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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Energietechnik-Ingenieur in einer IT-Abteilung


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von Danilo (Gast)


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Derzeit ist eine Person über einen Dienstleister in ein recht großes 
Chemieunternehmen ausgeliehen.

In der dortigen (natürlich kürzlich umstrukturierten) IT-Fachabteilung 
soll er als Starkstromingenieur (fast Ü60) ein Stück weit die Kastanien 
aus dem Feuer holen (also Projekte zur Zutrittskontrolle, 
Anwesenheitsverwaltungssysteme, Kamera-System, Sprachalarmierung usw.. ) 
sukzessive übernehmen und zum Erfolg führen.

Dort sind einige Leute bereits im Burnout gelandet, die Stimmung ist 
mehr als ausbaufähig.

Eine ruhige Planung ist da nicht drin, zig Telefonanrufe, Mails, Besuche 
usw..

Einer der dortigen Planer mit Zeitvertrag soll wohl nicht verlängert 
werden.

Er ist jetzt 7 Wochen da, versteht fast nur Bahnhof, er versteht aber 
auch nicht was in den Projekten ungefähr zu tun ist (es gibt kaum 
Projektbeschreibungen, Lastenhefte usw).

Immer wenn er glaubt kurz vor dem Punkt zu stehen, ein Projekt halbwegs 
verstehen zu können, kommt ne Änderung und er hat wieder den Nullpunkt.

Es  geht da auch nicht um eine Festanstellung ggf. nur darum mal wieder 
ein 18-Monate-Projekt ohne größere Blessuren zu überstehen.

Produktiv im Sinne der Teamleitung sieht er sich wohl frühestens nach 
insgesamt 5-6 Monaten.

Frage:
durchziehen ohne Auszeit bis zum Projektende oder eher mal zwischendurch 
ne 6-Wochen-Auszeit nehmen um nicht auf den Brustwarzen zu landen.

Hintergrund:
Der Freund macht den Leihbudenkaspar schon 5 Jahre, war auch bereits 
mehrfach länger krank.

von Tex A. (tex)


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Es kommt nicht darauf an, von einem Projekt etwas zu verstehen, es kommt 
darauf an, jemanden zu finden, dem mann es überhelfen kann.
Wenn es keine Beschreibung gibt, kann es Änderungen nur anhand von 
Beispielen geben, die der Änderungsantragsteller irgend wo gesehen hat. 
Hätte er eine Ahnung davon, würde er ja die Anforderungen in einer 
Beschreibung niederlegen.
Ob das zu managen ist oder nicht, hängt von mehreren Faktoren ab.
Nichts zu verstehen ist eine Tugend im oberen Management. Sich das 
anmerken zu lassen oder darüber zu klagen ist ehr ein Hinwies darauf, 
dass man fehlbesetzt ist.

Beitrag #6182429 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6182432 wurde von einem Moderator gelöscht.
von MeierKurt (Gast)


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Warner schrieb im Beitrag #6182432:
> Leute, alle drehen durch. Verschanzt euch im Keller!!!

Nee, da liegen doch die ganzen Leichen - gesammelt über Jahre. Das wäre 
Störung der Todenruhe...

von MeierKurt (Gast)


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Warner schrieb im Beitrag #6182429:
> Bringt Euch in Sicherheit!!!!
> In NRW sterben immer mehr an Corona!!!

An Corona sterben? Lieber die Biersorte vorher wechseln.

von AVR (Gast)


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Hört dir Corona an, dann wirds schon wieder ;)

Youtube-Video "Corona - Rhythm of the Night"

von Forscher (Gast)


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Welches Maß an Bullshit erträgt eine Gesellschaft?

von Michael Gugelhupf (Gast)


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Danilo schrieb:
> Derzeit ist eine Person über einen Dienstleister

Da hast du die eigentliche Ursache für dein Problem.

> in ein recht großes
> Chemieunternehmen ausgeliehen.

Nächstes Problem, fachfremdes Unternehmen. Er wird nach den Maßstäben 
eines Chemie- nicht eines Elektrotechnik-Unternehmens beurteilt.

> In der dortigen (natürlich kürzlich umstrukturierten) IT-Fachabteilung
> soll er als Starkstromingenieur

Na Mahlzeit. Das ist der Versuch sich ein Diamantkollier vom 
Gesenkschmied, statt vom Goldschmied, anfertigen zu lassen.

