Minwa MW-250 MW-500 MW-1000 lügen auf dem Typenschild

OP #6167498
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Es kursieren Stepdowntransformatoren (auch "Stepdown-Converter" genannt) 
von einem Hersteller MINWA, die suggerieren, daß sie sekundär 
110-120V/60Hz liefern. So steht es auf dem Gehäuse aufgedruckt.

Drin ist aber nichts weiter als viel Eisen (Spartrafo entsprechenden 
Querschnitts, Schalter, Sicherung und Glimmlämpchen). Also ist die 
Behauptung, die Kiste würde 60Hz liefern, irreführend.

Ich will nur davor warnen.
Angehängte Dateien:
OP #6167511
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Peter D. schrieb:
> http://www.wayne-interessierts.de/
>
> Willst Du etwas Asynchronmotoren (alte Plattenspieler, Tonbandgeräte)
> daran anschließen?
> Allen anderen Verbrauchern ist es schlichtweg egal.

Ich hätte es gleich mit hineinschreiben sollen: zum Betrieb von 
amerikanischen Synchronuhren der Marke Hammond oder Hammondorgeln aus 
USA, die mit 60Hz laufen und Leslie-Tonkabinetten mit 60Hz/117V 
Asynchronmotoren.

Aber auch für 60Hz ausgelegte Netztrafos "leiden" bei 50Hz.
OP #6167557
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Achim B. schrieb:
> Christoph K. schrieb:
>> die suggerieren, daß sie sekundär 110-120V/60Hz liefern.
>
> Na ja, ohne zu wissen, was du dafür bezahlt hast: Du hättest am Preis
> erkennen können, dass das Ding die Frequenz nicht wandelt.

Ich habe nur eines jetzt mal gebraucht (MW-1000) gekauft (20€), was neu 
ca. 90-130€ kostet, um der Sache mal auf den Grund zu gehen, weil in 
einem anderen Forum jemand erzählt hatte, er habe mit diesem Wandler 
seine Hammondorgel angeschlossen. Ich hatte sofort Zweifel geäußert. 
Dann verwies er mich auf die Produktbeschreibung und die Beschriftung 
des Geräts. Nach dem Preis kann man bei diesen billigen Chinaimporten 
heutzutage kaum noch gehen. Bei 500W Class-D Verstärker für 13€ kann man 
sich durchaus vorstellen, daß so ein Wandler für 45€ auch digital zu 
haben ist.
#6167616
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Christoph K. schrieb:
> Es kursieren Stepdowntransformatoren (auch "Stepdown-Converter" genannt)
> von einem Hersteller MINWA, die suggerieren, daß sie sekundär
> 110-120V/60Hz liefern. So steht es auf dem Gehäuse aufgedruckt.
>
> Drin ist aber nichts weiter als viel Eisen (Spartrafo entsprechenden
> Querschnitts, Schalter, Sicherung und Glimmlämpchen).

Steht doch drauf dass es sich um einen Transformator handelt, wenn auch 
nicht in Prosa. Unten im Bild, zweites Symbol von links.

> Also ist die
> Behauptung, die Kiste würde 60Hz liefern, irreführend.
>
> Ich will nur davor warnen.

Ach wo.
Gast #6168237
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Peter D. schrieb:
> Willst Du etwas Asynchronmotoren (alte Plattenspieler, Tonbandgeräte)
> daran anschließen?
> Allen anderen Verbrauchern ist es schlichtweg egal.

Mein xxx ist in die USA umgesiedelt und hat eine Deutsche Waschmaschine 
mitgenommen. Die Laugenpumpe fand die dortigen 60Hz nicht lustig, das 
dürfte ein Spaltpolmotor sein.

Umgekehrt bauen die Fernostpfuscher sicherlich auch Steckertrafos für 
110V / 60Hz auf Kante genäht, die dann bei 50Hz zügig das Zeitliche 
segnen.

Ich hätte pauschal bei allem Bedenken, was irgendwie mit Eisen, 
Kupferdraht und Magnetismus arbeitet.

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