Hallo liebe Leute,
Ich hoffe, einige Leute hier können mir bei einer wichtigen
Entscheidungsfindung weiterhelfen. Es geht um folgendes: Mein bisheriger
beruflicher bzw. studentischer Lebenslauf wirkt ziemlich katastrophal.
Konkret sieht es so aus: Ich bin 32 Jahre alt und studiere bereits seit
11 (!) Jahren und bin immer noch nicht fertig. Ich habe lediglich einen
Bachelor-Abschluss vorzuweisen. Geplant war (bzw. ist) eigentlich der
Master-Abschluss. (Verfahrenstechnik Produktionstechnik).
Hauptpraxis 6 Monate sowie Bachelorarbeit in der Industrie kann ich
vorweisen. Ebenso ein paar wenige Praktika und HiWi Labor Jobs... wobei
das meiste sich auf die Bachelorarbeit bezieht.
Warum ich bereits solange studiere, ist auf eine unglückliche Verkettung
einiger Umstände zurückzuführen. Hauptgründe waren jedoch private sowie
gesundheitliche (psychische) Probleme, unter anderem die
Parkinsonkrankheit meines Vaters (R.I.P), aber nicht nur. Dazu gesellte
sich, je mehr Zeit verging und je länger das Studium dauerte, eine
gewisse Frustration und Ohnmacht was mein Studium betrifft und die immer
stärker werdende Meinung, dass mein Lebenslauf ohnehin schon zum in die
Tonne kloppen ist und dass das Studium ohnehin keinen Sinn mehr mache.
Dies wiederum hat meine Frustration verstärkt usw. Ich kam also in eine
immer stärker werdende Abwärtsspirale hinein.
Die momentane Lage sieht so aus bei mir, dass ich nur noch die
Masterarbeit schreiben muss, um den Masterabschluss zu erreichen.
Soweit, so schlecht, ich habe aber seit einiger Zeit quälende Gedanken
was allgemein meine Zukunft betrifft und ich mich frage, ob das alles
ohnehin noch Sinn macht. Wer nimmt mich mit diesem Lebenslauf bzw. wer
gibt mir überhaupt eine Chance? Sehe auf DB oft diese Umschulungen a la
Quereinstieg zum Lokführer / Fahrdienstleiter und frage mich, ob das ein
Ausweg aus der Misere ist...
Ich spiele daher in letzter Zeit immer öfters mit dem Gedanken, das
Studium abzubrechen. Andererseits habe ich jetzt schon soviel Zeit ins
Studium investiert und mir fehlt "nur" noch die Masterarbeit zum
Masterabschluss, das Ziel ist also nicht mehr so weit entfernt. Aber
dann? Ich lese oft von Leuten, die zügige gute Abschlüsse hinlegen und
trotzdem ein Jahr auf Jobsuche sind. Ich werde leider auch nicht jünger.
Ich bin daher momentan ziemlich ratlos, weiß nicht was besser ist und
würde mir daher gerne mal Meinungen von anderen Leuten anhören. Was
würdet ihr mir empfehlen? Was würdet ihr in meiner Situation tun?
Fühle mich mittlerweile so zermürbt und hoffnungslos, dass ich nach
einem "Ausweg" suche...
Schon mal Danke an Alle fürs Lesen und ich freue mich über jeden ernst
gemeinten Kommentar, Tipp usw.
Hör auf dein Geheule überall in jedem Forum zu spammen.
Aufhören zu jammern, Arsch hochkriegen und einfach machen.
Entweder geht man aus schwierigen und unvorhergesehenen Situationen
gestärkt hervor, oder auch nicht. Es liegt allein an dir ...
GFH schrieb:> mir fehlt "nur" noch die Masterarbeit
Was gibt es da überhaupt zu überlegen? Ist ja nicht so als wäre das eine
dieser 90% Durchfallquote Prüfungen an denen man tatsächlich scheitern
könnte. Such Dir ein sicher machbares Thema bei einem netten Prof. und
gut ist.
Nach 11 Jahren abbrechen ist wesentlich schlechter als nach 11 1/2
Jahren einen Abschluss zu haben.
GFH schrieb:> Ich hoffe, einige Leute hier können mir bei einer wichtigen> Entscheidungsfindung weiterhelfen. Es geht um folgendes: Mein bisheriger> beruflicher bzw. studentischer Lebenslauf wirkt ziemlich katastrophal.> Konkret sieht es so aus: Ich bin 32 Jahre alt und studiere bereits seit> 11 (!) Jahren und bin immer noch nicht fertig. Ich habe
bist Du ein Rosenmontags-Fake bzw. einer der üblichen Trolle hier?