> (fast Ü60)

Daher Dienstleister?

> ein Stück weit die Kastanien
> aus dem Feuer holen

Als Berater würdest du dafür fett extra kassieren. Mit einem 
Leiharbeiter-Gehalt für so einen Job wirst du massiv verarscht.

> (also Projekte zur Zutrittskontrolle,
> Anwesenheitsverwaltungssysteme, Kamera-System, Sprachalarmierung usw.. )

Nichts davon auch nur Ansatzweise im Bereich Starkstrom.

> sukzessive übernehmen und zum Erfolg führen.

Schöner BWL-Sprech.

> Eine ruhige Planung ist da nicht drin, zig Telefonanrufe, Mails, Besuche
> usw..

Das solle er in seinem Alter aber im Griff haben. Telefonanruf und Mails 
kann man ignorieren. Besucher schnell hinauskomplimentieren.

> Einer der dortigen Planer mit Zeitvertrag soll wohl nicht verlängert
> werden.

Das wird sein Job?

> Er ist jetzt 7 Wochen da, versteht fast nur Bahnhof,

Was denn sonst wenn er so komplett fachfremd ist?

> er versteht aber
> auch nicht was in den Projekten ungefähr zu tun ist (es gibt kaum
> Projektbeschreibungen, Lastenhefte usw).

Wenn er vom Fach wäre könnte der die selber schreiben. Das ist ein 
uralter Trick. Dann weiß man nicht nur was drin steht, sondern hat auch 
was, mit dem man anderen symbolisch einen Scheitel ziehen kann.

> Immer wenn er glaubt kurz vor dem Punkt zu stehen, ein Projekt halbwegs
> verstehen zu können, kommt ne Änderung und er hat wieder den Nullpunkt.

Dann hat er den jeweiligen Projektauftrag nicht verstanden. So häufig 
sind Änderungswünsche, die ein ganzes Projekt auf Null zurück setzen, 
nämlich nicht. Wenn doch, dann ist das Zauberwort "Budget" häufig gut 
geeignet den Ideengeber in die Realität zurück zu holen. Plötzlich wird 
damit so manch hoch-priorisierter Wunsch ganz unwichtig.

> Es  geht da auch nicht um eine Festanstellung ggf. nur darum mal wieder
> ein 18-Monate-Projekt ohne größere Blessuren zu überstehen.

Dann wird er wohl was faken müssen. In 18 Monaten wird er nicht zum 
Nachrichtentechnik-Ingenieur mit Hintergrund- und Anwendungswissen aus 
der Chemiebranche.

> Produktiv im Sinne der Teamleitung sieht er sich wohl frühestens nach
> insgesamt 5-6 Monaten.

Das wäre noch ziemlich gut. Macht das die Teamleitung mit?

> Frage:
> durchziehen ohne Auszeit bis zum Projektende oder eher mal zwischendurch
> ne 6-Wochen-Auszeit nehmen um nicht auf den Brustwarzen zu landen.
>
> Hintergrund:
> Der Freund macht den Leihbudenkaspar schon 5 Jahre, war auch bereits
> mehrfach länger krank.

Keine Kompromisse wenn es um die Gesundheit geht. Lieber den Job sofort 
hinwerfen.

Beitrag #6182672 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Danilo (Gast)


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Michael Gugelhupf schrieb:
>> In der dortigen (natürlich kürzlich umstrukturierten) IT-Fachabteilung
>> soll er als Starkstromingenieur
>
> Na Mahlzeit. Das ist der Versuch sich ein Diamantkollier vom
> Gesenkschmied, statt vom Goldschmied, anfertigen zu lassen.
>
>> (fast Ü60)
>
> Daher Dienstleister?
>
>> ein Stück weit die Kastanien
>> aus dem Feuer holen
>
> Als Berater würdest du dafür fett extra kassieren. Mit einem
> Leiharbeiter-Gehalt für so einen Job wirst du massiv verarscht.
>
>> (also Projekte zur Zutrittskontrolle,
>> Anwesenheitsverwaltungssysteme, Kamera-System, Sprachalarmierung usw.. )
>
> Nichts davon auch nur Ansatzweise im Bereich Starkstrom.

Danke für die guten Hinweise. Das zeugt von Erfahrung.

