Millionen neuer Arbeitsloser, Einstellungsstopp für Absolventen,
Konsolidierung, immense zusätzliche Kosten fürs Sozialsystem. Die
Wirtschaftsinstitute prognostizieren, dass für je einen Monat Lockdown
ca. 6 - 10 % Wirtschaftsleistung verloren gehen werden (im Vergleich zum
Bezugszeitraum 2019).
Die Unternehmen müssen eher jetzt schon schauen, wie sie 10-20% ihrer
Mitarbeiter in der zweiten Jahreshälfte loswerden.
Aber zumindest gibts dann keinen Fachkräftemangel mehr... weil man keine
Fachkräfte mehr braucht. Falls es ihn jemals gab Rolling Eyes
Ich habe primär Angst vor einem Kollaps der Wirtschaft und damit Verlust
des Lebensstandards. Lange hält unser System diesen Shutdown nicht
durch. Viele scheinen das anders zu sehen und sind zu Lockdown um jeden
Preis bereit. Ob das am Ende wirklich Solidarität ist, wenn große Teile
der Bevölkerung wirklich alles verlieren und keine Zukunft mehr haben,
wird man sehen. Ich habe da meine Zweifel. Da die Politik sich aber auf
das Mantra geeinigt hat, die Massnahmen seien alternativlos, unbeachtet
der täglich grösseren wirtschaftlichen Schäden und steigenden Zahl der
kompletten Verlierer dieser Massnahmen, ist egal was wir hier sagen oder
schreiben. Es wird eh mit dem Argument der Alternativlosigkeit
niedergebrüllt.
Aus welchen Strukturen und aus welchen Mitteln soll die Solidarität
kommen, wenn die gesellschaftliche Leistungsfähigkeit über Jahre an den
Grund gefahren wird? Länder wie Deutschland können sich die solidarische
Sozialversicherung (vor allem im Regelfall umlagefinanziert) nur durch
lange und dauerhafte positive Wirtschaftsentwicklung leisten. Fällt die
weg, bricht das ganze zusammen wie ein Kartenhaus und es ist nichts mehr
übrig. Schonmal überlegt, wie man die Rentner und Arbeitslosen /
Sozialhilfsbedürftigen bezahlen möchte, wenn die Wirtschaftsentwicklung
über Jahre oder gar Jahrzehnte kollabiert? Und die Rentner werden ihr
Anwartschaften verteidigen. Also wird gezahlt bis alles leer ist, mit
der Wirkung, dass die jüngere Generation alles verliert, SV Beiträge
jenseits von 40% zahlt und selbst ein kollabiertes Renten- und
Sozialsystem erwarten darf. Geile Perspektive. Krankenhäuser finanzieren
sich ebenfalls über die Steuer- und Sozialabgaben... je besser die
Wirtschaft läuft, desto mehr gibt es davon.
Wieviel Tote und Opfer werden wir wohl im Nachgang haben, wenn wir
unsere Wirtschaft und Strukturen vernichten? Wieviele Suizide? Wieviele
Obdachlose? Mit welchem dann noch bestehenden Sozial- und
Gesundheitssystem möchte man die Menschen retten? Es muss auch ein Leben
nach Corona geben können.
Das Prinzip Hoffnung ist für mich kein akzeptables. Dazu ist der Preis
und das Risiko zu hoch. Sich jetzt zurückzulehnen und zu sagen, hach,
der Impfstoff wird schon kommen, ist Idiotie. Das mag zwar dem
Aussitzmodell der Politik entgegenkommen, ist aber ein unzulässiges va
banque spiel.
Thm schrieb:> Wieviel Tote und Opfer werden wir wohl im Nachgang haben, wenn wir> unsere Wirtschaft und Strukturen vernichten?
Und wieviele sind es, wenn wir unser Gesundheitswesen
"gesundschrumpfen"?
Wenn wir Kliniken schließen, weil sie nicht "profitabel" sind?
Ach hoppla, das Ergebnis sehen wir ja gerade...
Thm schrieb:> Wieviel Tote und Opfer werden wir wohl im Nachgang haben, wenn wir> unsere Wirtschaft und Strukturen vernichten? Wieviele Suizide? Wieviele> Obdachlose? Mit welchem dann noch bestehenden Sozial- und> Gesundheitssystem möchte man die Menschen retten? Es muss auch ein Leben> nach Corona geben können.
Hupps, das habe ich vor geraumer Zeit auch schon so formuliert und
ausgesprochen unfreundlichen Gegenwind aus dem Bekannten- und
Freundeskreis dafür erhalten.
