Boost Converter Chip mit PWM steuern ?

Gast #6145048
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Hallo, ich hab mal eine Frage die ich mir schon seit längerer Zeit 
stelle (und für die ich hier hoffentlich nicht gesteinigt werde:-)). Ich 
weiß, eine ähnliche Frage wurde hier im Forum bereits gestellt.

Läßt sich die Ausgangsleistung ein Boost Converter Chip (Bsp. TPS61088 
oder MP3422) durch Ansteuerung des Chips über PWM (EN) regeln (niedrige 
Frequenz bsp. 120Hz) ? ich vermute eher dass dies nicht funktionieren 
wird...hat damit vielleicht jemand Erfahrungen oder Ideen ?...ich bin da 
für Lösungsansätze sehr dankbar....
Konkret geht es darum die Spannung eines Lipo Akkus zu boosten und die 
Ausgangsleistung dann zu regeln (hohe Ströme ca. 10-15A)...

Viele Grüße
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Micha L. schrieb:
> Läßt sich die Ausgangsleistung ein Boost Converter Chip (Bsp. TPS61088
> oder MP3422) durch Ansteuerung des Chips über PWM (EN) regeln (niedrige
> Frequenz bsp. 120Hz)

Prizipiell ja. Es ist aber dann eine Zweipunktregelung. Ein, Aus. Der 
TPS6108 schaltet mit 200 kHz bis 2,2 MHz. Er arbeitet im PWM Mode. Zum 
zusätzlichen Regeln würde ich da eher in die Rückkopplung eingreifen. 
Der EN - Pin ist dagegen eine Holzhammermethode.

Aber es gibt ja auch viele Regelkreise die mit einer Zweipunktregelung 
auskommen. Bügeleisen und Raumthermostate.

Im übrigen, mit LTspice kann man solch eine Regelung prima testen. Es 
hieß ja früher Switcher-CAD. Wenn Du es nicht weißt, es ist kostenlos.
mfg Klaus
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Micha L. schrieb:
> Läßt sich die Ausgangsleistung ein Boost Converter Chip (Bsp. TPS61088
> oder MP3422) durch Ansteuerung des Chips über PWM (EN) regeln (niedrige
> Frequenz bsp. 120Hz) ?

Ich nehme mal an Du meinst Ausgangsspannung steuern.

Auf die Idee, mal ins Datenblatt zu gucken, bist Du nicht gekommen?
Ok, ist unheimlich schwierig zu finden ;-)
http://www.ti.com/lit/gpn/tps61088


Je nach Wahl des Kondensators C7 wird eine sägezahnförmige Spannung 
resultieren.

Auf Seite 9 im Kapitel "7.3.1 Enable and Startup" ist beschrieben 
weshalb. Es gibt sogar zwei Kurven.
Seite 18: Figure 16. Startup Waveforms
Seite 19: Figure 17. Shutdown Waveforms
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Klaus R. schrieb:
> Im übrigen, mit LTspice kann man solch eine Regelung prima testen. Es
> hieß ja früher Switcher-CAD. Wenn Du es nicht weißt, es ist kostenlos.
> mfg Klaus

Hallo Klaus, ich hab da ehrlich gesagt nicht viel Erfahrung...Danke für 
den Tip LTspice werd ich auf jedenfall testen !!!..
mfg Michael
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Harlekin schrieb:
> Micha L. schrieb:
>> Läßt sich die Ausgangsleistung ein Boost Converter Chip (Bsp. TPS61088
>> oder MP3422) durch Ansteuerung des Chips über PWM (EN) regeln (niedrige
>> Frequenz bsp. 120Hz) ?
>
> Ich nehme mal an Du meinst Ausgangsspannung steuern.


