geht, da braucht man 
zwar viele Helfer, Zeit und Geld, aber es geht dann recht schnell.

Das CO2 das wir in den letzten grob 100 Jahren in die Atmosphäre 
geblasen haben kann man zwar auch wieder entfernen, aber da reichen 
nicht ein paar Helfer und Geld, sondern das sind völlig andere Maßstäbe. 
Selbst wenn die reichesten Leute plötzlich versuchen würden das CO2 aus 
der Liuft zu entfernen würde das trotzdem noch viele Jahrzehnte dauern 
bis es wieder auf dem Level ist wie es 1900 war.

Winfried J. schrieb:
> Gustl, du erliegst politisch motivierter Panikmache.

Ja, das stimmt, es ist zum Teil Panikmache. Und zwar auch völlig 
berechtigt. Denn das was man in den letzten 30 Jahren ohne Panikmache 
versucht hat zu bewirken ist kläglich gescheitert.
Wir fahren da auf einen Abgrund zu, seit mehreren Jahrzehnten wird davor 
ganz ohne Panikmache gewarnt, die Mehrheit hat es nicht interessiert und 
jetzt ist eben Panikmache angesagt.

Winfried J. schrieb:
> Lieber Gustl, du solltest beginnen darüber nachzudenken, wer dir warum
> Schuld aufbürden will und weshalb du dass zulassen willst.

Natürlich. Wenn man für sich beschließt, dass das alles nicht so schlimm 
wird und das jetzt nur politisch gewollt ist, dann lebt es sich deutlich 
unbeschwerter. Man muss seine Lebensweise nicht überdenken und vor allem 
nicht ändern. Tolle Sache! Mensch sind genau darin sehr gut. Ja, ich bin 
dick, aber da kann ich nichts gegen tun, das ist genetisch!!!

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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Gustl B. schrieb:
> Dabei kann man doch einfach
> anfangen Dinge nicht zu kaufen oder nicht zu tun. Das kostet dann
> nämlich auch kein Geld sondern man spart sogar. Nicht in den Urlaub
> fahren/fliegen, keine neue Spielekonsole alle paar Jahre, keinen
> größeren Fernseher, neues Handy, ... das wird eben nur noch gekauft wenn
> ein altes Gerät kaputt geht.

hä?

du übersiehst nur eines, es wird doch alles dafür getan das es keine 
langlebigen Produkte mehr gibt!

Wechselakku im Handy? Schnee von gestern.
Für jedes Gerät ein eigenes Format, Akku, Druckerpatronen, 
Kaffeekapseln.

UKW abgeschafft (hier im Kabel) mein guter Tuner von 1980 E-Schrott 
deswegen!
DVB-T abgeschafft der TV meines Nachbarn Schrott nach 4 Jahren weil 
nicht mehr nutzbar!
DAB, dito zu DAB+ und die portablen Radios fressen mehr Primärzellen als 
die alten UKW Radios.
Mein HDrec der noch analog aufzeichnete Panasonic EX79, nach 9 Jahren 
unbrauchbar weil analog im Kabel abgestellt wurde.

Die größten Umweltsünder sind also die Politiker die dieses erlauben.

Früher musste immer noch Abwärtskompatiblität hergestellt werden, die 
Farbfernseheinführung ohne das die SW Geräte das empfangen können hätte 
wohl zu Proteste geführt, dito bei der Einführung von UKW Stereo.

Es gibt Tatsache noch ein Gerät von 1975 was ich nutzen kann, meinen 
Plattenspieler, kein CD Gerät hat 10 Jahre bei mir überlebt, die waren 
immer früher defekt, die einzige Kiste die jetzt bei mir noch CD 
abspielen kann ist der andere HDrec und ein! Computerlaufwerk, CD Player 
kaufe ich nie wieder!

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Gustl B. schrieb:
> Natürlich. Wenn man für sich beschließt, dass das alles nicht so schlimm
> wird und das jetzt nur politisch gewollt ist, dann lebt es sich deutlich
> unbeschwerter. Man muss seine Lebensweise nicht überdenken und vor allem
> nicht ändern. Tolle Sache! Mensch sind genau darin sehr gut. Ja, ich bin
> dick, aber da kann ich nichts gegen tun, das ist genetisch!!!

Ah jetzt kommts raus du bist nicht zu frieden,dass nurr du in Panik bist 
du willst zur Panik missionieren. Ein Wasserprediger, wenn  dass ein 
verstörtes Kind macht, dann hat es mein Mitgefühl. Aber das weil seine 
Eltern versagt haben.

Wen das ein Erwacsenere Tutfrage ich wen er warum zu manipulieren 
trachtet.
Wer aber die Katastrophalen Folgen des IIWK verharmlost, weil nicht 
betroffen, um allgemein Panik zu schüren ist einfach nur verachtenswert 
zynisch.

Panik zu verbreiten ist ein Mittel Menschen manipulierbar und gefügig zu 
machen und dient der Kriegsvorbereitung.

Sie löst keine Probleme sie ist eines welches nur neue schafft.
Panik schaltet den Verstand aus und Panikmache bezweckt genau das, 
denkbar schlechte Voraussetzungen für Problemlösungen zu schaffen, dafür 
aber Willenlosigkeit und Folgsamkeit. Der Russe macht keinem mehr Angst, 
etwas Neues Globales muss her Kli a und Seuchen sollen jetzt die 
Menschen verängstigen und neue Kriegsbereitschaft erzeugen.
ich Warte auf die Ausrufung der Klimafront der Notstand  ist ja 
mancherorts schon erklärt und Corona-Panikmache soll wohl die Front 
definieren.

Einfach nur perfide solche Agitation.

Namaste

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von Achim B. (bobdylan)


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Kire schrieb:
> Die Norweger zB haben einen großen E-Auto-Anteil - könnte das damit
> zusammen hängen, dass sie die Auswirkungen des Klimawandels in Europa
> als Erste zu spüren bekommen...???

Nein, das hängt damit zusammen, dass diese Autos in Norwegen nicht 
besteuert werden/wurden. Soll geändert werden/worden sein.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Achim B. schrieb:
> Nein, das hängt damit zusammen, dass diese Autos in Norwegen nicht
> besteuert werden/wurden.

