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Forum: Offtopic Wer kennt ein gelbes Jugendbuch


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von Andreas K. (andreas_ue)


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Ich (Baujahr 1953) bin auf der Suche nach einem Buch aus der 
Jugendbücherei so um das Jahr 1970. Das war mein erster bewusster 
Lesestoff über die Elektrizität. Leider weiß ich weder den Titel 
geschweige den Autor, Verlag oder das Erscheinungsjahr. Ich meine der 
Einband war gelb, wohl DIN A5 und vielleicht 5 cm dick - aber nichts 
genaues weiß ich nicht mehr.

Zum Anfang ging es im Buch um statische Elektrizität und Leydener 
Flaschen und es endete mit einem Funkeninduktor, der mit einem 
Tesla-Transformator erweitert werden konnte. Mal sehen ob das jemand mit 
diesen mageren Angaben erkennt und was ggf. die Antiquariate soetwas 
anbieten.

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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es wäre villeicht interessant zu wissen, ob du im Osten oder im Westen 
Deutschlands, oder gar in Österreich aufgewachsen bist.

von Fred F. (feuerstein7)


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Im Osten wäre es wohl "Mit Spule Draht und Morsetaste" von Martin 
Selber.

von Volker U. (Firma: Ingenieurbüro Volker Urban) (ib-volker-urban)


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: Bearbeitet durch User
von Andreas K. (andreas_ue)


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Ich komme aus Lüneburg  Niedersachsen  alte Bundesländer.

Die bisherigen Vorschläge sind nicht das was ich suche. Aber Danke schon 
einmal.

von Volker U. (Firma: Ingenieurbüro Volker Urban) (ib-volker-urban)


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Andreas K. schrieb:
> Ich komme aus Lüneburg  Niedersachsen  alte Bundesländer.


Da hätte ich 
https://www.amazon.de/Die-Welt-Elektronik-Michael-Heysinger/dp/3772370217

Ist gelb, es geht aber mehr um Berufe als um Experiemente und ist aus 
den achtzigern. Könnte aber eine Reihe von gelben Büchern sein, also mal 
das Verlagsprogramm (Franzis-Verlags-GmbH, München) durchschauen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Gelb war auch eine Fachbuchreihe aus dem Vogel-Fachbuchverlag, aber die 
würde ich eher nicht als Jugendbuch bezeichnen.

von Volker U. (Firma: Ingenieurbüro Volker Urban) (ib-volker-urban)


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Percy N. schrieb:
> Gelb war auch eine Fachbuchreihe aus dem Vogel-Fachbuchverlag,

Gelb war mal die 'Waffenfarbe' der Nachrichten- Fernmeldetruppe, deshalb 
pflegten manche Elektro/Nachrichtentechnische Publikation ein 
gelb(lich=es Farbschema, wenn es den die Drucktechnik hergab:

https://images.booklooker.de/x/00VgNz/Autorenkollektiv+Funkamateur-1985-Kompletter-Jahrgang-12-Hefte-Zeitschrift-der-GST-f%C3%BCr.jpg

von Fred F. (feuerstein7)


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Hmmh der Tietze Schenk ist auch gelb, wäre aber eine verdammt harte 
Kindheit gewesen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Fred F. schrieb:
> Hmmh der Tietze Schenk ist auch gelb, wäre aber eine verdammt harte
> Kindheit gewesen.

Das ist aber ein sehr dunkles Gelb; ich würde es eher als Braun 
bezeichnen.

von Marek N. (bruderm)


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Beitrag #6185621 wurde vom Autor gelöscht.
von Philip S. (Firma: ueberblick industries) (ueberblick)


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Heinz Richter - Radiobasteln für Jungen vielleicht?

von Tobias P. (hubertus)


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Andreas K. schrieb:
> Zum Anfang ging es im Buch um statische Elektrizität und Leydener
> Flaschen und es endete mit einem Funkeninduktor, der mit einem
> Tesla-Transformator erweitert werden konnte. Mal sehen ob das jemand mit
> diesen mageren Angaben erkennt und was ggf. die Antiquariate soetwas
> anbieten.

ich glaub ich weiss welches Buch das ist. Meins ist, soweit ich mich 
recht erinnere, mit einem blauen Einband, Dicke vielleicht circa 3.5cm, 
Jahreszahl passt. Den Autor weiss ich gerade nicht mehr, ich könnts am 
Wochenende suchen.

