Forum: Haus & Smart Home Empfehlung Netzwerkswitch


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von Christopher J. (christopher_j23)


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Da ich gerade dabei bin das Haus komplett neu zu verkabeln, möchte ich 
gleich alles "ordentlich" machen und in ein 19"-Wandgehäuse packen, d.h. 
Patchfeld, Switch, etc.

Nun stellt sich mir die Frage was für einen Switch ich nehmen soll. 
Anforderungen habe ich nicht großartig. Er sollte
- im 19"-Gehäuse daherkommen (Bautiefe nahezu egal, da 600mm tiefer 
Schrank)
- mind. 8, besser 16 oder mehr GbE-Ports bieten
- mind. 2 Ports (besser mehr) mit PoE+
- VLANs, QoS, etc. wären nett, sind aber kein KO-Kriterium
- nicht mehr als 350€ kosten
- nicht Unmengen an Strom verbrauchen

Zunächst dachte ich mir erstmal alles, d.h. nicht nur den Switch, 
sondern auch alle Wifi-APs (die werden auch alle erneuert) mit Ubiquiti 
zu machen. Was haltet ihr von deren Switches, taugen die was? Ein 
bekannter schwärmte erst vor kurzem von deren einheitlicher Oberfläche 
und der einheitlichen Konfiguration. Wie funktioniert das genau? Ist das 
alles Cloud-basiert (das wäre für mich ein no-go), braucht man ein extra 
"Management-Device" oder ist das im Switch integriert?

Hier hätte ich so einen potentiellen Kandidaten:
https://geizhals.de/ubiquiti-unifiswitch-16-rackmount-gigabit-managed-switch-usw-16-poe-a2189706.html

Wie sieht es sonst so aus? Hat jemand Erfahrungen mit Mikrotik? Könnt 
ihr mir einen vernünftigen Switch empfehlen, den ihr selber einsetzt. 
HPE, Netgear, etc.?

Hier wäre ein potentieller Switch von Mikrotik:
https://geizhals.de/mikrotik-routerboard-crs300-dual-boot-rackmount-gigabit-managed-switch-crs328-24p-4s-rm-a1796875.html

Oder ein HP (mit denen haben wir auf der Arbeit bisher super Erfahrungen 
gehabt, d.h. keine Ausfälle):
https://geizhals.de/hp-officeconnect-1920s-24g-rackmount-gigabit-smart-switch-jl384a-a1611209.html

Über fundierte Meinungen und persönliche Erfahrungen eurerseits würde 
ich mich freuen.

von MiWi (Gast)


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von Alex (Gast)


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Hi,

für den SOHO Bereich liebe ich die Ubiquiti Sachen, die Geräte haben 
ordentlich Dampf unter der Haube, aber durch die Verwaltungsoberfläche 
ist es dennoch einfach zu konfigurieren. Das einzige, was mir da fehlt, 
ist die Möglichkeit für Virtual Stack, also mehrere physikalische 
Switche zu einem logischen zusammen zu bauen, damit man besseres HA 
erreichen kann, aber für SOHO ist das etwas mit Kanonen auf Spatzen.
Preislich wird es schwierig Vergleichbares zu finden.
Die Verwaltungsoberfläche läuft nicht auf den Geräten selber, diese kann 
entweder in der Cloud laufen (Bäh) oder aber auch lokal auf dem PC, 
einer VM oder aber auch einem Raspberry. Wenn man nicht das Hotspot 
Portal nutzt, muss diese nicht dauerhaft laufen.

Ansonsten habe ich auch sehr gute Erfahrungen mit HP gemacht, aber da 
sollte man sehr genau wissen, was man macht. Und man sollte auf jeden 
Fall dran denken, dass Änderungen an der Config erst dann in den 
Speicher geschrieben werden, wenn man es explizit sagt. Wenn man das 
nicht macht, hat man bei jedem Stromausfall quasi einen Werksreset. Hat 
den Vorteil, dass man einfach durch einen PoR wieder Zugriff hat, falls 
man sich aus Versehen mal aussperrt.

Viele Grüße
Alex

von Manuel X. (vophatec)


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Ubiquiti hab ich selbst im Einsatz. UniFi USG, PoE+ Switch, Kameras und 
UniFi AP.
Wenns mal läuft, dann läufts.

Der Oberfläche merkt man teilweise an das sie noch "Work in Progress" 
ist. Allerdings kommen so immer wieder mal Funktionen dazu und Bugs 
werden aktiv gefixt.
Schade ist aus meiner Sicht die Trennung der Netzwerkverwaltung und des 
NVR. Die Trennung an sich macht natürlich Sinn, aber eine Art gemeinsame 
Oberfläche wäre toll. Vielleicht hab ich die Möglichkeit der Verknüpfung 
aber auch einfach noch nicht gefunden.