... und das die Norweger zu den reichsten Leuten auf der Welt zählen, 
lustigerweise vor allem durch Erdölförderung.

Gustl B. schrieb:
> noch viele Jahrzehnte dauern
> bis es wieder auf dem Level ist wie es 1900 war.

Es leben mittlerweile ca. 5-6 mal so viele Menschen auf der Erde wie 
1900 (damals so etwa 1,6 Milliarden). Das wird nicht klappen, denen 
allen so viel Verzicht abzuringen, das wir wieder den Ausstoss von 1900 
haben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bev%C3%B6lkerungsentwicklung

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Beitrag #6145775 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Le X. (lex_91)


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Winfried J. schrieb:
> Wen das ein Erwacsenere Tutfrage ich wen er warum zu manipulieren
> trachtet.

Ein neutraler Mitleser könnte zu dem Schluss kommen dass du zu Selbigem 
(der Manipulation) trachtest.
Nur mit gegensätzlichen Vorzeichen.
Worin also unterscheidet sich deine Agenda von anderen?
Dass du dich auf der "richtigen" Seite wähnst? (So wie übrigens jeder)

von Bernhard S. (gmb)


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Winfried J. schrieb:
> Panik zu verbreiten ist ein Mittel Menschen manipulierbar und gefügig zu
> machen

Wo siehst du denn bitte Panik im Zusammenhang mit Klima? Ich sehe das 
Gegenteil. Es passiert doch gerade fast gar nichts in Klimafragen.

- wir fahren Auto wie bisher, der Verkehr wird ständig immer dichter
- die Autos werden größer und stärker motorisiert
- Fluggastzahlen sind generell noch nicht mal stagnierend, sondern 
weiter steigend
- der aktuelle Vorstoß zu einem Tempolimit wurde abgeschmettert

Die Liste ließe sich noch erheblich weiter führen.

Das Märchen von einer angeblichen "Klimahysterie" oder "Klimapanik" wird 
doch nur von Leuten gebracht, die sich gegen Maßnahmen zum Klimaschutz 
aussprechen.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Bernhard S. schrieb:
> Wo siehst du denn bitte Panik im Zusammenhang mit Klima? Ich sehe das
> Gegenteil. Es passiert doch gerade fast gar nichts in Klimafragen.

Wer sich wirklich damit auseinandersetzen will wird hier fündig.
https://www.freitag.de/autoren/jamal-tuschick/globale-ungerechtigkeit

Es gibt Aktivisten welche heroisch gelassen handeln und solche die auf 
Panik setzen.

Und die gibt es auf beiden Seiten des Grabens. Erstere haben haben 
meinen Respekt, Letztere verdienen ihn nicht, egal für welche Seite sie 
sich engagieren.

Namaste

von Maxe (Gast)


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Die einen verorten die Fridays for Futures auf der Seite der 
Klimaretter. Wer es ernst meint verortet sie aber eher auf der Seite der 
Klimaleugner. Sie erwecken nämlich den Eindruck dass sich was tut. Oder 
einfach gesagt, wer sie (mental) unterstützt hat quasi genug getan. Die 
Bewertung ist übrigens unabhängig davon, was das tatsächliche Ziel der 
Initiatoren ist.*
Das gleiche wie bei den Grünen, Stichwort sozialverträgliche 
Energiewende. Das ist reinster Hohn und leugnet die ernste Lage des 
Klimawandels. Es gibt nämlich auch keine sozialverträgliche 
Erderwärmung.
Mein Eindruck von den öffentlichen Diskussionen ist, dass die 
weitläufige Meinung vorherrscht, man könne den bestehenden Luxus (nud 
Energieeinsatz) durch technische Maßnahmen "emmissionsfrei" und damit 
"klimaneutral" bekommen. Ob das tatsächlich möglich ist, da bin ich mir 
nicht sicher. Es wird aber nicht funktionieren, und da bin ich mir 
sicher, solange die fossilen Energien billig verfügbar sind.

Und deswegen, da brauchts gar keine Hysterie, kann die einzige 
politische Reaktion eine massive Besteuerung von fossilen Energien sein. 
Und das tut weh, den Armen, der Mittelschicht, den Reichen. Kindern, 
Aktionären, Sozialhilfeempfängern, Finanzberatern;-)
Den einen mehr, den anderen weniger.  Anfangs mehr, im Laufe der Zeit 
wird es sich stabilisieren.
Ein solcher Einschnitt ist aber mit dem Volk nicht zu machen, es würde 
nur eine Handvoll Befürworter geben. Und deshalb sehe ich schwarz, auch 
in hundert Jahren wird wohl noch munter Erdöl aus dem Boden gepumpt.


*Da wird in deren Umfeld gegen ein Unternehmen, das Signaltechnik für 
eine "Feldbahn" am anderen Ende der Welt liefert, demonstriert, man 
könnte als Demonstant kaum weniger von den Auswirkungen betroffen sein. 
Während es in Deutschland, d.h. vor der eigenen Haustür, (unbestreikt) 
um die 15000 Tankstellen gibt, die zu 90% fossile Energie in den Umlauf 
bringen.

von G.Ast (Gast)


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Maxe schrieb:
> Und deswegen, da brauchts gar keine Hysterie, kann die einzige
> politische Reaktion eine massive Besteuerung von fossilen Energien sein.
> Und das tut weh, den Armen, der Mittelschicht, den Reichen. Kindern,
> Aktionären, Sozialhilfeempfängern, Finanzberatern;-)
> Den einen mehr, den anderen weniger.  Anfangs mehr, im Laufe der Zeit
> wird es sich stabilisieren.

Träum schön weiter, es wird mit voller Härte die Armen, dann die 
Mittelschicht treffen, die Reichen nie und nimmer.
Und dann wird das Land ein Herd der sozialen Unruhen wie wir es noch nie 
erlebt haben!
Aber man wird in hundert Jahren sagen, daß Deutschland seinen 
Co2-Ausstoß halbiert hat, was auf die globale Klimaentwicklung einen 
Einfluß von 0,0000002 Prozent hat.

von michael_ (Gast)


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Na und?
Die Menscheit wird sich anpassen müssen!
So wie schon seit Millionen Jahren.