Zuerst ging es um Leidener Flaschen, eine Bauanleitung für eine 
Kohle/Zink Batterie war auch drin, sowie ein Galvanometer, und eben 
besagter Teslatransformer. (den ich als 6jähriger mit meinem damaligen 
stümperhaften Wissen nachbaute, natürlich hat gar nichts funktioniert 
:-)).

Würde mich nicht wundern, wenn der Titel sowas wie "Werkbuch für Jungen" 
oder dergleichen ist, heute wär das skandalös :-)

Fred F. schrieb:
> Hmmh der Tietze Schenk ist auch gelb, wäre aber eine verdammt harte
> Kindheit gewesen.
:-)))))

von Fred F. (feuerstein7)


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Von Heinz Richter gab es wohl auch „ Bastelbuch für Kinder und 
Jugendliche „ dort soll auch eine Teslaspule drinne sein.

von Andreas K. (andreas_ue)


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Tobias P. schrieb:
> und eben
> besagter Teslatransformer. (den ich als 6jähriger mit meinem damaligen
> stümperhaften Wissen nachbaute, natürlich hat gar nichts funktioniert
> :-)).

Ich hatte mich an dem Funkeninduktor versucht. Den Kern aus Blumendraht 
und die Primärwiklung konnte ich mir bauen. Der dünne Kupferlackdraht 
für die Sekundärwicklung war jenseits meines Taschengeldes . . .

-freu- Dann scheint es ja doch jemanden zu geben, der das Buch auch 
kennt.

von Tobias P. (hubertus)


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Andreas K. schrieb:
> Ich hatte mich an dem Funkeninduktor versucht. Den Kern aus Blumendraht
> und die Primärwiklung konnte ich mir bauen. Der dünne Kupferlackdraht
> für die Sekundärwicklung war jenseits meines Taschengeldes . . .
>
> -freu- Dann scheint es ja doch jemanden zu geben, der das Buch auch
> kennt.

exakt, der Kern war aus gerade gebogenen Stücken Blumendraht!

An Kupferdraht hat es mir nie gemangelt, ich habe einfach diverse 
Schrottgeräte (Kassettengeräte und dergleichen) besorgt und die Motoren 
ausgeschlachtet. Den so gewonnenen Kupferdraht hatte ich auf alten 
Garnrollen gesammelt.
Im Buch wurde, wenn ich mich recht erinnere, empfohlen, die Blumendrähte 
mit Schellack einzeln zu isolieren. Da ich kein Schellack besass, habe 
ich zusammen mit einem Freund in der Werkstatt dessen Vaters Kerzen 
geschmolzen, wo wir die Drähte rein tauchten. Da seine Eltern 
strengstens gegen derlei gefährliche Experimente waren, mussten wir 
warten, bis beide Weg waren, erst danach konnten wir uns ans Isolieren 
der Einzeldröhte mit Kerzenwachs machen. Dummerweise hatte dann einer 
von uns den Behälter mit dem geschmolzenen Wachs umgeworfen, was 
einerseits auf der Werkbank Flecken gab, und andererseits sofort Feuer 
find, und genau in dem Moment ist natürlich seine Mutter vom Einkaufen 
nach Hause gekommen :D

von Harald W. (wilhelms)


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Andreas K. schrieb:

> Zum Anfang ging es im Buch um statische Elektrizität und Leydener
> Flaschen und es endete mit einem Funkeninduktor, der mit einem
> Tesla-Transformator erweitert werden konnte. Mal sehen ob das jemand mit
> diesen mageren Angaben erkennt und was ggf. die Antiquariate soetwas
> anbieten.

Ei solches Buch habe ich. Allerdings ist es grün
und aus dem Jahre 1912.

von Richard H. (richard_h27)


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Harald W. schrieb:
> Ei solches Buch habe ich. Allerdings ist es grün
> und aus dem Jahre 1912.

