Überspannungableiter hat ausgelöst

OP #6166931
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Zufällig gesehen. Vorigen Samstag hatten wir einen einzelnen knackigen 
Blitz, der wirds wohl gewesen sein. Am 1.2. hatte ich den Zähler 
abgelesen , da war noch nichts.

Immerhin hat der seinen Job gemacht, nichts kaputt.
Frage: einzeln austauschen oder besser gleich alle? Sind jetzt um die 35 
Jahre alt.
Und bedeutet die Länge des roten Feldes was Quantitates? Am Nullleiter 
ist auch so ein bisschen rot zu sehen.
Angehängte Dateien:
Gast #6167347
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H.Joachim S. schrieb:
> Das sieht unspektakulär aus, kann man wieder anlöten :-)

Problem: die genaue Zusammensetzung des Lots bestimmt die 
Schmelztemperatur. Schon kleinste Verunreinigungen mit Fremdmetall 
koennen Auswirkungen haben, die man nicht abschaetzen kann, wenn man die 
Originalzusammensetzung nicht kennt.

wendelsberg
Gast #6167388
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H.Joachim S. schrieb:
> Das sieht unspektakulär aus, kann man wieder anlöten :-)
Nennt sich dann "refurbished"

> 4 neue sind bestellt.
Bei einer bekannten Handelsplattform gibts "refurbished" mit 30% 
Preissnachlass :D

Solange der Überspannungshalbleiterklumpen am Netz noch kalt bleibt 
spricht doch eigentlich nichts dagegen.

duckundweg
(Firma: Funkenflug Industries) #6167459
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An 35 Jahre alten Überspannungsableitern würde ich nichts mehr bauen. 
Die gehören ja schon vom Alter alleine mal präventiv ausgetauscht. Die 
Gehäuseform sieht auch nicht wirklich gesund aus.

Es ist auch nicht erkennbar, wie diese Auslösung wirklich funktioniert, 
diese Zinn-Schmelz-Sicherung scheint ja erst auszulösen, wenn das Ding 
bedächtlich warm wird. Mir erscheint das erst bei einem 
durchgeschlagenen Überspannungsableiter zu passieren, über eine 
tatsächlich einwandfreie Funktion des Überspannungsableiters sagt dies 
nichts aus.

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