Ich persönlich vermute, dass das Ganze ganz gut gehen wird, bis es
draußen wirklich schön wird. Dann grillen die Menschen wieder in Gruppen
- und alle Maßnahmen können eingestampft werden. Mit allen miesen
Folgen.
Wohnen wird wohl auch wieder billiger, da ettliche Wohneigentumskredite
platzen werden und die Verstorbenen der Coronaepedemie tragen ihr
übriges dazu bei.
Meggl schrieb:> Macht euch keine Sorgen, Altmayer hat gesagt, dass niemand seinen> Arbeitsplatz verlieren wird. Und der muß es schließlich wissen.
Wer das glaubt, wählt auch CXU.
worst cases:
Variante 1 - Lockdown greift gut
Ein paar Jahre Abschottung, bis der Virus keine Gefahr mehr ist. Wenig
Tote.
Unterdessen geht viel an Einzelhandel, Tourismus, Hotels, Kinos,
Theater, Restaurants pleite.
Niemand kauft mehr einen Neuwagen, weil man sich an Remote Working
gewöhnt.
Neben den leeren Geschäften und Hotels gibts viele leere Bürogebäude,
die auf den Markt kommen, und viele Wohnhäuser kommen auf den Markt.
Variante 2 - Schnelle Durchseuchung.
Der Virus breitet sich schnell aus, ist damit in ein paar Monaten über
alle verteilt. Viele Tote, mit Zuständen vergleichbar mit Italien. Nicht
so viele Firmen gehen pleite, dafür sterben mehr.
Bei beiden Varianten schlägt es tief in die Wirtschaft. "Endlich" ein
Ende der Immobilienblase.
Was danach kommt: keine Ahnung. Worst case: erst eine Deflation wie
1929, dann eine Hyperinflation wie 1923.
Wenn das so läuft: Im nachhein wird der glücklich sein, der frei von
Schulden aber mit Job in der Deflationsphase ist und sich billig
eindeckt und mit viel Schulden in die Inflationsphase reinrutscht.
Alles nur Überlegungen, ich hab echt keine Ahnung was in 6 Monaten
passiert sein könnte.
Vielleicht fängt ein Euro-Staat mit Bedingungslosen Grundeinkommen an,
und die anderen folgen. Auf die meisten Großkonzerne könnte ich dann
verzichten.
Bleibt gesund!
Und ich bitte bei diesem ernsten Thema das "Trolling" und
"Herumgekaspere" zu unterlassen. Hier geht es um ernsthafte Konsequenzen
für Millionen von Menschen. Existenzängste, Verlust von Lebensgrundlage,
Armutsperspektive. In Deutschland mag das Sozialsystem noch vieles
abfangen, aber in anderen Ländern heißt Arbeitslosigkeit schnell mal
Brücke oder Zelt, falls keine aushelfende Familie vorhanden oder
anderweitige Unterstützung vorhanden.
Meggl schrieb:> Macht euch keine Sorgen, Altmayer hat gesagt, dass niemand seinen> Arbeitsplatz verlieren wird. Und der muß es schließlich wissen.
Als Beamter weiß er das sicherlich. Als Beamter wäre ich auch
tiefenentspannt und würde Ruhe und Gelassenheit predigen. Fakt ist aber:
sollte ich wegen Corona alles verlieren, werde ich es mir meinen
Anspruch auf Existenz bei den Beamten holen... in ihren Häusern. Mit
allen "Konsequenzen".
N.N. schrieb:> Vielleicht fängt ein Euro-Staat mit Bedingungslosen Grundeinkommen an,> und die anderen folgen. Auf die meisten Großkonzerne könnte ich dann> verzichten.>> Bleibt gesund!
Ist das nicht etwas utopisch? BGE muss auch gegenfinanziert werden.
-5% in der Wirtschaft, wie es grad hiess?
Auf welchem Level sind wir dann?
von vor 3 Jahren?
ich weiss noch ganz genau,
wie sehr wir da alle am Hungertuch darben mussten
Das Undenkbare ist Wirklichkeit geworden: In Europa
ist in unvorstellbar kurzer Zeit eine totalitäre Diktatur errichtet
worden. Im Namen der Gesundheit der Bevölkerung werden die
Menschenrechte im Tagestakt ausgehebelt und die Wirtschaft völlig
zerstört. Und die Medien toben sich aus mit perversem Eifer zur
Einschüchterung und Kontrolle.
Ganzer Text im Anhang
Gruss Chregu
>> Vielleicht fängt ein Euro-Staat mit Bedingungslosen Grundeinkommen an,>> und die anderen folgen. Auf die meisten Großkonzerne könnte ich dann>> verzichten.>>>> Ist das nicht etwas utopisch? BGE muss auch gegenfinanziert werden.
