Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Viren-gerechte Unterbringung von Entwicklern - Großraumbüro noch hinnehmbar?


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von M. W. (elektrowagi78) Benutzerseite


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In meiner direkten Verwandtschaft arbeitet jemand in der 
Personalabteilung und hat mich gestern um eine private Einschätzung 
meiner Erfahrungen gebeten, weil wieder einmal das Thema hochkam, dass 
schon vor Jahren in anderem Zusammenhang diskutiert wurde:

********************************************
Sind Großraumbüros überhaupt wirtschaftlich?
********************************************

Unter dem Deckmäntelchen der angeblich verbesserten Kommunikation haben 
viele Firmen ihre Einzelbüros aufgelöst, Wände eingerissen, sogar 
ehemalige Trennwände weggenommen und sogenannte "Offene Abteilungen" 
geschaffen mit viel Glas und offenen Türen (oder auch ganz ohne).

Wie wir alle wissen, geschieht das aber fast immer aus Kostengründen, 
weil die Mitarbeiterzahl wächst und mehr Platz geschaffen werden soll, 
ohne einen Anbau zu errichten oder mehr Fläche anzumieten.

Auch in der Firma meiner Bekannten war das so mit dem Ergebnis, dass 
sich Programmierer wie die Hühner in umfunktionierten Meetinhgräumen 
drängen, auf dem kleinstmöglichen Platz in Metallbracken untegracht 
wurden und in ehemalige 4er- Büros noch ein Arbeitsplatz an der 
Stirnfläche eingerichtet worden ist.

Nun hat man aber feststellen müssen, dass die Mitarbeiter mehr krank 
waren Einige sicher, weil sie sich krank melden, oder aus mangelnder 
Lust eher mal daheim bleiben. Der überwiegende Anteil aber war schon 
wirklich eher und länger krank, weil sie sich eher anstecken, was man an 
den "Wellenbewegungen durch die Abteilung sehen kann" wie es hiess.

Von mir wollte sie damals wissen, wieviel Arbeitsfläche ein normaler 
Softwareentwickler und wieviel ein Hardwareentwickler so normalerweise 
benötigen und ich hatte sie darauf hingewiesen, dass es nicht nur ein 
praktisches oder emotionales Problem sei sondern wahrscheinlich auch ein 
ökonmonisches, im Hinblick auf Krankheit und Fehlerquellen durch Stress 
und Enge.

Das Thema "Krankheit" wurde inzwischen also offenbar erkannt und sie 
haben jetzt mächtig Schiss wegen Corona. Das andere Thema "Stress und 
Enge" wohl noch nicht so hundertprozentig. Ich würde deshalb heute 2 
Fragen in die Runde werfen, mit der Bitte um ersthafte Anworten:

1) Wieviel Platz habt ihr in qm in euren Büros und im Labor

2) Wieviel Distanz ist mindestens zum nächsten Kollegen gegeben, gerade 
im Hinblick auf die Forderung nach dem Mindestand wegen Corona

3) Wieviele Personen sind permanent im Raum an denen ihr euch anstecken 
könnt?

4) Fühlt ihr euch mit der Situation wohl oder sitzt ihr zu eng?

Ich fange mal mir mir selber an:

a) Heimarbeitsplatz, Selbstandig
1) 28qm Büro
2) Sitze allein, 4,50 zur Tür
3) keiner, auch die Haustiere kommen nicht rein
4) Ja

: Gesperrt durch Moderator
von M. W. (elektrowagi78) Benutzerseite


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Ein Nachtrag noch:

Besonders im Grossraumbüro hat man das wohl gesehen. Dort scheint die 
Welle mit 1m alles 2 Tage fortzuschreiten und immer wieder einen neuen 
Nachbarn zu erwischen.

Im "Programmierhühnerstall" ist praktisch immer einer gerade krank. In 
der Saison oft auch gerne 2 gleichzeitig und das bei 12 Personen. Die 
sitzen dort auch praktisch Schulter an Schulter, wie eben in einem 
Meetingraum.