Und ich hätte ein gelbes Buch, aber es ist ein Reclam-Heft mit "Der gute 
Mensch von Sezuan" und ich musste es in meiner Jugend lesen.

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Das waren aber noch gefährliche Bauvorschläge, später wurde das alles 
entschärft.

Aus der Leihbücherei hatte ich die Chemiebücher von Römpp, da war 
ursprünglich noch die Herstellung von Schießbaumwolle beschrieben. Die 
gab es auch in winziger Menge als Silvesterscherz "Aschenbecherschreck" 
zu kaufen.

Chemie des Alltags (z.B. Franckh-Verlag 1959, ist aber älter)
Organische Chemie im Probierglas (Franckh-Verlag 1941)
Chemische Experimente die gelingen (ISBN 9783440019528)
Chemie der Metalle (Franckh-Verlag 1942)
Rezeptbuch des Alltags: über 2000 erprobte Rezepte und Ratschläge aus 
allen Gebieten des täglichen Lebens Franckh, 1942

Was haben wir gefährlich gelebt, da ist noch kein Helikopter über uns 
geschwebt.

von Andreas H. (andreas_h133)


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Ich habe das Buch als Kind auch gelesen, ich denke, es war 
"Elektrotechnik für Jungen" von Heinz Richter. Im Netz findet man einige 
antiquarische Angebote dazu.

von Harald W. (wilhelms)


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Andreas H. schrieb:

> Ich habe das Buch als Kind auch gelesen, ich denke, es war
> "Elektrotechnik für Jungen" von Heinz Richter.

Meins heisst auch so, ist aber von Hanns Günther.

von Tobias P. (hubertus)


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Ich habe das Buch heute heraus gesucht. Ich habe mich getäuscht, habe 2 
solcher Bücher...


Nr. 1 ist dasjenige, welches ich zuerst im Verdacht hatte. Es ist von 
Walter Hess aus dem Jahr 1955 und heisst "Basteln und Experimentieren", 
ist allerdings aus einem Schweizer Verlag in Aarau und daher wohl nicht 
das Gesuchte. Unter anderem wird der Selbstbau eines Elektromotors, 
einer Wasserpumpe, eines Elektrolysegeräts, eines Telefons (mit 
selbstgebautem Kohlemikrophon), Teslatransformers, Kohle-Zink Batterie 
und sogar eines Dreheisenmesswerks als Ampere- und Voltmeter 
beschrieben. Auch eine Bauanleitung für eine Gitarre fehlt nicht, sowie 
ein Wasserrad mit Dynamo.

Das zweite Buch ist gelb, aber zu alt. Es war bereits im Besitz meines 
Grossvaters, als er um 1935 herum noch im Bastelalter war und ist von 
einem Herrn Wollmann aus Frankfurt (?). Zur allgemeinen Erbauung habe 
ich zwei Bilder beigefügt. In dem Buch sind richtig lebensgefährliche 
Experimente, unter anderem "wir bauen uns einen Schiessstand", oder der 
auf dem Photo beigefügte galvanisch nicht getrennte Lötkolben. Auch 
diverse Basteleien mit Röhren fehlen nicht, auch eine Anleitung für 
Schiessbaumwolle ist vorhanden ("gehe in die Apotheke und kaufe 
Salpetersäure. Eventuell musst du eine Erlaubnis von deinen Eltern auf 
einem Zettel mitbringen.") Für die Hälfte der Experimente brauch man 
Säuren, Asbest oder Blei - ach damals müssen für Bastler paradiesische 
Zustände geherrscht haben :-)

Übrigens fällt mir da noch die Anekdote ein, als der Grossvater im Alter 
von ca. 12 in der Apotheke Sprengstoff kaufte (das war damals möglich). 
Als Grund gab er an, dass er dem Vater im Wald helfen müsse, "Stöcke zu 
sprengen"*. Mit dem erstandenen Sprengstoff wurden sodann Experimente 
gemacht und allerlei Schabernack getrieben (unter anderem Inbetriebnahme 
einer selbstgebauten Kanone) und als er zur Neige ging, ging der 
Grossvater wieder in die Apotheke und kaufte Neuen. "Na, dein Vater 
sprengt aber ganz schön viele Stöcke!" war der augenzwinkernde Kommentar 
des Apothekers :-D