Jetzige Aktionen sind ja richtig, aber wirken erst in huntert Jahren.

Aber die Leute leben jetzt.
Um nicht zu verhungern, werden Ziegen in Afrika gehalten.
Und die fressen alles, auch was nicht zur Ausbreitung der Wüste 
notwendig ist.

Fazit, um zu überleben gewinnt die Wüste.
Übrigens ist das nicht eine neue Erkenntnis, sondern stammt von 1970.

von Walta S. (walta)


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michael_ schrieb:
> Na und?
> Die Menscheit wird sich anpassen müssen!
> So wie schon seit Millionen Jahren.
>
Aussterben ist auch eine Form der Anpassung.

walta

von Thores (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Meine Kinder sind mehr als doppelt so alt und ich habe noch die
> Bombenruinen in Berlin bewußt erlebt. Was die Generation unserer
> Großeltern anrichtete das war eine Katastrophe.

Und wie verhindert das weitere Katastrophen?
Kann sich da jemand keine neuen Probleme mehr vorstellen?

von Thores (Gast)


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von Thores (Gast)


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Thores schrieb:
> Die Bonzen des Kohlenstoffes­ta­b­lish­ment dürfen natürlich auch nicht
> fehlen:

Und das ist der Chef des Ladens:

https://www1.wdr.de/daserste/monitor/video-unerwuenschte-berichterstattung-100.html

von Msd (Gast)


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Sven S. schrieb:
> Ja, uns steht eine echte Klimakatastrophe bevor.
> Aber nicht wegen Eis- und Schneefreier Winter.
> Sondern weil der Klimawandel zu größeren Wanderungsbewegungen führen
> wird, die wir mit unserem schimpansenhaften Territorialverhalten nicht
> bewältigen werden.

Immer noch nicht begriffen, dass Klimawandel und schwankungen der 
Temperatur rein garnichts mit einander zu tun haben?!

Früher gabs ja mehr Schnee...

von Msd (Gast)


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Gustl B. schrieb:
> Nach meiner Beobachtung ist diese
> Gruppe an Menschen sehr viel größer als die der "Klimawandelleugner" die
> sagen dass es keinen menschenverursachten Klimawandel gibt. Nur fällt
> diese Gruppe eben deutlich weniger auf weil sie einfach so weiterlebt
> wie bisher - und dadurch das Klima weiter schädigt wie bisher.

Ich habe mir nicht ausgesucht, ob wann und wo ich auf dieser Welt 
geboren wurde, deshalb werde ich auch mein leben nicht derartig 
einschränken wie es so mancher von mir hätte.

Warum? Weil ich asozial bin?

Weil ich weiß, dass diese Menschen im Sterbebett zu Ihren Kindern sagen 
werden: "Nutzt jede Minute, Macht das wonach euch der Sinn strebt und 
worauf ihr Lust hab".

Am Ende des Lebens ist es scheißegal ob man durch sein eigenes Handeln 
den ein oder anderen Baum gerettet hat.


Nochwas für die Klimanazis hier: Es geht bei der ganzen 
wissenschaftlichen Btrachtung des Klimawandels nicht um die Frage ob 
sich die mittlere langfristige Temperatur erhöht sondern in welchem 
Tempo. Wenn der Mensch und die Erde keine Zeit haben sich darauf 
einzustellen, könnte das den Tot bedeuten. Wenn es langsam geschieht ist 
es ok. Es gibt nicht DIE richtige Temperatur, nicht DEN richtigen 
Winter.

von Icke ®. (49636b65)


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von Klimaautomatik (Gast)


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Das ist doch nur ein statistischer Ausreißer. Mittelt  das erstmal über 
30 Jahr...

Und da habe ich die echten Daten im Sinn und nicht diese „adjusted data“ 
auf die sich die „Klimaexperten“ beziehen.

Und selbst wenn es einen Klimawandel gäbe und dieser durch das 
menschgemachte CO2 begründet wäre, welches übrigens bei lächerlichen 
0,3% von 400ppm liegt, so müsstet ihr, die Klimaaktivisten, erst einmal 
die Amis und Chinesen überzeugen. Und nicht zu vergessen die Saudis, 
denn wenn die Nachfrage in der EU nach Öl sinkt, fällt der Ölpreis und 
es wird mehr gefördert um die selben Einnahmen zu generieren...

von Bernd K. (prof7bit)


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Gustav K. schrieb:
> Gut möglich, dass
> der Februar den nächsten Rekord aufstellen wird. Dann stehen die Chancen
> gut, dass wir im Sommer die 50°C Marke knacken.

Vielleicht bekomm ich ja dieses Jahr noch schärfere Carolina Reaper als 
vor 2 Jahren, die letzten waren schon mörderisch. Aber das mag auch 
daran gelegen haben daß die Urlaubs-Pflanzenaufsicht sie um ein Haar 
hätte vertrocknen lassen, ein Tag länger und ich hätte beide Pflanzen 
verloren.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Klimaautomatik schrieb:
> welches übrigens bei lächerlichen
> 0,3% von 400ppm liegt,

Wenn man von 3000Gt CO2 in der Atmosphäre ausgeht und die Menschheit 
diese um jährlich 35Gt erhöht - wo siehst Du dort die 0,3%?
Schon die jährlichen 35Gt sind über 1% der Gesamtkonzentration.

von Percy N. (vox_bovi)


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Msd schrieb:
>
> Nochwas für die Klimanazis hier:

Reiß Dich mal zusammen!

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Gustav K. schrieb:
> In meiner Kinderzeit haben wir uns um diese Jahreszeit um die besten
> Plätze am Ofen gestritten und pro Winter einen halben Lastwagen Brikett
> und Eierkohle verfeuert.

eben!

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Msd schrieb:
>>
>> Nochwas für die Klimanazis hier:
>
> Reiß Dich mal zusammen!

Richtig, das hatte ich noch schreiben wollen. Danke für den Hinweis.

@Msd: Man kann Dinge sachlich diskutieren - auch wenn das vielleicht 
subjektiv in Zeiten des anonymen Auskotzens nicht die Regel zu sein 
scheint.

von Percy N. (vox_bovi)


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Klimaautomatik schrieb:

> denn wenn die Nachfrage in der EU nach Öl sinkt, fällt der Ölpreis und
> es wird mehr gefördert um die selben Einnahmen zu generieren...