Die Konfiguration des Netzwerk an sich ist kein Hexenwerk und mit 
minimaler Einarbeitungszeit möglich.

Allerdings merkt man das Ubiquiti immer mehr das Management in die Cloud 
(und zwar am liebsten in deren eigene) verschieben will. Dies missfällt 
mir zunehmend, stellt aber bisher noch kein Problem dar.

Die Software (NVR und UniFi Controller) laufen bei mir auf einem kleinen 
Celeron aus 2014 unter Linux. Reicht bisher vollkommen aus.

Mikrotik ist preislich sehr interessant und durchaus potent. Die 
Konfiguration von RouterOS ist aber eher Hardcore. Wer mit 
Netzwerkconfig noch nichts am Hut hatte (Und damit meine ich nicht IP, 
Gateway und Netmask am PC eintragen) der sollte sich das gut überlegen 
:)

: Bearbeitet durch User
von NichtWichtig (Gast)


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Hab hier ein Lancom GS 2326 im Rack verbaut, löppt prima.

https://www.lancom-systems.de/produkte/netzwerk-switche/fully-managed-gigabit-switches/

von Bernhard R. (bernhard_r874)


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MikroTik war mir anfangs "suspekt", mittlerweile mag ich die Dinger 
sehr.
Funktionieren sehr gut und Preis/Leistung ist sensationell.

Mini WLAN Access-Points mit PoE gibts schon für 25€ mAP Lite (etwas 
größer wie Streichholzschachtel) und die können alle über den Switch 
verwaltet werden.


Die RouterOS Weboberfläche ist sehr gewöhnungsbedürftig und man braucht 
gute Grundkenntnisse im Netzwerkbereich um das richtig administrieren zu 
können.

Aber hey, dafür gibts Softwareupdates kostenlos, gute Doku online...

Mein nächster Switch Zuhause wird ein CRS328-24P-4S+RM :)

: Bearbeitet durch User
von Uwe S. (lzmr)


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Den HP 1920 kann ich nur wärmstens empfehlen.
Ich hab ebenfalls ein neues Haus, einmal angeschlossen
Strom rein, konfiguriert läuft jetzt seit 1 1/2 Jahren ohne Probleme.

von A. K. (prx)


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Bernhard R. schrieb:
> Mini WLAN Access-Points mit PoE gibts schon für 25€ mAP Lite (etwas
> größer wie Streichholzschachtel) und die können alle über den Switch
> verwaltet werden.

Achtung: Propritäres PoE, nicht kompatibel zu Standard-PoE. Kein Problem 
bei Mikrotik-Monokultur. Aber eine per Standard-PoE versorgte Webcam 
wird damit nicht funktionieren.

: Bearbeitet durch User
von Martin K. (martin_k662)


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A. K. schrieb:
> Achtung: Propritäres PoE, nicht kompatibel zu Standard-PoE. Kein Problem
> bei Mikrotik-Monokultur. Aber eine per Standard-PoE versorgte Webcam
> wird damit nicht funktionieren.

Falsch, ich hab hier einen mAP lite liegen, der kann alle PoE Varianten, 
passives über die Adernpaare, aktives nach 802.3af/at

Bei anderen APs kann es aber anders sein.

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Ich habe hier ein Ubiquiti Unifi Setup.
- Router USG
- 8 port switch 60W mit 4 PoE Ports
- PoE AccessPoints

Wenn ein 8-port reicht, kann man sich da "Ohren" ranschrauben, damit es 
im 19'' Schrank hängen kann. Super-LowPower und SuperHighEfficiency ist 
Ubiquiti nicht. PoE kann man aber abschalten.

Der grosse Vorteil ist: ich kann alles aus einer Oberfläche verwalten.
Der Controller läuft bei mir im Docker auf der NAS und läuft und läuft 
und läuft.

Wenn man kein immerwährendes zentrales Management braucht, kann man sich 
den Controller auch auf einem PC/MAC/Linux installieren und nur starten 
wenn man denn was ändern will.
So war das bei mir anfangs, nur habe ich dann die Vorteile des managed 
wifi kennengelernt (z.B. seamless handover) - das will man nicht missen.

