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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Coronavirus und IT-Ausstattung


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von Anonym (Gast)


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Hi,

vor dem Ausbruch des Coronavirus hat es teilweise mehrere Wochen 
gedauert, bis bei mir im Unternehmen (etwa 2500 Mitarbeiter) ein 
bestellter PC bzw. ein Notebook ausgeliefert worden ist (durch einen 
IT-Dienstleister). PCs wurden bevorzugt, weil deutlich günstiger in der 
monatlichen IT-Leistungsverrechnung. Arbeiten von zu Hause war nur 
schwer möglich ohne gute Gründe.

Dann kam das Coronavirus ... und nun ist plötzlich alles kein Problem 
mehr: Notebooks werden in Rekordzeit in großer Zahl an die Mitarbeiter, 
die von zu Hause arbeiten können, ausgeliefert. Kosten spielen keine 
Rolle mehr.

Warum die Bestellung von PCs früher mehrere Wochen gedauert hat: Hat man 
dem externen IT-Dienstleister früher nicht genügend Geld bezahlt?

Hat jemand anderes vielleicht ähnliches bei seinem Arbeitgeber 
beobachtet?

von Markus M. (adrock)


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Bei uns ist es genau umgekehrt: Es wurden grundsätzlich seit mehreren 
Jahren nur noch Laptops verteilt, normale PCs garnicht mehr. Und das 
auch an Anwender die eigentlich immer im Büro sind.

Das macht sich jetzt bezahlt. Natürlich kostet ein gleichwertiger 
Markenlaptop (Dell Latitude 74xx) ca. das doppelte eines Büro PCs (Dell 
Optiplex irgendwas) bei gleicher Ausstattung (16GB RAM, 500GB SSD, Core 
i5/i7).

von Joggel E. (jetztnicht)


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> Warum die Bestellung von PCs früher mehrere Wochen gedauert hat: Hat man
dem externen IT-Dienstleister früher nicht genügend Geld bezahlt?

Es gibt bei den Herstellern verschiedene Linien. Sie kommen in 
verschiedenen fancy Namen daher, bedeutet aber unten dran :
- billigst - existiert eigentlich gar nicht, hier laesst
             man die Kunden beliebig lange warten, bis
             sie sich fuer etwas teureres entscheiden
- billig
- spar
- normal
- power
- high end - eigentlich dasselbe wie eine Klasse tiefer,
             aber diese Kunden wollen's schnell und zahlen
             besser.

Mit entsprechend zunehmender Marge. Wenn sich zuviele Kaeufer bei den 
billigst Teilen tummeln, kann das zu Lieferverzoegerungen kommen. Der 
Kunde kann nun eine Klasse teurer gehen, und bekommt so mehr 
Aufmerksamkeit der Verkaufsabteilung.

von Eric (Gast)


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Sowohl Desktop PC als auch Notebook (gleich 2 Stück). Gearbeitet wird 
meist in der Firma und das Laptop nehme ich nur mit wenn ich am nächsten 
Tag direkt von zu Hause aus ins DC fahre oder auf Geschäftsreise bin. 
Ansonsten beeinflusst das Virus hier in Japan das Leben in keinster 
Weise - weder privat noch beruflich. Über die Panik die da in einigen 
Ländern herrscht kann ich nur müde lächeln.

von Irgend W. (Firma: egal) (irgendwer)


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Markus M. schrieb:
> Bei uns ist es genau umgekehrt: Es wurden grundsätzlich seit
> mehreren
> Jahren nur noch Laptops verteilt, normale PCs garnicht mehr. Und das
> auch an Anwender die eigentlich immer im Büro sind.
>
> Das macht sich jetzt bezahlt. Natürlich kostet ein gleichwertiger
> Markenlaptop (Dell Latitude 74xx) ca. das doppelte eines Büro PCs (Dell
> Optiplex irgendwas) bei gleicher Ausstattung (16GB RAM, 500GB SSD, Core
> i5/i7).