Seit Jahrzehnten will keine Sau mehr Grammophonnadeln haben. Ich konnte 
bisher nicht beobachten, dass wegen des damit verbundenen Preisverfall 
die Produktion von Grammophonnadeön gestiegen wäre.
Aber vielleicht hast Du genauere Daten.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Artenterben...
da ist nicht nur ein wärmeres Klima dran schuld.

da kann auch schon die "Entnahme" einer Tierart schon
für ziemliche "Unruhe" stiften.
Siehe die "Entnahme" von Wölfen aus dem Yellowstone Park.

BTW "Entnahme" = Abknallen, weil die dem Menschen nicht in den Kram 
passen.

Es geht aber auch unbewusst, der geneigte Angler
und angebliche Umweltfreund verbreitet auch gerne Tiere
die hier und dort nicht hingehören

zum einen per "Fischbesatz", zum anderen,
weil sich an hin und her transportierten Booten Fischeier befinden.

och und Waschbären, was sind die süüüsss...

von Klimatiker (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Seit Jahrzehnten will keine Sau mehr Grammophonnadeln haben. Ich konnte
> bisher nicht beobachten, dass wegen des damit verbundenen Preisverfall
> die Produktion von Grammophonnadeön gestiegen wäre.
> Aber vielleicht hast Du genauere Daten.

Öl mit Grammophonnadeln im gegebenen Kontext zu vergleichen zeugt 
entweder von Kreativität oder von Dummheit. Ich bin mir noch unschlüssig 
für welches davon ich mich entschide. Aber vielleicht hast du ja ein 
paar Argumente...

von Percy N. (vox_bovi)


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Ganz zu schweigen von Wollhandkrabben und ähnlichem, was unabsichtlich 
eingeschleppt wurde.
Angeblich wird das Zeugs inzwischen in der Nähe von Berlin befischt und 
an Asia-Restaurants verkauft.
Warum man die Nandus an der Ostsee belassen muss, verstehe ich nicht.

von Percy N. (vox_bovi)


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Klimatiker schrieb:
>
> Öl mit Grammophonnadeln im gegebenen Kontext zu vergleichen zeugt
> entweder von Kreativität oder von Dummheit. Ich bin mir noch unschlüssig
> für welches davon ich mich entschide.

Das könnte daran liegen, dass es keine vernünftige Basis dafür gibt. 
Aber eigentlich ist das das Kennzeichen jeder Entscheidung ist Dezision.

> Aber vielleicht hast du ja ein
> paar Argumente...

Natürlich nicht. Dafür bin ich nicht kreativ genug. Oder zu dumm. Ich 
mag mich da nicht entscheiden ...

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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ich bin zwar noch immer etwas skeptisch, das der Mensch an ALLEM Schuld 
ist,
es mag trotzdem noch natürliche Faktoren geben, die zusammen mit den 
menschlichen Einflüssen wirken.

WAS ich aber weiss ist,
dass sich das Klima auch ohne Eure Angifterei ändert.

BTW im Sinne der Heizungsrechnung
bin ich aber über diese Änderung nicht böse.

Vielleicht hats ja dann fürs Klima auch einen gewissen entgegenwirkenden
Effekt, wenn man allgemein nicht mehr soviel heizen muss.

von Achim B. (bobdylan)


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● J-A V. schrieb:
> Vielleicht hats ja dann fürs Klima auch einen gewissen entgegenwirkenden
> Effekt, wenn man allgemein nicht mehr soviel heizen muss.

Kannsde vergessen, weil:

Die Energie, wo wir zum Heizen nicht brauchen, verballern wir im Sommer 
mit den dann in explodierenden Stückzahlen betriebenen Klimaanlagen und 
Miefquirlen.

von Dalai Lama (Gast)


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Msd schrieb:
> Ich habe mir nicht ausgesucht, ob wann und wo ich auf dieser Welt
> geboren wurde, deshalb werde ich auch mein leben nicht derartig
> einschränken wie es so mancher von mir hätte.

Durch dein Fehlverhalten in Form deiner letzten Inkarnation auf dieser 
Erde, hast du dir zusammen mit deinem Karma dieses neue Leben selbst 
ausgesucht. Du kannst und sollst dich nur nicht mehr daran erinnern.
Das Karma fordert von dir in diesem Leben endlich mal eine 
Einschränkung. Wenn du das wieder nicht schaffst, wird deiner nächsten 
Inkarnation wieder dieselbe Aufgabe gestellt usw.

Klingt abgefahren, ist aber durchaus spirituell.

von Achim B. (bobdylan)


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Percy N. schrieb:
> Warum man die Nandus an der Ostsee belassen muss, verstehe ich nicht.

Die "Grünen" wollen das so. Damit die wieder was zum abknallen haben, 
wenns zu viel wird.

von Johnny B. (johnnyb)


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● J-A V. schrieb:
> Artenterben...

Artensterben ist normal, das gabs schon immer. Und auch das Klima hat 
sich schon immer verändert, das ist schon längst bewiesen anhand von 
Untersuchungen von Fossilien, Eisbohrkernen, Sedimenten, etc.

von Walter T. (nicolas)


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Die wichtigstes Frage wurde aber noch nicht geklärt: Warum endet der 
Januar erst heute?

von Percy N. (vox_bovi)


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Achim B. schrieb:
> Die "Grünen" wollen das so. Damit die wieder was zum abknallen haben,
> wenns zu viel wird.

Immerhin wurde letztens ein "Problem-Wolf" nach der Scheuer-Methode 
entnommen.

von c.m. (Gast)


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Achim B. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> Vielleicht hats ja dann fürs Klima auch einen gewissen entgegenwirkenden
>> Effekt, wenn man allgemein nicht mehr soviel heizen muss.
>
> Kannsde vergessen, weil:
>
> Die Energie, wo wir zum Heizen nicht brauchen, verballern wir im Sommer
> mit den dann in explodierenden Stückzahlen betriebenen Klimaanlagen und
> Miefquirlen.

