Hallo
Kurze Frage:
kennt jemand ein SSD, welches stromlos leitend und angesteuert gesperrt
ist?
Oder Alternativen.
Anwendung könnte im 3- Phasennetz eine Kraftsteckdose sein ( 32A )
Schaltvorgang im Nulldurchgang wäre von Vorteil.
Grund dieser Frage, ist die Suche nach einem Schaltgerät, welches im
Ruhezustand keinen Strom verbraucht.
Ein Schütz benötigt im angezogenen Zustand oft schon 100 mA und mehr.
Das summiert sich im laufe der Zeit. Außerdem werden die Spulen warm und
gehen u.U. auch mal kaputt.
Schaltvorgang im Nulldurchgang ist auch nicht steuerbar.
Schon mal Danke im Voraus für kurze Antworten.
Mod: Betreff angepasst
eldorado schrieb:> Ein Schütz benötigt im angezogenen Zustand oft schon 100 mA und mehr.
Ein Öffner-Kontakt benötigt genau 0,000A um geschlossen zu bleiben.....
oerks schrieb:> Mit einer Samsung Evo 970 SSD kann ich jeden Kronenkorken von der> Flasch ploppen und damit oeffnen.>> Worum gehts eigentlich?
TO ist wohl auf Autokorrektur reingefallen.
SSR solid state relais
> SSR solid state relais
Ach so. Frueher haette man einfach einen dicken Paketschalter
vor die Dose gesetzt. Der ist nicht schick und nicht steuerbar.
Zu einem SSR haette ich im ausgeschalteten Zustand aber auch
kein 100%iges Zutrauen. So von wegen wirklich spannungsfrei...
Gut dann haben wir ja jetzt umfassend geklärt, was ohnehin schon immer
klar war...
Welcher Fall ist den realistischer? Immer an oder immer aus? Je nachdem
wäre ein Schütz mit Wechselkontakt vermutlich genauso umkompliziert.
eldorado schrieb:> Diese Schütze sind gar nicht so billig und mit Wechslern auch nicht so> häufig und in den höheren Leistungen habe ich sie noch gar nicht> gesehen.
Ubsss... 3x32A!
Dann nimm nen Billigen ohne Öffner und steuere damit ein billiges
Schütz.... Egal, ich hab's rausgefunden was du willst. :D
Ich hab GEWONNEN.... Krieg ich jetzt ne Rolle Klopapier?-P
Das ist eine gute Frage, vielleicht auch hilfreich sich mal darüber zu
unterhalten.
Es geht um Photovoltaikanlage, und wie integriere ich diese in mein
Hausnetz.
Es soll aus rechtlichen Gründen eine Inselanlage bleiben und wahlweise
hin und her schalten.
eldorado schrieb:> Das ist eine gute Frage, vielleicht auch hilfreich sich mal darüber zu> unterhalten.>> Es geht um Photovoltaikanlage, und wie integriere ich diese in mein> Hausnetz.> Es soll aus rechtlichen Gründen eine Inselanlage bleiben und wahlweise> hin und her schalten.
Aber immer schöne Pausen machen zwischen Netz1 wegschalten und Netz2
zuschalten. Sonst muß man das Inselnetz vorher zun öffentlichen Netz
synchronisieren. Oder genügend Austausch-SSR hinlegen.
Ja, das ist schon mal ein Ansatz.
Wie zuverlässig sind SSR´s, was macht ein SSR im Fehlerfall?
Wird er hochohmig oder eher leitfähig.
Interessant wäre da mal von jemanden zu höhren, der die im Fehlerfall
tauscht.
Also welche Erfahrungen gibt es.
Ich habe beruflich Schütze getauscht mit entweder verklebten Kontakten
oder aber auch völlig weggebrannten Kontakten. Der Zusammenhang ist da
nachvollziehbar, je nach Last und Absicherung.
Ich denke, das ich noch mal einen neuen Versuch starte unter anderem
Betreff.
Mit dem Thema alternative Energie beschäftige ich mich schon sehr lange,
und nicht ganz ohne Erfolg. Im Zusammenhang mit den Umgebungsbedingungen
tauchen da zunehmend interessante Fragen auf, über die ich gern mit
Fachleuten sprechen würde.
Z.B.: Gleichspannungsnetze
Nickel-Eisen Batterie, evtl. im Selbstbau
Im 3 Ph-Netz der Thyristor antiprallel als idealer
Nullspannungsschalter mit Timing durch Mikrocontroller und
Impulstrafozündung
usw.
Mit besten Grüßen
Wenn dein Inselnetz groß genug dimensioniert ist, alles zu versorgen,
dann könnte dessen WR/Batterie als Backup vom öffentlichen Netz geladen
werden. Dann sind nur Gleichspannungen zu schalten, was bei der
vernutlichen Größenordnung auch nicht unproblematisch ist, aber
zumindest "phasenmäßig" immer paßt.
