Treibriemen aus Urethan kleben

OP #6190639
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Hallo,
ich erwarte meine Meterware für einen Treibriemen aus Urethan.
Soll als Ersatz für eine Graviermaschine dienen.
Der Riemen ist Rund mit 3mm Durchmesser.
Angeblich soll es reichen ihn warm zu machen und zusammenzupressen.
Allerdings soll der Riemen im Bereich von grob 10.000Umdrehungen 
eingesetzt werden.
Wie bekommt man die Klebung so genau hin dass das rund läuft?
Schablone? Spezial Klebemaschine?
Gast #6190923
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Wir haben in der Ausbildung einen solchen Riemen (8mm) geklebt, nachdem 
heiß machen und pressen (bei uns) nicht funktionierte. Auch die 
Klebestelle hielt nicht sehr lang, deshalb sind wir dann auf Keilriemen 
umgestiegen.

Allerdings gab es keinen 100% Passenden, weshalb sich der Rand des 
Keilriemens nach und nach "aufgelöst" hat. Irgendwann hatte der Riemen 
dann die passende Form  ;)
OP #6190982
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Riemenschweißer schrieb:
> Hallo, ich Bestelle bei (Skiffy) Esentera immer mein Rundriemenmaterial.
> Dort gibt es  auch eine Schweißvorrichtung zu Kaufen:
> https://skiffy.com/docs/menufr.cfm?pagina=start.cfm&country=de habe bei
> dem Preis aber auch lieber selber gebaut und mir das Gerät dazu gut
> Angesehen.

Skiffy kann ich bei mir über 2 verschiedene Browser nicht aufrufen
Gast #6191001
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Dirk L. schrieb:
> Hallo,
> ich erwarte meine Meterware für einen Treibriemen aus Urethan.
Urethan? Finde das nicht auf dem Globus... ;-)

> Wie bekommt man die Klebung so genau hin dass das rund läuft?
> Schablone? Spezial Klebemaschine?
Für meine Werkstattnähmaschine (keine 10kUPM) habe ich beide Ende des 
Rundriemens simultan an einer Teelichtkerzenflamme gut erhitzt und 
sofort axial gegeneinander verpresst. Ich habe einen 
rotationssymmetrischen dicken Wulst angestrebt, den ich nach erkalten 
mit Skalpell + feinem Sandpapier abgetragen habe.
Gast #6191099
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Rick SΛnchez .. schrieb:
> Wir haben in der Ausbildung einen solchen Riemen (8mm) geklebt, nachdem
> heiß machen und pressen (bei uns) nicht funktionierte. Auch die
> Klebestelle hielt nicht sehr lang, deshalb sind wir dann auf Keilriemen
> umgestiegen.

Es gibt Kleber einer Dresdner Fa.
Hält.

Erhitzen nicht mit einer Flamme!
Sondern mit einer Klinge.

Hier gibt es eine Fa. für Planen, Förderbänder, Riemen usw.
Die fertigen nach Maß.

Und fertig im IN.

Obiger Link:

https://www.ebay.de/itm/PU-Rundriemen-2-3-4-5-6-7-8-10-12-mm-Durchmesser-Antriebsriemen-Keilriemen/192098970466?hash=item2cb9fdab62:m:mMv1PGWID4E8xGCIG8PJrEQ
Gast #6191207
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michael_ schrieb:
> Sondern mit einer Klinge.

Nennt man Schweißspiegel.

Unter z.B. Behabelt.com findet man entsprechende Geräte.

Falls der TO die Sache ernsthaft angehen will, so soll er das sagen. Ich 
schreibe ihn ggf. wegen eines vorhandenen Geräts an, nebst exakter 
Führung.
Lohnt sich aber nur, wenn er versteht, daß Lötkolben völlig ungeeignet 
sind, und selbstgebasteltes Zeugs für Spezialaufgaben (z.B.10.000 1/min) 
ebenfalls.
Gast #6191640
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Uwe schrieb:
> Nennt man Schweißspiegel.

Genau. Für Kleinteile eine Cutterklinge mittels Rohrschellen auf einen 
Lötkolben gespannt reicht für einmalige Verwendung dicke.

Für öftere Verwendung gibts auch fertige "Spitzen" wie z.B.

https://www.weller-tools.com/professional/EUR/de/Professional/Loettechnik/Loetspitzen+_+Duesen/Loetspitzen/CT/W+101SP+Schweissspiegel

Für gröbere Arbeiten wie Rohre habe ich mir einen Spiegel aus zwei 
Bügeleisensohlen gebaut.
Beitrag #6191704 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6191714
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michael_ schrieb:
> Erhitzen nicht mit einer Flamme!
> Sondern mit einer Klinge.

Das war vielleicht unser Fehler. Wir hatten zwar keine Flamme, aber ein 
nicht gut einstellbares Heißluftgebläse...

Ich hab' damals nur den Keilriemen besorgt und verbaut, das schweißen 
und kleben habe ich selbst nicht gemacht (also nur am Rande 
mitbekommen). Ich weiß aber noch, dass der Riemen entweder immer 
verschmorte oder bei weniger Temperatur nicht richtig zusammen hielt.
OP #6192107
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Da ich eine Heißluftlötstation habe, wollte ich die auch zum erwärmen 
nutzen.
Temperatur lässt sich ja ziemlich genau einstellen.
In die Zangenaufnahme werde ich die Innenseiten noch mit einer Senkung 
versehen, damit sich dort ein "Knubbel" bilden kann, den man 
anschließend sauber überarbeiten kann.
Temperatur Vorschläge?
Gast #6192151
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Uwe schrieb:
> Falls der TO die Sache ernsthaft angehen will

Dem ist leider nicht so, war ja klar. Bin daher raus.

Für die, die noch durchhalten: redet ihm wenigstens das mit der Heißluft 
aus! Ungeeigneter geht's ja kaum mehr.

Er hat offenbar überhaupt keine Ahnung, aber will den Riemen für enorme 
Geschwindigkeiten nutzen. Da wünsche ich viel Glück.
Gast #6192277
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Harald
>>> Ich habe einen rotationssymmetrischen dicken Wulst angestrebt, den
>>> ich nach erkalten mit Skalpell + feinem Sandpapier abgetragen habe.
>
>> Den erhält man auch durch regelmäßiges Speisen im Fast-Food-Gasthaus.
>
> Kann man den auch "mit Skalpell + feinem Sandpapier" abtragen?

Voraussetzung: Pasta mitsamt Abtropfsieb verspeisen, dann wird's auch 
mit den ø3mm. Die Menge bietet dann auch Auswahl welche wg. Toleranzen 
selektiert sein will.

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