Ich kenne die Situation noch sehr gut von meiner Anfangszeit in der 
Zeitarbeit, wo du richtig schlecht sitzt. Heute ist das Gott sei Dank, 
bzw ich kann es mir einrichten und einfordern. Daher nochmal ein 
Beispiel von 2020:

b) aktueller Kundenarbeitsplatz im Labor
1) ca 4-5qm für mich allein,
2) 2-3m, habe durch den Tischaufbau extra dafür gesorgt!
3) meistens 1-2 weitere, höchstens 3 Personen maximal und einige 
Reingucker
4) Einigermaßen bis gut. Das Labor ist Klimatisiert, ob mit Virenfilter 
weiß ich nicht. Es gibt aber bei diesem Kunden wenig Kranke.

von Torstensc (Gast)


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Super Antwort auf Frage 4. Eine "oder" Frage mit Ja beantwortet. 
Respekt.

von Percy N. (vox_bovi)


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Torstensc schrieb:
> Super Antwort auf Frage 4. Eine "oder" Frage mit Ja beantwortet.
> Respekt.

Da kann man eigentlich nicht viel falsch machen ...

von Maxe (Gast)


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M. W. schrieb:
> Die
> sitzen dort auch praktisch Schulter an Schulter, wie eben in einem
> Meetingraum.
Waaas? Gibts davon Bilder?

Wuerde ich mir nicht antun. Deshalb bei der Bewerbung immer den 
Arbeitsplatz zeigen lassen.

von Eulenspiegel (Gast)


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M. W. schrieb:
> 1) Wieviel Platz habt ihr in qm in euren Büros und im Labor

Beim AG: 4qm in einem ca. 25qm-Raum.

Zuhause: 49qm (2-4 Tage die Woche, seit 2 Wochen nur noch Remote)

>
> 2) Wieviel Distanz ist mindestens zum nächsten Kollegen gegeben, gerade
> im Hinblick auf die Forderung nach dem Mindestand wegen Corona

1m. Es sind ÖPNV-Pendler dabei, die glauben, sie werden nie krank und 
Corona sei ein Witz. Husten seit Monaten (sind auch Raucher)...ich habe 
ständig einen wunden Hals wegen diesen Idioten.

>
> 3) Wieviele Personen sind permanent im Raum an denen ihr euch anstecken
> könnt?

7

>
> 4) Fühlt ihr euch mit der Situation wohl oder sitzt ihr zu eng?

Nein, deshalb arbeite ich zuhause.

Bei meinem vorherigen AG hatte ich ein Einzelbüro. Leider gab es da zu 
wenig Geld.

Hier in Deutschland hat natürlich die Geschäftsführung immer posche 
Einzelbüros. Bei dem Amerikaner, wo ich vorher war, saßen alle im 
Großraumbüro, auch der CEO (toller Typ, hat es bis heute noch weiter 
gebracht). Ich glaube keinem, der Großraum predigt und sich selber zu 
fein ist, drin zu sitzen.

von der BG Freund (Gast)


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Zu deiner Frage:
Viren-gerechte Unterbringung von Entwicklern - Großraumbüro noch 
hinnehmbar?

Heisst die Antwort:
https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrsorgepflicht#Arbeitsrecht
und speziell der Auszug: "... die jeden Beschäftigten vor Gefahren für 
Leib, Leben und Gesundheit schützen. ..."

von Wuhan-Vermeider (Gast)


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der BG Freund schrieb:
> und speziell der Auszug: "... die jeden Beschäftigten vor Gefahren für
> Leib, Leben und Gesundheit schützen. ..."
Kann man dann diesen Mindestabstand fordern? Weil das fände ich ja 
interesant! Wie will man das in der Kantine machen? Einige haben 
scheinens angefangen, in Etappen zu essen und damit jeden 2. Platz 
freizulassen.

1) 20 qm für 3 Personen
2) 2m würde ich sagen, es sein denn man spricht mit einem daneben
3) maximal 3 + Besucher
4) Bin soweit zufrieden, könnte besser sein

von AVR (Gast)


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Zum Glück habe ich ein Einzelbüro, was das Risiko von Corona etwas 
mildert. Was eher gefährlicher für mich ist, ist der Anblick und Gestank 
von manchen Entwicklern.

von der BG Freund (Gast)


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Wuhan-Vermeider schrieb:
> Kann man dann diesen Mindestabstand fordern?

