Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Hebelposition bestimmen


von Hebel (Gast)


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Hallo,

ein Problem im Modellbau: Ich möchte die Position eines Hebels 
bestimmen.
An den Drehpunkt komme ich nicht heran, ein Poti auf der Achse scheidet 
aus.
Kamera und ähnlich aufwändige Lösungen möchte ich auch nicht verwenden.
Der Hebel legt als kürzeste Entfernung 20mm, am Ende des Hebels ca. 40mm 
zurück.
Würde ein Hallsensor funktionieren, um die Position auf der 20mm-Strecke 
zu bestimmen? Eine Auflösung von 2mm würde reichen.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Viele von uns sind eher optisch orientiert und freuen sich über ein Foto 
des Problems.
Aus der Ferne könnte ich mir vorstellen, an den mysteriösen Hebel eine 
Stange zu schrauben, mit der man z.B. ein Poti oder Schieberegler 
bewegt.

von pegel (Gast)


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Ein Schiebe-Poti, am Ende drehbar gelagert, mit Hebel am Hebel 
möglicherweise?

von Hebel (Gast)


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Habe vergessen zu erwähnen, dass der Hebel (M6 VA-Schraube) nicht 
belastet werden darf, da der Hebel weiterhin alleine durch sein Gewicht 
die Position ändern soll.
Daher kommt nur eine kontaktlose Variante in Betracht, optisch oder eben 
evtl. magnetisch. Optisch stelle ich mir recht aufwändig vor. Unsere 
momentane Idee sieht 10 Reed-Kontakte und einen Magnet am Hebel vor.
Kann ich mit einem Hallsensor die Entfernung feststellen? Oder mit 2, an 
jedem Endpunkt einen?

von pegel (Gast)


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Wie wäre es denn mit einem Reflex-Optokoppler?

Dann braucht man keinen Magneten an den Hebel kleben.

von Jürgen von der Müllkippe (Gast)


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Eine Empfänger- und eine Sendespule, die gegeneinander verdreht werden 
können.

Oder eine Reflektionslichtschranke die einen schwarz-weißen Keil 
detektiert (muss aber vom Umgebungslicht abgeschirmt sein).

von pegel (Gast)


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Ich meine natürlich nicht einen, sondern so viele, wie für die 
gewünschte Auflösung erforderlich sind.

von Wolfgang (Gast)


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Hebel schrieb:
> An den Drehpunkt komme ich nicht heran, ein Poti auf der Achse scheidet
> aus.

Schreibe lieber, was alles möglich wäre und zeige vernünftige Photos von 
dem Ding, außerdem ein paar grundlegender Maße.

von Hebel (Gast)


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pegel schrieb:
> Wie wäre es denn mit einem Reflex-Optokoppler?

Ja, ginge auch.
Also bisher Reed oder Reflex-Koppler möglich.

Wolfgang schrieb:
> Schreibe lieber, was alles möglich wäre und zeige vernünftige Photos von
> dem Ding, außerdem ein paar grundlegender Maße.

Ich frage ja extra, was alles möglich wäre, um die Position einer 
M6-VA-Schraube auf einer Strecke von 20mm (oder bis zu 40mm möglich) zu 
ermitteln.

Foto geht gerade nicht (nicht vor Ort), daher eine Zeichnung anbei.

von W.S. (Gast)


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Hebel schrieb:
> Der Hebel legt als kürzeste Entfernung 20mm, am Ende des Hebels ca. 40mm
> zurück.

Das ist Unsinn und man kann sich auch nicht vorstellen, was du 
eigentlich meinst.

Wenn es ein Hebel ist, dann hat er einen Drehpunkt, eine Länge und einen 
Schwenkwinkel. Beides könntest du angeben oder eine Zeichnung liefern.

Wenn er eine Entfernung zurücklegt, dann ist es entweder ein Arm an 
einem Vorschub, der quer zu seiner Längsachse bewegt wird. Also eine Art 
Ausleger. Oder: Wenn beides nicht zutrifft, dann ist es eine 
Schubstange.

Je verworrener du dich ausdrückst, desto wirrer wird die Diskussion.

Also, was ist das denn für eine ominöse Konstruktion?

W.S.

von Wolfgang (Gast)


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Hebel schrieb:
> Also bisher Reed oder Reflex-Koppler möglich.

Mit einem Reed-Kontakt kannst du nur zwei Stellungen unterscheiden. Ist 
es das, was du suchst?

Gewöhnlich will man mit so einem Hebel irgendetwas bedienen und möchte 
sich den Zugriff nicht durch irgendetwas verbauen. Der übliche Weg wäre, 
die Wirkung des Hebels zu nutzen, um von da auf die Position zurück zu 
schließen. Was bewirkt dieser Hebel, was hängt dahinter?

von c-hater (Gast)


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Hebel schrieb:

> Daher kommt nur eine kontaktlose Variante in Betracht, optisch oder eben
> evtl. magnetisch. Optisch stelle ich mir recht aufwändig vor.

Mausrad-Sensorscheibe (und umgebende Optoelektronik) aus einer 5€-Maus 
ausschlachten, deren linke Taste den Tod aller linken Maustasten 
gestorben ist...

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Hebel schrieb:
> Habe vergessen zu erwähnen

Wusste ich es doch... so isses meistens. Der 'Hebel' bewegt sich durch 
Schwerkraft, löst irgendwas aus und da darf man nicht ran?
Klingt für mich nach kompletten Unsinn - ein Problem, das nur künstlich 
geschaffen wird.

c-hater schrieb:
> Mausrad-Sensorscheibe

Da hat man halt keinen Referenzpunkt.

von Stefan F. (Gast)


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Verlängere den Hebel mit einem Streifen Papier (oder was auch immer), 
dass eine Gabellichtschranke betätigt.

von Dietrich L. (dietrichl)


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Hebel schrieb:
> Unsere
> momentane Idee sieht 10 Reed-Kontakte und einen Magnet am Hebel vor.

Dann wird der Hebel aber auch durch die Magnetkräfte beeiflusst.

Hebel schrieb:
> dass der Hebel (M6 VA-Schraube) nicht
> belastet werden darf

Wenn das "nicht" durch "etwas" ersetzt werden kann, dann solltest du das 
"etwas" spezifizieren.

von Christian H. (netzwanze) Benutzerseite


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Ich würde hier einen optischen Abstandssensor verwenden. Da gibt es von 
Sharp verschiedene mit unterschiedlichen Messbereichen.

von Wolfgang (Gast)


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Beschleunigungssensor am Hebel befestigen, falls der Hebel irgendwo an 
einem festen Ding dran ist.

von Jürgen (Gast)


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Magnet mit 2 um 90 Grad versetzten Hall Sensoren mit analogem Ausgang an 
kleinem μC.

von oszi40 (Gast)


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Evtl. hilft ähnlicher Aufbau wie bei einem Drehkondensator? Durch 
Änderung der Kapazität könnte ein Oszillator definiert verstimmt werden. 
Die Frequenz kannst Du messen und z.B. mit µC einen bestimmten Wert 
ausgeben.

von Kolja L. (kolja82)


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von georg (Gast)


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Kolja L. schrieb:
> https://www.robotshop.com/de/de/lidar-lite-3-laser-entfernungsmesser.html

Da hast du was verwechselt: der TO braucht 40 mm, nicht 40 m. Und eine 
Genauigkeit von 25 mm hilft ihm sicher auch nicht.

Georg

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