Lichtdurchlässigkeit transparent-PVC Schlauch?

Gast #6157740
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Ein Kumpel wünscht sich eine optische Überwachung eines 
Schüttgutschlauches
auf Verstopfungen. Im konkreten Fall sind das sogar diese Grün/weiß 
eingefärbten Spiral-Saugschläuche für Gartenwasserpumpen und Ähnliches.

Die Schläuche haben transparente, grünliche und weißliche Zonen die sich 
abwechseln..hat Jemand hier Erfahrungen hinsichtlich der Spektralen 
Transparenz dieses Weich-PVC? Kann ich da mit einer IR Diode 
durchfunzeln oder ist hier sichtbares Licht angebrachter?

Gruß,
Holm
Gast #6157764
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holm schrieb:
> Kann ich da mit einer IR Diode
> durchfunzeln oder ist hier sichtbares Licht angebrachter?

Möglich ist viel. Probier es doch selbst mit einer Taschenlampe. 
Optische Überwachung funktioniert leider nicht ewig, wegen der üblichen 
Verschmutzungen.
Gast #6157863
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Die Taschenlampe würde sage: Es leuchtet durch. Und nun?

Das mit der ewigen Funktion ist mir klar, ich will moduliertes Licht 
verwenden und detektieren will ich Schlauch leer vs. Schlauch voll.

Gruß,
Holm
Gast #6158068
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Ich halte das für machbar, wenn die Anlage sich selbst neu kalibrieren 
kann. Dazu brauchst du bekannte Zeitpunkt, zu denen der Schlauch mit 
Sicherheit leer und voll ist. Dann kannst du eine Weile lang die Mitte 
dazwischen als Schwellwert verwenden.
Gast #6158069
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Das Getreide fällt mehr oder weniger einzeln als Korn durch die 
Schläuche, detektiert werden soll ein Stau.

@Troll: es ist nicht nützlich eine Waage unter eine fahrende Sähmaschine 
zu stellen die 48 solcher Schläuche hat.

Gruß,
Holm
Gast #6158086
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..genau. Allerdings wollte ich halt mit einer Lichtfarbe da durch 
leuchten
die auch durch das PVC kommt.

Ich will den Einfluß von Umgebungslicht minimieren in dem ich das Licht 
moduliere und nach dem Empfänger selektiv verstärke und erst danach 
detektiere. Nun muß ich mir einen Kopf über die Mechanik machen.

Gruß,
Holm
Gast #6158158
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holm schrieb:
> Ich will den Einfluß von Umgebungslicht minimieren in dem ich das Licht
> moduliere und nach dem Empfänger selektiv verstärke und erst danach
> detektiere.

Oder lasse es pulsieren. Messe Empfangsseitig zweimal (mit und ohne 
Licht), subtrahiere die beiden Messwerte voneinander, dann hast du das 
Fremdlicht ganz gut eliminiert.

Das Fremdlicht darf dann allerdings nicht flackern (Leuchtstofflampen).
#6158185
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Ist der ganze Ansatz nicht einfach für die Katz?
Praktisch alle Schläuche sind weich und biegsam (ist ja irgendwie auch 
der Sinn der Sache), hinzu kommt noch, dass, wenn das transportierte Gut 
nicht ganz "lieb" ist, der Schlauch von innen verkratzt wird. Auch 
werden meist Ablagerungen (oder Schlämme) das Ergebnis beeinflussen.
Wird also irgendein Zustand als Referenz verwendet, so gilt dieser schon 
nach kurzer Zeit nicht mehr.
Gast #6158202
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Sebastian S. schrieb:
> Wird also irgendein Zustand als Referenz verwendet, so gilt dieser schon
> nach kurzer Zeit nicht mehr.

Deswegen habe ich geschrieben, dass das System sich regelmäßig mit 
bekannten Zuständen kalibrieren muss. Ohne wird das sicher nicht lange 
funktionieren, da stimme ich Dir voll zu.
Gast #6158394
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Sebastian S. schrieb:
> Ist der ganze Ansatz nicht einfach für die Katz?

Nö..für Leslie.


> Praktisch alle Schläuche sind weich und biegsam (ist ja irgendwie auch
> der Sinn der Sache), hinzu kommt noch, dass, wenn das transportierte Gut
> nicht ganz "lieb" ist, der Schlauch von innen verkratzt wird. Auch
> werden meist Ablagerungen (oder Schlämme) das Ergebnis beeinflussen.
> Wird also irgendein Zustand als Referenz verwendet, so gilt dieser schon
> nach kurzer Zeit nicht mehr.

Wie ich schon schrieb, das ist für eine Sähmaschine die 48 Reihen 
Saatgut zieht. Du kannst ja nun mal raten was besser ist:

1. vllt. alle 2 Jahre die Schläuche tauschen
2. nicht gut zu machender Verlust weil der Ausfall von Saatgutreihen 
unerkannt bleibt.


Stefan Du "overengeneerest" die ganze Sache ein Bisschen.

Ich muß eine Mimik erfinden die in Art einer Schelle um die Schläuche 
gebastelt werden kann, gerne kann ich da oberhalb und unterhalb der 
Lichtschranke noch etwas Fremdstrahlung (Sonne) abfangen. Das das 
Fremdlicht flackert..ist im Einsatzfall recht unwahrscheinlich.

Der Sender besteht aus einem 555 der als Rechteckoszillator mit 5khz 
gleich die IRED antreibt, der Empfänger ist ein Fototransistor der über 
2K an 5V liegt. Die 5V resultieren aus dem Arbeitspunkt eines mit 10V 
betriebenen RC4558 oder LM358 als invertierendem Verstärker in dessen 
Gegenkopplungszweig sich parallel 10mH, 100nF und 100K befinden. Am 
Ausgang wird das Wechselspannungssignal gleichgerichtet, gesiebt und die 
2. Hälfte des DOPV guckt nach ob da Pegel ist oder nicht. Das Ganze wird 
dann auf einen Mux gehen und ein Controller sendet über 868Mhz was los 
ist.

Kalibriert wird da gar nix, allenfalls die Frequenz des Oszillators wird 
ins Maximum des Empfängers gelegt. Wenn es nicht mehr geht muß ich mich 
halt kümmern. Tk werde ich feststellen.

Es ist logisch das der Fototransistor nicht übersteuert werden darf.

Gruß,
Holm
Gast #6158413
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holm schrieb:
> Kalibriert wird da gar nix, allenfalls

Aus meinen Erfahrungen mit Papierstaub würde ich schließen, dass auch 
Körner Schmutz hinterlassen werden, der die Lichtschranke stört.

Wahrscheinlich würde ich zusätzlich eine Plausibilitätsprüfung über ALLE 
Schläuche machen und die einzelnen Werte auf Ausreißer untersuchen.
Gast #6158420
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oszi40 schrieb:
> holm schrieb:
>> Kalibriert wird da gar nix, allenfalls
>
> Aus meinen Erfahrungen mit Papierstaub würde ich schließen, dass auch
> Körner Schmutz hinterlassen werden, der die Lichtschranke stört.
>
> Wahrscheinlich würde ich zusätzlich eine Plausibilitätsprüfung über ALLE
> Schläuche machen und die einzelnen Werte auf Ausreißer untersuchen.

Deine Erfahrungen sind mir durchaus plausibel, nur denke ich das ich 
hier etwas Luft habe. So weit meine Experimente ergeben haben kommt 
relativ viel Licht durch den Schlauch..und ich will nur den Fall des 
absoluten Ausbleibens des Signals detektieren. Der Eimer mit der Gerste 
steht allerdings noch unten im Vorhaus...

Gruß,
Holm

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