Audioverstärker für 2 unterschiedliche Lautsprecher (max. 225W/125W)

OP #6180616
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Hallo liebes Forum,

gleich vorne weg, ich bin nicht besonders bewandert, wenn es um das 
Thema Audioelektronik geht. Deswegen seht es mir nach, wenn manche 
Sachen vielleicht ein wenig laienhaft klingen. :D

Ich habe zwei passive Lautsprecher bei mir stehen und würde die gerne 
mit einem entsprechenden Verstärker in Betrieb nehmen. Der eine 
Lautsprecher kann maximal 225W, der Kleinere maximal 125W ab. Beide 
haben 8Ohm Anschlusswiderstand.

Nun bin ich auf der Suche nach einem günstigen Verstärker der die beiden 
versorgen kann. Es soll nichts besonderes sein. Ich habe keine hohen 
Ansprüche.

Ich hatte die Idee den Nobsound G2 PRO 300W 
(https://www.ebay.de/itm/Nobsound-G2-PRO-HiFi-Subwoofer-Full-Frequency-Mono-Digital-Power-Amplifier-300W-/264384246498) 
zu nehmen. Da dieser nur 1 L/R-Ausgang hat würde ich die Boxen parallel 
beschalten. Dann liegt der Widerstand ja immer noch bei 4Ohm.

Meine Fragen:

1) Macht es Sinn 2 verschiedene Boxen mit unterschiedlicher Leistung 
parallel zu beschalten?
2) Da ich nicht so im Markt stehe, habt ihr eine Alternativlösung?

Schon mal vielen Dank! :)
Gast #6180622
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Bei 32V dürfte der amp etwa 150W an 4Ohm abgeben.
Das ist schon ok, mit echten 300W steigt nur die Chance die vorhandenen 
Boxen zu killen, ohne nennenswerten Gewinn an wahrnehmbarer Lautstärke.
Ich bin durchaus ein Freund der TPA3255-chips, ob der gezeigte amp nun 
was taugt vermag ich allerdings nicht ein zu schätzen.
Und ob Du die beiden Boxen parallel schalten willst mußt Du selbst 
ausprobieren.
#6180697
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Hallo,,


ich weiß nicht, wie laut Du es haben willst, aber dafür würde jeder 
Verstärker ab 50...60 Watt locker reichen. Niemand weiß, ob von HiFi die 
Rede ist oder von Baustellenbeschallung.


zu 2) Gebraucht findest Du gute Verstärker in Wohnzimmergepflegtem 
Zustand mit wenig Betriebsstunden. Der Markt ist voll davon, schau mal 
bei Quoka, etc.

Parallelschaltung ist nie eine gute Idee, aber wenn der Klang egal ist, 
kann man alles machen.


mfG
#6180713
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Stell Dir mal die Frage, ob Du die maximale Leistung Deiner
passiven Lautsprecher überhaupt brauchst bzw. ausnutzen willst...

Du kannst für den Heimgebrauch diese LS ohne weiteres zutun an
einen 2x25 Watt Sinus Verstärker anschließen, das wird wohl
reichen...
OP #6180873
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Guten Morgen,

erstmal vielen Dank für die Antworten!
Das gibt mir schon mal gute Anhaltspunkte für die weitere Recherche.
Die LS sind zum Musik hören in der Wohnung gedacht. Also so, dass man 
das ganze schon gut laut drehen könnte. Mein Problem ist glaube ich, 
dass ich überhaupt nicht einschätzen kann wie "laut" ein 50W, 100W, 200W 
oder wie viel auch immer System in der Wohnung (60qm) ist.

Christian S. schrieb:
> Parallelschaltung ist nie eine gute Idee, aber wenn der Klang egal ist,
> kann man alles machen.

Da hätte ich die Frage warum? Einfach wegen mehr Signalstörungen, weil 
mehr Leitung?
Gast #6180907
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ElecEddy R. schrieb:
> mich würde interessieren wie man so etwas abschätzen kann?

Wenn beide LS 8Ohm haben und parallel geschaltet sind, muss sich die 
Leistung des Verstärkers von 150W (an 4 Ohm) zwangsläufig nahezu 
gleichmäßig auf beide 8 Ohm LS aufteilen. Dh. also 75 Watt pro LS.
OP #6180915
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Jürgen von der Müllkippe schrieb:
> Wenn beide LS 8Ohm haben und parallel geschaltet sind, muss sich die
> Leistung des Verstärkers von 150W (an 4 Ohm) zwangsläufig nahezu
> gleichmäßig auf beide 8 Ohm LS aufteilen. Dh. also 75 Watt pro LS.

Ah ok. Also kann bei einer Parallelschaltung auch nicht asymetrisch 1 LS 
mit bspw. 100W arbeiten, wenn der 2. LS eine maximale Leistung von 50W 
hat.
Wenn ich da dann 150W gesamt am Ausgang des Verstärkers abgreifen würde, 
würde der eine LS automatisch in die Knie gehen, weil die 150W/2=75W 
größer als die maximal erlaubten 50W sind.
Demnach ist die Begrenzung der leistungsmäßig kleinere LS.

Wäre das anders, wenn ich einen Verstärker mit 2 Ausgängen hätte und 
damit auf die Parallelschaltung verzichte?
#6180935
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ElecEddy R. schrieb:
> Wenn ich da dann 150W gesamt am Ausgang des Verstärkers abgreifen würde,
> würde der eine LS automatisch in die Knie gehen, weil die 150W/2=75W
> größer als die maximal erlaubten 50W sind.

Aegypten???

Wenn du zwei Boxen mit gleicher Impedanz parallel schaltest, "sieht" 
jede Box die gleiche Leistung. Es spiel dabei keine Rolle, wie viel Watt 
jede einzelne Box "hat".

Und wo kommen plötzlich die 50 Watt her?
Gast #6180940
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ElecEddy R. schrieb:
> Der eine
> Lautsprecher kann maximal 225W, der Kleinere maximal 125W ab. Beide
> haben 8Ohm Anschlusswiderstand.

Günstiger wäre es, wenn der 225W Lautsprecher 4 Ohm hätte.

So brauchst du einen Verstärker, der an 8 Ohm eben über 200W bringt.

ElecEddy R. schrieb:
> Nobsound G2 PRO 300W

Ich würde NobSound unter asiatische Betrügerfirma einordnen.
Der TPA3255 schafft an 8 Ohm in PBTL mit 35V Versorgung selbst laut 
Herstellermeinung nur 90W, laut Diagramm Figure 22 Output Power vs 
Supply Voltage. Ich glaube, das ist das richtige Diagramm für Mono.

Ein Class-D Verstärker mag für deine Ansprüche ausreichen, er bringt 
aber bei der Leistung ud Lautsprecherwahl keinen Vorteil gegenüber 
Class-AB. Auch der Class-D und das Netzteil muss 225W an 8 Ohm bringen.
Beitrag #6181091 wurde von einem Moderator gelöscht.

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