Einfaches Bleiakku Ladegerät

OP #6159048
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Hallo zusammen,

ich habe einen 12V Trafo daheim rumliegen und hab mir vorgenommen als 
kleines Projekt ein einfaches Ladegerät für Bleiakkus (Autobatterien) zu 
bauen.

Ich habe bereits eine Schaltung in LTSpice entworfen (siehe Anhang)

Da ich noch ein Laie bin was Schaltungsentwurf betrifft, wollte ich 
zuerst hier nachfragen ob ich noch irgendwas beachten muss bevor ich die 
Schaltung in die Realität umsetze.

Falls die Schaltung so ok ist hatte ich geplant noch einen einfachen 
Verpolungsschutz bestehend aus Diode und Sicherung einzubauen und 
natürlich ein Amperemeter damit ich weiß wann ich das Ladegerät 
ausschalten sollte, da keine Spannungsregelung vorhanden ist und das 
Ladegerät zumindest in LTSpice bis auf 16V lädt. Mir ist natürlich 
bewusst dass mein simulierter Bleiakku bestehend aus Kondensator und 0.1 
Ohm Innenwiderstand nicht der Realität entspricht, wusste aber nicht wie 
ich einen Akku anders in LTSpice darstellen soll.


Beste Grüße
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Gast #6159065
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Benedikt S. schrieb:
> Falls die Schaltung so ok ist

Kann man nicht sagen, finde ich, denn Bleiakkus werden nicht nur mit 
Strombegrenzung geladen, sondern auch mit genauer Spannungsbegrenzung 
CCCV.

Du solltest den MOSFET bei Erreichen von 13.8V (oder 14.4 bei Calcium) 
mit einem TL431 abregeln. Besser nimmt man  einen LM317 als Stromregler, 
dann reicht aber der 12V Trafo nicht aus.

http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.21.2
Gast #6159512
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Benedikt S. schrieb:
> Ich glaube die beste (und einfachste) Möglichkeit ist ein PB137 zu
> nehmen.

(Auch) für den reicht aber dein 12V~ Trafo nicht.

Da der PB137 bis 2.2A durchlässt und 2V drop out für sich braucht, muss 
ein Trafo mindestens 15V~ und 3.7A bringen (also 56 VA), damit er genug 
Spannug liefert und nicht überhitzt.
Gast #6160021
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Hats im Subbamarkt gerade keine Akkulader?

Historisch war das ein einigermassen dicker Trafo und ein
simpler Selenbrueckengleichrichter. Wenn der Akku anfing zu
blubbern war er voll, und es war angeraten den Ladevorgang
zu beenden.
#6160241
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Doch, das sollte gehen. Nimm das Prinzip deiner Schaltung und ergänze 
hinter der Strombegrenzung ein Relais, welches bei Erreichen von 14,4V 
die Ladung abschaltet. Die Schaltung zum Ansteuern des Relais kannst du 
auf Basis des oben schon erwähnten TL431 realisieren. Dann brauchst du 
noch etwas Hysterese. So kannst du die Ladung bei ca. 12,5V wieder 
einschalten lassen.
Gast #6160332
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Benedikt S. schrieb:
> Alles klar, wenn ich auch noch einen neuen Trafo kaufen muss lohnt
> es sich nichtmehr.

Das ist wohl so.

Also nenne die Daten deines Trafos: Nennspannung und Nennstrom und 
Leerlaufspannung. Wir müssen dann noch mit +/-10% Netzspannungstoleranz 
rechnen.
1
---+---0R68----+
2
  E|           |
3
   >|-1k-+-1k--+
4
   |     |     |S
5
   +-----(----|I IRF7205
6
   |     |     |
7
  10k    |  +--+
8
   |     |  |  |
9
   |     | 120k|
10
   |     |  |  | +
11
   |  TL431-+ Akku
12
   |     |  |  | -
13
   |     | 25k |
14
   |     |  |  |
15
---+-----+--+--+
Gast #6160549
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Der Einfluss von Uce ist hier gering. Sehr gering gegenueber der 
Temperatur auf beta. Fuer diese Anwendung aber egal, ob es 20% mehr oder 
weniger werden.
Unter 5% waeren mit zusaetzlichem JFet und PTC locker zu erreichen im 
Basispfad des pnp Transistors. Ist aber kein muss.
OP #6160901
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Dieter schrieb:
> @Benedikt
> Wenn Du die Schaltung simulieren willst, kann ich am Abend die Werte zu
> den Teilen posten.