Kannst du ausreichend die Notwendigkeit argumentieren?

=> Dreistigkeit siegt: Also einfach mal mehr Platz fordern und dabei 
kränklich husten.

von Wiaschfransen (Gast)


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Ich würde bei Großraum direkt kündigen.

von ;) (Gast)


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Maxe schrieb:
> Wuerde ich mir nicht antun. Deshalb bei der Bewerbung immer den
> Arbeitsplatz zeigen lassen.

Was machst du, wenn dein künftiger Arbeitsplatz physisch
noch gar nicht existiert?
Außerdem kann sich die Situation von Heute auf Morgen ändern.
Selbst schon mehrfach erlebt.

Viel wichtiger wäre zu prüfen, wie die Räume klimatisiert sind, bzw. 
be-/entlüftet werden.

Wenn die Arbeit es zulässt, sollte man Homeoffice in Betracht
ziehen. Das würde auch der Prävention der Regierung entsprechen.
Allerdings wird man kaum ein halbes Labor mit nach Hause schleppen
können, selbst wenn man dafür gegenzeichnet.

Die Versorgung mit Konsumgütern scheint sich ja wieder normalisiert
zu haben. Die Hamsterei war also überflüssig.

von Michael H. (mha1)


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Bei meinem aktuellen Kunden ist es zwar Großraum, aber OK. Die Vorgaben 
werden in der Regel eingehalten. Platz wird dort durch Großraum nicht 
unbedingt eingespart.

1) 15 Arbeitsplätze in einem Büro mit ca. 120qm.
2) es sind immer zwei Arbeitsplätze gegenüber angeordnet (also ca. 1,2m)
3) in der Regel 8 bis 10, maximal 14 Personen
4) Platz ist Ok, nur zu laut um konzentriert zu arbeiten

Ich finde die Kommunikation leidet in einem Großraumbüro mehr als das 
sie gefördert wird. Man will die Kollegen nicht unbedingt ständig 
stören.

--

Das Minimum an Platz ist doch eigentlich in "Technische Regeln für 
Arbeitsstätten" geregelt. Diese sollte Personalabteilung kennen und 
deren Einhaltung entsprechend überwachen. Leider halten sich viele 
Firmen nicht daran und die Mitarbeiter lassen es sich einfach gefallen.

Auszug:

"Unabhängig von Absatz 1 und von der Tätigkeit dürfen als Arbeitsräume 
nur
Räume genutzt werden, deren Grundflächen mindestens 8m^2 für einen 
Arbeitsplatz zuzüglich mindestens 6m^2 für jeden weiteren Arbeitsplatz 
betragen."

Zusätzlich sind dort noch Regeln für die Abstände, das Luftvolumen und 
die Deckenhöhe vorgegeben.

Macht für ein 4er Büro immerhin 26m^2.

von Egon D. (egon_d)


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M. W. schrieb:

> Von mir wollte sie damals wissen, wieviel Arbeitsfläche
> ein normaler Softwareentwickler und wieviel ein
> Hardwareentwickler so normalerweise benötigen und ich
> hatte sie darauf hingewiesen, dass es nicht nur ein
> praktisches oder emotionales Problem sei sondern
> wahrscheinlich auch ein ökonmonisches, im Hinblick auf
> Krankheit und Fehlerquellen durch Stress und Enge.

Die reine Fläche ist doch gar nicht das Wichtigste.
Entscheidend ist die Gestaltungs- und Handlungsfreiheit:
Man kann dann im Zimmer herumlaufen, wenn man das
Bedürfnis danach hat, man kann telephonieren, ohne
andere zu stören, und eine längere Diskussion mit
Kollegen stört keinen Dritten.

Siehe dazu auch Tom DeMarco in "Wien wartet auf Dich":
Viermal so große Räume bedeuten auch vierfachen Lärm!


> 1) Wieviel Platz habt ihr in qm in euren Büros und
>    im Labor
>
> 2) Wieviel Distanz ist mindestens zum nächsten Kollegen
>    gegeben, gerade im Hinblick auf die Forderung nach
>    dem Mindestand wegen Corona
>
> 3) Wieviele Personen sind permanent im Raum an denen
>    ihr euch anstecken könnt?
>
> 4) Fühlt ihr euch mit der Situation wohl oder sitzt
>    ihr zu eng?