Du hast den Point of no return bereits überschritten. Führe Dein Studium
zu Ende, so oder so - das geht jetzt nur noch das mögliche
Erfolgserlebnis.
Sinnlos ist es sowieso geworden, spielt keine Rolle mehr ob Du jetzt ein
oder zwei Jahre früher arbeitest oder umschulst.
Game over sozusagen, das kommt schon mal vor.
1. Such dir professionelle Hilfe
Das gilt auch wenn du nur ein Troll bist
2. Mach den Abschluß
Nimm ein Kindergartenthema.
3. Such dir einen Job
Im Lager, als DHL-Subunternehmer, Betriebshelfer Metzgerei,
Tatortreiniger, Müllmann, Bürgerbrater
ohne Account schrieb:> Führe Dein Studium> zu Ende, so oder so
Die Frage ist (egal ob Troll oder nicht) generell, ob so einer das
überhaupt noch packen kann. Wenn es nicht gravierende Gründe gibt, ein
langes Studium zu haben, wie z.B. Leistungssport, sondern wenn es an den
Fähigkeiten liegt, dann sollte man das vorher abbrechen.
Ich glaube wir haben ein zunehmendes Problem mit Selbstüberschätzung und
zu weichen Einstiegskriterien. Die Jungen glauben man rennt an die
Hochschule und schafft das schon irgendwie. Besser wäre es, man würde da
in den unteren Studiensemestern härter prüfen und sieben, um den weniger
Befähigten die Tortur zu ersparen.
Wahrscheinlich wäre es auch nötigt, wenn man an der Schule schon damit
beginnen würde und nicht jedem zweiten die allgemeine Hochschulreife
bescheinigen würde, die objektiv so viele bei weitem nicht haben.
Videomann schrieb:> ohne Account schrieb:> Führe Dein Studium> zu Ende, so oder so>> Die Frage ist (egal ob Troll oder nicht) generell, ob so einer das> überhaupt noch packen kann. Wenn es nicht gravierende Gründe gibt, ein> langes Studium zu haben, wie z.B. Leistungssport, sondern wenn es an den> Fähigkeiten liegt, dann sollte man das vorher abbrechen.>> Ich glaube wir haben ein zunehmendes Problem mit Selbstüberschätzung und> zu weichen Einstiegskriterien. Die Jungen glauben man rennt an die> Hochschule und schafft das schon irgendwie. Besser wäre es, man würde da> in den unteren Studiensemestern härter prüfen und sieben, um den weniger> Befähigten die Tortur zu ersparen.>> Wahrscheinlich wäre es auch nötigt, wenn man an der Schule schon damit> beginnen würde und nicht jedem zweiten die allgemeine Hochschulreife> bescheinigen würde, die objektiv so viele bei weitem nicht haben.
Grundsätzlich stimme ich da schon zu, aber der TO hat nur noch die
Masterarbeit vor sich! Da fällt normal niemand mehr durch. Eigentlich
fällt generell im Master so gut wie keiner mehr raus, gesiebt wird nur
in den ersten Semestern des Bachelors.
Hier liegt vielleicht eine Blockade vor, das Studium bzw. die
Masterarbeit zu Ende zu bringen.
Oder es ist wieder der gleiche Troll, mit seiner immer ähnlichen Story.
Videomann schrieb:> Die Frage ist (egal ob Troll oder nicht) generell, ob so einer das> überhaupt noch packen kann. Wenn es nicht gravierende Gründe gibt, ein> langes Studium zu haben, wie z.B. Leistungssport, sondern wenn es an den> Fähigkeiten liegt, dann sollte man das vorher abbrechen.
Quatsch - wenn er versagt, dann hat er es wenigstens probiert.
Der Gedanke jetzt einfach aufzuhören oder umzuschulen kommt zu spät -
nach 11 Jahren gibt's kein Zurück mehr - entweder bestehen oder
versagen.
einen Job in seinem Segment wird er sowieso nur mit noch mehr Glück
finden - aber darum geht es nicht, sondern einzig und allein um den
psychologischen Aspekt.
Also ein Abbruch, wenn nur noch die Masterarbeit fehlt, wäre echt dumm.
Der TO sollte diese dann in einem Betrieb schreiben und da dann
versuchen, einen guten Eindruck zu hinterlassen.
Dann wird das schon noch.
kik schrieb:> Oder es ist wieder der gleiche Troll, mit seiner immer ähnlichen Story.
kann gut sein, aber es gibt auch immer mal stories, die das Leben
schrieb.
Ich weiß noch aus meiner Studienzeit, da war ein Nachruf über einen
Studenten, der auch ewig studiert hatte, an der letzten Prüfung
gescheitert war und dann Selbstmord begangen begangen hat.
