Moin, bei Modellautos (1:87 und kleiner), die voll ferngesteuert fahren, möchte ich die Geschwindigkeit messen. Lichtschranken gehen leider nicht. Es muss eine Art Laserpistole oder Radarmessung sein. Die Entfernung zwischen Meßgerät und Auto wird etwa 50cm sein. Auf Grund des kleinen Rückstrahlquerschnittes erwarte ich Probleme. Hat jemand schon einmal ein ähnliches Projekt erfolgreich beendet? Wer hat gute Ideen?
Jedes normale Auto misst die Geschwindigkeit durch die Umdrehungen eines Rades. Das Auto hat ein angetriebenes Rad. Zähle dessen Umdrehungen. Die kleinsten Sensoren sind wohl Hallschalter in SOT23. Dazu muss die Achse magnetisiert werden. Zählen tut das dann der uC, der auch die Fernsteuerung auswertet. Muss man halt später auslesen. Vielleicht weiss der uC sogar aus einer Drehzahlregelung, mit welchem Tempo der Motor dreht. Das Getriebe wird ja fest sein. Will man ausserhalb des Autos das Tempo wissen, kann man Rückstrahlung von unten nutzen: in die Fahrbahn eine Reflexlichtschrabke, unter das Auto einen EAN Barcodeaufkleber, und sobald sas Auto drübef fährt, wertet man aus wie schnell die Streifen wechselten. Dan ggf. an verschiedenen Stellen in der Fahrbahn, damit das Auto garantiert über eine davon fährt. Techniken wie Radar und Laser sind viel zu aufwändig.
Georg G. schrieb: > Wer hat gute Ideen? Habe eine Idee; Du machst wie oben beschrieben einen Inkrementalgeber an die Motoren- oder Radachse. Damit modulierst Du dann eine Grundfrequenz, mit welcher eine Infrarot-LED angesteuert wird. Im einfachsten Fall modulierst Du einfach mit 100% AM, also Trägersignal komplett ein oder aus. z.B. bei einer kompletten Umdrehung des Rades -> ein, weitere komplette Umdrehung -> aus... Das sollte ziemlich einfach realisiert werden können und mit verschiedenen Frequenzen ginge es auch mit ein paar Fahrzeugen gleichzeitig.
Noch ein paar Bemerkungen: Die Autos sollen/können nicht modifiziert werden. Und selbst, wenn das ginge, ist der Bauraum in zB einer BMW Isetta im Maßstab 1:87 sehr beschränkt. Der Aufwand ist erst einmal zweitrangig. Die Arbeitsstunden werden den Materialwert weit übersteigen.
Die Szenerie mit einer Videokamera aufnehmen, und aus der Positionsändeung der Autos pro Einzelbild die Geschwindigkeit errechnen. -> Keine Modifikation der Autos nötig. -> Keine Modifikation der Straße nötig. -> Keine Probleme mit dem anvisieren von kleinen Zielen. Die Bildverarbeitung könnte etwas anspruchsvoller werden, aber das kann man ggf. durch sinnvolle Positionierung der Kamera vereinfachen.
-Autos nicht modifizieren -Strecke nicht modifizieren -Laser/Radar bei so kleinen Zielen nicht möglich Es wäre pisseinfach für wenige Euro 2 Lichtschranken an einen Arduino zu basteln, die gibt's für Züge getarnt sogar fertig zu kaufen, Busch 5962 und ein Elektronikmodul nach Wahl dazu, fertig. Oder Reflexlichtschranken, mit einem Glasfasermodell kann man mit zwei "Pickeln" in der Straße fast unsichtbar arbeiten. Oder: klebt man einen EM4122-Transponder untendrunter und liest den ab, bleiben alle Oberflächen unberührt. Aber wenn das alles ausfällt, bleibt nur Video.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.