Vorletzter Arbeitgeber:

1) ca. 30m², vielleicht auch etwas mehr. (Ich hätte diesen
   Saal für mich alleine nicht gebraucht, aber die Zimmer
   waren eben so. Wäre auch mit der halben Fläche
   ausgekommen.)
2) ca. 6m (--> Nachbarzimmer).
3) 0 (=Null).
4) Super. Jeder Entwickler hatte sein eigenes Zimmer.


Letzter Arbeitgeber:

1) 20m² für vier (VIER!) Leute
2) 1,5m
3) Insgesamt 3-4 Leute (2-3 außer mir selbst)
4) Unerträglich. War auch nur kurz dort beschäftigt.

von Jörg R. (solar77)


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Titel lesen reicht um nicht weiterzulesen.

von Supering (Gast)


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M. W. schrieb:
> 1) Wieviel Platz habt ihr in qm in euren Büros und im Labor

ca. 20qm

> 2) Wieviel Distanz ist mindestens zum nächsten Kollegen gegeben, gerade
> im Hinblick auf die Forderung nach dem Mindestand wegen Corona

zwischen 3m und 30km (bei HomeOffice)

> 3) Wieviele Personen sind permanent im Raum an denen ihr euch anstecken
> könnt?

Nur eine.

> 4) Fühlt ihr euch mit der Situation wohl oder sitzt ihr zu eng?

Nein, ich wäre lieber daheim als zu arbeiten. Also grundsätzlich.

von Fapp (Gast)


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1) 30m² für zwei Leute
2) 2m
3) zwei
4) alles entspannt.

Ich sag ja: kommt in den Osten.

von Dr.-Ing. A. Fissur (Gast)


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Fapp schrieb:
> 1) 30m² für zwei Leute
> 2) 2m
> 3) zwei
> 4) alles entspannt.
>
> Ich sag ja: kommt in den Osten.

Im Osten gibt es Frauenmangel.

von oszi40 (Gast)


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Habe schon viele Büros besucht von Hühnerintensivhaltung bis Einzelhaft. 
Klimaanlage ist ist kein Vorteil wenn es eine Bazillenschleuder ist und 
zieht.

Entscheidend ist die jeweilige Aufgabe und die Kommunikation dazu, 
besonders dann wenn man sich abstimmen und vertreten muß.

von Blumpf (Gast)


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Ich seh das momentan noch nicht so kritisch.

Wir haben vielleicht 8000 Infizierte in DE (inklusive Dunkelziffer und 
Angstmultiplikator). Die Chance, dass einer in einem 
80-Leute-Großraumbüro sitzt, ist 0,8%. Vermutlich niedriger, denn viele 
befinden sich in Quarantäne. Die Chance, sich anzustecken ist nochmal 
erheblich niedriger, wenn man sich etwas Mühe gibt, eine Ansteckung zu 
vermeiden.

Nicht dass wir uns falsch verstehen: Die Lage ist kritisch. Aber 
momentan, aka gerade im Moment, ist die Chance sich ausgerechnet im 
Großraumbüro anzustecken gering, wenn man sich vorsichtig verhält.

Ich würde derweil halt mit dem Auto in die Arbeit fahren, und Hände 
desinfizieren.

Weder die Panikmache, noch das Herunterspielen "das ist doch nur Grippe 
*1)" sind momentan angebracht.
(*1) Bild im Kopf: Grippaler Infekt)

Beitrag #6176101 wurde von einem Moderator gelöscht.
von oszi40 (Gast)


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Blumpf schrieb:
> Die Chance, dass einer in einem
> 80-Leute-Großraumbüro sitzt, ist 0,8%.

Wenn morgen diese 80 Leute zu Haus bleiben müssen, könnte Deine Firma 
"ganz schön ins Schwitzen kommen". Sie sind alle durch die selbe Tür ins 
Büro gekommen und haben viele gemeinsame Sachen wie Türklinke oder 
Tastatatur benutzt?