Also von der Idee her möchte ich gern eine Lipo Spannung boosten (4.2 
auf 5V) und diese Ausgangsspannung anschließend mit einem Atmega 
steuern...wie gesagt, da sind recht große Ströme im Spiel (10-15A) und 
das ganze soll so kompakt wie möglich aufgebaut werden (zwecks 
Einbau..)...vielleicht gibt`s da auch noch eine ganz andere Lösung aber 
ich komm nicht drauf...:-)...also "vereinfacht" ist es ja sozusagen ein 
über Microcontroller steuerbarer Auf-Abwärtswandler....nur eben mit 
hohen Strömen und sehr kompakten Abmessungen (max ca. 
15x60x5mm)....deshalb die Idee mit einem Chip zu arbeiten...Ich bin da 
ehrlich gesagt aufgrund dieser Voraussetzungen noch nicht wirklich 
weitergekommen und überleg schon länger wie sich das realisieren 
ließe...
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Micha L. schrieb:
> Boost Converter Chip (Bsp. TPS61088
> oder MP3422)
> (hohe Ströme ca. 10-15A)...

Beide von Dir genannten ICs liefern zu wenig Schaltstrom für die 
gewünschte Ausgangsleistung.

Micha L. schrieb:
> .also "vereinfacht" ist es ja sozusagen ein
> über Microcontroller steuerbarer Auf-Abwärtswandler

Suche nach Buck/Boost Converter.
Das Angebot an fertigen Modulen ist groß, vielleicht wirst Du ja fündig.

Die Ausgangsspannung über den Enable-Pin steuern zu wollen, ist übrigens 
ein Holzweg.
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Die einzige Möglichkeit einzugreifen bietet der FB-Pin. Nicht direkt 
über eine PWM, sondern als geglättete Spannung. Am FB ist ein 
entsprechendes Widerstandsnetzwerk vorzusehen, um zu verhindern, dass 
die Spannung außerhalb des gewünschtes Bereichs oder der Spezifikationen 
gerät.
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Micha L. schrieb:
>
> von der Idee her möchte ich gern eine Lipo Spannung boosten (4.2
> auf 5V) und diese Ausgangsspannung anschließend mit einem Atmega
> steuern...

Ja, dieser Teil ist klar. Aber was genau meinst du mit "steuern"? Willst 
du die Ausgangsspannung kontinuierlich ändern? Über welchen Bereich? 
Oder reicht es dir, die Spannung ein- und ausschalten zu können?

Für letzteres ist die Steuerung über den EN Pin im Prinzip geeignet. 
Aber ob dein Verbraucher damit klar kommt?

> wie gesagt, da sind recht große Ströme im Spiel (10-15A) und
> das ganze soll so kompakt wie möglich aufgebaut werden (zwecks
> Einbau..)

Klingt alles merkwürdig. Ist dir klar, daß 15A bei 5V schon 75W sind? 
Wenn der Akku fast leer ist und nur noch 3V liefern, müssen da 25A 
fließen. Schafft der Akku das überhaupt? Und kompakt ist bei diesen 
Leistungen und Strömen auch nichts so richtig.

> vielleicht gibt`s da auch noch eine ganz andere Lösung aber
> ich komm nicht drauf.

Wenn du ernsthaft Hilfe willst, dann gib uns mehr Details. Falls das 
aber wieder nur ein Verdampfer werden soll - dann schweig still. Und geh 
weg.

> Abmessungen (max ca. 15x60x5mm)

Bei deinem Kenntnisstand? Vergiß es.

> deshalb die Idee mit einem Chip zu arbeiten

Haha. Sehr witzig. Was meinst du eigentlich, wie man heutzutage einen 
Schaltregler sonst aufbaut, wenn nicht mit einem IC? Mit Röhren? Oder 
einem Relais als Zerhacker?
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Micha L. schrieb:
> Läßt sich die Ausgangsleistung ein Boost Converter Chip (Bsp. TPS61088
> oder MP3422) durch Ansteuerung des Chips über PWM (EN) regeln (niedrige
> Frequenz bsp. 120Hz)

Das is halt PWM rein, PWM raus.
(Zwischen den Zeilen richt's verdächtig nach einer LED-Beleuchtung?)

Hab mir den Regler jetzt nich wirklich angesehen, aber warum sollte er 
Schwierigkeiten damit haben, mit einem Verhältnis von ca. 1/100 zu 
seiner Arbeitsfrequenz, on/off zu gehen?

Wenn die Verbraucher also keine Problem damit haben, mit einer PWM 
versorgt zu werden, sehe ich erstmal keinen Grund das nicht so zu 
machen.
Beitrag #6146138 wurde von einem Moderator gelöscht.

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