Tino K. schrieb:
> Gibt es eine Regel den Ladestrom festzulegen?
> Ist dies abhängig der Akku Größe? Diese Info habe ich in den
> Verkaufsinfos noch nie gesehen, immer nur den maximalen Entladestrom...
Ist für mich eine Frage, genau genommen sogar zwei.
Und die ist mit meinem Post oben beantwortet: den erlaubten Ladestrom
nennt dir der Hersteller.
Grob ist der von Chemie und Bauform abhängig, Lipo-Pouchzellen haben
durchaus 3 oder 5C, billigere 1C Ladestrom, LiIon-Rundzellen 0,5-2C.
Tino K. schrieb:
> Dies wird entweder über einen timer
> gemacht oder das Verhältnis zwischen dem hohen Ladestrom und einem im
> Laderegler fest eingestellten Verhältnis. in dem verwendeten 7,5%.
Das ist ja dein Problem, nicht das des Akkus.
Wenn du mit Timer arbeitest, bist du sicher, denn ein defekter Akku wird
nicht totgeladen.
Bei der Relativstrommethode wird der Akku je nach Anteil schneller
"voll" (nur angezeigt, aber User Exerience ist alles) oder besser voll
(dauert aber ewig), dafür kann ein angeschlagener Akku ewig mit
Minimalstrom vor sich hin köcheln.
Timer haben außerdem den Nachteil das man die Zellengröße nicht ändern
sollte, daher eine Methode die eher bei fest verbauten Akkus vorkommt.
Die Anteilsmethode ist besser für wechselbare Akkus, weil sie eben auf
unterschiedliche Realkapazitäten mit entsprechender Ladezeit reagiert.
Geringere Prozente sind besser wenn du deinem Kunden Laufzeit geben
willst.
Der Akkuhersteller kann dir das nicht sagen, weil das rein eine
Gewissensfrage ist, was du deinem User zumuten willst.
Stell 1% ein und bekomme Supportfragen ob das Normal ist das der
Ladevorgang 3 Stunden dauert.
Stell 10% ein und die Kunden fragen ob der Akku kaputt ist, weil er
direkt 10 Sekunden nach dem Ladevorgang schon wieder auf "3 von 4 LEDs"
leer ist.
Timergeladene Geräte haben außerdem u.U. das Problem, das das
gleichzeitig eingeschaltete Gerät nicht am Netzteil betrieben werden
kann, weil der Ladebaustein nach x Stunden das Laden einstellt und nicht
wieder startet.