Beitrag #6176106 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6176109 wurde von einem Moderator gelöscht.
von A. K. (prx)


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Die Leute, mit denen man täglich zusammen ist, ob im Büro oder an der 
zentralen Kaffeemaschine, sind schwer vermeidbare Risikofaktoren. Das 
Produkt aus Zeit mal Gelegenheit ist einfach zu hoch. Da ist es bei der 
Ansteckungsgefahr dann auf Dauer vmtl auch egal, ob es 2m oder 3m sind.

Im Grossraumbüro sind es ein paar Leute mehr, aber das wars auch schon, 
weil immer die gleichen. Deutlich kritischer wäre das beispielsweise im 
grossen Callcenter mit vielen Teilzeitkräften und täglich wechselndem 
Arbeitsplatz. Aber diese Clientel ist hier wohl nicht gemeint.

: Bearbeitet durch User
von Funkdeppjäger (Gast)


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der BG Freund schrieb:
> => Dreistigkeit siegt: Also einfach mal mehr Platz fordern und dabei
> kränklich husten.

Am Tag vorher Hülsenfrüchte oder gedünstete Zwiebeln essen.

von Deutschprofessor (Gast)


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Blumpf schrieb:
> mit dem Auto in die Arbeit fahren,

Dann ist min. die Eingangstür kaputt und es zieht.

Deutschprofessor

von Blumpf (Gast)


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Deutschprofessor schrieb:
> Blumpf schrieb:
>> mit dem Auto in die Arbeit fahren,
>
> Dann ist min. die Eingangstür kaputt und es zieht.
>
> Deutschprofessor

DschingBumm*Tssss*

von Spezialist (Gast)


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Wie viele deutsche Firmen machen jetzt schon "Homeoffice" wegen Corona? 
Ich bin in ein "Ami-tech-konzern", und bei uns ist es empfohlen falls 
mit den Job zu vereinbaren. Ist wahrscheinlich bei Hardware schwieriger, 
aber wie sieht es bei Softwareentwickler, etc., bei euch aus?

von mh (Gast)


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1. ca. 46m² Büro und Labor in einem, davon habe ich knapp 1/3 in 
Beschlag
2. ca. 2m (2 Schreibtischtiefen) mit großen Monitoren als 
Bazillenblocker
3. normalerweise sind wir zu viert
4. Zufrieden, dennoch Umzug Mitte des Jahres, dann noch mehr Platz...

Im Homeoffice hab' ich weniger Platz.

von Msd (Gast)


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M. W. schrieb:
> 4) Fühlt ihr euch mit der Situation wohl oder sitzt ihr zu eng?

M. W. schrieb:
> 4) Ja

Mein Gott bist du blöd.

Beitrag #6176423 wurde von einem Moderator gelöscht.
von A. K. (prx)


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Spezialist schrieb:
> Wie viele deutsche Firmen machen jetzt schon "Homeoffice" wegen Corona?

Notbetrieb per Homeoffice wird quer durch den Konzern vorbereitet.

Beitrag #6176433 wurde von einem Moderator gelöscht.
von A. K. (prx)


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Alle Aussagen sind falsch. Auch diese.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6176436 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6176440 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Blumpf (Gast)


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Spezialist schrieb:
> Wie viele deutsche Firmen machen jetzt schon "Homeoffice" wegen Corona?
> Ich bin in ein "Ami-tech-konzern", und bei uns ist es empfohlen falls
> mit den Job zu vereinbaren. Ist wahrscheinlich bei Hardware schwieriger,
> aber wie sieht es bei Softwareentwickler, etc., bei euch aus?

Ich bin in der Hardware beschäftigt.

Ich habe mir jetzt einen Laptop mit VPN-Zugange organsiert und mal ganz 
allgemein gefragt wie es denn im Quarantänefall aussieht. Am Montag war 
ich der erste in der Firma der gefragt hat. Ich habe auch nur deshalb 
gefragt, weil ich Grenzgänger bin (DE->AT), im Prinzip schreckt mich 
immer noch, wie schnelle es jetzt geht. Einige Kollegen fanden das am 
Montag ziemlich übertrieben, inzwischen lacht niemand mehr:
Kantine schließt heute, Wirtshäuser schließen, Schulen sind schon 
geschlossen. Österreich reagiert ziemlich hart (verglichen mit DE).
Mit einer Grenzschließung muss ich rechnen...