Korrekt. Ich hab mir letztes Jahr eine Klimaanlage gekauft weil ich die 
nächtlichen 30°C nicht mehr aushalte.
300-400kWh hab ich damit verballert für einen Raum, 1. OG, nicht 
Dachgeschoss.
Ich sehe das als sich selbst verstärkenden Effekt, ganz so wie der 
schmelzende und damit CO2/CH4 gasende Permafrost.

Mir ist inzwischen scheissegal ob die Welt vor die Hunde geht, genau so 
wie - unausgesprochen - allen Autofahrern, Fliegern, der Politik und 
der Industrie.
Ich hab wenns gut geht noch 30-40 Jahre vor mir… bin mal gespannt ob ich 
noch Milliarden (sic) an Klimaflüchtlingen erleben werde, und ob es an 
der europäischen Grenze nicht doch einen Schießbefehl geben wird.

Oben im Bild ist eine Klimaprojektion für 2100 und das "Business as 
usual" Szenario - also genau das was wir jetzt machen.
Indien alleine sind schon 1.4Mrd Menschen - wenn die sich auf den Weg 
machen um den tödlichen Tempearturen zu entfliehen… na Mahlzeit.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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c.m. schrieb:
> Ich hab wenns gut geht noch 30-40 Jahre vor mir… bin mal gespannt ob ich
> noch Milliarden (sic) an Klimaflüchtlingen erleben werde, und ob es an
> der europäischen Grenze nicht doch einen Schießbefehl geben wird.

Da wird man wohl gar nicht außereuropäisch schauen müssen. Wenn das so 
weitergeht, dann haben wir hier 17 Millionen Holländer und auch einige 
Niedersachsen an der Backe. Denn irgendwann wird der Dammbau einfach zu 
teuer, oder es gibt vorher ein Loch und die Wanne läuft in ein paar 
Tagen voll.

> Oben im Bild ist eine Klimaprojektion für 2100 und das "Business as
> usual" Szenario - also genau das was wir jetzt machen.
> Indien alleine sind schon 1.4Mrd Menschen - wenn die sich auf den Weg
> machen um den tödlichen Tempearturen zu entfliehen… na Mahlzeit.

Und da ist es in vielen Regionen (Indonesien) jetzt schon unerträglich 
heiss.

Übrigens haben mir dort die Alten auf Nachfrage bestätigt, dass sich 
auch dort das Klima in den letzten Jahrzehnten deutlich geändert hat: 
die Extreme haben stark zugenommen.

Und natürlich ist das auch dort durchaus Thema: ist auch klar, denn 
denen geht es deutlich eher als Leder als uns hier.

: Bearbeitet durch Moderator
von svensson (Gast)


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> 400ppm, 35 Gt

Die 400ppm sind tatsächlich, der derzeit als "normal" gekennzeichnete 
Wert.

Allerdings schwankt der sehr stark. Die 400 gelten tagsüber bei gutem 
Wetter und normalen Windverhältnissen, in Gebäuden können auch schnell 
1000 und mehr erreicht werden.

von Arno (Gast)


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Klimaautomatik schrieb:
> Das ist doch nur ein statistischer Ausreißer. Mittelt  das erstmal
> über
> 30 Jahr...

https://www.sonnentaler.net/aktivitaeten/meteorologie/klima/klima-planet-ich/wiss-hintergruende/images/temperaturanomalie-erde-gleitender-mittelwert-gr.png

Was nicht heißt, dass jeder Ort der Erde genau um diese Anomalie wärmer 
wurde.

Klimaautomatik schrieb:
> Und da habe ich die echten Daten im Sinn und nicht diese „adjusted data“
> auf die sich die „Klimaexperten“ beziehen.

Ahja, im Sinn? Hast du denn auch Quellen für deine "echten" Daten?

Klimaautomatik schrieb:
> Und selbst wenn es einen Klimawandel gäbe

Gibt es: https://www.klimafakten.de/fakten-statt-behauptungen/fakt-ist

Klimaautomatik schrieb:
> und dieser durch das
> menschgemachte CO2 begründet wäre,

Das ist er: 
https://www.klimafakten.de/fakten-statt-behauptungen/fakt-ist

Klimaautomatik schrieb:
> welches übrigens bei lächerlichen
> 0,3% von 400ppm liegt,

Nein, bei rund 30%. Vor Beginn der Industrialisierung ca. 280ppm, heute 
ca. 400ppm: 
https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-die-co2-emissionen-des-menschen-sind-winzig

Klimaautomatik schrieb:
> so müsstet ihr, die Klimaaktivisten, erst einmal
> die Amis und Chinesen überzeugen.

Die Amis und Chinesen sagen "Da müsstet ihr erstmal die Deutschen 
überzeugen". Und jetzt?

Klimaautomatik schrieb:
> Und nicht zu vergessen die Saudis,
> denn wenn die Nachfrage in der EU nach Öl sinkt, fällt der Ölpreis und
> es wird mehr gefördert um die selben Einnahmen zu generieren...

...dann fällt der Ölpreis noch weiter, bis die ersten Förderfirmen 
pleite gehen und die Förderung entsprechen zurück geht. So irrational, 
wie du es darstellst, ist der Ölmarkt nicht.

Chris D. schrieb:
> c.m. schrieb:
>> Ich hab wenns gut geht noch 30-40 Jahre vor mir… bin mal gespannt ob ich
>> noch Milliarden (sic) an Klimaflüchtlingen erleben werde, und ob es an
>> der europäischen Grenze nicht doch einen Schießbefehl geben wird.
>
> Da wird man wohl gar nicht außereuropäisch schauen müssen. Wenn das so
> weitergeht, dann haben wir hier 17 Millionen Holländer und auch einige
> Niedersachsen an der Backe. Denn irgendwann wird der Dammbau einfach zu
> teuer, oder es gibt vorher ein Loch und die Wanne läuft in ein paar
> Tagen voll.

