Ansteuerung Fahrzeuguhr

Gast #6187420
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Hallo zusammen,
ich habe bei mir zuhause eine alte Fahrzeuguhr, die ich gerne als 
Schreibtischuhr benutzen würde. Ich sehe am Getriebemotor 3 Anschlüsse 
mit den Bezeichnungen +, - und V. Habt ihr eine Idee wie ich den 
Getriebemotor anschließen kann?
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Gast #6187458
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Patrick U. schrieb:
> und V
V ist zum Einstellen. Wenn Du Glück hast ist auf + gelegt vorwärts, auf 
- rückwärts und der Vorwiderstand auf der Platine. Wenn nicht gibt es 
ein kleines Wölkchen und riecht lecker nach gebratener Elektronik. Oder 
Du überspringst dieses Risiko und hängst das Ding heute genau um 15:40 
oder morgen in der Früh um 03:40 an die Versorgungsspannung.
Gast #6187502
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Interessant. V zum Einstellen würde ja Sinn machen, da die Uhr im Auto 
hinter einem Glas verbaut war. Für mich wäre es nicht wichtig, die 
Zeiger können problemlos von Hand gedreht werden (man spürt deutlich die 
Getriebeabstufung je Minute). Das heißt eigentlich nur 12V auf die Pole 
und schauen was passiert.
Gast #6189359
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Also sowohl an einer 12V Motorradbatterie wie auch an einem 9V Block 
funktioniert die Uhr ohne Geruch ;-)
Ich versuche es jetzt mal mit dem 9V-Block, da ich ihn kompakt mit 
einbauen kann. Mal sehen wie lange der Akku hält, hab kein Gefühl wie 
viel Leistung benötigt wird.
Gast #6189414
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Patrick U. schrieb:
> Ich versuche es jetzt mal mit dem 9V-Block,

Ausgerechnet die schwächste und teuerste Spannungsquelle, die es gibt?

Auf den da miteingebauten Spannungsregler solltest Du verzichten, indem 
Du ihn umgehst bzw.auslötest. der frisst nur Leistung, was im Auto 
nichts ausmacht, aber bei Batt.-Betrieb zuviel ist.

Ich würde eher mit zwei AA oder AAA-Zellen in reihe anfangen. Und zwar 
dahinter einen Schutzwiderstand von 1kOhm, sodass der Strom nicht größer 
als 3mA werden kann. Diese dann "geschützte" Spannung könnte man dann 
mit 47µF oder 100µf puffern.

Wahrscheinlich läuft dieses Standard-IC auch mit 3V schon richtig und 
hat einen Eigenverbrauch ohne Spannungsregler, der Batteriespeisung 
entspricht.
#6189676
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Peter R. schrieb:
> Ausgerechnet die schwächste und teuerste Spannungsquelle, die es gibt?

Dachte ich erst auch, aber er schreibt weiter unten dass es ein Akku 
ist, da spielt das ja nicht mehr so eine Rolle... außer falls man ihn 
wöchentlich neu laden müsste, könnte es evtl etwas nervig werden ;-)

@Patrick, hast Du mal den Strom gemessen? Zumindest der Ruhestrom wäre 
interessant, damit könnte man schon in etwa abschätzen wie lange der 
Akku hält...
Gast #6189846
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Mathias A. schrieb:
>> Ausgerechnet die schwächste und teuerste Spannungsquelle, die es gibt?
>
> Dachte ich erst auch, aber er schreibt weiter unten dass es ein Akku
> ist,

Der ist dann NiMH und hat mehr Selbstentladung als Verbrauch der Uhr. 
Man kann die Bauform "9V-Block" auch als Li-Akku bekommen, allerdings 
bei C* zu einem unbezahlbaren Preis.

Bei Dauerbetrieb mit geringer Leistungsaufnahme würde ich allemal 
Primärzellen bevorzugen.

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