* Stöcke sprengen: offenbar hat man damals die Wurzelstöcke gefällter 
Bäume gesprengt (anstatt sie auszugraben). Offenbar waren die im Weg. 
Eventuell um Weideland zu gewinnen? das weiss ich nicht mehr und ist mir 
nicht überliefert worden.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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von Tobias P. (hubertus)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Richter_(Ingenieur)
> und dort verlinkt, viele Fotos und Buchrücken von ihm:
> http://www.experimentierkasten-board.de/viewtopic.php?f=81&t=672

spannend, danke für diesen Link. Der dort aufgeführten Behauptung

"Es wird wohl nicht allzu viele junge Techniker in unserem Gewerbe 
geben, die nicht einen Teil ihres Wissens, vor allem aber die 
Begeisterung für diesen Beruf, diesem Mann zu danken haben."

stimme ich auch zu. Obwohl die Richterbücher im Schnitt 30 Jahre älter 
sind als ich - aber da mein Vater ein technikbegeisterter Bastler ist 
und alles aufbewahrt hat, bin ich auch im Besitz von einigen Exemplaren 
und habe diese gelesen.

von Andreas K. (andreas_ue)


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Tobias P. schrieb:
> Ich habe das Buch heute heraus gesucht. Ich habe mich getäuscht,
> habe 2
> solcher Bücher...

Trotzdem Danke!

Damals früher stand noch nicht an jeder Ecke ein Kopierer und das 
Druckverfahren mit Spiritus wäre dafür auch nicht brauchbar.

Später kamen bei mir andre (eigene) Bücher ins Regal und dieses ging in 
Vergessenheit. Das eine oder andere Heinz Richter-Buch hatte ich mir 
auch ausgeliehen. Da führte kein Weg daran vorbei.

Ich bin auch nur auf die Idee zum Fragen gekommen, weil ich im 
Antiquariatsverzeichnis  https://www.eurobuch.com/  schon mehrmals 
Bücher entdeckt habe, an die ich längst nicht mehr gedacht habe.

von Crazy H. (crazy_h)


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Könnte das was nicht speziell-elektrisches gewesen sein? Ich meine im 
"Bastelbuch für Jungen" war auch sowas drin und von dem gabs zig 
Ausgaben.

Halt Werkbuch für Jungen
Ebay-Artikel Nr. 153780777290

: Bearbeitet durch User
von Andreas K. (andreas_ue)


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Wenn mich nicht alles täuscht ging es in dem Buch nur um Elektrizität, 
wenn auch mit Anleitungen zum Selberbauen. Ich glaube aber nicht, dass 
alles den heutigen Sicherheitsvorschriften entsprach.

Ich glaube in dem Buch war auch das Experiment mit einer 
Lichtbogenlampe: Ein Haushaltsbügeleisen war der Vorwiderstand und der 
wurde mit zwei kontaktierten Stücken Koks "geschaltet" wurde. Draußen 
hatten wir keinen Strom und drinnen hat der Lichtbogen gut gestunken. 
Das ging so lange (kurz) gut, bis der Thermostat vom Bügeleisen 
arbeitete. An Beschwerden über Störungen im Rundfunk kann ich mich nicht 
erinnern.

von Stephan S. (outsider)


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Tobias P. schrieb:
> Übrigens fällt mir da noch die Anekdote ein, als der Grossvater im Alter
> von ca. 12 in der Apotheke Sprengstoff kaufte (das war damals möglich).
> Als Grund gab er an, dass er dem Vater im Wald helfen müsse, "Stöcke zu
> sprengen"*. Mit dem erstandenen Sprengstoff wurden sodann Experimente
> gemacht und allerlei Schabernack getrieben (unter anderem Inbetriebnahme
> einer selbstgebauten Kanone) und als er zur Neige ging, ging der
> Grossvater wieder in die Apotheke und kaufte Neuen. "Na, dein Vater
> sprengt aber ganz schön viele Stöcke!" war der augenzwinkernde Kommentar
> des Apothekers :-D
>
> * Stöcke sprengen: offenbar hat man damals die Wurzelstöcke gefällter
> Bäume gesprengt (anstatt sie auszugraben). Offenbar waren die im Weg.
> Eventuell um Weideland zu gewinnen? das weiss ich nicht mehr und ist mir
> nicht überliefert worden.