Würde es heute wohl so nicht mehr geben, da andere Generation.
ohne Account schrieb:> Der Gedanke jetzt einfach aufzuhören oder umzuschulen kommt zu spät -
sehe ich auch so
> nach 11 Jahren gibt's kein Zurück mehr - entweder bestehen oder> versagen.
weitermachen, gibt kaum eine Alternative ausser irgendeinen Job
anzunehmen.
und ich fühlte mich schon mies nach 9 Semestern (4,5 Jahre) den Abschluß
gemacht zu haben.
11 Jahre ist heftig, falscher Studiengang?
kik schrieb:> Da fällt normal niemand mehr durch
Auch so ein Problem. Wenn eine Prüfung nicht auch Durchfall produzieren
kann, dann taugt sie nicht. Abiturprüfungen enden vereinzelt auch mit
einem Ausfall, auch mit Nachprüfung. Und das ist auch gut so.
Joachim B. schrieb
> 11 Jahre ist heftig, falscher Studiengang?
Nachdem was der TO pinselt nicht, den es lag (voegeblich) an der
familiären Situation und einer unspezifischen Lebensleere.
Wobei man schon fast den Eindruck gewinnt, der etklärte Plan des TO
liegt darin, keinen Plan zu haben, um später nicht für das Scheitern
desselben verantwortlich gemacht zu werden.
GFH schrieb:> Warum ich bereits solange studiere, ist auf eine unglückliche Verkettung> einiger Umstände zurückzuführen.
Sowas passiert, nicht jeder hat das Glück, dass alles nach Plan läuft.
> Die momentane Lage sieht so aus bei mir, dass ich nur noch die> Masterarbeit schreiben muss, um den Masterabschluss zu erreichen.
Da bietet es sich an, die Masterarbeit mit dem Berufseinstieg zu
verbinden. Kein Vorstellungsgespräch sagt soviel wie der Eindruck, den
Du bei einem Arbeitgeber während der Masterarbeit hinterlassen kannst.
Also überlege, wo Du eine Masterarbeit machen kannst, bei der das Thema
Dich begeistert und motiviert und es auch gewisse Chancen gibt danach
dort zu arbeiten.
> Ich spiele daher in letzter Zeit immer öfters mit dem Gedanken, das> Studium abzubrechen. Andererseits habe ich jetzt schon soviel Zeit ins> Studium investiert und mir fehlt "nur" noch die Masterarbeit zum> Masterabschluss, das Ziel ist also nicht mehr so weit entfernt.
Nein, so kurz vor dem Ziel ist Aufgeben nicht sinnvoll.
> Aber> dann? Ich lese oft von Leuten, die zügige gute Abschlüsse hinlegen und> trotzdem ein Jahr auf Jobsuche sind. Ich werde leider auch nicht jünger.
Eins nach dem anderen. Eine Stelle reicht Dir erst mal für den Einstieg.
Joachim B. schrieb:> und ich fühlte mich schon mies nach 9 Semestern (4,5 Jahre) den Abschluß> gemacht zu haben.>> 11 Jahre ist heftig, falscher Studiengang?
gibt ja auch viele, die den Studiengang wechseln - war bei mir u.a. so.
Dann kann man recht schnell auf 11 Jahre kommen ... keine Ahnung wieviel
es bei mir waren, etwas weniger wohl.
GFH schrieb:> Ich bin 32 Jahre alt und studiere bereits seit> 11 (!) Jahren und bin immer noch nicht fertig.
Da ist es vollkommen egal was du fertig machst.
Da gibt es keine Angst mehr.
Ein kurz vor der Masterarbeit abgebrochenes Studium wäre natürlich das
i-Tüpfelchen in deinem Lebenslauf ;)
Srsly: Wenn du dadurch keine Opportunitätskosten hast, was ich jetzt mal
frech bezweifeln würde, mach das Studium fertig!
Bachus schrieb:> Wurde das nicht alle 4 Wochen zuvor schon 100 mal gefragt?
Ja, vermutlich um das Meme vom zukunftslosen Ingenieursstudium unter die
,ahnungslosen' Studenten zu streuen.
Hallo,
ich habe weiter oben gelesen, dass der TO eine Umschulung in Erwägung
zieht.
Meines Erachtens kann ich erst umschulen, wenn ich eine Schulung, sprich
eine abgeschlossene Ausbildung vorweisen kann. Davon war bislang keine
Rede.
Dem TO wird somit keine weitere Möglichkeit bleiben als sein Studium
abzuschließen oder abzubrechen und eine duale Ausbildung zu beginnen.
Das heißt dann dreieinhalb Jahre Ausbildungsbetrieb inklusive
Berufsschule und sich mit 18-Jährigen auf eine Schulbank setzen zu
müssen.