Bei uns das selbe, nur noch Laptops.
Man darf bei der Rechnung nicht vergessen das die Dinger am Ende der 
Leasingzeit immer noch einen recht hohen Wiederverkaufswert haben im 
Gegensatz zu Desktops. Der Unterschied ist da am ende gar nicht mal so 
groß wie der höhere Preis im ersten Moment vermuten lässt.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Anonym schrieb:
> Kosten spielen keine Rolle mehr.

Doch, es geht ausschließlich um die Kosten! Ein Mitarbeiter, der zuhause 
untätig herumsitzt, ist noch teurer, selbst wenn die unmittelbaren 
Kosten für  sein Gehalt über Kurzarbeitergeld u.a. reduziert werden 
können. Die Unternehmen haben durchaus verstanden, dass es hier nicht um 
zwei Wochen Sonderurlaub, sondern um etliche Monate Stillstand geht.

von Walter T. (nicolas)


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Es gab zwischen Mitte Januar und Anfang März heftige 
Lieferschwierigkeiten bei Notebooks.

Ich habe am 2. Januar ein neues bestellt ("sei schlau, bestell früh 
genug vor dem chinesischen Neujahrsfest"), und dann kam Corona 
dazwischen. Ohne Foxconn wird eh nichts mehr gebaut. Geliefert wurde es 
dann Anfang/Mitte März. Endlich.

In der Zwischenzeit ist bei den Onlinehändlern, die ich gesichtet habe, 
der Preis für Geräte "auf Lager" um mehrere hundert Euro gestiegen. Der 
Gebrauchtgerätemarkt scheint nicht beeinflusst gewesen zu sein, aber der 
ist für Firmenkunden ja meist uninteressant.

TL:DR; Notebooks waren im ersten Quartal 2020 schlecht zu bekommen und 
teurer als üblich.

von Torsten S. (torstensc)


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Intel hat massive Lieferschwierigkeiten. Das liegt aber nicht an Corona. 
Wir haben hier noch Bestellungen vom letzten September offen. Die 
Hersteller der NBs und Rechner können einfach nicht liefern.

von Christian B. (luckyfu)


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Wir haben fürs Home office eine Cloud Anbindung an den Rechner auf 
Arbeit. ähnlich wie die Vernwartung. Vorteil: keine Hardware muss hin 
und her getragen werden. Nachteil: zum einen geht das natürlich nur mit 
entsprechend schneller Net Anbindung zu hause (gut, die brauch man für 
einen VPN Zugriff aber auch) und der Arbeitnehmer muss einen eigenen PC 
besitzen, was allerdings normalerweise so sein sollte. Wenn jemand doch 
keinen eigenen Rechner hat bekommt er ein Firmen Notebook, aber der 
Vorrat daran ist begrenzt. Achja, der Rechner @work muss dafür natürlich 
an sein. Wenn man den via Fernwartung herunterfährt muss man jemanden 
vor Ort bitten, ihn neu zu starten.

Ansonsten geht das Arbeiten damit einigermaßen. Etwas nervig ist auch, 
daß man nur einen Monitor hat, auf welchen man zugreifen kann. Das sind 
aber Luxusprobleme.

von Blumpf (Gast)


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Schön wärs, wenn man was bekommen könnte ;-)

Unsere Firma hat alle verfügbaren, alten, Laptops vom Dachboden 
zusammengekratzt und an die Mitarbeiter verteilt.

Ich habs noch gut erwischt, weil ich einen "EMV-Laptop" habe. Den hat 
mein Teamleiter abgegeben, vor 3 Jahren. Abgesehen vom altersschwachen 
Akku und der HDD ist die Kiste immerhin ein Quadcore (i5-2520M) mit 8GB 
RAM.

Sobald sich das Gerödel der HDD auf ein erträgliches Maß reduziert hat, 
also etwa nach 15 Minuten, ist der ok. Mit externem Monitor über VGA 
(ja, wirklich...) sogar ganz gut.

