Konstantstromquelle und µC

Gast #6145175
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Ich möchte eine simple KSQ (keine besonderen Genauigkeitsanforderungen) 
über einen µC steuern, d.h. den Strom einstellbar machen und 
gleichzeitig die Möglichkeit haben, diesen eingeprägten Strom auch noch 
zu pulsen (PWM).

Gegeben ist ein µC mit DAC.

Meine Idee: einfache KSQ mit NPN-Transistor und Emitterwiderstand und 
Schwellspannung über den µC per DAC.

Der DAC kann max. 1mA liefern, die KSQ soll max. 100mA liefern können. 
Damit reicht wohl ein Feld-Wald-Wiesen-NPN mit Hfe > x00.

Um den DAC etwas zu schützen, soll noch ein Basiswiderstand 1k 
dazwischen. Oder soll ich auf diesen Angstwiderstand verzichten?

Den tatsächlichen Strom wollte ich über den Emitterwiderstand der 
ADC-Messung ermitteln.

Das Pulsen wollte ich durch on/off des DAC erreichen (oder einen MosFet 
unter den Emitterwiderstand?).

Das ganze soll möglichst simple aufgebaut sein.

Irgendwelche weiteren Ideen? Auf ein Schaltbild habe ich verzichtet, 
weil die Aufbauidee wohl hinreichend klar ist.

Danke!
Gast #6145192
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ppc schrieb:
> Auf ein Schaltbild habe ich verzichtet,
> weil die Aufbauidee wohl hinreichend klar ist.

Das sehe ich anders. Die Sprache der Elektronik ist der Schaltplan.

Deine Worte muss ich erst einmal in eine Zeichnung umsetzen und dabei 
ist mir aufgefallen, dass viel zu viele Punkte offen gelassen wurden.
Gast #6145203
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Deine Worte muss ich erst einmal in eine Zeichnung umsetzen und dabei
> ist mir aufgefallen, dass viel zu viele Punkte offen gelassen wurden.

Na denn:
1
                        V+
2
                        |
3
                        |
4
                       Last
5
                        |
6
                        | C
7
                     B|/  
8
DAC >---------|==|----|
9
               1k     |\
10
                        | E
11
                        |
12
ADC <-------------------+
13
                        |
14
                        -
15
                        = 10R
16
                        -
17
                        |
18
                       --- Gnd
Gast #6145226
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ppc schrieb:
> Und welche der vielen Punkte hatte ich jetzt offen gelassen ...??

Z.B. die Höhe der V+, und wie die zustande kommt. Wenn die recht hoch 
ist und irgendwie rangeschaltet wird, kann über die 
Rückwirkungskapazität des npn der µC zerschossen werden. In dem Fall 
wäre der "Angstwiderstand" lebenswichtig.
Gast #6145445
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ppc schrieb:
> Der DAC kann max. 1mA liefern, die KSQ soll max. 100mA liefern können.
> Damit reicht wohl ein Feld-Wald-Wiesen-NPN mit Hfe > x00.

ppc schrieb:
> Elliot schrieb:
>> Z.B. die Höhe der V+,
>
> max. 18V

Dann guck schon mal, welcher Feld-Wald-und-Wiesen-NPN mal so eben bis zu 
1.7W Verlustleistung weg steckt.
Gast #6145526
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ppc schrieb:
> Gegeben ist ein µC mit DAC.

Für meinen Akkutester habe ich einen N-FET IRF540 verwendet. Abhängig 
von dessen Exemplarstreuung lässt der sich zwischen 3,5 und 4 Volt UGS 
gutmütig steuern.

In meinem Aufbau ist es ein ein AT328 mit nachgeschaltetem MCP4725, 
einem 12Bit-A/D an 5 Volt.

Zu überlegen ist, ob man mit dem Stellbereich / der Auflösung zurecht 
kommt, für Deine 0..100mA würde ich nur knapp 10% des A/D ausnutzen. Na 
gut, sagen wir mal 400 Schrite sind nutzbar, damit kann ich den Strom 
auf 0,5 mA genau setzen, genügt mir.