Wäre sehr nett wenn du mir die Werte sagst. Vielen Dank

Verstehe ich das jetzt richtig, dass die von dir gezeichnete Schaltung 
hinter die Gleichrichtung kommt?

Zu der Leerlaufspannung:
Messung mit Oszi ergibt eine Amplitude von ca. 17V.
Also um die 12V.
Gast #6161233
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Die Schaltung kommt hinter den Gleichrichter und Glättungselko.

Anbei die Werte für ungefähr ein halbes Amper. Der Übergang ist nicht 
besonders steil. Früher reichte mir das und ich hatte dafür einen BD244 
verwendet. Also einen deutlich überdimensionierten Typ, wie Abdul 
ergänzte.

Die Simulation hat diesen nicht in der Auswahl. Für 2A wird ein 
Leistungstransistor benötigt, der aber auch eine geringere Verstärkung 
hat, wie der in der Simulation verwendete.

Wenn der Übergang schärfer sein soll zum Ladeende, dann läßt sich die 
Steilheit noch etwas durch Variation der Werte etwas verbessern, oder 
man nimmt einen OP.
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Gast #6161929
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Dieter schrieb:
> Die Schaltung läßt sich noch etwas vereinfachen

Die Schaltung hätte die Eleganz wenn D2-D5 als 2 Siliziumdioden pro 
Batteriezelle gebildet werden von selbst die passende 
Temperaturkompensation (-4mV/K/Zelle) für den Akku zu liefern.
Stimmt zwar nur wenn der Strom konstant wäre, aber relevant ist die 
Spannung bei vollem Akku und da liegt die Spannung R3 fest auf UD1 und 
somit der Strom konstant.

Nur die Maximalstromregelung über einen verhungernden T1, das kauft dir 
keiner ab.
Persönliche Seite #6161960
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MaWin schrieb:
> Nur die Maximalstromregelung über einen verhungernden T1, das kauft dir
> keiner ab.

Hm. Der Strom wird doch durch D1 mit R1 und T2 konstant gehalten und 
dann mit der Stromverstärkung von T1 multipliziert. Warum zweifelst du 
daran?
Die Schaltung wird ja abgeglichen.
Beta von T1 variiert etwas je nach Arbeitspunkt von T1, aber das spielt 
bei dieser Anwendung keine Bohne.
Die Sim zeigt auch es funzt.
Gast #6162102
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Abdul K. schrieb:
> Hm. Der Strom wird doch durch D1 mit R1 und T2 konstant gehalten und
> dann mit der Stromverstärkung von T1 multipliziert

Na ja, die ist aber grob Exemplarabhängig und 
Differenzspannungsabhängig. Locker so 1:2 in beiden Fällen, also 1:4 
zusammen.

Normalerweise hat man aber eine Trafoversorgung, die Überlastung nicht 
mag sondern dabei abbrennt, oder ein Schaltnetzteil, das abschaltet.

Also besser als 25% sollte man den Strom schon regeln.

Das läuft auf
1
+16V ----+----+
2
         |    |
3
         |   0.7R
4
        E|    |
5
 BC557C  >|---+
6
         |    |E
7
 +--|<|--+---|< BD234
8
 |  LED       |
hinaus mit den unweigerlichen 0.7V Verlust.
OP #6162823
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minifloat schrieb:
> Benedikt S. schrieb:
>> habe bereits eine Schaltung in LTSpice entworfen
>
> So wird eine Halbwelle kurzgeschlossen. Aua.

Fehler schon bekannt, Leichtsinnsfehler von mir. Hatte zuerst nur den 
Trafo simuliert und die Gleichrichtung etc. nachträglich hinzugefügt. 
Hab vergessen die Masseverbindung zu entfernen.

Aber danke nochmal für den Hinweis.

Vielen Dank auch nochmal an alle anderen für die Hilfe
Beitrag #6163723 wurde von einem Moderator gelöscht.
Persönliche Seite #6163735
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MaWin schrieb:
> Das läuft auf
>
1
> +16V ----+----+
2
>          |    |
3
>          |   0.7R
4
>         E|    |
5
>  BC557C  >|---+
6
>          |    |E
7
>  +--|<|--+---|< BD234
8
>  |  LED       |
9
>
> hinaus mit den unweigerlichen 0.7V Verlust.

Wie soll das in die Schaltung passen?



Ich habe mal TLV431 eingebaut. Gibt einen schönen scharfen Knick.