Frank
Vielleicht kann der TE versuchen, in die IT als Quereinsteiger zu gehen.
Java- und Angularfrickler sucht jeder und als E-Techniker hat man
immerhin schon mal grundlegende Programmierkenntnisse und muss nicht
komplett fachfremd (Lokführer) unterwegs sein.
Ohne Plan nix los schrieb:> Bachus schrieb:> Wurde das nicht alle 4 Wochen zuvor schon 100 mal gefragt?>> Ja, vermutlich um das Meme vom zukunftslosen Ingenieursstudium unter die> ,ahnungslosen' Studenten zu streuen.
Naja, mit 11 Jahren Langzeitstudium ist es mit zukunftsträchtig auch
eher nicht so gut bestellt. Gerade aktuell erst recht.
Evtl. ist es auch eine praktikantenhafte Internet-Kampagne der Bahn,
denn beiläufig wird immer die Umschulung zum Lokführer erwähnt?
Hallo GFH,
GFH schrieb:> Konkret sieht es so aus: Ich bin 32 Jahre alt und studiere bereits seit> 11 (!) Jahren und bin immer noch nicht fertig. Ich habe lediglich einen> Bachelor-Abschluss vorzuweisen. Geplant war (bzw. ist) eigentlich der> Master-Abschluss. (Verfahrenstechnik Produktionstechnik).
das sieht doch gar nicht so schlimm aus. Du solltest dich mal loseisen
von dieser schneller, weiter, besser Druck-Gesellschaft.
Zur Diplom-Zeit war das noch ganz normal (z.B. in den Neunzigern etc.)
mit über 30 fertig zu werden. Und da hatten die meisten die ich kenne,
keine psychischen Probleme.
Du hast aber Praktika und kannst das auch noch gut erklären, dass du in
ein Loch fielst. Es kann nicht jeder ein 1:1 Abziehbild Lebenslauf
haben... das gibt es nicht, wir sind menschlich und das wäre auch
langweilig.
Also wenn ich Personaler wäre, wäre für mich wichtig zu zeigen, dass du
trotzdem durchbeissen kannst und das Studium abschliesst.
Abbrechen wäre jetzt der dümmste Fehler!!!
Wenn es denn wirklich etwas anderes sein soll, kannst du das nachher
immer noch machen.
Glaube mir! Einige Leute die ich kenne haben auch abgebrochen, sehr
spät, und bereuen das ein Leben lang! Das Alter wird einfach oft zu sehr
in Vordergrund gestellt, im Prinzip hat das aber keine Aussage.
Zieh's durch lass dich von irgendwelchen anderen negativen Meinungen
nicht beeinflussen. Vielleicht hilft dir auch eine psychologische
Studien-Beratungsstelle, du wirst sehen, wenn du aus dem schwarzen Loch
raus bist, siehst du wieder himmelblau, es geht aufwärts, der Abschluss,
der erste Job..
bleib und denke positiv, das was du denkst, strahlst du auch aus! Halte
durch und mach ein Thema, das dich motiviert!
Grüsse,
klausi
ACDC schrieb:> GFH schrieb:> Ich bin 32 Jahre alt und studiere bereits seit> 11 (!) Jahren und bin immer noch nicht fertig.>> Da ist es vollkommen egal was du fertig machst.>> Da gibt es keine Angst mehr.
Suizid ist also die Lösung oder wie?
kik schrieb:> Grundsätzlich stimme ich da schon zu, aber der TO hat nur noch die> Masterarbeit vor sich! Da fällt normal niemand mehr durch. Eigentlich> fällt generell im Master so gut wie keiner mehr raus, gesiebt wird nur> in den ersten Semestern des Bachelors.>> Hier liegt vielleicht eine Blockade vor, das Studium bzw. die> Masterarbeit zu Ende zu bringen.>> Oder es ist wieder der gleiche Troll, mit seiner immer ähnlichen Story.
Bin kein Troll, scheine aber an psychischen Störungen zu leiden. Inkl.
Nervenzusammenbruch in den letzten Tagen. Ich frage mich nach der
Ursache und Wirkung? Psychische Stõrungen vererbt (?) und daher fällt
mir mittlerweile alles so schwer oder psychische Störungen als
unbewusste Reaktion auf falsche Lebensentscheidungen? Ich hatte während
des Studiums oft depressive Episoden... In guten Phasen hab ich den
Semesterinhalt gut gewuppt und bin ordentlich leistungsfähig gwesen,
dann gab es Semester, wo ich eine Prùfung geschrieben habe, weil ich so
neben der Spur lag und dauergepennt habe...