Aber ich halte es für unwahrscheinlich, dass das in den nächsten 30-40 
Jahren passieren wird. Denn der IPCC rechnet mit 60cm (bei Erreichen des 
1,5-Grad-Ziels) bis 110cm (bei Weiter-So) zum Jahr 2100: 
https://www.klimafakten.de/meldung/neue-grafik-wie-der-ipcc-seine-schaetzung-fuer-den-anstieg-der-meeresspiegel-erhoeht

Das können wir in Europa noch mit höheren Deichen und mehr Sperrwerken 
auffangen. Selbst wenn die höchsten Sturmfluten 2m höher als heute 
auflaufen, dieses Problem haben bis 2100 andere Länder, aber nicht 
Nordeuropa. Es sei denn, wir bauen in Zukunft Deiche wie heute Flughäfen 
und Bahnhöfe ;)

MfG, Arno

von Klimaautomatik (Gast)


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c.m. schrieb:
> Oben im Bild ist eine Klimaprojektion für 2100 und das "Business as
> usual" Szenario - also genau das was wir jetzt machen.

Nicht mal das Wetter für zwei Wochen präzise vorhersagen können, aber 
Prognose über das Weltklima in 80 Jahren. Jo, find ich geil! Ich bin 
immer wieder ertaunt, wie leicht sich die Wissenschaft missbrauchen 
lässt.

von Klimaautomatik (Gast)


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Arno schrieb:
> Klimaautomatik schrieb:
>> Und da habe ich die echten Daten im Sinn und nicht diese „adjusted data“
>> auf die sich die „Klimaexperten“ beziehen.
>
> Ahja, im Sinn? Hast du denn auch Quellen für deine "echten" Daten?

Als kleine Anregung: Youtube-Video "Die 'Korrektur' der Klimadaten - GISS, Norfolk Island - Fake Daten, Anstieg, NASA, Fälschung"


Arno schrieb:
> Klimaautomatik schrieb:
>> Und nicht zu vergessen die Saudis,
>> denn wenn die Nachfrage in der EU nach Öl sinkt, fällt der Ölpreis und
>> es wird mehr gefördert um die selben Einnahmen zu generieren...
>
> ...dann fällt der Ölpreis noch weiter, bis die ersten Förderfirmen
> pleite gehen und die Förderung entsprechen zurück geht. So irrational,
> wie du es darstellst, ist der Ölmarkt nicht.

Hier ein paar Gedanken eines Ökonoms dazu: 
Youtube-Video "Wie retten wir das Klima und wie nicht?"

von Johnny B. (johnnyb)


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Klimaautomatik schrieb:
> c.m. schrieb:
>> Oben im Bild ist eine Klimaprojektion für 2100 und das "Business as
>> usual" Szenario - also genau das was wir jetzt machen.
>
> Nicht mal das Wetter für zwei Wochen präzise vorhersagen können, aber
> Prognose über das Weltklima in 80 Jahren. Jo, find ich geil! Ich bin
> immer wieder ertaunt, wie leicht sich die Wissenschaft missbrauchen
> lässt.

Teilweise ist die Wissenschaft selbst zu geldgierig und teilweise ist 
auch die Politik schuld, welche vorwiegend Projekte finanziert welche 
etwas mit dem Klima zu tun haben.

von Achim B. (bobdylan)


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Johnny B. schrieb:
>> Nicht mal das Wetter für zwei Wochen präzise vorhersagen können, aber
>> Prognose über das Weltklima in 80 Jahren. Jo, find ich geil! Ich bin
>> immer wieder ertaunt, wie leicht sich die Wissenschaft missbrauchen
>> lässt.
>
> Teilweise ist die Wissenschaft selbst zu geldgierig und teilweise ist
> auch die Politik schuld, welche vorwiegend Projekte finanziert welche
> etwas mit dem Klima zu tun haben.

Und teilweise sind die Mitglieder dieses Forums zu dämlich, sich über 
den Unterschied zwischen Wetter und Klima und über den Unterschied 
zwischen einer präzisen Vorhersage und einer Prognose schlauzulesen.

Man kann da nur staunen über soviel Ignoranz.

von Arno (Gast)


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Klimaautomatik schrieb:
> Arno schrieb:
>> Klimaautomatik schrieb:
>>> Und da habe ich die echten Daten im Sinn und nicht diese „adjusted data“
>>> auf die sich die „Klimaexperten“ beziehen.
>>
>> Ahja, im Sinn? Hast du denn auch Quellen für deine "echten" Daten?
>
> Als kleine Anregung: Youtube-Video "Die 'Korrektur' der Klimadaten -
> GISS, Norfolk Island"

Hast du denn auch Quellen für deine "echten" Daten? Quellen, nicht 
irgendjemanden, der eine halbe Stunde lang auf Youtube Werbung für 
Whiskey macht?

> Arno schrieb:
>> Klimaautomatik schrieb:
>>> Und nicht zu vergessen die Saudis,
>>> denn wenn die Nachfrage in der EU nach Öl sinkt, fällt der Ölpreis und
>>> es wird mehr gefördert um die selben Einnahmen zu generieren...
>>
>> ...dann fällt der Ölpreis noch weiter, bis die ersten Förderfirmen
>> pleite gehen und die Förderung entsprechen zurück geht. So irrational,
>> wie du es darstellst, ist der Ölmarkt nicht.
>
> Hier ein paar Gedanken eines Ökonoms dazu:
> Youtube-Video "Wie retten wir das Klima und wie nicht?"

Sorry, ich schau mir keine zwei Stunden Vortrag an, um "ein paar 
Gedanken" zu einer skurrilen Ökonomie mitzudenken, in der Anbieter das 
Angebot erhöhen wenn der Preis fällt. Aber das hat laut diverser 
Zusammenfassungen Herr Sinn auch gar nicht gesagt, sondern nur, dass 
durch fallende Preise die Nachfrage zunimmt. Aber eben nicht so weit, 
dass die weggefallene Nachfrage dadurch kompensiert würde - sonst würde 
ja auch der Preis wieder steigen.

Klimaautomatik schrieb:
> c.m. schrieb:
>> Oben im Bild ist eine Klimaprojektion für 2100 und das "Business as
>> usual" Szenario - also genau das was wir jetzt machen.
>
> Nicht mal das Wetter für zwei Wochen präzise vorhersagen können, aber
> Prognose über das Weltklima in 80 Jahren. Jo, find ich geil! Ich bin
> immer wieder ertaunt, wie leicht sich die Wissenschaft missbrauchen
> lässt.

