Forum: /dev/null Wieso ist Linux so Benutzerfreundlich? [Endet 16. 03.]


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von Hans K. (hanskpunkt)


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Ich finde Linux wahnsinnig benutzerfreundlich. Alles kann ich anpassen 
und auf meine Bedürfnisse zurechtschneiden. Warum ist das so? Bei 
Windows geht das auch alles nicht und man muss nehmen, was man bekommt. 
Ich tue mich immer sehr schwer, wenn ich an einer Windows Maschine 
arbeiten muss.

Es fängt schon mit den Desktops an. Ich habe die Standardeinstellungen
belassen und daher Windows 10 bekommen. An das Konzept muss man sich 
erstmal
gewöhnen, dass man ohne fundierte Kentnisse nur noch diese Kacheln 
nutzen kann und es bei Einstellungen nicht mal
Optionen gibt. Unter Windows habe ich mir auch erstmal
einen Wolf nach dem Ruhezustand-Button gesucht und musste aus dem 
Internet
den Trick mit der Regestry lernen. Das Scrollen unter Firefox ruckelte
ohne Ende, als ob das niemand bei der Entwicklung getestet hat. Mein PC
ist relativ neu und mit leistungsfähigen Komponenten bestückt.

Im Internet schreibt man, dass Windows "besser" und ausgereifter als
Linux sei. Da ich unter Windows aus Verzweiflung jede Menge
Regestry-Einstellungen blind verändert und eingefügt habe, weil ich 
keine Zeit
habe ein IT-Studium zu absolvieren, habe ich Windows noch mal neu mit
Windows 7 installiert. Dort scrollte Firefox dann auch butterweich und 
ich
hatte sogar einen Ruhezustand-Button, aber was ist das? Das Startmenü 
ist
auf Deutsch, aber Firefox, LibreOffice, etc. sind auf Englisch? So etwas
unwichtiges wie eine Spracheinstellung findet man dort natürlich nicht.
Dafür findet man im Internet hunderte Forenbeiträge, die zur Lösung
dieses Problems immer unterschiedliche Vorgehensweisen empfehlen,
inklusive frustrierter Rückmeldungen von Nutzern bei denen es nicht
funktioniert.

Tja, weiß jemand wie man die zuvor genannten Probleme löst?

: Gesperrt durch Moderator
von Hei dideldumdei (Gast)


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1. Es ist unkaputtbar!

2. Selbs DAUS schaffen es nicht Linux zu zerstören!

3. Man kann es wunderbar konfigurieren!

von Jon (Gast)


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noch ein Trollbeitrag

von Reinhard S. (rezz)


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Hei dideldumdei schrieb:
> 2. Selbs DAUS schaffen es nicht Linux zu zerstören!

Das schaffen sogar Profis.
Youtube-Video "36C3 -  BahnMining - Pünktlichkeit ist eine Zier"

> 3. Man kann es wunderbar konfigurieren!

Fluch und Segen zugleich. Erstens muss man wissen wie. Und es auch 
wollen.

Mich stört an Linux die unübersichtliche Vielfalt für den gleichen 
Zweck.

Bsp. Mint Systemverwaltung:
- Aktualisierungsverwaltung
- Anwendungsverwaltung
- Synaptic-Paketverwaltung

3 Programme mit großen Überschneidungen...

Allgemein gibts halt viele Programme für den gleichen Zweck, jedes mit 
eigenem System, und jedes mit anderen Macken.

Und wenn man dann noch Windows-Fehler kopiert (Verknüpfung existiert 
weiter, obwohl Ziel gelöscht/ausgehängt wurde) oder gar Rückschritte 
einbaut (mehrfaches Markieren von Dateien per Maus-"Rechteck" nur in 2 
von 3 Ansichten möglich) ist klar, das nicht nur Freude aufkommt.

von Alex D. (allu)


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Hans K. schrieb:
> Ich finde Linux wahnsinnig benutzerfreundlich. Alles kann ich anpassen
> und auf meine Bedürfnisse zurechtschneiden. Warum ist das so?

Naja, ich denke ein Grund war auch Windows. Ich kenne Linux auch noch 
als alles andere als benutzerfreundlich. Damals haben PC-Nutzer noch 
ihre Mäuse schnell in der Sublade versteckt, wenn man ins Zimmer kam.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6172792 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Tim T. (tim_taylor) Benutzerseite


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Hei dideldumdei schrieb:
> 1. Es ist unkaputtbar!
>
> 2. Selbs DAUS schaffen es nicht Linux zu zerstören!
>
> 3. Man kann es wunderbar konfigurieren!

Gib Poettering noch etwas Zeit, der schafft das..

von ACDC (Gast)


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Hans K. schrieb:
> Ich finde Linux wahnsinnig benutzerfreundlich. Alles kann ich anpassen
> und auf meine Bedürfnisse zurechtschneiden. Warum ist das so? Bei
> Windows geht das auch alles nicht und man muss nehmen, was man bekommt.