Mit dem TL431 geht es auch, der hat aber deutlich mehr Reststrom. Dies 
könnte man zur Erhaltungsladung nutzen.

Bei TLx431 Varianten müßten eventuell noch zwei Kondis an diese ran zur 
Kompensation, damit die nicht schwingen.
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Persönliche Seite #6164139
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MaWin schrieb:
> Abdul K. schrieb:
>> Wie soll das gehen? T1 ist ein pnp!
>
> Zugegeben, die übliche Schaltung kombiniert das über einen weiteren
> Kleinleistungstransistor (wie oben gezeigt)  mit einer seriösen
> Maximalstrombegrenzung. Der Leistungstransistor bleibt ein PNP.
>

Ich weiß immer noch nicht wie der Einbau gemeint ist!


> Siehe http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.21.2

Ich habe das mal in LTspice geschubst. Die Werte aus der F.21.2 passen 
nicht ganz für das was dort angegeben ist.
Danach habe ich es für den Fall dieses Threads hier angepaßt. Mangels 
Modell für den BD240 habe ich zwei BD140 parallel eingebaut.

Wie man sieht, ist es die bessere Konstantstromquelle.
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OP #6164174
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Ich hab mich jetzt noch nicht mit der Schaltung die Abdul gepostet hat 
wirklich befasst, aber die Kennlinie sieht gut aus.

Ich hab bei mir daheim ein altes Ladegerät für Bleiakkus gefunden, 
bestehend aus einem Trafo und einer Gleichrichtung aus 4x BY550 Dioden.
Werde jetzt das bestehende Ladegerät einfach erweitern.

Daten der Sekundärseite des neuen Trafos:
Leerlaufspannung: 12V
Scheinleistung: 70VA

Damit wäre ein Ladestrom von 3A kein Problem mehr.
Gast #6164187
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Benedikt S. schrieb:
> Leerlaufspannung: 12V
> Scheinleistung: 70VA
> Damit wäre ein Ladestrom von 3A kein Problem mehr

Bloss in welche Akkus, 7.2V ?
12V LEERlauf reicht vorne und hinten nicht, um einen 12V Bleiakku auf 
13.8 oder 14.4V aufzuladen.

Das war ja das Problem in diesem thread, aber da hatte man zumindest 
noch 12V unter Nennlast.
OP #6164209
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Nach der Gleichrichtung hat man doch 12*1.4-1.4=15.4V. Langt doch um auf 
13.8V zu kommen.

Das Teil wurde damals zu DMark-Zeiten als Ladegerät für Bleiakkus 
verkauft, also wird das doch damit möglich sein.

Oder irre ich mich?

Laut Oszi messe ich knapp 17V Spitzenspannung vor der Gleichrichtung.
Gast #6164444
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Mit so einem Trafo geht das Laden durchaus. Für 24V Akkus wurde eine 
simple Spannungsverdopplung mit zwei Dioden realisiert.
Suchbegriffe: Zweipuls-Verdopplerschaltung D2 (nach DIN 41761) / 
Delon-Schaltung oder Greinacher-Schaltung.

Nebenbei sei angemerkt, dass die einfache Schaltung mit 3 Transistoren 
auch mit 2 Transistoren und einem OP auch so eine steile Kennlinie, wie 
mit dem TL(V)431 hätte.
Es gibt so eine ähnliche Schaltung auch mit einem LM317 oder 7805 und 
auch so steiler Kennlinie, mit pnp-Transistor (auch nur U_CEsat als 
Spannungsabfall).

Es kommt dabei sinnvollerweise darauf an, was der TO in der Krabbelkiste 
an Teilen so noch brauchbares herumliegen hat.
Gast #6164500
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Benedikt S. schrieb:
> Nach der Gleichrichtung hat man doch 12*1.4-1.4=15.4V. Langt doch um auf
> 13.8V zu kommen

Nicht, wenn ein LM317 als Stromregler dazwischen hängt, der braucht 
schon 2.5+1.2V für sich.

Man muss also sehr genau aufpassen, welche Schaltung man nutzt, was:

Dieter schrieb:
> Es gibt so eine ähnliche Schaltung auch mit einem LM317 oder 7805 und
> auch so steiler Kennlinie, mit pnp-Transistor (auch nur U_CEsat als
> Spannungsabfall).
> Es kommt dabei sinnvollerweise darauf an, was der TO in der Krabbelkiste
> an Teilen so noch brauchbares herumliegen hat.

nicht mehr tut.

