Differenzieller Widerstand Diode berechnen

Gast #6157049
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Hallo,

ich habe gerade den differentiellen Widerstand einer Diode berechnet.
Gegeben war die Kennlinie und der Arbeitspunkt.

Ich habe jetzt die Tangente angelegt und anschließend das 
Steigungsdreieck eingezeichnet. (Siehe Bild)

Berechnung: Rd = dU/dI -> (0,8-0,65)/(0,035) = 4,28Ohm

Stimmt das so?

VG
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Gast #6157166
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Leute, das ist nur ein theoretisches Rechenbeispiel.
Nicht zu vergleichen mit einer realen Diode!

Helmut S. hat recht. Ich habe 0,8 statt 0,9 genommen.

Ich wollte ja nur wissen, od man das so machen kann.
Nun weiß ich, das ich das so rechnen kann.

Vielen Dank.

SG
#6157292
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ArnoR schrieb:
> Helmut S. schrieb:
>> 35mA gehören zu 0,9V. Deshalb gehören 0,9V in die Formel.
>
> Aber man darf dann nicht mit 0,65V am anderen Ende rechnen. Das Dreieck
> 0,9V-0,65V/35mA passt wegen der falschen X-Skalierung nicht zu dem
> Dreieck 0,9V-0,8V/35mA-15mA.

Wir haben zwei Punkt auf der grünen Gerade(Tangente)
0,65V 0mA
0,9V 35mA

Rd = dU/dI = (0,9V-0,65V)/(0,035A-0A) = 7,14Ohm
#6157313
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Helmut S. schrieb:
> helpme91 schrieb:
>> Bei 0,9 müsste 1 stehen.
>>
>> Rd = (1-0,65)/(0,035) = 10Ohm
>>
>> Jetzt müsste es passen.
>
> 35mA gehören zu 0,9V. Deshalb gehören 0,9V in die Formel.
>
> Warum sollte man da mit 1V rechnen? Das wäre falsch.

Schau dir die x-Achse mal genau an. Insbesondere die Abstände zwischen 
0.6 und 0.8 und zwischen 0.8 und 0.9.


helpme91 schrieb:
> Ich wollte ja nur wissen, od man das so machen kann.
> Nun weiß ich, das ich das so rechnen kann.

Naja. Mit rechnen hat das weniger zu tun. Scharf hinsehen trifft es 
eher. Und natürlich ist deine Tangente keine Tangente. Und der 
hervorgehobene Punkt ist nicht der Arbeitspunkt.
#6157360
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Xerxes schrieb:
> Helmut S. schrieb:
>> So hätte man das zeichnen müssen.
>>
>> Rd = dU/dI = (0,9V-0,65V)/(0,035A-0A) = 7,14Ohm
>
> Die Skalierung der X-Achse ist immer noch falsch. Der Abstand zwischen
> 0,6 und 0,8 sowie 0,8 und 0,9 ist gleich groß ??
>
>
> Da wo 0,9 steht muss 1,0 stehen !

Danke Xerxes. Jetzt erkenne ich erst den Fehler. Ich hatte mich immer 
gewundert warum einige auf die 1V beharrt haben. Mit so einer Gemeinheit 
in dem ursprünglichen Diagramm hatte ich jetzt nicht gerechnet.


Rd = dU/dI = (1-0,65V)/(0,035A-0A) = 10Ohm
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