Nicht dass ich jetzt Zuhause arbeiten will. Ich werde solange kommen wie 
es irgendwie geht.

Das Problem ist eben:
Ich habe zur Zeit Inbetriebnahme von Prototypen. Zwar besitze ich ein 
Oszi und eine Lötstation, aber für die in Frage stehende Hardware taugt 
mein Bastelequipment nur sehr begrenzt.
Und jedes kleine Teil muss dann per Post kommen, falls das dann 
überhaupt noch möglich ist.

Naja, man wird sehen.

von Tuck I. (tuckito)


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A. K. schrieb:
> Notbetrieb per Homeoffice wird quer durch den Konzern vorbereitet.

Ist aber schon bisl spät oder?

Abgesehen von der aktuellen Lage ist es eigentlich kein Ding, ob man im 
(großzügigen) Großraumbüro sitzt oder im Einzelbüro. Kontakt zu anderen 
hat man überalle.
Der ausschlaggebende Punkt ist jedoch der eine Vollidiot, der total 
verschleimt in die Firma kommt, weil es ja noch geht.
Er wird doch nie krank. Zwei Tage reichen aus um eine Erkältung 
auszukurieren. Genau wegen dem einen Vollidiot wird man meistens krank.
Wenn keine Symptome vorliegen... Ist meine Theorie wieder im Eimer aber 
im Grunde habe ich recht. Es ist der eine!!!

: Bearbeitet durch User
von Mrroom (Gast)


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Ich habe hier 36 m2 in einem Büro mit einem Kollegen zusammen, da wir 
aber häufig meist abwechselnd für Projekte unterwegs sind kann man es 
sogar als Einzelbüro ansehen. Sehr komfortabel.

von A. K. (prx)


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Tuck I. schrieb:
>> Notbetrieb per Homeoffice wird quer durch den Konzern vorbereitet.
>
> Ist aber schon bisl spät oder?

Weshalb? Vollbetrieb nur über Homeoffice geht sowieso nicht. Die 
Strukturen waren bereits vorhanden, werden aber der neuen Lage angepasst 
und Lizenzen aufgestockt.

> Zwei Tage reichen aus um eine Erkältung auszukurieren.

Ja, die Leute gibts leider. Dann knistert die Stimmung im Büro.

Beitrag #6176454 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6176456 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Sebastian (Gast)


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1) Büro mit 21qm
2) min. 3m (2 Kollegen im Nachbarbüro)
3) Einzelbüro mit Ersatzarbeitsplatz, der momentan nicht belegt wird.
4) Ich sitze eigentlich lieber zu zweit oder dritt im Büro. Wir haben 
momentan die Türen zwischen den Büros auf. Dann fühle ich mich nicht 
ganz so einsam.

Beitrag #6176471 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Michael Gugelhupf (Gast)


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;) schrieb:
> Die Versorgung mit Konsumgütern scheint sich ja wieder normalisiert
> zu haben. Die Hamsterei war also überflüssig.

Es ging den "Hamsterern" die hier lokal interviewt wurden nicht darum 
dass die allgemeine Versorgung schlechter werden könnte. Es ging denen 
beim Großeinkauf darum, was passiert wenn man zwangsweise in 14tägige 
häusliche Quarantäne gesteckt wird.

Du kannst dir gerne ausrechnen was eine 14-köpfige Familie für 14 Tage 
braucht.

Zwar ist das weniger als das was das BBK angibt 
https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Buergerinformationen_A4/Checkliste_Ratgeber.pdf?__blob=publicationFile, 
aber Leute, die sonst keine Vorratshaltung betreiben (was man ihnen 
vorwerfen kann), wissen das nicht. Z.B. schreibt das BBK unter der 
Gruppe "Getreide, Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis" 
3,5kg/Person/10d an. Macht danach 20kg Nudeln für 4 Personen, und so 
haben die Leute gekauft (plus ein Panik-/"kann nicht 
schaden""-Aufschlag). Viel Spaß jeden Tag mit dem großen Nudelteller.

Blumpf schrieb:
> Einige Kollegen fanden das am
> Montag ziemlich übertrieben, inzwischen lacht niemand mehr:

Ja, wie der Durchschnittsbürger hat auch der normale Ingenieur ein 
Problem damit eine Exponentialfunktion anschaulich zu begreifen.