Andere Leute haben abgenudelte Laptops aus dem Support. Da kann man 
20000 Kalorien altes Fett aus den Ritzen kratzen. Mmmhm.
Ich denke nicht, dass man in der aktuellen Lage einen Laptop genehmigt 
bekommt. Einige dürfen über Remote-Desktop arbeiten...

von Eric (Gast)


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Blumpf schrieb:
> "EMV-Laptop"

Heissen diese Dinger nicht FMV? FMV weil Fujitsu Multimedia Vision.

von Blumpf (Gast)


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Eric schrieb:
> Blumpf schrieb:
>> "EMV-Laptop"
>
> Heissen diese Dinger nicht FMV? FMV weil Fujitsu Multimedia Vision.

Das ist der Laptop der mit den Aufbauten in die Halle darf 
(Abstrahlung). Daher EMV.

Der in Frage stehende Laptop läuft sehr sauber. Nicht im Sinne von 
erfüllt die Normen, sondern von tatsächlichen Emissionen. Der hat nichts 
(relevantes) über den noise-floor, und das ist leider nicht 
selbstverständlich.

von Udo S. (urschmitt)


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Eric schrieb:
> Über die Panik die da in einigen
> Ländern herrscht kann ich nur müde lächeln.

Eric, sorry to say, aber halt doch einfach deine Klappe und schau dir 
die Bilder aus Italien an, wo eine ganze Kolonne LKW die Särge aus 
Bergamo abtransportiert. Weil dich das zu suchen wahrscheinlich geistig 
überfordert hier ein Link:
https://www.mimikama.at/allgemein/italien-militaer-transportiert-leichen-aus-bergamo-ab/

Du darfst auch mal nach dem Video der Krankenschwester suchen wie sie 
erzähölt, dass sie nicht mal mehr weiss wieviele gestorben sind weil sie 
sie nicht mal mehr zählen.

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Beitrag #6192831 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6192847 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Toby P. (Gast)


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Blumpf schrieb:
> Sobald sich das Gerödel der HDD auf ein erträgliches Maß reduziert hat,
> also etwa nach 15 Minuten, ist der ok. Mit externem Monitor über VGA
> (ja, wirklich...) sogar ganz gut.

Warum baust du keine SSD ein?

von Blumpf (Gast)


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Toby P. schrieb:
> Blumpf schrieb:
>> Sobald sich das Gerödel der HDD auf ein erträgliches Maß reduziert hat,
>> also etwa nach 15 Minuten, ist der ok. Mit externem Monitor über VGA
>> (ja, wirklich...) sogar ganz gut.
>
> Warum baust du keine SSD ein?

Erstens darf nur "IT-Approved-Equipment" verwendet werden, dessen 
Beschaffung immer ...schwierig und ist.
Zweitens darf nur die IT an den Geräten herumschrauben.

Du kennst unsere IT nicht. Ich schon. Ich arbeite lieber langsam als 
wochenlang gar nicht.

Außerdem müsste ich über die Grenze fahren. Das ist momentan 
problematisch, um es vorsichtig auszudrücken.

Beitrag #6192902 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6192924 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Udo S. (urschmitt)


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@Blumpf, du hast recht.

Zum Thema:

Bei uns ist es zum Glück einfach, weil unser Unternehmen auf viele 
Standorte weltweit verzeilt ist und deshalb schon vor Jahren nur noch 
Notebooks benutzt werden.
Da viele oft unterwegs sind, gibt es mehrere VPN Einwahlknoten weltweit 
und das nutzen auch viele um zumindest 1x pro Woche Heimarbeit zu 
machen.
Bis jetzt reicht die Bandbreite auch wenn praktisch alle Heimarbeit 
machen.

Insofern Glück gehabt, zumal ich in einer kleineren Stadt wohne und 
weniger als 100m bis zum nächsten DSLAM habe, bringt mein 50 MBit 
Anschluss das auch tatsächlich.