Nö,

ist der gleiche Scheiss.

Kennst du die Regestrie.

Dann ist das genauso wie Linux.

von ACDC (Gast)


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Hans K. schrieb:
> habe ein IT-Studium zu absolvieren,

Nur BWL ist schlimmer.

von ACDC (Gast)


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Hans K. schrieb:
> Da ich unter Windows aus Verzweiflung jede Menge
> Regestry-Einstellungen blind verändert und eingefügt habe,

Ist doch nicht anders als bei Linux.

Wer nicht weis was zu tun ist, der hat halt keine Ahnung.

von A. B. (sfalbuer)


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Habe mal bei einem Projekt gearbeitet bei dem es um den Erstkontakt 
zwischen Jugendlichen / Kindern und Code ging. Die Projektleiter der 
ganzen Aktion haben die Laptops auf denen Arduino usw. installiert war 
nicht mal angemacht! Begründung: Linux ist zu kompliziert, kapieren wir 
eh nicht! Mach doch einfach Windows drauf!!!

von ACDC (Gast)


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A. B. schrieb:
> Habe mal bei einem Projekt gearbeitet bei dem es um den Erstkontakt
> zwischen Jugendlichen / Kindern und Code ging. Die Projektleiter der
> ganzen Aktion haben die Laptops auf denen Arduino usw. installiert war
> nicht mal angemacht! Begründung: Linux ist zu kompliziert, kapieren wir
> eh nicht! Mach doch einfach Windows drauf!!!

Das ist doch genau so dumm ;)

von MaWin (Gast)


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Hans K. schrieb:
> Ich finde Linux wahnsinnig benutzerfreundlich

So lange man nur auf der Kommandozeile unterwegs ist mag man das so 
finden wegen den hübschen Unix Kommandos, Pipes und Shell-Skripten, wer 
bei VI Kommandos keinen Gehirnkrebs bekommt, und die idiotischen ENV, 
SET und EXPORT Orgien verträgt, der kann sogar Hintergrund Prozesse 
starten und killen.

Aber so bald es auf die graphische Benutzeroberfläche geht, wird es 
krank. Weil damals Motif nicht open source war, kam jedes Programm mit 
eigenen Desktops und Gadgets daher, es gibt keinerlei Konzept mehr. 
Statt besser zu sein als Windows, wird jeder Scheiss von dort halb 
übernommen. Es fehlt halt einfach eine Firma dahinter, wie Apple.

von Nano (Gast)


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MaWin schrieb:
> Es fehlt halt einfach eine Firma dahinter, wie Apple.

Das einzige gute an Apple waren die Aktien.
Danke an die Kunden.

von blök blök (Gast)


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MaWin schrieb:
> Aber so bald es auf die graphische Benutzeroberfläche geht, wird es
> krank. Weil damals Motif nicht open source war, kam jedes Programm mit
> eigenen Desktops und Gadgets daher,

Was das angeht hat Windows eindeutig Vorteile. Allerdings verspielt MS 
die teilweise wieder nur für um neue "Hippe" Versionen auf den Markt 
werfen zu könne. Der Unfüg den die bei den Office Paketen eingeführt hat 
mit der klassischen Windows Benutzerführung auch nicht mehr viel gemein.

Appel kenne ich nicht - liegt ausserhalb meiner finanziellen Reichweite.

von Jack V. (jackv)


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Wieso ist eigentlich dieser Thread mit Ablaufdatum im /dev/null, während 
der korrespondierende Windowsthread mit gleicher Fragestellung und 
lediglich einem anderen Vorzeichen im Hard-/Softwareforum bleiben darf? 
Threadstarter will hier genauso eine Lösung des Problems, und der TE ist 
bestimmt auch durchaus im Lösungsmodus – sind schließlich legitime 
Fragen.

Das ist nicht logisch.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Jack V. schrieb:
> Das ist nicht logisch.

Doch, ist es durchaus. Der OP hat seinen als Replik auf den ersten 
Thread eröffnet. Ein echtes Interesse an Lösungsvorschlägen erkennt man 
nicht.

Aber: wenn es welche gibt, so hat man für deren Veröffentlichung noch 
bis zum 16.3. Zeit. Das muss reichen.

von Jedzia D. (Firma: Rast und Ruh) (jedzia)


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Jack V. schrieb:
> Das ist nicht logisch.

Ich denke, weil bei "Re: Wieso ist Linux so Benutzerfreundlich?" das 
"für mich" fehlt.

Es kommt bei vielen Antworten die man hier geben kann auf die 
persönliche Präferenz an, Gewohnheiten und Geschmack. Gut zu beobachten 
bei allen anderen Flame-Wars.