Carl D. schrieb:> eldorado schrieb:>> Das ist eine gute Frage, vielleicht auch hilfreich sich mal darüber zu>> unterhalten.>>>> Es geht um Photovoltaikanlage, und wie integriere ich diese in mein>> Hausnetz.>> Es soll aus rechtlichen Gründen eine Inselanlage bleiben und wahlweise>> hin und her schalten.>> Aber immer schöne Pausen machen zwischen Netz1 wegschalten und Netz2> zuschalten. Sonst muß man das Inselnetz vorher zun öffentlichen Netz> synchronisieren. Oder genügend Austausch-SSR hinlegen.
Und genau daran kranken alle Insellösungen.
Man braucht eine Schaltung, die netzsynchron im Nulldurchgang unendlich
schnell auftrennt, und unendlich schnell das Backup zuschaltet.
Kann man technisch lösen; macht jede USV. Aber einfach ist das nicht.
eldorado schrieb:> Kann ich nachträglich eigentlich den " Betreff " ändern ?
Hast Du das jetzt selbst gemacht und wenn ja wie?
Oder hat das einer der Moderatoren gemacht?
Harald W. schrieb:> eldorado schrieb:>>> Kann ich nachträglich eigentlich den " Betreff " ändern ?>> Hast Du das jetzt selbst gemacht und wenn ja wie?> Oder hat das einer der Moderatoren gemacht?
In Anfangsposting:
> 24.03.2020 20:58:> Bearbeitet durch Moderator
Danke für die Anpassung des Betreff.
Dann würde ich hier gern weitermachen.
Ich denke, das es in der Industrie, Anlagen für die schnelle und präzise
Netzumschaltung gibt.
In der Praxis ist für mich, in der Inselanlage, ein Gleichspannungsnetz
attraktiver. Allein vor dem Hintergrund, diverse Energieerzeuger, wie
z.B. auch einen Windgenerator, eher einfach integrieren zu können.
Dennoch reizt es mich, eine Lösung mit einem MP, und da hoffe ich die
codeprogrammierung noch ausreichend zu lernen, im einfachsten Fall mit
einem Arduino, zu finden.
Ich brauche, stelle mir vor, nach adam riese, zwei mal drei Ausgänge für
die Ansteuerung der Thyristorpaare, davon 3 um ein Netz abzuschalten und
die anderen 3 um das andere Netz zu zuschalten.
6 Eingänge für die Abfrage nach Spannungsfreiheit. Somit sollte eine
Umschaltung punktgenau nach 3 Perioden möglich sein.
Soviel erst mal bis hierhin.
Ein backup, in Form von letztendlich Gleichspannung- Ladegeräten, würden
immer am Gleichspannungsnetz bleiben und bei Unterspannung einfach nur
ergänzen.
Deren Speisung erfolgt aus dem Wechselspannungsnetz.
In meinem Fall benötige/habe ich 2 Stück mit 22V bei 40A.
Ganz egal wie man sowas mit SSRs löst, ohne Schütze, die allpolig mit
ausreichender Trennstrecke abschalten geht es nicht.
WO die Schütze hängen, vor oder hinter den SSRs, ist dabei egal.
Ein SSR ist kein Gerät, welches zum Spannungsfrei schalten eines (oder
mehrerer) Verbrauchers zugelassen ist.
Ein SSR, also ein Solid-State-Relay basiert auf Halbleitern, das kann
erst mal alles sein: Bipolarer Transistor, MosFet, Triac, Thyristor oder
auch IGBT, das kommt ganz auf die Anwendung an.
Aber kein Halbleiter bietet eine sichere Trennung, wie sie von der VDE
und den Netzbetreibern zum Personenschutz aber auch zum Trennen zweier
Netzte gefordert wird.
eldorado schrieb:> Was wäre sonst noch zulässig?
Alles, was konstruktionsbedingt einen der Spannung entsprechenden
Schaltabstand in Form einer Luftstrecke bietet. (Soweit ich mich
erinnere sind das bei 230VAC 3mm) Dazu kommt dann noch eine
Funkenlöscheinrichtung, die einen Lichtbogen löschen kann, der bei den
möglichen Kurzschlussströmen auftreten kann.
Zulässig sind also Schütze, Trennschalter, egal ob manuell, magnetisch
oder motorisch betätigt, Sicherungsautomaten (nur bedingt, weil die
nicht zum betriebsmäßigen Schalten zugelassen sind)
Motorisch angetriebene Schalter wären für dein Vorhaben sicher geeignet,
da sie in beiden Endlagen keine Energie brauchen um dort zu halten.
Allerdings habe ich die noch nicht in kleineren Leistungsbereichen
gesehen.
Danke für die Info.
Leistungs bzw. Lasttrenner sind mir bekannt, mit mehreren hundert
Ampere.
Eine Elektrotechnische Anlage unterliegt i.d.R. den VDE Vorschriften.
Veränderungen bedürfen der Genehmigung.
Das bedeutet keine Veränderungen an der bestehenden Anlage, auch hinter
dem Energiemengenmesser nicht.
Also sehe ich eine Energieparallelversorgung.
Diese wird durch ein anderes Energienetz gepuffert.
Alle Netze sind ausreichend abgesichert.
Erst mal bis dahin
Mit besten Grüßen