Beitrag #6192946 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #6192958 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Marek N. (Gast)


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Es ist unterschiedlich.

Mein VPN-Ticket wurde in nicht mal 24h bearbeitet und ich habe ein 
Abteilungs-Notebook bekommen, mit dem ich von zu hause aus auf meinen 
Desktop-PC remote drauf zugreifen kann. Damit klappt dann auch ECAD und 
ich muss nicht zig Netzwerkfreigaben neu einrichten.
Alles was mit Messen, Testen und Inbetriebnahme zu tun hat, kann ich 
aber nur in der Firma machen. Da muss man sich noch mehr überlegen, was 
man in welcher  Reihenfolge macht.

Frauchen hechelt schon die zweite Woche ihrem VPN-Zugang hinterher, da 
ein großes, europäisches Rüstungsunternehmen es offensichtlich nicht auf 
die Reihe kriegt. Dabei könnte sie zu 100% von daheim arbeiten, da sie 
nur Dokumentation macht.

Mein Problem aktuell ist, dass bei jedem Headset, das ich in die Hand 
nehme, die Polster zerbröseln und man schwarze Krümel an den Ohren hat.

von ccmdkdkfd (Gast)


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Ich nutze ein iPad und einen Apple Pencil fürs schulzeug.

von Udo S. (urschmitt)


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Marek N. schrieb:
> Mein Problem aktuell ist, dass bei jedem Headset, das ich in die Hand
> nehme, die Polster zerbröseln und man schwarze Krümel an den Ohren hat.

Für was Headset. Ohne das viele Geschwätz kann man endlich mal 
effektiver und am Stück arbeiten.
Die Kommunikation drücke ich wo ich kann in Mails weg, das hat die 
Vorteile, dass man die asynchron bearbeiten kann, dass man bei Fragen 
nicht das Antwortet was man glaubt, sondern nachschauen kann was ist und 
dass viele Leute beim Schreiben ihr Problem besser formulieren oder von 
selbst drauf kommen was für einen Unfug sie gerade verzapfen.

von Christian B. (luckyfu)


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Udo S. schrieb:
> Die Kommunikation drücke ich wo ich kann in Mails weg, das hat die
> Vorteile, dass man die asynchron bearbeiten kann, dass man bei Fragen
> nicht das Antwortet was man glaubt, sondern nachschauen kann was ist und
> dass viele Leute beim Schreiben ihr Problem besser formulieren oder von
> selbst drauf kommen was für einen Unfug sie gerade verzapfen.

Es hat noch einen Vorteil: es ist eine Gedächtnisstütze. Wenn da nämlich 
der nette Vertriebler nach der Entwicklung feststellt, daß er das aber 
doch ganz anders wollte und auch so kommuniziert hat kann man ihm 
wenigstens zeigen, daß dem nicht so ist und er doch bitte den 
Änderungsantrag stellen muss um die gewünschte Anpassung offiziell zu 
machen...

Beitrag #6193000 wurde von einem Moderator gelöscht.
von A. K. (prx)


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Christian B. schrieb:
> Nachteil: zum einen geht das natürlich nur mit
> entsprechend schneller Net Anbindung zu hause (gut, die brauch man für
> einen VPN Zugriff aber auch)

Summendatenrate auf Unternehmensseite:
Pro 100 User werden zusammen circa 20 Mbit/s rausgeschoben.

Festanschluss mit hoher Rate beschleunigt die Sache etwas, aber 
Provinz-LTE geht erwiesenermassen auch.

Beitrag #6193011 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6193013 wurde von einem Moderator gelöscht.
von A. K. (prx)


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Udo S. schrieb:
> Für was Headset. Ohne das viele Geschwätz kann man endlich mal
> effektiver und am Stück arbeiten.