Das hat das Niveau von: "Nichtmal wissen, wie lang der Stau heute Abend 
ist, aber sicher sein, dass auch in zehn Jahren noch Autos fahren."

Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig wissenschaftliche Zusammenhänge 
verstanden werden.

MfG, Arno

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Klimaautomatik schrieb:
> Nicht mal das Wetter für zwei Wochen präzise vorhersagen können, aber
> Prognose über das Weltklima in 80 Jahren.

Früher saßen derlei Leute im Jahrmarktszelt mit einer Glaßkugel und 
machten großen Hokuspokus.

Namaste

von Arno (Gast)


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...und dann gab es mal eine Zeit, da wurden Wissenschaftler nicht auf 
dem Scheiterhaufen verbrannt - scheint, als wäre "man" heute stolz 
darauf, nicht zu verstehen, was in der Wissenschaft passiert.

MfG, Arno

von Christobal M. (c_m_1)


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Arno schrieb:
> ...und dann gab es mal eine Zeit, da wurden Wissenschaftler nicht auf
> dem Scheiterhaufen verbrannt - scheint, als wäre "man" heute stolz
> darauf, nicht zu verstehen, was in der Wissenschaft passiert.

Ich denke mal die Mechanik dahinter ist eine andere.
Wenn man zugäbe, das der Klimawandel existiert und wohl Menschengemacht 
ist, müsste man handeln - z.b. aufs Autofahren verzichten, was aber 
unbequem ist.

Durch die Weigerung die wissenschaftlichen Daten und Prognosen 
anzuerkennen kauft man sich frei davon handeln zu müssen.

Naja, wie gesagt egal. Es wird da hin gehen wo es halt hin geht - ich 
mach mir da keinen Kopp mehr.

von Klimaautomatik (Gast)


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Arno schrieb:
> Hast du denn auch Quellen für deine "echten" Daten? Quellen, nicht
> irgendjemanden, der eine halbe Stunde lang auf Youtube Werbung für
> Whiskey macht?

Solche Kommentare offenbaren nur die Ignoranz der Gutmenschen und 
Klimaretter. Erst Fordern und wenn Gegenargumente gebracht werden, diese 
einfach ignorieren oder gleich für nichtig erklären. Habe ich ehrlich 
gesagt nicht anders erwartet.

Hättest du das Video angeschaut oder wenigstens unten drunter geschaut, 
wären wir weiter...


Arno schrieb:
> Sorry, ich schau mir keine zwei Stunden Vortrag an, um "ein paar
> Gedanken" zu einer skurrilen Ökonomie mitzudenken

Ja genau und die Welt ist eine scheibe, die in 80 Jahren weggeschmolzen 
sein wird.

von Nadelstreifen-Fabrkant (Gast)


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Faszinierend dieses fachbezogene Forum, in dem sich alte Leute über die 
Klimakatastrophe (ist der originale Begriff) „unterhalten“.
Und jeder hat seine „Meinung“, warum wir nix machen müssen.
Macht weiter so. Ich bin stolz auf euch. Ist ja die Politik schuld. 
Diese böse Politik, die wir ja nicht beeinflussen können.

Brauch ich am attiny unbedingt 100nF oder gehen auch 250nF ? Das 
Datenblatt ist da nicht exakt.

von Klimaautomatik (Gast)


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Arno schrieb:
> Das hat das Niveau von: "Nichtmal wissen, wie lang der Stau heute Abend
> ist, aber sicher sein, dass auch in zehn Jahren noch Autos fahren."

In der Auto-Deutschland mussen es wohl immer Auto Analogien sein, was? 
Dann wäre es eher wie folgt: Nicht mal wissen wie lang man heute im Stau 
steht aber behaupten, dass in 80 Jahren man 5 Stunden täglich im Stau 
steht.

von Achim B. (bobdylan)


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Klimaautomatik schrieb:
> Nicht mal wissen wie lang man heute im Stau
> steht aber behaupten, dass in 80 Jahren man 5 Stunden täglich im Stau
> steht.

Könnte man durchaus prognostizieren, wenn genügend Daten vorliegen.

Problem: Das Auto ist - im Gegensatz zum Klima - eine vom Menschen 
gemachte Modeerscheinung, von der niemand sagen kann, wie sich die 
Schose in den kommenden Jahrzehnten entwickeln wird.

Im Gegensatz dazu sind die Mechanismen, die das Klima beeinflussen sehr 
gut bekannt, was Prognosen bis sonstwann erlaubt.

von Karl K. (karl2go)


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Großkraftwerker schrieb:
> Na, da hast Du doch die Ursache. Erst in der Kindheit tonnenweise Kohle
> verfeuern und jetzt wehklagen.

Das ist nur die halbe Wahrheit. Schuld sind die Großeltern. Hat doch Oma 
immer gesagt: Kind, iss schön auf damit die Sonne scheint.

Und was haben wir davon: Dicke Kinder und Klimawandel.

von Klimaautomatik (Gast)


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Achim B. schrieb:
> Klimaautomatik schrieb:
>> Nicht mal wissen wie lang man heute im Stau
>> steht aber behaupten, dass in 80 Jahren man 5 Stunden täglich im Stau
>> steht.
>
> Könnte man durchaus prognostizieren, wenn genügend Daten vorliegen.

Ja sicher, wenn man die Unsicherheit mit -5h +19h ansetzt, so wäre die 
Prognose zu 100% sicher.

Mit brauchbarer Unsicherheit ist das alles Mumpitz.


> Problem: Das Auto ist - im Gegensatz zum Klima - eine vom Menschen
> gemachte Modeerscheinung, von der niemand sagen kann, wie sich die
> Schose in den kommenden Jahrzehnten entwickeln wird.

Grundsätzlich richtig.

> Im Gegensatz dazu sind die Mechanismen, die das Klima beeinflussen sehr
> gut bekannt, was Prognosen bis sonstwann erlaubt.

Das Problem ist, dass es eben nicht genau genug bekannt ist, was alles 
und zu welchem Anteil beiträgt. Sprich die Komplexität des Gesamtsystems 
ist kaum zu überblicken. Das sieht man auch schön an den Modellen 
(insbesondere die CO2-Hysterie-Modelle), die innerhalb weniger Jahre der 
Realität davon laufen.