IT-Leute sind aber (nach Aussage des TL) nicht zu bekommen. Zudem hat 
der Kandidat früher mal als TV-Techniker gearbeitet (ist zwar jetzt fast 
30 Jahre her, man vermutet aber den Stallgeruch!).

Schlecht bezahlt ist der Job auch nicht. Das wäre gelogen.

Beitrag #6182709 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Wühlhase (Gast)


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Danilo schrieb:
> Derzeit ist eine Person über einen Dienstleister in ein recht großes
> Chemieunternehmen ausgeliehen.
>
> In der dortigen (natürlich kürzlich umstrukturierten) IT-Fachabteilung
> soll er als Starkstromingenieur (fast Ü60) ein Stück weit die Kastanien
> aus dem Feuer holen (also Projekte zur Zutrittskontrolle,
> Anwesenheitsverwaltungssysteme, Kamera-System, Sprachalarmierung usw.. )
> sukzessive übernehmen und zum Erfolg führen.

Das klingt für mich nach Sabotage. Wer auch immer für die 
Stellenbesetzung verantwortlich war hat da Mist gebaut.
Nichts gegen deinen Freund, aber man läßt doch auch keinen Fleischer als 
Herzchirurg arbeiten.


Danilo schrieb:
> Dort sind einige Leute bereits im Burnout gelandet

Waren diese Leute mit ihrer Erfahrung näher an der Materie als dein 
Freund? Ich bin mir recht sicher, daß ihm ähnliches blühen wird auf 
dieser Stelle.

von Danilo (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Danilo schrieb:
>> Derzeit ist eine Person über einen Dienstleister in ein recht großes
>> Chemieunternehmen ausgeliehen.
>>
>> In der dortigen (natürlich kürzlich umstrukturierten) IT-Fachabteilung
>> soll er als Starkstromingenieur (fast Ü60) ein Stück weit die Kastanien
>> aus dem Feuer holen (also Projekte zur Zutrittskontrolle,
>> Anwesenheitsverwaltungssysteme, Kamera-System, Sprachalarmierung usw.. )
>> sukzessive übernehmen und zum Erfolg führen.
>
> Das klingt für mich nach Sabotage. Wer auch immer für die
> Stellenbesetzung verantwortlich war hat da Mist gebaut.
> Nichts gegen deinen Freund, aber man läßt doch auch keinen Fleischer als
> Herzchirurg arbeiten.
>
> Danilo schrieb:
>> Dort sind einige Leute bereits im Burnout gelandet
>
> Waren diese Leute mit ihrer Erfahrung näher an der Materie als dein
> Freund? Ich bin mir recht sicher, daß ihm ähnliches blühen wird auf
> dieser Stelle.

Die Situation ist ja schwierig zu beschreiben, weil die alten Hasen dort 
nicht richtig durchblicken oder auch resigniert haben. Zudem sind die 
z.T. auch auf Krawall gebürstet.

Also Mist hat da wenn überhaupt der Teamleiter gebaut, weil wohl intern 
bekannt ist was das da für ein Hühnerstall ist. Es bewirbt sich intern 
wohl keiner auf die Stelle (und so schlecht dotiert ist die nicht). Ich 
kriege das noch raus.

Die dort krank geworden sind, sind Schwach-Strömer (Meister, Techniker) 
die mir jedoch sehr fachkompetent erscheinen. Der noch gesund ist 
scheint eher wenig drauf zu haben.

So kompliziert erscheinen mir die Projekte fachlich gar nicht, es ist 
eher das Chaos was es schwierig macht. Es soll ja nix programmiert 
werden von den Jungs sondern es sollen Anlagen geplant werden.

Letztlich machen die aber auch noch Dinge im täglichen Doing, die die so 
nicht mehr machen sollen (die die das übernehmen sollen machen es aber 
noch nicht oder wollen nicht).

Es ist aber die Schnittstelle zw. Aufbau (Planung) und Betrieb: Die war 
in meinem Berufsleben immer zweifelhaft.

Für den Neuen geht es aber auch nur um paar Zeitverträge, er brauch da 
ja nicht mehr alt zu werden. Und paar Auszeiten zwischendurch wird er 
sich schon einrichten können. Die Stelle ist zudem heimatnah, was 
demjenigen sicher helfen kann.

von oerks (Gast)


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> Als Berater würdest du dafür fett extra kassieren. Mit einem
> Leiharbeiter-Gehalt für so einen Job wirst du massiv verarscht.