Grundsätzlich möchte Ubiquiti natürlich seine Hardwarecontroller 
verkaufen. Das hat nix mit "Cloud" zu tun. Das ist alles Deine Hardware, 
Deine Daten, Deine Zugriffe. Es ist ein Fernzugriff auf deinen 
Controller um Fernwartung zu machen. Wenn also xy wLans an yz Standorten 
verwaltet werden. Ein klick und das update rollt von Gerät zu Gerät: 
Minimale Einbussen, minimaler Aufwand. "Cloud" ist bei Ubiquiti ein 
Reklamewort.

Bei Cisco läuft man schnell in Lizensfallen.
Was gebrauchtes von HP/Aruba, ExtremeNetworks ist natürlich auch nicht 
schlecht, nur die, die ich gebraucht finde sind oft sehr alt: 100MBps.
Für Mikrotik/RouterOS habe ich nicht die Zeit mich da einzuarbeiten. Bin 
aber imponiert was manche da aus der Hardware rausholen.

: Bearbeitet durch User
von Frank K. (fchk)


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Mikrotik verwende ich sowohl zuhause als auch bei Kunden. Hier bekommt 
man richtig viel für sein Geld. Da wird sogar 10G bezahlbar.

Die CRS* Geräte sind Layer2-Switche. Sie haben in Verbindung mit 
RouterOS zwar auch Layer3 Features, aber eigentlich nicht die 
Rechenleistung dafür.

In den CCR* Geräten hingegen werkeln, Tilera Multicore-CPUs mit 9, 16, 
36 oder 72 Kernen. Diese Geräte können auch Routing, Paketfilterung, 
OpenVPN und IPSec mit Wire Speed machen.

fchk

von Christopher J. (christopher_j23)


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Vielen Dank schonmal für alle Antworten, das war für mich schon sehr 
aufschlussreich. Auch wenn ich (fast) so unentschlossen bin wie zuvor, 
bin ich immerhin um einige Informationen reicher ;)

Meine größte Sorge bezüglich Cloud-Zwang bei Ubiquiti konnte definitiv 
entkräftet werden. Herzlichen Dank auch hier für die ausführlichen 
Erklärungen.

Was Mikrotik angeht bin ich ehrlich gesagt ziemlich überwältigt von der 
Menge an Einstellungsmöglichkeiten welche die Kisten bieten. Hatte mal 
rein Interessehalber bei Youtube nach "RouterOS" gesucht und bin direkt 
auf eine 101-teilige (!) Tutorialreihe gestoßen. Video Nr. 91 ist dann 
"How to turn your Router into a switch". Ähhhm ja, ich glaube dafür ist 
meine masochistische Ader dann doch nicht ausgeprägt genug :D
Nein, im Ernst: Ich will ja kein Krankenhaus oder Hotel verkabeln, 
sondern nur das eigene Häuschen. Die WLAN-Hardware von Mikrotik sieht 
aber definitiv auch sehr interessant aus und die hatte ich bis jetzt gar 
nicht so auf dem Schirm. Ich kannte die eigentlich eher durch ihre 
"Routerboards", weil die eben auch von OpenWRT bzw. Lede unterstützt 
werden. Weiß jemand zufällig ob man die Wifi-APs auch mit OpenWRT 
betreiben kann? In der "table of hardware" von OpenWRT finde ich nur die 
Routerboards.

A propos OpenWRT:
Momentan werkeln hier zwei TP-Link Archer C7 mit Lede und ich bin 
ehrlich gesagt sehr begeistert was die Einstellmöglichkeiten und die 
Zuverlässigkeit angeht. Was ich definitiv in Zukunft haben möchte und 
was wohl auch schon seit längerem unter OpenWRT geht, ist Roaming, d.h. 
802.11r. Da werde ich mich die Tage mal dran machen und das austesten. 
Ist natürlich die Frage, ob man (wenn es denn soweit funktioniert) das 
ganze dann mit zusätzlichen Unifi-APs koppeln kann. Im Zweifelsfall 
könnte ich natürlich die Unifi-APs (wenn ich mir denn welche anschaffe) 
auch auf OpenWRT umflashen aber das wäre halt schon ein bisschen 
rausgeschmissenes Geld.

Aktuell tendiere ich aber trotz allem zu einem Ubiquiti-Switch. Falls 
das mit dem Roaming unter OpenWRT nicht klappen sollte oder zu hakelig 
ist, könnte ich mir vorstellen komplett auf Unifi-APs umstellen (auch 
wenn es ein bisschen schade um die eigentlich sehr gut funktionierenden 
Archer C7 wäre) und selbst wenn mir die OpenWRT-Lösung fürs erste 
gefällt, habe ich dann trotzdem die Grundlage das später mal komplett 
auf Ubiquiti umzustellen.