Ob die 0.7V Spannungsabfall an einem shunt zur Strombegrenzung 
akzeptabel sind ? Nicht, wenn die Schaltung im Netzspannungsbereich 
230V+/-10% funktionieren soll.

Eine geeignete Schaltung sollte also extrem geringen Spannungsverlust 
mit sich bringen, daher:

Dieter schrieb:
> Anbei noch die diskrete Schaltung.
Gast #6164548
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Es gibt übrigens noch eine Variante mit npn-Leistungstransistor.

Hierzu wird eine höhere Spannung als 12, bzw 14.4V über eine 
Einpuls-Verdopplerschaltung D1 / Villard-Schaltung erzeugt. Diese wird 
benötigt für die Speisung einer ZD und dem Treibertransistor einer 
diskret aufgebauten Darlington-Schaltung.

Statt der ZD kann man damit auch einen LM317 speisen, der direkt den 
npn-Leistungstransistor ansteuert.  Eine Schaltung mit TL431 und 
npn-Leistungstransistor wäre so auch möglich aufzubauen. Über eine 
Strombegrenzung des Verdopplerpfades kann der Basisstrom des 
Leistungstransistors und somit der Ladestrom begrenzt werden.
Persönliche Seite #6164690
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batman schrieb:
> Also für Blei-Antimon-Akkus, dafür reichte es auch, gibts aber heute
> nicht mehr.
>

Wieso sollte es die nicht mehr geben? Was sind denn die normalen 
Billigakkus aus dem Discounter oder Baumarkt?

Mein Auto von 2007 lädt mit 14,4V.


> Was soll die Leerlauf-Spannungsamplitude über den Ladestrom genau
> besagen?
> Probiers einfach aus.

Das sehe ich auch so. Vermutlich lohnt der Umbau gar nicht. Allerdings 
bringt das Ladegerät vermutlich heutzutage etwas zu viel Spannung, da 
damals 220V üblich waren. Typenschild und ein Belastungstest klären auf.
Gast #6165046
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Im Handel bekommst du nur noch "wartungsfreie" Autobatterien, was 
Antimon ausschließt. Letztere hatten u.a. einen niedrigere 
Gasungsspannung und sind ungefähr mit der DM verschwunden.
Standard-Ladespannung liegt seit dem um 14,4V, wo auch die volle 
Ladeleistung zur Verfügung stehen sollte.
Ok, zum Spielen muß es ja nicht optimal sein, andererseits ruiniert man 
sich durch Unterladung und mangelhafte Balance auf Dauer den Bleiakku 
und das macht keinen Spaß.
OP #6166847
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Also, ich werde jetzt die Schaltung von Dieter verwenden.

Für die Gleichrichtung werde ich Schottky-Dioden verwenden (SB540). Laut 
Datenblatt ist die Durchlassspannung bei 2A etwas unter 0,5V. Also 
verliere ich an der Gleichrichtung insgesamt nur 1V.

Als pnp-Leistungstransistor benutze ich einen BD438, V_CEsat ist bei 
I_c=2A typischerweiße bei 0.2V.

Habe also von Sekundärseite Trafo bis zum Ausgang nur einen 
Spannungsverlust von ca. 1.2V. Kommen natürlich noch die 
Spannungsverluste an den Leitungen dazu.

Als Temperaturkompensation schalte ich ein paar Dioden in Reihe parallel 
zum Ausgang, wie oben schon vorgeschlagen wurde.
Insgesamt 12 Dioden um auf -24mV/K zu kommen - die -24mV schlägt der 
Hersteller von meinem Bleiakku vor (VARTA).

Mal noch ne Frage zum Aufbauen der Schaltung:
Die Stromverstärkung vom Transistor variiert ja, wie bekomme ich die am 
besten raus? Einfach den Strom an der Basis messen während ich den 
Ausgang mit einem niedrigen Widerstand belaste? Ich müsste die 
Stromverstärkung ja wissen um den Bypass-Widerstand der LED bestimmen zu 
können.
Oder einfach mit dem Minimalwert rechnen?
Gast #6166894
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Das geht durch ausprobieren mit ein paar verschiedenen Testwiderständen 
von der Basis zur Masse (bwz. Minus) und mißt den Strom am Ausgang.

I für die Basis ist dann ungefähr Deine (15V-0.7V)/R

Teste in der Reihenfolge 470, 220, 100, 68, 47 Ohm und interpoliere dann 
den Wert.

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