Genau so sieht es aus!

Der alte Herr hat vor lauter Leiharbeit vermutlich den Sprung
in die Selbststaendigkeit verschlafen.
Als Selbststaendiger lehne ich Projekte mit nicht passender
fachlicher Eignung einfach ab.

Ich drueck ihm trotzdem mal alle 10 Daumen.

von roehrenvorheizer (Gast)


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Hallo,

wie ganz oben schön beschrieben wurde, sehen wir hier ein Beispiel, 
welche Blüten im Rahmen der Zeitarbeit entstehen können. Der Mann ist 
eine Fehlbesetzung auf der Stelle, bringt das Unternehmen kaum weiter, 
Hauptsache, die Stelle ist besetzt, aber ohne Perspektive. Trotzdem 
verbringt er dort den Tag in Inkompetenz und Handlungsunfähigkeit.

In der Abteilung ist vermutlich aus Personalmangel bereits das Chaos 
ausgebrochen. Aber richtig eingestellt wird nicht. Kein Wunder wenn 
echte Fachkräfte das Land verlassen.

Entweder spielt das Ergebnis keine Rolle oder sie machen nur weiter, bis 
der unaufhaltsame Untergang Wahrheit wird.


MfG

von Danilo (Gast)


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roehrenvorheizer schrieb:
> Hallo,
>
> wie ganz oben schön beschrieben wurde, sehen wir hier ein Beispiel,
> welche Blüten im Rahmen der Zeitarbeit entstehen können. Der Mann ist
> eine Fehlbesetzung auf der Stelle, bringt das Unternehmen kaum weiter,
> Hauptsache, die Stelle ist besetzt, aber ohne Perspektive. Trotzdem
> verbringt er dort den Tag in Inkompetenz und Handlungsunfähigkeit.
>
> In der Abteilung ist vermutlich aus Personalmangel bereits das Chaos
> ausgebrochen. Aber richtig eingestellt wird nicht. Kein Wunder wenn
> echte Fachkräfte das Land verlassen.
>
> Entweder spielt das Ergebnis keine Rolle oder sie machen nur weiter, bis
> der unaufhaltsame Untergang Wahrheit wird.
>
> MfG

Ne richtige Abteilung ist das so ja auch nicht, bzw. das Team wird aus 
der Zentrale heraus "gesteuert".

Zur Zeit des Shareholder-Values wird sowieso nur das Nötigste besetzt an 
Stellen.  Zudem sind die IT-Leute aber wirklich so knapp dass man da 
innovativ handeln muss.

Man muss aber auch dazu sagen, dass derjenige bereits (kleinere) 
IT-Projekte realisiert hat (Umbau Telefonanlage, Ruf- und Warnanlage). 
Er hatte da aber einen Supporter, der ihn angeleitet hat (und es ist 
auch bereits wieder 4 Jahre her).

von Qwertz (Gast)


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Danilo schrieb:
> Man muss aber auch dazu sagen, dass derjenige bereits (kleinere)
> IT-Projekte realisiert hat (Umbau Telefonanlage, Ruf- und Warnanlage).
> Er hatte da aber einen Supporter, der ihn angeleitet hat (und es ist
> auch bereits wieder 4 Jahre her).

Warum bist du nicht ab sofort sein Supporter?

von oszi40 (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Warum bist du nicht ab sofort sein Supporter?

Er zahlt schlecht? Außerdem muß man Leute kennen, wenn man was bewegen 
will.

Beitrag #6184616 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Danilo (Gast)


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oerks schrieb:
>> Als Berater würdest du dafür fett extra kassieren. Mit einem
>> Leiharbeiter-Gehalt für so einen Job wirst du massiv verarscht.
>
> Genau so sieht es aus!
>
> Der alte Herr hat vor lauter Leiharbeit vermutlich den Sprung
> in die Selbststaendigkeit verschlafen.
> Als Selbststaendiger lehne ich Projekte mit nicht passender
> fachlicher Eignung einfach ab.
>
> Ich drueck ihm trotzdem mal alle 10 Daumen.

Ja vielen Dank.