Es gibt Jobs, bei denen man den Unterschied zwischen Office und 
Homeoffice nicht merkt. Der Nerd verschwindet im Laufe des Vormittags im 
Arbeitszimmer und kommt am späten Abend wieder raus. Ob das in der Firma 
oder zu Hause ist, beeinflusst hauptsächlich die Futterquelle mittags.

Es gibt aber auch Jobs, bei denen man gelegentlich bis öfter 
telefoniert.

von Udo S. (urschmitt)


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Christian B. schrieb:
> Wenn da nämlich
> der nette Vertriebler nach der Entwicklung feststellt, daß er das aber
> doch ganz anders wollte und auch so kommuniziert

Erweiterungswünsche laufen bei uns schon seit vielen Jahren nur 
schriftlich über ein Ticketsystem.
Und ja da ist ein Ticketsystem im Gegensatz zu SCRUM wirklich nützlich.
Denn da kann ich immer nachvollziehen und dem Vertriebler oder Berater 
zeigen, daß er auf Rückfragen und Aufforderungen zur Präzisierung nicht 
geliefert hat.

von Udo S. (urschmitt)


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A. K. schrieb:
> Es gibt aber auch Jobs, bei denen man gelegentlich bis öfter
> telefoniert.

Ja und? Dafür gibts MS-Teams, und diverse Web-Meeting Software.
Aber telefonieren ist zu 70% vermeidbar, zumindest wenn man mehr in der 
Entwicklung als im Vertrieb unterwegs ist.
Denn telefonieren ist wie mündliche Vereinbarungen. Im Zweifel weiss 
eine Partei davon nichts mehr oder dreht dir das Wort im Mund um um den 
eigenen Arsch zu retten oder besser dazustehen.

von TR.OLL (Gast)


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Udo S. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Es gibt aber auch Jobs, bei denen man gelegentlich bis öfter
>> telefoniert.
>
> Ja und? Dafür gibts MS-Teams, und diverse Web-Meeting Software.
> Aber telefonieren ist zu 70% vermeidbar, zumindest wenn man mehr in der
> Entwicklung als im Vertrieb unterwegs ist.
> Denn telefonieren ist wie mündliche Vereinbarungen. Im Zweifel weiss
> eine Partei davon nichts mehr oder dreht dir das Wort im Mund um um den
> eigenen Arsch zu retten oder besser dazustehen.

Sich vorher die Erlaubnis einholen und den Anruf aufnehmen

von A. K. (prx)


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Marek N. schrieb:
> Frauchen hechelt schon die zweite Woche ihrem VPN-Zugang hinterher, da
> ein großes, europäisches Rüstungsunternehmen

Das ist natürlich etwas heikler als bei Bedienungsanleitungen von 
Brötchen. Da so ein Unternehmen vorher aus Sicherheitsgründen 
wahrscheinlich nicht in grösserem Umfang auf Heimarbeit ausgerichtet 
war, und die Authentifizierung kritisch ist, kann Beschaffung 
erforderlich werden, neben Notebooks beispielsweise von Security-Token. 
Und da sind die Hersteller grad etwas im Stress.

von A. K. (prx)


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Udo S. schrieb:
> Ja und? Dafür gibts MS-Teams, und diverse Web-Meeting Software.

Ein schlichtes Telefon mit Umleitung aufs Handy tuts bei mir auch. Aber 
der Jabber funktioniert auch per VPN. Voice per Headset, aber auch Chat.

Nicht jeder lagert gerne sein Unternehmen zu Microsoft aus.

> Aber telefonieren ist zu 70% vermeidbar, zumindest wenn man mehr in der
> Entwicklung als im Vertrieb unterwegs ist.