Mit einer Basisreproduktionszahl R0 = 2,7 hast du nach 7 
Ansteckungsrunden (Generationen) schon ~1050 Infizierte. Nach weiteren 
drei Runden (10 Runden) schon ~20500.

Mit R0 = 2 hast du nach 10 Runden erst 1024.

Beitrag #6176515 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ursel (Gast)


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Warner schrieb im Beitrag #6176515:
> Leute, zieht Euch warm an. Da kommt was auf uns zu wie die Krise von
> 2009!

War ja auch lange überfällig. Es hat nur ein passender Auslöser gefehlt.

Beitrag #6176528 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ursel (Gast)


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Amerika hat bisher einfach Glück gehabt. Das hätte die genauso erwischen 
können wie Europa.

Ob es noch zu bleibt oder ob sie aufgrund ihres desolaten 
Gesundheitssystems einfach noch nicht erkannt haben was Sache ist wird 
sich in den nächsten Wochen zeigen.

Deutschland steht innerhalb Europa noch gut da. Richtig brutal wird es 
nach Italien auch in Frankreich und Spanien.

von Msd (Gast)


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Postmam schrieb im Beitrag #6176436:
> Murksel muss wegen Untätigkeit und Inkompetenz sofort zurücktreten.
> Gerade wird wegen diesem Nichthandeln das deutsche Volk ausgerottet

Und du bist noch blöder. Zuviel Zombiefilme geguggt.

Michael Gugelhupf schrieb:
> Du kannst dir gerne ausrechnen was eine 14-köpfige Familie für 14 Tage
> braucht.

14 köpfige Familie. Kennt ja schließlich jeder.

Ich hab im Fernsehen so einen Idioten gesehen der der Meinung war seinen 
Einkaufskorb voll zu hauen mit Cola. Tatsächlich meinte er sich damit 
auf irgendetwas bezüglich Corona vorbereiten zu können.

Gut man hat bei Explosiv auch gesehen, wie dieser trottelige 
Schlagerheini von DSDS oder so, meinte er hat Angst, dass sein Kind an 
Corona stirbt und deswegen alles desinfiziert.

2 Sendeplätze weiter wurde vom Charite-Arzt erläutert, warum Kinder 
neben anderen Bevölkerungsgruppen am wenigsten zu befürchten haben.

Beitrag #6176560 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Theor (Gast)


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Wenn wir hier schon Zukunftsvoraussagen machen wollen, dann sage ich 
voraus, dass die Ruhigen und Vernünftigen die Beunruhigten und Ratlosen 
beruhigen und aufklären werden.
Wir werden teilen, was da ist. Essen und Wasser und Wärme. Wir werden 
vernünftige Maßnahmen zu unserer Gesunderhaltung treffen. Wir werden, 
soweit wir an der Erzeugung und Bereitstellung dieser Dinge beteiligt 
sind, weiter machen und dabei helfen.

Kurz: Wir werden uns wie mitfühlende und kluge Wesen verhalten.

von Tuck I. (tuckito)


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A. K. schrieb:
> Weshalb? Vollbetrieb nur über Homeoffice geht sowieso nicht. Die
> Strukturen waren bereits vorhanden, werden aber der neuen Lage angepasst
> und Lizenzen aufgestockt.

Weil z.B. bei uns (nicht bei mir im Stockwerk) jemand vor 1-2 Wochen in 
einem Gefährdungsgebiet im Urlaub war und positiv getestet wurde. Ist 
vorsorglich zu Hause geblieben. Lizenzen wurden auch aufgestockt.

von Percy N. (vox_bovi)


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Cola hilft auch nicht

von Percy N. (vox_bovi)


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Theor schrieb:
> Wenn wir hier schon Zukunftsvoraussagen machen wollen,

dann ist das deutlich spekulativer als bei Vergangenheitsprognosen.

Beitrag #6176589 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6176606 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6176617 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6176619 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Blumpf (Gast)


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Ich sehe, hier gibt es wieder beide Fraktionen.

Die Schnupfen mit Grippe mit Corona verwechsler und die 
Zombi-Apokalyptiker.

Hurra.

Das wars dann mit einer vernünftigen Diskussion.

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