Der Junggebliebene kann keine Selbständigkeit machen, weil er dann zu 
wenig aktiv arbeitet. Der brauch bisschen Projektdruck und Struktur.

Das derzeitige "Leiharbeiter-Gehalt" ist aber so schlecht mal nicht.

Das Kernproblem scheint die Doku der "IT-Projekte" zu sein. Das 
erscheint wenig durchstrukturiert und klar. Evtl. wird das extra so 
gemacht, damit nie mal jemand anders sowas durchschaut.

von oerks (Gast)


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> Zutrittskontrolle, Anwesenheitsverwaltungssysteme,
> Kamera-System, Sprachalarmierung

Das ist doch alles keine Raketenwissenschaft.
Vermutlich hat der Gute noch nie in "besonders" zu schuetzenden
Bereichen gearbeitet.
Im Grunde muss er auch nichts selber konstruieren.
Er muss nur die in D in der Branche taetigen Unternehmen finden,
von denen Angebote einholen, und mit dem verfuegbarem Budget
abgleichen. Und wenn eben manche gewuenschten Gimmicks zu
teuer sind, das intern kommunizieren.
Die noetigen Texte fuer Ausschreibungen liefern die Unternehmen
zumeist doch gleich mit :-).
Solche Ausschreibungen sollten ihm als Starkstroemer ja
durchaus gelaeufig sein.

> weil er dann zu wenig aktiv arbeitet
Man muss als Selbststaendiger nicht wie ein Quirl durch die
Gegend rotieren. Da gibt es auch welche die ganz einfach
um Sechs Uhr morgens in ihrem Buero verschwinden, den ganzen
Tag an irgewndwelchen Zeug herumtippen und Abends wieder
nach Hause gehn.

Ich muss im Rahmen meiner Projekte mit zustaendigen
Fachabteilungen und externen Anbietern verhandeln.
Das ergibt natuerlich dann ein anderes Aktivitaetsprofil.

> Das Kernproblem scheint die Doku der "IT-Projekte" zu sein
Solche Muellhalden kenne ich auch. Da werden aus den Vorjahren/
jahrzehnten zehntausende(!) alte, uralte und eigentlich nicht
mehr relevante Dokumente gehortet.
Wenn es seine Projekte nicht und nur teilweise betrifft:
Am besten das alte Zeug ignorieren und die Dokumentation
genau dafuer neu aufbauen. Bei internen Fachstandards nur
darauf refenzieren.
Der Grundstein koennten dann die Lasten/Pflichtenhefte fuer
die Einzelprojekte sein.

Beitrag #6185123 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6185131 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Danilo (Gast)


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oerks schrieb:
> Zutrittskontrolle, Anwesenheitsverwaltungssysteme,
> Kamera-System, Sprachalarmierung
>
> Das ist doch alles keine Raketenwissenschaft.
> Vermutlich hat der Gute noch nie in "besonders" zu schuetzenden
> Bereichen gearbeitet.
> Im Grunde muss er auch nichts selber konstruieren.
> Er muss nur die in D in der Branche taetigen Unternehmen finden,
> von denen Angebote einholen, und mit dem verfuegbarem Budget
> abgleichen. Und wenn eben manche gewuenschten Gimmicks zu
> teuer sind, das intern kommunizieren.
> Die noetigen Texte fuer Ausschreibungen liefern die Unternehmen
> zumeist doch gleich mit :-).
> Solche Ausschreibungen sollten ihm als Starkstroemer ja
> durchaus gelaeufig sein.
>
Ja gut Ausschreibungen kennt er zwar kaum.

Diese IT-Projekte haben intern aber keine gültigen Dokustandards. Eher 
so in die Richtung "so könnte es passen".

Die Templates haben keine richtigen Namen keine Vers.-Nr. Und sind u.a. 
deshalb schwer verständlich. Jetzt kann er diese aber aktiv 
mitgestalten. Ich hoffe es gelingt ihm.

Die Dinger muss auch der Projektmanager verstehen können. Das wäre der 
Ansatz.

Hinterher muss ja auch meist jemand anders den Service machen. Der war 
früher oft intern.

Ein Projekt ist ja als Pilot schon gebaut. Da wird die Doku dann 
angewendet. Doku-Ändèrungen können dann ja noch erfolgen.

Beitrag #6187905 wurde von einem Moderator gelöscht.

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