Mal ne ganz doofe Frage (besonders als lizensierter Funkamateuer :-) Warum ist eine breitbandige Antenne schlechter? Das Rauschen ist doch in anderen Frequenzen? Sicher würde einen Antennenverstärker auf Empfängerseite das Rauschen mitverstärken und damit der Verständlichkeit, also dem Signal Rauschabstand nicht beitragen. Außerdem könnte ich die Antenne doch mit einem Anpass Pie Filter künstlich schmalbandiger machen oder? Was sind eure praktischen Erfahrungen? Konkret möchte ich gerne mit meinem Drachen eine Portable Antenne für das 10m band hochziehen. Zur Auswahl Koax mit Lambda-halbe oder 5/8 oder ein Langdraht, meinetwegen 50m hochgezogen. Vielen Dank und viele Grüße Dietmar (Mein Rufzeichen sag ich lieber nicht :-)
Dietmar Z. schrieb: > Das Rauschen ist doch in anderen Frequenzen? Versuche mal diese saudumme Ausdrucksweise stark zu präzisieren. Dietmar Z. schrieb: > (Mein Rufzeichen sag ich lieber nicht :-) Das ist auch besser so .... bei solchen Frage-Feststellungen.
Dietmar Z. schrieb: > Warum ist eine breitbandige Antenne schlechter? Weil sie Frequenzen empfängt, die du gerade nicht haben willst. Dafür empfängt sie gewünschte Frequenz schwächer.
Die breitbandige Antenne stellt einfach nur höhere Anforderungen an den Empfängereingang. Sie muss nicht notwendigerweise auf der Hauptarbeitsfrequenz deswegen schlechter sein (Beispiel: 'dicker' Dipol als Doppelreuse). ࢻ Eine 5/8-λ-Antenne hätte sogar etwas vertikalen Gewinn gegenüber dem beliebten Sleeve-Dipol AKA Sperrtopf. Man könnte sich sogar auf die 'partiell abgeschirmten' nach MG kaprizieren, die sind schön schmalbandig. Wird der Langdraht einige Wellenlängen lang, strahlt er allerdings mehr in Achsenrichtung, wäre am Drachen etwas kniffelig mit der Ausrichtung.
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