Gast
#6160651
Hallo, ich habe folgendes Signal, das relativ niederohmig zur Verfügung steht. Frequenz 6MHz Rise/fall time: 2ns Spannung HIGH (OFF) = 4.5V Spannung LOW (ON) = 2.2V Duty cycle 20% Ich habe also alle 160ns einen 32ns pulse, der mit einer fallenden Flanke (2ns) startet von 4.5V => 2.2V, dann ca. 30ns auf 2.2V verweilt und dann wieder in 2ns von 2.2V => 4.5V. Dieses Signal habe ich von zwei verschiedenen Quellen, möchte sie aber gerne umschalten können. Dazu brauche ich einen Analogswitch, der über 1GHz Bandbreite hat, damit die Flanken sauber durchkommen, oder? Die Umschaltung ist statisch, muss also nicht auch noch mega dynamisch passieren. Ideal wäre ja eine Zinnbrücke, aber ich möchte es am Ende doch gerne via SW steuern können. Wäre also vielleicht ein "Relais" eine Möglichkeit? Denn alles was ich in den Pfad schalte, wird unweigerlich die Signalform und auch die Flanken verschleifen. Eine TI App-Note http://www.ti.com/lit/sg/slyb125d/slyb125d.pdf hat keine Analogswtiche parat, die im Bereich 1ns schalten können. Ich will ja aber auch nicht binnen 1ns schalten, ich will ja nur, dass der entstandene Signalpfad die 2ns Flanken nahezu ungehindert passieren lässt. Ich denke das ist der Unterschied zu den google-baren Analogswitches. Hat jemand eine Idee, wie man ein solches Problem angeht? PS: Das Signal stammt vom DRAIN eines FET (FET = OFF = 4.5V, FET = ON = 2.2V) und durch dieses Feedbacksignal möchte ich in einer Regelung die Schaltflanken mittels Software angleichen bzw. einstellen auf die korrekte Breite. Die Flanken werden mit einem Komparator entsprechend schnell "abgetastet", was aber nicht meine Baustelle ist.