Wo Alex D. schlechte Erfahrungen mit der Vergangenheit hat, 
schauen/hoffen andere auf die Zukunft.
Was MaWin unter Gehirnkrebs leiden lässt (vi-Kommando-Horror) befähigt 
andere vielleicht zu hoher Produktivität.
Was blök blök als Vorteil sieht ist für andere Bevormundung.
Was ich als Schwäche sehe ist für andere eine Stärke, vielleicht auch 
weil mir der tiefere Einblick fehlt.
... usw.

Das teilen der Benutzererfahrungen, aufzeigen der 
Alleinstellungsmerkmale und Lösungsvorschläge sind wichtig. 
Evangelikales Getue nach dem Motto: "Nur das ist gut" eher nicht.


Zum Problem des OP:
Foren wachsen natürlich und mit der Zeit. So wie Software. Die Flut von 
Beiträgen zu einem Thema und die Lösungsvorschläge, die nicht nur dich 
verwirren kommen dadurch zustande. Übrig im Suchfilter bleiben wenig 
hilfreiche Antworten auf eine obsolete Software-Version, die nur 
verwirren.

Zeitlich sortieren kann da helfen. Oder ein Bugtracker mit Zeitstempel.

Leider habe ich keine konkrete Lösung und nur einen Ratschlag.
Kenne dein System.
Wie z.B. die LOCALE Einstellungen, die deines Window-Managers, die 
deiner Software und das Konzept hinter diesen Dingen. Ich weiß, das ist 
für viele absolut unbrauchbar, da es generalisierend ist, nicht konkret 
und mit riesigem Mehraufwand verbunden ist.

von OMk (Gast)


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Steckdosen sind genormt
Handynetzeile sind per Gesetz genormt
Treppen sind genormt
...
...

Warum werden diese UI Schnittstellen nicht genormt?

Hardware Schnittstellen jedoch!

von Jedzia D. (Firma: Rast und Ruh) (jedzia)


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OMk:
Weil man sich darauf einigen muss. Und sich vorher zusammen setzen.
Das ist bei vielen Projekten so nicht gegeben, da sie organisch über die 
Zeit gewachsen sind. Ist aber ein super Vorschlag und würde uns allen 
viel Kopfzerbrechen im Nachhinein ersparen, wenn die Entscheidung in 
eine spezifische Richtung zu steuern von Anfang an getroffen worden 
wäre.
Ob das immer möglich ist, ist eine andere Frage.

P.S.: Meine obige Aufstellung und etwas freie Interpretation der 
Aussagen von Forenmitgliedern sollte nur als Beispiel für die 
Verschiedenheit von Ansichten dienen. Nicht was gut oder schlecht ist. 
Die Meinungen der Einzelnen sind völlig legitim und berechtigt. Nicht 
das jemand denkt, ich wollte damit Kritik ausüben.

von OMk (Gast)


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Mal nachdenklich....

Automobil Pkw vorne Scheinwerfer mit weißem Licht, hinte rote 
Ruecklichter...

Soweit klar?

Nur darf man mit dem Pkw die Fahrstrecke auch im Rueckwaertsgang zurück 
legen. Alles noch klar?

Dann ist aber Beleuchtung falsch konstruiert! Die Bahn macht das 
korrekt.

Frage wieso bekommen die das in der BRD und EU nicht hin die Pkw 
Beleuchtung eindeutig zu regeln? Wo die doch jeden Furz regeln wollen...

von Jedzia D. (Firma: Rast und Ruh) (jedzia)


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OMk schrieb:
> Hardware Schnittstellen jedoch!

Das kommt darauf an, wann du geboren bist. Es gab nämlich mal eine Zeit, 
in der das totale Chaos herrschte.
Joystick 1984, Maus 1987 ...

Was in der eigenen Vorstellung Gewicht hat muss nicht immer der Wahrheit 
entsprechen. Es kann durchaus Aspekte geben an die man nicht dachte oder 
von denen man einfach nichts wusste.
Ich denke, das wird dir auch mit deinem sehr spezifischen Problem im 
Rückwärtsgang helfen.

von Percy N. (vox_bovi)


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OMk schrieb:
>
> Automobil Pkw vorne Scheinwerfer mit weißem Licht, hinte rote
> Ruecklichter...
>
> Soweit klar?
>
> Nur darf man mit dem Pkw die Fahrstrecke auch im Rueckwaertsgang zurück
> legen. Alles noch klar?
>
Kennst Du das Konzept "Rückfahrscheinwerfer"? Versuche, es zu verstehen!

von Percy N. (vox_bovi)


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OMk schrieb:
> Steckdosen sind genormt
> Handynetzeile sind per Gesetz genormt
> Treppen sind genormt
> ...
> ...
>
> Warum werden diese UI Schnittstellen nicht genormt?
>

Da gibt es reichlich Ansätze. Genau wie früher bei den Video-Kassetten.

von OMk (Gast)


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Geht nicht!

Die Front Scheinwerfer wechseln nicht nach rot und hinten ist sowohl rot 
als auch weiß zu sehen......

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