Wie gesagt, mit genügend großer Unsicherheit lässt sich alles ziemlich 
genau prognostizieren. Nur ist es Nutzlos.

von Karl K. (karl2go)


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Joachim S. schrieb:
> Aber kein einziger von denen, auch von den besonders grünen,
> hat in den letzten Jahren seinen Lebensstil irgendwie so geändert, dass

Vielleicht weil die schon jahrelang mit diesem Wissen gelebt haben. 
Klimawandel ist ja nichts, was plötzlich aus der Kiste gesprungen ist: 
Huhu, ich bin jetzt mal da. Das Wissen darum gibts schon über 30 Jahre.

> das irgendeine signifikante Reduzierung ihres CO2-Fussabdrucks bedeutet
> hätte.

Ja pffft! Wenn ich noch nie in meinem Leben in den Urlaub geflogen bin, 
und meine Kinder noch nie geflogen sind, kann ich halt schlecht jetzt 
weniger in den Urlaub fliegen.

von Karl K. (karl2go)


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Klimaautomatik schrieb:
> Das Problem ist, dass es eben nicht genau genug bekannt ist, was alles
> und zu welchem Anteil beiträgt. Sprich die Komplexität des Gesamtsystems
> ist kaum zu überblicken.

Das Problem ist, dass Typen wie du es einfach nicht kapieren:

ES IST SCHEISSEGAL ob genau bekannt ist, was zu welchem Anteil beiträgt. 
Es ist bekannt was passiert und was passieren wird und warum es passiert 
und was man dagegen tun muss. DAS IST BEKANNT! PUNKT!

Ob es 1.48 oder 1.49 Grad sind, oder ob der Eisblock am 2. März oder 
erst am 4. März abbricht, oder ob 1 Mio oder nur 999998 Tierarten 
aussterben werden. DAS IST SCHEISSEGAL!

Das ist nur Korinthenkackerei von Typen, die eigentlich nichts ändern 
wollen. Das ist so dämlich wie wenn der Arzt sagt: Wenn sie nicht mit 
Saufen aufhören, werden sie in einem Jahr tot sein, und du fragst: Also 
in einem Jahr, aber wann genau? Schon im Januar, oder erst im Februar, 
und solange sie mir nicht die genaue Uhrzeit sagen saufe ich weiter.

von Fred F. (feuerstein7)


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Darf ich mal vorsichtig fragen, was ihr so alles getan habt um euren 
"ökologischen Fußabdruck" zu verbessern?
Glaubt ihr, euer Bedarf an Energie ist angemessen?

von Fabian F. (fabian_f55)


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Fred F. schrieb:
> Darf ich mal vorsichtig fragen, was ihr so alles getan habt um euren
> "ökologischen Fußabdruck" zu verbessern?
> Glaubt ihr, euer Bedarf an Energie ist angemessen?

- Ca. 50.000€ extra für eine KFW70 Wohnung gezahlt, die mit Holz beheizt 
wird
- Heizung auf 18°C eingestellt
- Für 20.000€ an einem Windrad beteiligt
- Für 15.000€ an einem Solarpark beteiligt
- Ein Auto verkauft, das verbliebende durch ein E-Auto ersetzt
- >90% Aller Fernfahrten mit dem Zug
- Fleischkonsum reduziert auf <1kg/Woche für die ganze Familie (Das 
Fleisch  das wir kaufen ist von Bauern aus der Gegend)
- Nahezu alle Klamotten der Kinder sind Second Hand und werden so oft 
geflickt bis die Kinder raus wachsen
- Wenn wir zur Verwandschaft in Asien fliegen müssen, kaufen wir die 
entsprechenden CO2-Zertifikate

Das sind so ziemlich alle Stellschrauben die man als Privatperson so 
hat.

von Paluun (Gast)


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Bei dieser Ignoranz wird den Blagen gar nicht anderes übrig bleiben als 
sich weiter zu radikalisieren.

von Roland E. (roland0815)


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Was sind schon 141 Jahre, gemessen an rund 4,5Mrd  Erdgeschichte...

Wilde Panikmache.

von Icke ®. (49636b65)


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Fabian F. schrieb:
> Das sind so ziemlich alle Stellschrauben die man als Privatperson so
> hat.

Meinst du, dies ist repräsentativ für den Durchschnittsbürger? Ich sehe 
an dieser Aufzählung in erster Linie jemanden, der sich ein gutes 
Gewissen kauft. Und der sich das auch leisten kann. Glaubst du, die 
Kassiererin vom Discounter kann das ebenfalls? Du investierst 35000€ in 
WKA und PV. Nur wegen dem grünen Strom oder weil du dir Rendite 
versprichst? Warum spendest du das Geld nicht für die Forschung an 
dringend benötigten Speichertechnologien, damit der weitere Ausbau von 
EE auch Sinn macht? Warum MUSST du nach Asien fliegen? Warum bleibst du 
nicht einfach zu Hause und sparst somit echt CO2, anstatt dafür zu 
bezahlen, daß jemand anders darauf verzichtet?
Ist dir bewußt, was du deinen Kindern antust, wenn du sie wie die letzen 
Lumpen rumlaufen läßt? Bestrafst du sie mit Taschengeldentzug und 
Hausarrest, wenn sie sich mit ihren Kumpels heimlich bei McDonalds den 
Bauch vollschlagen? Und laufen du und deine Frau eigentlich auch mit 
abgetragenen, geflickten Klamotten rum?

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Fred F. schrieb:
> Darf ich mal vorsichtig fragen, was ihr so alles getan habt um euren
> "ökologischen Fußabdruck" zu verbessern?
> Glaubt ihr, euer Bedarf an Energie ist angemessen?

ich habe letztes Jahr viel Zeugs vor dem Verschrotten bewahrt
und dabei auch noch ca 3000EUR verdient.

Das war nur möglich,
weil ich überall, wo mir solche Sachen zuliefen
mit dem Auto vorbei gekommen bin,
und das noch nicht mal ohne grosse Umwege zu fahren.

Gefahren wäre ich sowieso...

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