Erfahrungen mit Antidepressiva bisher so lala... Sertralin macht mich
zwar resilient gegenùber Stress und Niederschlægen, dafùr ist es ein
enormer amotivator und macht gleichgùltig. Trizyklika und MAOIs besser?
kik schrieb:> Also ein Abbruch, wenn nur noch die Masterarbeit fehlt, wäre echt> dumm.>> Der TO sollte diese dann in einem Betrieb schreiben und da dann> versuchen, einen guten Eindruck zu hinterlassen.
Leider erlaubt meine Uni es nicht. Ich muss an der Uni im Institut
schreiben. Industriearbeiten sind ungerne gesehen. Man findet keinen
Erstbetreuer für eine Industriearbeit.
Videomann schrieb:>> Wahrscheinlich wäre es auch nötigt, wenn man an der Schule schon damit> beginnen würde und nicht jedem zweiten die allgemeine Hochschulreife> bescheinigen würde, die objektiv so viele bei weitem nicht haben.
Das ist aber politisch so gewollt, also muss das Plansoll erfüllt
werden. Wer denken kann, dem ist klar, dass damit die Hochschulen
zwangsläufig auch demjenigen offenstehen müssen, dessen Fähigkeiten
gerade eben dem Median entsprechen; ein Leistungsniveau, dass zu
vernünftigeren Zeiten zu einem Realschulabschluss und einer halbwegs
anspruchsvollen Ausbildung geführt hätte, in einem Bereich, wo
Abiturienten nicht gern gesehen wurden, weil "die zwei linke Hände haben
und den ganzen Tag nur diskutieren".
Einen Weg zurück gibt es kaum noch; inzwischen rekrutiert sich die
Lehrerschaft selbst aus Eleven dieses Bildungssystems - mit
entsprechenden Folgen. Ja, es gibt auch gute, aber die sind dünn gesät
inzwischen.
Sry wg OT
Die Wege, die das Leben nimmt, sind nicht vorher zu sehen.
Mache Dir keine Sorgen und versuche die Masterarbeit zu schreiben.
Hinterher kannst Du einfach langsam Anfangen und Dir z.B. irgendwo ein
Praktikum suchen. Mit der Zeit wirst auch Du Deinen Weg finden.
Markus schrieb:> Mache Dir keine Sorgen
Wie bitte? Also wenn ich der Threadersteller wäre, würde ich mir
massiv Sorgen machen, und zwar zu recht. Man kann Fakten nicht einfach
weglächeln, der Lebenslauf ist nun einmal komplett verkorkst.
Im Prinzip ist es für den beruflichen Werdegang mittlerweile völlig
egal, ober er jetzt noch den Master fertig macht oder nicht, in dem
Studienfach hat er bei keinem Unternehmen eine Chance auf einen
adäquaten Posten. Das heißt als Konsequenz fachfremd zu arbeiten, denn
irgendwo muss das Geld ja herkommen. Ansonsten droht ALG II.
Bachus schrieb:> Löscht doch diesen dämlich Thread endlich, der trollt alle paar Wochen> mit dem selben Thema und immer springen die selben Deppen darauf an.
Die Moderatoren lieben diese Threads. Bringen schön viele Views und
Clicks und unterhalten sie prächtig. Geh mal davon aus dass sich hinter
dem ein oder anderen "selben Deppen" oder sogar hinter dem Threadstarter
ein Moderator verbirgt.
Michael Gugelhupf schrieb:> Geh mal davon aus dass sich hinter> dem ein oder anderen "selben Deppen" oder sogar hinter dem Threadstarter> ein Moderator verbirgt.
Eher ein weiterer Alias des "Michael Gugelhupf".
Zieh es durch und schreibe den Abschluss (3 Monate?)! Go go go.
Ansonsten würdest du mehrere Jahre deines Lebens im Austausch für 3
Monate invalidieren. Selbstrespekt vor Selbstaufgabe.
Es war völlig normal, um die 30 mit den großen technischen Studiengängen
abzuschließen, bevor die Unis damit angefangen haben, 22jährige
Bachelor- und 25jährige Master-Schein-Studenten auszuspucken. Es ist am
oberen Ende des Akzeptablen aber kein Totalverlust (außer beim Herrn
Ing. Heiko Mell).
Eulenspiegel schrieb:> außer beim Herrn> Ing. Heiko Mell
Den Namen habe ich schonmal gehört, aber ich weiß nicht wer das ist.
Angeblich irgend ein bekannter Personalberater?
Mit solchen Umständen den Bachelor und danach den Master zu machen ist,
je nach Betrachtung, auch was positives.