Hängt vom Job ab. Es gibt auch andere Tätigkeiten als die genannten. 
Meiner hat u.A. mit dieser Aussage zu tun: 
Beitrag "Re: Coronavirus und IT-Ausstattung"

: Bearbeitet durch User
von Marek N. (Gast)


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Im Wesentlichen stimme ich Euch zu.
Besonders bei Kommunikation mit Externen und "Vertretern" bevorzuge ich 
das geschriebene Wort. Direktanruf zum Kollegen geht ja auch, wenn man 
mal eine kurze Frage hat. Aber wir haben unser tägliches Projekt-Scrum 
und da höre ich 15 bis 30 Min zu und sage 2 Sätze über meinen Status. Da 
möchte ich nicht das Telefon die ganze Zeit am Ohr halten...

MS Teams haben wir jetzt hier auch etabliert und bis jetzt bin ich 
positiv beeindruckt.

Den Token und sonstiges Crypto/Security-Dings hatte sie ja schon für 
gelegentliche Heimarbeit aber offensichtlich ist ihr Account erloschen 
und/oder das Firmennetzwerk ist so ausgelastet, dass sie sich die letzte 
Woche nicht verbinden konnte. Einerseits ist es verständlich, dass auf 
einmal die halbe Firma ankommt und Telearbeit machen möchte, 
andererseits sollten in dieser Brnache für Kriesenfälle Ressourcen und 
Margins vorgehalten werden.

Wir haben das Glück, dass jeder von uns ein separates Büro/Arbeitszimmer 
hat und das sogar auf unterschiedlichen Etagen, so dass man sich auch 
länger nicht stört. Schwager/Schwägerin haben nur ein gemeinsames 
Wohn-/Esszimmer und noch zwei Kinder (5 + 8 J.) zu beaufsichtigen.

von Reinhard S. (rezz)


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A. K. schrieb:
> Christian B. schrieb:
>> Nachteil: zum einen geht das natürlich nur mit
>> entsprechend schneller Net Anbindung zu hause (gut, die brauch man für
>> einen VPN Zugriff aber auch)
>
> Summendatenrate auf Unternehmensseite:
> Pro 100 User werden zusammen circa 20 Mbit/s rausgeschoben.

Darf man fragen, mit welcher Technik? Remote Desktop? Citrix? VPN? Weil 
es klingt für mich erstaunlich wenig.

von A. K. (prx)


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Reinhard S. schrieb:
>> Summendatenrate auf Unternehmensseite:
>> Pro 100 User werden zusammen circa 20 Mbit/s rausgeschoben.
>
> Darf man fragen, mit welcher Technik? Remote Desktop? Citrix? VPN? Weil
> es klingt für mich erstaunlich wenig.

Hauptsächlich Notebooks per VPN, plus etwas Remote Desktop via Citrix zu 
VMs. Ich war auch angenehm überrascht. Aber das mittelt sich eben recht 
gut aus.

Die Spitzenraten einzelner User liegen natürlich darüber, wenn deren 
Anschlüsse das hergeben. Da ich teilweise selbst auf diesem Weg arbeite, 
kenne ich auch diese Seite. Einschliesslich Telekom-LTE, weil der 
Kabelanschluss für einen Tag im Eimer war. Es funktioniert gut, wobei 
man bei Remote Desktop via LTE die höhere Latenz wahrnimmt.

Die Ausstattung war grösstenteils bereits vorhanden, lediglich bei 
2FA-Tokens und Citrix-Lizenzen wurde aufgerüstet.

Auf die Idee, Videobearbeitung über VPN zu machen, ist vermutlich noch 
niemand gekommen. Oder es blieb beim einmaligen Versuch. ;-)

: Bearbeitet durch User
von motzkopp (Gast)


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Udo S. schrieb:
> Christian B. schrieb:
>> Wenn da nämlich
>> der nette Vertriebler nach der Entwicklung feststellt, daß er das aber
>> doch ganz anders wollte und auch so kommuniziert
>
> Erweiterungswünsche laufen bei uns schon seit vielen Jahren nur
> schriftlich über ein Ticketsystem.
> Und ja da ist ein Ticketsystem im Gegensatz zu SCRUM wirklich nützlich.
> Denn da kann ich immer nachvollziehen und dem Vertriebler oder Berater
> zeigen, daß er auf Rückfragen und Aufforderungen zur Präzisierung nicht
> geliefert hat.