Das war aber kein Sprengstoff, sondern nur Schwarzpulver. Genau aus dem 
Grund stand auch bei uns in der Werkstatt noch ein Glas von meinem Opa 
(+1965) davon herum, bis der Funkenstrahl der Flex meines Vaters mal in 
die Richtung zeigte :-) Das gab aber keine Explosion, sondern nur ein 
"Wusch!" und ne Rauchwolke.

Die Wurzelstöcke wurden da aber nicht raus gesprengt, sondern zuerst 
ausgegraben und dann angebohrt und gesprengt, weil es praktisch 
unmöglich ist diese zu spalten.

von Tobias P. (hubertus)


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Stephan S. schrieb:
> Das war aber kein Sprengstoff, sondern nur Schwarzpulver

das ist sehr gut möglich, ehrlich gesagt weiss ich nicht, was genau es 
war. Es gab auch eine spezielle Mischung, die man selber herstellen 
konnte aus Unkrautvernichter und Zucker, welche auch sehr explosiv war.

Stephan S. schrieb:
> Die Wurzelstöcke wurden da aber nicht raus gesprengt, sondern zuerst
> ausgegraben und dann angebohrt und gesprengt, weil es praktisch
> unmöglich ist diese zu spalten.

über die genaue Vorgehensweise bin ich nicht im Bilde, aber ja, ich 
denke irgendwie so ist das gelaufen :-)

von Richard H. (richard_h27)


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Stephan S. schrieb:
> Die Wurzelstöcke wurden da aber nicht raus gesprengt, sondern zuerst
> ausgegraben und dann angebohrt und gesprengt, weil es praktisch
> unmöglich ist diese zu spalten.

Heutzutage wird nur noch der Rasen gesprengt.

von Oliver P. (ollus)


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> das ist sehr gut möglich, ehrlich gesagt weiss ich nicht, was genau es
> war. Es gab auch eine spezielle Mischung, die man selber herstellen
> konnte aus Unkrautvernichter und Zucker, welche auch sehr explosiv war.
UnkrautEx - Natriumchlorat, in praktischen 1kg Beuteln in der Drogerie. 
Ohne dumme Fragen von irgendwelchen Apothekern :-)
Konnte man auch mit allerlei anderem mischen. Mit Schwefel - geht schon 
bei Schlag mit dem Hammer los. Mit Phosphor - nicht zu lange liegen 
lassen, sonst scheppert es von alleine.

von Percy N. (vox_bovi)


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Oliver P. schrieb:

> UnkrautEx - Natriumchlorat,

Wer einen längeren Effekt ohne großes Getöse bevorzugte, konnte damit 
auch wundervolle Rauchbomben herstellen.

von Tobias P. (hubertus)


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Percy N. schrieb:
> Wer einen längeren Effekt ohne großes Getöse bevorzugte, konnte damit
> auch wundervolle Rauchbomben herstellen.

Das kann man heute immernoch: Zucker und Holzasche gut vermischen und 
anzünden. Raucht grausam!

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Magnesiumpulver und Kalisalpeter (Blitzlichtpulver) das gibt einen 
hübschen kleinen Atompilz. Dem Asphalt der Straße ist es aber 
abträglich.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Magnesiumpulver und Kalisalpeter (Blitzlichtpulver) das gibt einen
> hübschen kleinen Atompilz. Dem Asphalt der Straße ist es aber
> abträglich.

Mit ähnlichem Zeugs und einer leeren Kohlensäurepatrone haben 
Nachbarskinder mal die Garagenauffahrt gesprengt. Zum Glück war Vater 
mit dem Wagen gerade unterwegs.

von Harald W. (wilhelms)


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Richard H. schrieb:

> Heutzutage wird nur noch der Rasen gesprengt.

Jeder Wurzelstock einzeln?

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