Wenn Du einen NPN einsetzt, sieht das auch nicht besser aus - da spielt 
die Musik ja irgendwo um 0,5..0,7 Volt UBE.
Angehängte Dateien:
Gast #6145632
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Manfred schrieb:
> Zu überlegen ist, ob man mit dem Stellbereich / der Auflösung zurecht
> kommt, für Deine 0..100mA würde ich nur knapp 10% des A/D ausnutzen.

Nicht alle µC auf dieser Welt sind m328 ;-) Es gibt auch welche mit 
eingebauten OpAmps als Verstärker bzw. einstellbarer VRef.

Teo D. schrieb:
> BD249.... (Jetz aber schnell wech hier. bb...)

Ich nehme einen im SOT-223 mit Hfe > 400, der hat dann 70°/W. 1W will 
ich ihm max. zumuten. Muss er alles verbraten, kann ich noch 50mA 
erreichen. Muss er nur 10V verbraten, komme ich auf die 100mA. Das ist 
auch i.O., denn der normale Bereich wird so um 20-40mA liegen. Die 
Verlustleistung werde ich auch ermitteln (Messung Uce), und damit kann 
ich unter 1W regeln.
Gast #6145736
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Wolfgang schrieb:
> Schön ist das nicht

"Schön" hat er nicht gefordert, sondern es sollte möglichst primitiv 
sein.

Und da er den Transistor in seinem Schaltplan nicht benannt hat, dann 
auch noch einen dummen Spruch nachgereicht hat

> Und welche der vielen Punkte hatte ich jetzt offen gelassen ...??

habe ich ehrlich gesagt mehr Lust, ihn mit Ansage feste vor die Pumpe 
rennen zu lassen, als mich für weitere gut gemeinte Bedenken auch noch 
beschimpfen zu lassen.
Gast #6145839
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Wolfgang schrieb:
> Schön ist das nicht, weil es keine Stromregelung ist, sondern der Strom
> um die Spannung über der temperaturabhängigen BE-Stecke gegenüber dem
> Sollwert aus dem DAC verfälscht wird.

Es hat die gleiche Güte wie einfache KSQ mit Diode / Led als 
Spannungsreferenz an der Basis. Mehr war nicht gefordert.
Gast #6145842
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Und da er den Transistor in seinem Schaltplan nicht benannt hat, dann
> auch noch einen dummen Spruch nachgereicht hat

Die ausschlaggebenden Daten waren genannt.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> habe ich ehrlich gesagt mehr Lust, ihn mit Ansage feste vor die Pumpe
> rennen zu lassen, als mich für weitere gut gemeinte Bedenken auch noch
> beschimpfen zu lassen.

Nett von Dir.

Allerdings hast Du immer noch nicht gesagt, was Du vermisst hattest ...
Gast #6145850
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ppc schrieb:
> Der ist doch da über den Emitterwiderstand wie bei den einfachen KSQ mit
> Transistor und Diode auch.

Nein, das liefert allenfalls eine Stromstabilisierung, aber U_BE und 
deren Temperaturgang wirst du in Software kompensieren müssen.
Ohne diese Maßnahme ist es keine vernünftige Stromregelung, weil die 
Abweichung zwischen tatsächlich fließendem Strom und Sollstrom nur 
teilweise als Korrektur in die Ansteuerung ein geht.
Gast #6145858
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Wolfgang schrieb:
> ppc schrieb:
>> Der ist doch da über den Emitterwiderstand wie bei den einfachen KSQ mit
>> Transistor und Diode auch.
>
> Nein, das liefert allenfalls eine Stromstabilisierung, aber U_BE und
> deren Temperaturgang wirst du in Software kompensieren müssen.
> Ohne diese Maßnahme ist es keine vernünftige Stromregelung, weil die
> Abweichung zwischen tatsächlich fließendem Strom und Sollstrom nur
> teilweise als Korrektur in die Ansteuerung ein geht.

Ja ja, aber mehr wollte ich auch gar nicht ... s.o.

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