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Forum: Digitale Signalverarbeitung / DSP Welche beste Freeware-Alternative zu "Simulink"?


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von ManuelR (Gast)


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Hallo,
ich benutze für regelungstechnische Anwendungen GNU Octave, womit ich 
für meine Zwecke bislang alles abdecken kann, was ich von Matlab im 
Studium kennengelernt habe.
Nun suche ich einen möglichst kostenlosen und mit Octave kompatiblen 
Simulink-Ersatz. Ich bin bei der Recherche auf BORIS gestoßen, jedoch 
soll die Demo-Version die Projekte wohhl nicht abspeichern können, was 
eher schlecht ist^^

Ich brauche im Prinzip nur eine Simulationsfähigkeit für 
Mehrgrößensysteme im Zustandsraum, Sollwert-und 
Zufallsstörgrößen-vorgabe, Stellgrößenbeschränkungen, Digitale Blöcke 
und so die Standarddinge.

von Jan (Gast)


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Xcos? Echte Alternativen gibt es nicht.

von Björn (Gast)


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ManuelR schrieb:
> Ich brauche im Prinzip nur eine Simulationsfähigkeit für
> Mehrgrößensysteme im Zustandsraum, Sollwert-und
> Zufallsstörgrößen-vorgabe, Stellgrößenbeschränkungen, Digitale Blöcke
> und so die Standarddinge.

Das geht alles sehr einfach mit Python. Oder mit C/C++, wenn es noch 
einen Tick schneller laufen soll. Nebenbei kannst du dir noch ein 
Malen-nach-Zahlen-Buch kaufen und ausmalen für das Klickibunti-Erlebnis. 
Kein Mensch braucht Simulink.

von ManuelR (Gast)


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nun ja um Zeit zu sparen, sind die Vorteile wohl enorm. Den 
Programmieraufwand würde ich nicht für sowas investieren, wenn es nicht 
notwendig ist

von vn nn (Gast)


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Björn schrieb:
> Nebenbei kannst du dir noch ein
> Malen-nach-Zahlen-Buch kaufen und ausmalen für das Klickibunti-Erlebnis.
> Kein Mensch braucht Simulink.

Natürlich, kein Mensch braucht Simulink. Keiner würde auf die Idee 
kommen, dass es praktisch wäre, wenn das Modell gleich grafisch 
dokumentiert ist. Und natürlich würde man nie, niemals auf die Idee 
kommen, dass Simulink-Modelle auch von Menschen gebaut werden, die nun 
mal nix mit Code zu tun haben, weil Maschinenbauer, Antriebstechniker 
oder Thermodynamiker.

Bei deinem Horizont wär das Malen-nach-Zahlen-Buch bei dir wohl besser 
aufgehoben...

von Jan (Gast)


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Euer Horizont ist da etwas kurz. Simulink kann extrem viel und ist sehr 
mächtig. Es geht da um komplexe Gemischte Systemsimulation, Model based 
development, Zertifizierte Auto Code Generierung etc pp.

von Simulator (Gast)


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Jan (Gast)
>Euer Horizont ist da etwas kurz. Simulink kann extrem viel und ist sehr
>mächtig. Es geht da um komplexe Gemischte Systemsimulation, Model based
>development, Zertifizierte Auto Code Generierung etc pp.

Vergiss nicht: Wir sind hier im Forum für fortgeschrittene 
Blinklichtexperten. Von denen darfst Du nicht erwarten, dass sie den 
Nutzen  eines mehrere tausend Euro teures Tools einschätzen können, das 
vorwiegend von Fachspezialisten in großen Firmen und Universitäten 
benutzt wird.
Die Blinklichter programmieren sie lieber "bare metal".

von Bernd K. (prof7bit)


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Simulator schrieb:
> Blinklichtexperten. Von denen darfst Du nicht erwarten, dass sie den
> Nutzen  eines mehrere tausend Euro teures Tools einschätzen können, das
> vorwiegend von Fachspezialisten in großen Firmen und Universitäten
> benutzt wird.

Deshalb kostet ein KFZ-Blinker heute auch 3-stellige Summen, weil er von 
zertifizierten Fachspezialisten mit mehrere (zig)tausend Euro teuren 
Tools simuliert und Code für den 4-Kern-64-Bit-Echtzeit-Blinkcomputer 
generiert wurde (4 GB Flash, bootet in weniger als 2 Sekunden!), nur so 
kann optimales und fehlerfreies Blinken gewährleistet werden. Das ist 
die Zukunft!

> "bare metal"

Ohne uns Bare Metaller wäret ihr Matlabber komplett aufgeschmissen und 
könntet kein einziges Byte Code generieren. Ihr müsstet die Blinker 
mechanisch ansteuern! Also mach mal halblang.

: Bearbeitet durch User
von Simulator (Gast)


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Bernd K.
>Deshalb kostet ein KFZ-Blinker heute auch 3-stellige Summen, weil er von
>zertifizierten Fachspezialisten mit mehrere (zig)tausend Euro teuren
>Tools simuliert

Nö. Die HK sind bei Stückzahlen über 100.000 vernachlässigbar und die 
Tools fallen da nicht ins Gewicht. Die Preise kommen vom Vertrieb und 
der Lagerhaltung.

>Ohne uns Bare Metaller wäret ihr Matlabber komplett aufgeschmissen und
>könntet kein einziges Byte Code generieren.

Auf jeden Fall. Fast so abhängig wie vom Bäcker um die Ecke.

von Logiker (Gast)


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Björn schrieb:
> Kein Mensch braucht Simulink.

Und was tust du, wenn die auftraggebende Firma dir ein Simulink-Modell 
sendet, das du verwenden musst, als Vorgabe?

Wäre ja prima, wenn die Alternative solchiges zu Importieren in der Lage 
wäre, aber ist sie das?

Ich meine, ich sitze hier im Konstruktionsbüro mit 24 anderen 
Entwicklern und von denen hockt die Hälfte an Kundenaufträgen, die auf 
solchen Simulink Modellen basieren.

von Simulator (Gast)


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>Wäre ja prima, wenn die Alternative solchiges zu Importieren in der Lage
>wäre, aber ist sie das?

Warum sollte sich jemand die Mühe machen, eine Open-Source Software zu 
schreiben, die ein teures System ersetzt, das nur von Spezialisten 
benutzt wird?
Wie viel Zeit müsst da jemand in die Entwicklung stecken, damit sie zu 
einem über 20 Jahre gewachsenem System kompatibel ist?

von Logiker (Gast)


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Simulator schrieb:
> Wie viel Zeit müsst da jemand in die Entwicklung stecken, damit sie zu
> einem über 20 Jahre gewachsenem System kompatibel ist?

Eben!

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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https://alternativeto.net/software/simulink/
https://www.g2.com/products/simulink/competitors/alternatives
https://www.quora.com/What-are-some-good-alternatives-to-Simulink?share=1

So universell wie Simulink scheint keines zu sein, es sind immer 
Teilbereiche. Für Elektronikhardware GNU-Radio, für DSP und ähnliches 
XCos oder sein Vorgänger Scicos usw. Hier soll es aber speziell für 
Regelungstechnik sein.

: Bearbeitet durch User

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