Hallo,
ein Problem im Modellbau: Ich möchte die Position eines Hebels
bestimmen.
An den Drehpunkt komme ich nicht heran, ein Poti auf der Achse scheidet
aus.
Kamera und ähnlich aufwändige Lösungen möchte ich auch nicht verwenden.
Der Hebel legt als kürzeste Entfernung 20mm, am Ende des Hebels ca. 40mm
zurück.
Würde ein Hallsensor funktionieren, um die Position auf der 20mm-Strecke
zu bestimmen? Eine Auflösung von 2mm würde reichen.
Viele von uns sind eher optisch orientiert und freuen sich über ein Foto
des Problems.
Aus der Ferne könnte ich mir vorstellen, an den mysteriösen Hebel eine
Stange zu schrauben, mit der man z.B. ein Poti oder Schieberegler
bewegt.
Habe vergessen zu erwähnen, dass der Hebel (M6 VA-Schraube) nicht
belastet werden darf, da der Hebel weiterhin alleine durch sein Gewicht
die Position ändern soll.
Daher kommt nur eine kontaktlose Variante in Betracht, optisch oder eben
evtl. magnetisch. Optisch stelle ich mir recht aufwändig vor. Unsere
momentane Idee sieht 10 Reed-Kontakte und einen Magnet am Hebel vor.
Kann ich mit einem Hallsensor die Entfernung feststellen? Oder mit 2, an
jedem Endpunkt einen?
Eine Empfänger- und eine Sendespule, die gegeneinander verdreht werden
können.
Oder eine Reflektionslichtschranke die einen schwarz-weißen Keil
detektiert (muss aber vom Umgebungslicht abgeschirmt sein).
Hebel schrieb:> An den Drehpunkt komme ich nicht heran, ein Poti auf der Achse scheidet> aus.
Schreibe lieber, was alles möglich wäre und zeige vernünftige Photos von
dem Ding, außerdem ein paar grundlegender Maße.
pegel schrieb:> Wie wäre es denn mit einem Reflex-Optokoppler?
Ja, ginge auch.
Also bisher Reed oder Reflex-Koppler möglich.
Wolfgang schrieb:> Schreibe lieber, was alles möglich wäre und zeige vernünftige Photos von> dem Ding, außerdem ein paar grundlegender Maße.
Ich frage ja extra, was alles möglich wäre, um die Position einer
M6-VA-Schraube auf einer Strecke von 20mm (oder bis zu 40mm möglich) zu
ermitteln.
Foto geht gerade nicht (nicht vor Ort), daher eine Zeichnung anbei.
Hebel schrieb:> Der Hebel legt als kürzeste Entfernung 20mm, am Ende des Hebels ca. 40mm> zurück.
Das ist Unsinn und man kann sich auch nicht vorstellen, was du
eigentlich meinst.
Wenn es ein Hebel ist, dann hat er einen Drehpunkt, eine Länge und einen
Schwenkwinkel. Beides könntest du angeben oder eine Zeichnung liefern.
Wenn er eine Entfernung zurücklegt, dann ist es entweder ein Arm an
einem Vorschub, der quer zu seiner Längsachse bewegt wird. Also eine Art
Ausleger. Oder: Wenn beides nicht zutrifft, dann ist es eine
Schubstange.
Je verworrener du dich ausdrückst, desto wirrer wird die Diskussion.
Also, was ist das denn für eine ominöse Konstruktion?
W.S.
Hebel schrieb:> Also bisher Reed oder Reflex-Koppler möglich.
Mit einem Reed-Kontakt kannst du nur zwei Stellungen unterscheiden. Ist
es das, was du suchst?
Gewöhnlich will man mit so einem Hebel irgendetwas bedienen und möchte
sich den Zugriff nicht durch irgendetwas verbauen. Der übliche Weg wäre,
die Wirkung des Hebels zu nutzen, um von da auf die Position zurück zu
schließen. Was bewirkt dieser Hebel, was hängt dahinter?
Hebel schrieb:> Daher kommt nur eine kontaktlose Variante in Betracht, optisch oder eben> evtl. magnetisch. Optisch stelle ich mir recht aufwändig vor.
Mausrad-Sensorscheibe (und umgebende Optoelektronik) aus einer 5€-Maus
ausschlachten, deren linke Taste den Tod aller linken Maustasten
gestorben ist...
Hebel schrieb:> Habe vergessen zu erwähnen
Wusste ich es doch... so isses meistens. Der 'Hebel' bewegt sich durch
Schwerkraft, löst irgendwas aus und da darf man nicht ran?
Klingt für mich nach kompletten Unsinn - ein Problem, das nur künstlich
geschaffen wird.
c-hater schrieb:> Mausrad-Sensorscheibe
Da hat man halt keinen Referenzpunkt.
Hebel schrieb:> Unsere> momentane Idee sieht 10 Reed-Kontakte und einen Magnet am Hebel vor.
Dann wird der Hebel aber auch durch die Magnetkräfte beeiflusst.
Hebel schrieb:> dass der Hebel (M6 VA-Schraube) nicht> belastet werden darf
Wenn das "nicht" durch "etwas" ersetzt werden kann, dann solltest du das
"etwas" spezifizieren.
Evtl. hilft ähnlicher Aufbau wie bei einem Drehkondensator? Durch
Änderung der Kapazität könnte ein Oszillator definiert verstimmt werden.
Die Frequenz kannst Du messen und z.B. mit µC einen bestimmten Wert
ausgeben.