Hallo,
ich habe gerade den differentiellen Widerstand einer Diode berechnet.
Gegeben war die Kennlinie und der Arbeitspunkt.
Ich habe jetzt die Tangente angelegt und anschließend das
Steigungsdreieck eingezeichnet. (Siehe Bild)
Berechnung: Rd = dU/dI -> (0,8-0,65)/(0,035) = 4,28Ohm
Stimmt das so?
VG
Die Skalierung der x-Achse ist nichtlinear (0,7 fehlt). Beide Rechnungen
sind somit falsch. Ich würde 0,9V-0,8V=0,1V und 35mA-15mA=20mA ansetzen.
Rd=5Ohm.
Xerxes schrieb:> 0,2...0,4...0,6...0,8...0,9 ????>> Da wo 0,9 steht müsste 1,0 stehen.
Dann passen die Spannungen und Ströme noch weniger zu einer realen
Diode, als wenn man es umgekehrt macht. Also wo 0,6 steht müsste 0,7
stehen.
Leute, das ist nur ein theoretisches Rechenbeispiel.
Nicht zu vergleichen mit einer realen Diode!
Helmut S. hat recht. Ich habe 0,8 statt 0,9 genommen.
Ich wollte ja nur wissen, od man das so machen kann.
Nun weiß ich, das ich das so rechnen kann.
Vielen Dank.
SG
helpme91 schrieb:> Bei 0,9 müsste 1 stehen.>> Rd = (1-0,65)/(0,035) = 10Ohm>> Jetzt müsste es passen.
35mA gehören zu 0,9V. Deshalb gehören 0,9V in die Formel.
Warum sollte man da mit 1V rechnen? Das wäre falsch.
Helmut S. schrieb:> 35mA gehören zu 0,9V. Deshalb gehören 0,9V in die Formel.
Aber man darf dann nicht mit 0,65V am anderen Ende rechnen. Das Dreieck
0,9V-0,65V/35mA passt wegen der falschen X-Skalierung nicht zu dem
Dreieck 0,9V-0,8V/35mA-15mA.
ArnoR schrieb:> Helmut S. schrieb:>> 35mA gehören zu 0,9V. Deshalb gehören 0,9V in die Formel.>> Aber man darf dann nicht mit 0,65V am anderen Ende rechnen. Das Dreieck> 0,9V-0,65V/35mA passt wegen der falschen X-Skalierung nicht zu dem> Dreieck 0,9V-0,8V/35mA-15mA.
Wir haben zwei Punkt auf der grünen Gerade(Tangente)
0,65V 0mA
0,9V 35mA
Rd = dU/dI = (0,9V-0,65V)/(0,035A-0A) = 7,14Ohm
Helmut S. schrieb:> helpme91 schrieb:>> Bei 0,9 müsste 1 stehen.>>>> Rd = (1-0,65)/(0,035) = 10Ohm>>>> Jetzt müsste es passen.>> 35mA gehören zu 0,9V. Deshalb gehören 0,9V in die Formel.>> Warum sollte man da mit 1V rechnen? Das wäre falsch.
Schau dir die x-Achse mal genau an. Insbesondere die Abstände zwischen
0.6 und 0.8 und zwischen 0.8 und 0.9.
helpme91 schrieb:> Ich wollte ja nur wissen, od man das so machen kann.> Nun weiß ich, das ich das so rechnen kann.
Naja. Mit rechnen hat das weniger zu tun. Scharf hinsehen trifft es
eher. Und natürlich ist deine Tangente keine Tangente. Und der
hervorgehobene Punkt ist nicht der Arbeitspunkt.
Helmut S. schrieb:> So hätte man das zeichnen müssen.>> Rd = dU/dI = (0,9V-0,65V)/(0,035A-0A) = 7,14Ohm
Die Skalierung der X-Achse ist immer noch falsch. Der Abstand zwischen
0,6 und 0,8 sowie 0,8 und 0,9 ist gleich groß ??
Da wo 0,9 steht muss 1,0 stehen !
Xerxes schrieb:> Helmut S. schrieb:>> So hätte man das zeichnen müssen.>>>> Rd = dU/dI = (0,9V-0,65V)/(0,035A-0A) = 7,14Ohm>> Die Skalierung der X-Achse ist immer noch falsch. Der Abstand zwischen> 0,6 und 0,8 sowie 0,8 und 0,9 ist gleich groß ??>>> Da wo 0,9 steht muss 1,0 stehen !
Danke Xerxes. Jetzt erkenne ich erst den Fehler. Ich hatte mich immer
gewundert warum einige auf die 1V beharrt haben. Mit so einer Gemeinheit
in dem ursprünglichen Diagramm hatte ich jetzt nicht gerechnet.
Rd = dU/dI = (1-0,65V)/(0,035A-0A) = 10Ohm
Nochmal!
Bei 0,9 müsste 1 stehen, das war von mir ein Tippfehler in Diagramm.
War echt keine Absicht.
Weiters ist das nur ein Übungsbeispiel.
Stimmen jetzt die 10Ohm?
SG
helpme91 schrieb:> Nochmal!>> Bei 0,9 müsste 1 stehen, das war von mir ein Tippfehler in Diagramm.> War echt keine Absicht.> Weiters ist das nur ein Übungsbeispiel.>> Stimmen jetzt die 10Ohm?>> SG
Ja.
Allerdings kenne ich das Wort Tangente nur im Zusammenhang mit einem
einem Punkt an einer gekrümmten Kurve aber nicht an einem Geradenstück.