Noch ein Nachtrag zu Mikrotik:
In Sachen Preis-Leistung sind deren Switches bzw. Router ja definitiv 
interessant. Manche Modelle können ja mittels Dual-Boot entweder 
RouterOS oder SwitchOS booten. In wie weit ist denn SwitchOS 
"vereinfacht" und habe ich da noch die Möglichkeit etwa VLANs zu 
erstellen? Wie ist denn die Einschätzung dazu im Vergleich zu OpenWRT? 
Ich meine ich bin zwar kein hauptberuflicher Netzwerkadmin aber auch 
nicht völlig unbedarft was die Sache angeht (nutze seit ca. 10 Jahren 
OpenWRT, d.h. länger als es LUCI gibt ;)). Einen Switch bzw. Router per 
Konsole zu konfigurieren schreckt mich jetzt nicht direkt ab aber die 
Frage ist natürlich, welche Vorteile durch die Wahl unterm Strich für 
mich dabei rumkommen.

: Bearbeitet durch User
von Christopher J. (christopher_j23)


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Ich hab die Mikrotik-APs jetzt gefunden. Die stehen in der ToH halt 
zuerst mit der kryptischen Bezeichnung drin und hatte die dadurch mit 
der Suche nicht gefunden. Wenn man nur nach Mikrotik als Hersteller 
sucht, landen sie aber in der Tabelle und man findet die relativ 
schnell:
https://openwrt.org/toh/views/toh_available_864?dataflt%5BBrand*%7E%5D=Mikrotik

von Hannes J. (Firma: professional Professional) (pnuebergang)


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Christopher J. schrieb:
> Was Mikrotik angeht bin ich ehrlich gesagt ziemlich überwältigt von der
> Menge an Einstellungsmöglichkeiten welche die Kisten bieten.

Man will mit Cisco IOS konkurieren.

> Hatte mal
> rein Interessehalber bei Youtube nach "RouterOS" gesucht und bin direkt
> auf eine 101-teilige (!) Tutorialreihe gestoßen. Video Nr. 91 ist dann
> "How to turn your Router into a switch".

Nicht vergessen, YouTuber dehnen ihren Content gerne aus, damit sie mehr 
Einnahmen bekommen.

> Noch ein Nachtrag zu Mikrotik:
> In Sachen Preis-Leistung sind deren Switches bzw. Router ja definitiv
> interessant. Manche Modelle können ja mittels Dual-Boot entweder
> RouterOS oder SwitchOS booten. In wie weit ist denn SwitchOS
> "vereinfacht" und habe ich da noch die Möglichkeit etwa VLANs zu
> erstellen?

Ich kenne nur die Stand-Alone Version von SwitchOS, nicht die Dual-Boot 
Version. Die Stand-Alone Version ist extrem einfach. Auch VLANs sind 
einfach zu konfigurieren.

Die Handbücher aller SwitchOS Versionen sind online: 
https://wiki.mikrotik.com/wiki/SwOS

Ebenfalls für RouterOS: https://wiki.mikrotik.com/wiki/Manual:TOC

> Einen Switch bzw. Router per
> Konsole zu konfigurieren

SwitchOS wird per Web-GUI konfiguriert.

von Mathias A. (mrdelphi)


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Christopher J. schrieb:
> Im Zweifelsfall
> könnte ich natürlich die Unifi-APs (wenn ich mir denn welche anschaffe)
> auch auf OpenWRT umflashen aber das wäre halt schon ein bisschen
> rausgeschmissenes Geld.

Hmm, ob es rausgeschmissenes Geld ist ist Ansichtssache ;)  Ich habe 
nämlich einen Unifi AP AC LongRange mit OpenWRT im Einsatz und bin 
absolut zufrieden mit dieser Kombination, funktioniert einfach 
unauffällig wie es soll.

Für diesen AP habe ich mich entschieden weil er PoE kann und die 
WiFi-Standards die mir wichtig sind, und soweit ich im Netz recherchiert 
hatte gehört er, bzw Ubiquiti allgemein, zu denen wo am wenigsten 
Beschwerden über Empfangsprobleme etc. berichtet wird. Und auch die 
unauffällige Optik hat für mich eine Rolle gespielt ;)
Mit diesen Daten gab es eigentlich nichts wirklich billigeres, zumindest 
war das vor 2-3 Jahren so als ich ihn gekauft habe (Preis war knapp 
unter EUR 100 damals).