Aber das ist doch der Vorteil von SCRUM, die Entwickler sind immer die 
Blöden, das Mgmt liebt das, wenn die Indianer immer schuld sind.

von A. K. (prx)


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von Udo S. (urschmitt)


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A. K. schrieb:
> "Perfektes Werkzeug, um Effizienz zu vernichten"

Es kommt bei jedem Werkzeug darauf an wie man es benutzt.
Ich bin auch nicht uneingeschränkter Fan von MS Produkten im Allgemeinen 
und Teams im Besonderen. Eher im Gegenteil, weil unsere 
"Systemverwaltungsfuzzies" (also sowas wie deine Kollegen :-)) sich 
immer über Teams melden und meinen man müsste jetzt und spontan Zeit 
haben wenn sie ihre verbockten Einstellungen korrigieren sollen.

Aber ich muss das nutzen was mir die Firma an die Hand gibt.
Um mal schnell jetzt einen Code Review zu machen oder ein kurzer Chat 
oder auch Audio-Meeting in der Gruppe ist es schnell und unkompliziert.

Wenn ich mit dem Stemmeisen/Stechbeitel und einem Holzschlägel versuche 
eine 70cm Eiche zu fällen ist das auch vernichtete Effizienz. Wenn ich 
damit das Loch für eine Zapfenverbindung aussteche ist es perfekt.

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Markus M. schrieb:
> Bei uns ist es genau umgekehrt: Es wurden grundsätzlich seit mehreren
> Jahren nur noch Laptops verteilt, normale PCs garnicht mehr. Und das
> auch an Anwender die eigentlich immer im Büro sind.
>
> Das macht sich jetzt bezahlt.

Das machte sich sofort bezahlt wenn die Stromversorgung des PC 
weggebrochen ist und Arbeitsleistung noch nicht im UPS versorgen 
Netzwerkspeicher gespeichert war.
Einmal durchs Haus UPS versorgte Stromversorgung für die PCs zu ziehen 
ist 80er Jahre.


Mein Laden hat 14.000 Mitarbeiter: Bei Neuware kann man zwischen 3! 
verschiedenen PC Hardwarekonfigurationen wählen.
Sonderwürste gibt es, aber dann viel Spass bei der Begründung und dem 
Supportaussschluss der internen it.

von Reinhard S. (rezz)


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Sebastian L. schrieb:
> Das machte sich sofort bezahlt wenn die Stromversorgung des PC
> weggebrochen ist und Arbeitsleistung noch nicht im UPS versorgen
> Netzwerkspeicher gespeichert war.

Andererseits: Wie oft passiert das?

> Mein Laden hat 14.000 Mitarbeiter: Bei Neuware kann man zwischen 3!
> verschiedenen PC Hardwarekonfigurationen wählen.
> Sonderwürste gibt es, aber dann viel Spass bei der Begründung und dem
> Supportaussschluss der internen it.

Ohne die 3 Konfigurationen zu kennen sag ich erstmal: Klingt nach 
Produktivitätsbremse :D

von Udo S. (urschmitt)


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Reinhard S. schrieb:
> Ohne die 3 Konfigurationen zu kennen sag ich erstmal: Klingt nach
> Produktivitätsbremse :D

Warum, bei uns genauso. Es gibt einen Mac Pro und Zwei Dell Notebook 
Varianten. Alle 3 Jahre gibts einen neuen

Wer spezielle Rechner braucht, der kann auf VMs im Rechenzentrum 
zurückgreifen. Gerne dann auch mal Maschinen mit 128 CPUs und 
entsprechend Memory wenn "Big Data" Tests laufen sollen.

Ja es gibt auch mal Probleme, wenn man z.B. wie unsere Gruppe jetzt für 
eine spezielle Zertifizierung eine Sun braucht.

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