Zieh´s durch, dann hast du allen anderen die Schwierigkeiten nicht bis
zum Ende durchgestanden haben gegenüber einen Vorteil. Es gibt genug
Arbeitgeber die zu schätzen wissen das man es, trotz Widrigkeiten, bis
zum Schluss durchhält.
Auf die Frage warum es so lange gedauert hat hast du eine mehr als
plausible Antwort. Nur sollte das Thema dann nicht mehr im Vordergrund
stehen.
Viel Erfolg
InterWebz schrieb:> Auf die Frage warum es so lange gedauert hat hast du eine mehr als> plausible Antwort.
Ach ja, welche denn? Ich habe hier keine gelesen. Ein kranker Vater und
ein paar psychische Probleme sind jedenfalls keine plausible Antwort.
InterWebz schrieb:> Es gibt genug> Arbeitgeber die zu schätzen wissen das man es, trotz Widrigkeiten, bis> zum Schluss durchhält.
zu schätzen wissen schon ,aber wer stellt eine Person ohne BE ein?
F. B. schrieb im Beitrag #6157015:
> Dummes Geschwätz. Bei einem Konzern hat er vermutlich keine Chance mehr,> bei einer Klitsche schon.
Selbst Klitschen müssen irgendwie Geld erwirtschaften. Ich spreche dem
Threadersteller jegliche Arbeitsmoral ab, wenn er seit 11 Jahren
studiert. Das ist grotesk, wenn es überhaupt wahr ist.
vorallem: wieso studiert man weiter wenn man schon ein abschluss und
praktikum in der tasche hat?! spätestens nach dem 3 semester master
müsste man doch was merken und überhaupt verschickt man kurz vorm
bacheloar abschluss die ersten CVs
noch mal die frage: wie hat der autor diese 11 jahre finanziert
GFH schrieb:> Bin kein Troll, scheine aber an psychischen Störungen zu leiden. Inkl.> Nervenzusammenbruch in den letzten Tagen. Ich frage mich nach der> Ursache und Wirkung? Psychische Stõrungen vererbt (?) und daher fällt> mir mittlerweile alles so schwer oder psychische Störungen als> unbewusste Reaktion auf falsche Lebensentscheidungen? I
Nein, da sind keine "falschen" Entscheidungen, das Problem ist das du
überhaupt keine Entscheidungen fällst und so in den Tag hineinlebst.
Du hast es immer noch nicht gelernt eigenverantwortlich zu planen und
Entscheidungen konsequent umzusetzen. Deshalb druckst du auch fragend
hier im Internet rum, die fehlt die Lebensschule und der Rauswurf aus
dem Elterlichen Nest, sonst ist alles normal.
GFH schrieb:> Intimgeruch schrieb:>> noch mal die frage: wie hat der autor diese 11 jahre finanziert>> wohnhaft in der Wohnung der Eltern.
mit ü30 noch bei murri? kein privatleben, freundin, freizeit? sorry aber
ich glaube du hast gaanz andere probleme als nicht vorhandener master
abschluss
Intimgeruch schrieb:> GFH schrieb:> Intimgeruch schrieb:> noch mal die frage: wie hat der autor diese 11 jahre finanziert>> wohnhaft in der Wohnung der Eltern.>> mit ü30 noch bei murri? kein privatleben, freundin, freizeit? sorry aber> ich glaube du hast gaanz andere probleme als nicht vorhandener master> abschluss
Ich glaube, das Eine könnte gewissermaßen mit dem Anderen
zusammenhängen. Kein Ehrgeiz, keine Selbständigkeit, kein
Selbstvertrauen.
Wenn kein Fake:
Bewerbe dich im öffentlichen Dienst da die immer zu wenige Bewerber
haben. Dann arbeite dort mindestens 2-3 Jahre und wenn es dir nicht
gefällt such etwas in der Wirtschaft.
Ratlosm schrieb:> Wenn kein Fake:>> Bewerbe dich im öffentlichen Dienst da die immer zu wenige Bewerber> haben. Dann arbeite dort mindestens 2-3 Jahre und wenn es dir nicht> gefällt such etwas in der Wirtschaft.
Im öffentlichen Dienst suchen sie?
ohne Account schrieb:> einen Job in seinem Segment wird er sowieso nur mit noch mehr Glück> finden - aber darum geht es nicht, sondern einzig und allein um den> psychologischen Aspekt.
Welcher psychologische Aspekt?
Mark Pfefferberg schrieb:> Vielleicht kann der TE versuchen, in die IT als Quereinsteiger zu gehen.> Java- und Angularfrickler sucht jeder und als E-Techniker hat man> immerhin schon mal grundlegende Programmierkenntnisse und muss nicht> komplett fachfremd (Lokführer) unterwegs sein.
Der TE ist aber kein E-Techniker, sondern kommt aus der Ecke Maschbau.