Und OpenWRT habe ich geflasht, weil ich es zum einen wie Du auch schon 
lange kenne und mich in die Ubiquiti-Konfiguration sonst erst hätte 
einarbeiten müssen, und zum anderen erschien es mir etwas viel Overhead 
den Ubiquiti-Controller zu installieren. Da ich nur diesen einen AP 
habe, bringt mir die Möglichkeit, mehrere gemeinsam konfigurieren zu 
können, somit keinen Vorteil.


Da Du ja eigentlich nach Switch fragst: den oben von jemand erwähnten 
Ubiquiti 8-Port mit 4xPoE habe ich ebenfalls im Einsatz. Funktioniert 
auch soweit problemlos.
Allerdings nutze ich den auch nur als "dummen" switch, also mit den 
managed-Features habe ich mich nicht näher beschäftigt. Wenn ich mich 
recht erinnere hat er aber u.a. auch einen ssh-Zugang und läuft unter 
Linux.
Auch wird er recht warm im Betrieb, ich weiss allerdings nicht ob das 
dem PoE geschuldet ist oder ob andere das besser können.


Nachtrag: Mikrotik hatte ich damals auch in der näheren Auswahl gehabt: 
die Switche erschienen mir mit Ubiquiti ziemlich gut vergleichbar (von 
den Features her, preislich dabei ähnlich bis etwas günstiger), 
allerdings hatte Mikrotik keinen Wifi-AP der meine Wünsche erfüllt hätte 
-- deswegen hab ich dann beides von Ubiquiti genommen.

: Bearbeitet durch User
von Christopher J. (christopher_j23)


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Hab jetzt mal die beiden Archer C7 die ich schon hatte auf das neueste 
OpenWRT upgedated und noch einen TP-Link WR1043N dazu gestöpselt (der 
lag hier noch rum). Alles auf eine SSID (2,4G und 5G) und bin mit dem 
Gesamtergebnis wirklich sehr zufrieden.

Hannes J. schrieb:
> ch kenne nur die Stand-Alone Version von SwitchOS, nicht die Dual-Boot
> Version. Die Stand-Alone Version ist extrem einfach. Auch VLANs sind
> einfach zu konfigurieren.
>
> Die Handbücher aller SwitchOS Versionen sind online:
> https://wiki.mikrotik.com/wiki/SwOS

Besten Dank für den Link. Soweit ich das verstanden habe, sind die 
Mikrotik-Geräte teilweise Dual-Boot fähig, d.h. man kann sich zwischen 
SwitchOS und RouterOS entscheiden. Auf den ersten Blick ist SwitchOS für 
meine Anforderungen genau richtig. "Relativ" übersichtlich, per 
Web-Interface konfigurierbar und bietet trotzdem Einstellmöglichkeiten 
wie etwa VLAN.

Mathias A. schrieb:
> Hmm, ob es rausgeschmissenes Geld ist ist Ansichtssache ;)  Ich habe
> nämlich einen Unifi AP AC LongRange mit OpenWRT im Einsatz und bin
> absolut zufrieden mit dieser Kombination, funktioniert einfach
> unauffällig wie es soll.

Ich werde mir die auf jeden Fall mal anschauen und vielleicht den ein 
oder anderen an die Decke hängen (dann mit OpenWRT) ;)

NichtWichtig schrieb:
> Hab hier ein Lancom GS 2326 im Rack verbaut, löppt prima.

Die sind leider "etwas" außerhalb meines Preisspektrums, obwohl ich 
weiß, dass die sehr gute Geräte bauen (wir haben eine TA von Lancom in 
der Firma).

Bernhard R. schrieb:
> Mein nächster Switch Zuhause wird ein CRS328-24P-4S+RM :)

Ich denke mittlerweile, dass das auch für mich eine gute Investition 
sein wird. Liegt in meinem Budget, hat PoE+ auf allen Ports und sogar 
SFP+ (10Gbit) und ich brauche keine externe Controllersoftware wie bei 
Ubiquiti.

Frank K. schrieb:
> Mikrotik verwende ich sowohl zuhause als auch bei Kunden. Hier bekommt
> man richtig viel für sein Geld. Da wird sogar 10G bezahlbar.

Das ermutigt mich definitiv zu deren Hardware zu greifen, auch wenn ich 
nur das Eigenheim verkabeln will und kein "IPSec mit Wirespeed" brauche.

So ganz abwegig ist das jedoch nicht, weil wir ein VPN zur Firma haben 
(deshalb auch die Forderung nach VLAN). Ich brauche das aber nicht auf 
allen Ports, sondern nur auf 2-3 Ports.

Nochmals Danke an alle, die hier ihre Meinung kundgetan haben. Ihr habt 
mir definitiv weitergeholfen.

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