Bei den Superreichen ist genug zu holen für Alle.
Die "Wohlstandmachende" Wirtschaftskasperln können ja jetzt zeigen wie
sie ihre bisher teuer entschädigte Hochproduktivität wirken lassen, so
mit minimal verfügbare Menge an Arbeiter.
Vielleicht "spielt ja der Markt" und die Löhne für Handarbeit und
einfache Fachkräfte steigt, warum nicht auch dank Risikozulage weil vor
Ort im Team zu arbeiten ist.
>> Bleibt gesund!
Zu spät... (Zivilisationskrankheiten)
Also wohl eher: " Gesunde, bleibt!"
Thm schrieb:> Ist das nicht etwas utopisch? BGE muss auch gegenfinanziert werden.
Vielleicht genauso wie auch alle Rettungspakete gegenfinanziert werden,
so könnte das gehen. Einfach so beschliessen, Stabilitätspakt ist
aktuell eh ausgesetzt.
Thm schrieb:> Die> Wirtschaftsinstitute prognostizieren, dass für je einen Monat Lockdown> ca. 6 - 10 % Wirtschaftsleistung verloren gehen werden (im Vergleich zum> Bezugszeitraum 2019).
Das wären ja bei 12 Monaten Lockdown bis zu 120% weniger als 2019. Oh
wait...
(Oder, falls der Sarkasmus nicht deutlich genug war: Die Prognose wird
ungefähr in 0.Näherung stimmen, schon bei 1.Näherung wird sie vollkommen
falsch sein - weil selbst in einem Lockdown die Wirtschaft nicht
komplett zum Stillstand kommt. Und wir haben noch nichtmal einen
Lockdown).
> Ich habe primär Angst vor einem Kollaps der Wirtschaft und damit Verlust> des Lebensstandards.
Andere haben primär Angst vor einem Verlust des Lebens.
> Lange hält unser System diesen Shutdown nicht> durch. Viele scheinen das anders zu sehen und sind zu Lockdown um jeden> Preis bereit. Ob das am Ende wirklich Solidarität ist, wenn große Teile> der Bevölkerung wirklich alles verlieren und keine Zukunft mehr haben,> wird man sehen. Ich habe da meine Zweifel. Da die Politik sich aber auf> das Mantra geeinigt hat, die Massnahmen seien alternativlos, unbeachtet> der täglich grösseren wirtschaftlichen Schäden und steigenden Zahl der> kompletten Verlierer dieser Massnahmen, ist egal was wir hier sagen oder> schreiben. Es wird eh mit dem Argument der Alternativlosigkeit> niedergebrüllt.
Nein, es wird durchaus diskutiert, eine möglichst schnelle Durchseuchung
zuzulassen. Mit - nach dem, was wir bisher über das neue Corona-Virus
wissen - 2/3 der Bevölkerung gleichzeitig infiziert, davon 10%-20% mit
Krankenhausaufenthalt, wird nicht nur 1% der infizierten sterben (was ja
auch nur ~500.000 Tote in Deutschland wären) sondern eher 10% der
infizierten. Manche Länder können gar nicht anders, als das zuzulassen,
wir können dagegen etwas tun.
Unsere Politik diskutiert auch darüber, kannst du sicher sein. Aber das
Ergebnis dieser Diskussionen ist, dass diese Alternative eben nicht
tragbar ist.
> Aus welchen Strukturen und aus welchen Mitteln soll die Solidarität> kommen, wenn die gesellschaftliche Leistungsfähigkeit über Jahre an den> Grund gefahren wird? Länder wie Deutschland können sich die solidarische> Sozialversicherung (vor allem im Regelfall umlagefinanziert) nur durch> lange und dauerhafte positive Wirtschaftsentwicklung leisten. Fällt die> weg, bricht das ganze zusammen wie ein Kartenhaus und es ist nichts mehr> übrig. Schonmal überlegt, wie man die Rentner und Arbeitslosen /> Sozialhilfsbedürftigen bezahlen möchte, wenn die Wirtschaftsentwicklung> über Jahre oder gar Jahrzehnte kollabiert?
Warum sollte das denn über Jahrzehnte gehen? Werden Menschen nächstes
oder übernächstes Jahr keinen Urlaub machen wollen, nur weil sie dieses
Jahr erkannt haben, wie toll Balkonien ist?
