Sigma Delta ADC Funktionsweise

OP #6160160
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Hi!

Ich bin auf der Suche nach guter Literatur im Bezug auf Sigma-Delta 
ADCs. Habe schon ein paar Stunden gesucht, aber ich bin irgendwie nicht 
wirklich fündig geworden.

Hat da vielleicht jemand einen Tipp? Ich muss über das Thema nämlich 
eine Hausarbeit schreiben. Deswegen wäre es gut wenn ich etwas sehr 
detailliertes finden würde.

Ein paar Fragen hab ich aber schon zu dem was ich gefunden habe.

1. Wie kommt er in dem Diagramm mit den Signalverläufen auf die 
Differenz? Ist vermutlich total einfach aber ich kapiere es nicht so 
wirklich.

https://www.beis.de/Elektronik/DeltaSigma/DeltaSigma_D.html

2. Wodurch wird das Umstellen zum Auf- und Abintegrieren gesteuert?


Vielen Dank!

Mirco
#6160204
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Hallo,

Das Diagramm bezieht sich vermutlich auf Bild2.

Das Eingangssignal durchläuft den Integrator. Man kann sich vorstellen, 
daß ein Verlauf, der intergriert worden ist, erstens glatter ist und 
zweitens etwas verzögert ankommt. Je nachdem was der Komparator 
entschieden hat, ist abhängig vom Takt der Ausgang Q gesetzt oder nicht.
Der D/A-Wandler wird wiederum einen Tiefpasscharakter haben und somit 
auf das Subtrahierglied einen wiederum verzögerten Wert ausgeben.

Z.B eine 01-Flanke wurde schon zwei mal verzögert, bis sie beim 
Subtrahierglied wieder ankommt.


MfG
Gast #6160208
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Mirco G. schrieb:
> 1. Wie kommt er in dem Diagramm mit den Signalverläufen auf die
> Differenz?
Es steht im Blockschaltbild:

- Es wird die Differenz = Eingangsspannung - DAC-Wert gebildet. Das ist 
ein analoger Wert.
- Der DAC Wert ist der zu einem Analogwert (einer Spannung) gewandelte, 
momentane Digitalwert des Bitstroms und kann die Werte VRef+ und VRef- 
annehmen. Das ist ein analoger Wert, z. B. eine Spannung, die aber nur 
zwei Werte annehmen kann.
- Der momentan Digitalwert des Bitstroms ist der Ausgangswert des 
Komparators, der in regelmäßigen Zeitabständen (dem Takt) vom 
1-Bit-Speicher neu gespeichert wird. Es ist ein logischer Wert - wie 
immer der physikalisch repräsentiert wird (normalerweise durch einen 
Spannungspegel low oder high).
- Der Ausgangswert des Komparators ist high, wenn wenn der Ausgangswert 
des Integrators > 0, und low, wenn er < 0 ist. Auch ein logischer Wert.
- Der Integrator integriert wiederum die Differenz. Das ist ein analoger 
Wert.

Die sich dabei ergebenden Signalformen bei einem sinusförmigen 
Eingangssignal mir voller Aussteuerung (d. .h, Spitzenwerte von VRef+ 
und VRef-.

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