> bleib und denke positiv, das was du denkst, strahlst du auch aus! Halte> durch und mach ein Thema, das dich motiviert!>> Grüsse,> klausi
Ist Aufmunterung angebracht? Kenne selbst welche, die spät eingestiegen
sind, aber da braucht es auch immer etwas Glück.
GFH schrieb:> Ist kein Fake. Weiß gar nicht, was dieses Fake Gelaber immer soll -_-
Die Forums-User fühlen sich halt verarscht und missbraucht wenn hier
ständig mit erfundenen Geschichten nach Mitleid geschleimt wird,
Fachausdruck "fishing for compliments"
https://www.duden.de/rechtschreibung/Fishing_for_Compliments
--
Ansonsten wurde deine Frage längst beantwortet.
Dr. Tech schrieb im Beitrag #6158915:
> Zu dir: wenn du den Master machst, gebe ich dir die Chance auf ein> Interview.> Wäre auch im technischen Bereich, aber IT-lastig. Wir suchen> Ingenieure. Möglichst billig und willig, Deutsch ist ein großer Vorteil.> Stelle wäre in Wien. Details später, bei Interesse.>> Servus,> Dr. Tech
Ernsthaft?
Berufsrevolutionär schrieb:> GFH schrieb:> Ist kein Fake. Weiß gar nicht, was dieses Fake Gelaber immer soll -_->> Die Forums-User fühlen sich halt verarscht und missbraucht wenn hier> ständig mit erfundenen Geschichten nach Mitleid geschleimt wird,> Fachausdruck "fishing for compliments">> https://www.duden.de/rechtschreibung/Fishing_for_Compliments>> --> Ansonsten wurde deine Frage längst beantwortet
Keine erfundene Geschichte...
GFH schrieb:> Ratlosm schrieb:>> Wenn kein Fake:>>>> Bewerbe dich im öffentlichen Dienst da die immer zu wenige Bewerber>> haben. Dann arbeite dort mindestens 2-3 Jahre und wenn es dir nicht>> gefällt such etwas in der Wirtschaft.>> Im öffentlichen Dienst suchen sie?
Falls ja, dann setzen sie adäquate Deutschkenntnisse voraus.
Ähnlich wie bei Lidl vor ein paar Jahren, da wurden per Aushang in den
Filialen Bewerber für die unterschiedlichen Ausbildungsgänge gesucht:
Azubi-Prätendenten sollten wohl nicht verschreckt werden, für sie hieß
der Text: "Bewerbe Dich jetzt!".
Das Abiturientenprogramm hingegen empfahl nonchalant "Bewirb Dich
umgehend!"
GFH schrieb:> Keine erfundene Geschichte...GFH schrieb:> Berufsrevolutionär schrieb:>> GFH schrieb:>> Ist kein Fake. Weiß gar nicht, was dieses Fake Gelaber immer soll -_->>>> Die Forums-User fühlen sich halt verarscht und missbraucht wenn hier>> ständig mit erfundenen Geschichten nach Mitleid geschleimt wird,>> Fachausdruck "fishing for compliments">>>> https://www.duden.de/rechtschreibung/Fishing_for_Compliments>>>> -->> Ansonsten wurde deine Frage längst beantwortet>> Keine erfundene Geschichte...
Erfindung ist ja keine Voraussetzung für "Fishing for Compliments".
Test55 schrieb:> Welcher psychologische Aspekt?
der Aspekt des möglichen Erfolgs - das ist wie ein Marathon-Läufer, der
100m vorm Ziel einfach abbricht, weil er keinen Bock mehr hat ... das
geht nun mal nicht mehr so kurz vorm Ziel.
Diese Entscheidung muß man vorher treffen.
Wer er kurz vorher komplett scheitert, was ja auch vorkommt - das ist
dann wieder etwas anderes als Leute, die immer hin- und her springen,
weil sie nicht wissen was sie eigentlich wollen.
Das ist meine Meinung dazu.
GFH schrieb:> Ernsthaft?
Ja, bin neugierig. Solche Personen haben dann normalerweise eine große
Motivation, wenn man ihnen die Chance gibt.
AVR schrieb im Beitrag #6159581:
> Wie krank seid ihr alle denn? Wieso wird sowas nicht gelöscht?
Wieso sollte das auch gelöscht werden? Freie Meinungsäußerung!
Mark Pfefferberg schrieb:> Vielleicht kann der TE versuchen, in die IT als Quereinsteiger zu gehen.> Java- und Angularfrickler sucht jeder und als E-Techniker hat man> immerhin schon mal grundlegende Programmierkenntnisse und muss nicht> komplett fachfremd (Lokführer) unterwegs sein.
