Oszi schrieb:
> Es gibt da ja einige diverse Grundschaltungen,
> Meißner, Collpitzs....
Ja.
Wir reden hier von LC-Schaltungen, denn
RC-Oszillatoren sind kaum als hochwertige
HF-Oszillatoren brauchbar.
In der Regel werden das variable Oszillatoren
sein, denn für Festfrequenzen fährt man mit
Quarzoszillatoren (ggf. mit nachfolgender PLL)
besser.
Bekannt sind die Dreipunktschaltungen (Meissner,
Colpitts, Hartley); bessere Daten haben aber
häufig die Vierpunktschaltungen (Clapp, Lampkins
etc.).
> Worin unterscheiden die sich in den Grunddaten?
Kaum.
Der Vorteil der Schaltungen mit zwei Anzapfungen
(unübliche Bezeichnung: "Vierpunktschaltungen")
ist, dass man L/C-Verhältnis des Kreises,
Eingangsanpassung und Ausgangsanpassung unabhängig
voneinander wählen kann. Bei den echten Dreipunkt-
schaltungen geht das nicht.
> Stabilität, Anschwingverhalten, Neigung zu
> Oberwellen...
Viele Schaltungsvarianten sind durch praktische
Unterschiede begründet: Clapp braucht aufgrund
des kapazitiven Spannungsteilers keine Spule mit
Anzapfung, eignet sich aber schlecht für großen
Abstimmbereich. Colpitts lässt sich gut mit einem
Doppeldrehko ausführen, weil man Gehäuse und Rotor
erden bzw. an einen anderen niederohmigen Punkt
anschließen kann (--> geringe Handempfindlichkeit).