Die nehmen zwar alles aber solche Pfeifen bekommen direkt ne Absage.
Hier trudeln jeden Tag Bewerbungen von solchen Traumtänzern rein und ET
sind für Java + Frontend generell nicht zu gebrauchen. Wenn die nicht in
den Eingeweiden eines Prozessors wühlen dürfen wie eine Wildsau den
ganzen Tag ihre Nase im Dreck hat, fühlt sich die Sau oder der
E-Techniker nicht wohl.
Mark Pfefferberg schrieb:> Java- und Angularfrickler
Ich wurde letztens auf eine Ausschreibung aufmerksam gemacht, da suchte
jemand einen Entwickler mit mind. 25 Jahren Erfahrung in AngularJS.
z.B. ein entfernterer Bekannter von uns, arbeitet im Jobcenter als
Sachbearbeiter bzw. "Fallmanager" (?), meint, dass der Master für mich
eher schädlich wäre, dass Unternehmen eher Bachelors wollen würden, da
günstiger, und dass man als Master schon richtig gut sein müsse, da
sonst eher schädlich und Unternehmen nicht oder nur selten bereit seien
höher entlohnte Masterabsolventen einzustellen. Dass es für mich viel
besser wäre jetzt die Master-Thesis nicht mehr zu schreiben, das Studium
jetzt abzubrechen und JETZT damit anzufangen mich direkt mit dem
Bachelor für einen Job zu bewerben...
Direkte Familie ist natürlich jetzt verunsichert, rät mir es vielleicht
doch noch zu überdenken: "Der arbeitet aufm Amt, der muss es ja wissen."
O_o
oh man... ^^
GFH schrieb:> z.B. ein entfernterer Bekannter von uns, arbeitet im Jobcenter als> Sachbearbeiter bzw. "Fallmanager" (?), meint, dass der Master für mich> eher schädlich wäre, dass Unternehmen eher Bachelors wollen würden, da> günstiger,
Ja, der zertifizierte Studienabbrecher...
> Direkte Familie ist natürlich jetzt verunsichert, rät mir es vielleicht> doch noch zu überdenken: "Der arbeitet aufm Amt, der muss es ja wissen."
Und was denkst du? Willst du jetzt bequem auf Mami hören?
Schmeiß doch das ganze hin und mach ne ordentliche Ausbildung, da haste
wenigstens was von :D
GFH schrieb:> dass der Master für mich eher schädlich wäre, dass Unternehmen eher> Bachelors wollen würden, da günstiger
Guten Unternehmen ist egal ob du als Bachelor mit 48k oder als Master
mit 52k einsteigst. Beide sind das erste Jahr in der Regel nutzlos. Dir
bringen die 2 Arbeitsjahre mehr uebers Berufsleben betrachtet jedoch ca.
100k Brutto mehr. Sobald der Master dann mit 52k einsteigt, hat der
Bachelor mit 2 Jahren Berufserfahrung bereits ueber 56k. Ich habe einen
Bachelor und bin in der gleichen Entgeltgruppe wie auch Master und sogar
ein paar Doktoren. Letztere verdienen ueber das gesamte Berufsleben
betrachtet deutlich weniger als ich. Nach spaetestens 5 Jahren
Berufserfahrung zaehlt nur noch was du kannst. Ausser Personalabteilung
und Abteilungsleiter, kennt ja auch keiner deinen Abschluss, Noten etc.
Stefan H. schrieb:> Ich wurde letztens auf eine Ausschreibung aufmerksam gemacht, da suchte> jemand einen Entwickler mit mind. 25 Jahren Erfahrung in AngularJS.
Das glaubste doch selber nicht. In keiner Stellenanzeige steht 25 Jahre
Erfahrung in X gefordert.
Blaubär schrieb im Beitrag #6207978:
> Gut dass ich in meiner Firma auch für das Personal zuständig bin.> Ihr> werdet vor mir winseln und um einen Job betteln ?
"$&@);/)$x($&!!!" (Blaubär rutschte auf einer zufällig daliegenden
Bananenschale im Flur des Verwaltungsgebäude aus)
"Wenn ich den finde der mir die Bananenschale in den Weg gelegt hat der
wird was erleben,".
Sansobaer schrieb im Beitrag #6208984:
> Die Raute meldet sich zurück.> Das ist aber nur eine Doppelgängerin, achtet mal auf die Mundwinkel. Die> echte ist offenbar hinüber..
Bist du der Hirncoronapatient 0?
Aber was wenn wir vorher die ganze Zeit die Doppelgängerin gesehen
haben? Vielleicht hat sie ihren Zweck erfüllt und musste nun beseitigt
werden mit dem Coronavirus?