Wie in der letzten Krise müssen wir mit geliehenem Geld ein-zwei Jahre
lang dafür sorgen, dass nicht alles komplett den Bach runtergeht. Dass
Firmen ihre Mitarbeiter weiter bezahlen können und nicht ihre Fachkräfte
entlassen und ihr Produktivvermögen verramschen müssen. Dass die
Landwirtschaft weiter läuft, die Lebensmittelindustrie, das
Gesundheitswesen. Dass Restaurants danach noch existieren, Friseure,
Hotels. Dass Menschen ihre Wohnungen und ihre Krankenversicherungen
behalten können. Und vor allem, dass möglichst viele Menschen überleben
und nach der Krise wieder am Wirtschaftsleben teilnehmen können.
Das können wir uns leisten, das konnten wir uns schon 2008/2009 leisten.
> Wieviel Tote und Opfer werden wir wohl im Nachgang haben, wenn wir> unsere Wirtschaft und Strukturen vernichten? Wieviele Suizide? Wieviele> Obdachlose?
Weiß ich nicht, wie wäre es, wenn du das einmal abschätzt?
Sich jetzt zurückzulehnen und zu sagen, hach, das Virus wird schon an
mir vorbeigehen und die anderen sind mir egal, die Wirtschaft wird bei
30% Krankenstand schon weiterlaufen, auch wenn hinterher 5% der
Konsumenten weggestorben sind, kurbelt das immerhin das Bestattungswesen
an - wir müssen nur dafür sorgen, dass alle fleißig weiter reisen und
arbeiten und Geld ausgeben - das würde ich als "Aussitzmodell"
bezeichnen.
MfG, Arno
Arno schrieb:> Thm schrieb:>> Die>> Wirtschaftsinstitute prognostizieren, dass für je einen Monat Lockdown>> ca. 6 - 10 % Wirtschaftsleistung verloren gehen werden (im Vergleich zum>> Bezugszeitraum 2019).>> Das wären ja bei 12 Monaten Lockdown bis zu 120% weniger als 2019. Oh> wait...
natürlich verändert sich jeden Monat der Basiswert.
8% von 100
6% von 92
6% von 84,64
... usw.
Thm schrieb:>>>> Das wären ja bei 12 Monaten Lockdown bis zu 120% weniger als 2019. Oh>> wait...>> natürlich verändert sich jeden Monat der Basiswert.>> 8% von 100> 8% von 92> 8% von 84,64> ... usw.
Korrektur.
Thm schrieb:> -5%... da sind wir schon drüber. Allein bis Ostern geht man von ca. 10 %> BIP Rückgang aus.
und wenn wir den Stand von 1995 erreichen...
danach gehts dann auch wieder aufwärts.
BTW das Einzige, was mir anno '07 - '08 auffiel, waren die Schiffe,
die auf der Elbe nicht mehr von oder nach HH fuhren.
Erfreulich sind allerdings die Spritpreise,
1,17EUR für den Liter Super (95) sind schon nett.
Ich hätte eher mit einer Anhebung der Preise gerechnet
Leute macht euch nicht in die Hose. Geld ist genug da und wenn nicht
wird einfach welches nachgedruckt.
Natürlich werden danach Ausgaben kritischer betrachtet, und hoffentlich
die unsäglichen Klimasteuern verschwinden und die "energetischen
Sanierung"s-Gesetze abgeschafft.
> Viele Tote, mit Zuständen vergleichbar mit Italien.
Aus nicht von mir... "beeinflusste", öffentliche Statistiken entnehme
ich:
- Italien hat eine SEHR stark überaltert;
- die Verstorbenen sind vorwiegend deutlich über Pensionsalter und/oder
Gesundheitlich vorbelastet;
Ein Schelm, wer sich dabei verschwört zu denken, dieser Virus stamme aus
Labors der ächzenden Altersvorsorgeinstitutionen...
Meggl schrieb:> Macht euch keine Sorgen, Altmayer hat gesagt, dass niemand seinen> Arbeitsplatz verlieren wird. Und der muß es schließlich wissen.
Dieser fette Klops. Hat der schon mal überlegt was das für Gesundheit
von Menschen und deren Leben bedeutet, wenn sie komplette Existenz,
Perspektive und Zukunft verlieren? Wenn 3, 4 , 5 Millionen mehr
arbeitslos werden und das auch langfristig bleiben durch langandauernde
Wirtschaftskrise?
Wie will man eigentlich ohne funktionierene Wirtschaft dauerhaft
Strukturen wie ein adäquates Gesundheitswesen, was latent immer
defizitär ist, aufrecht erhalten?
Denen scheint nicht klar zu sein, was wirtschaftlicher Abstieg, Armut
und Perspektivlosigkeit für die Gesundheit und Lebenserwartung von
Menschen bedeutet. On the Long run reden wir da über deutlich mehr Opfer
als direkt durch das Virus. Nur sterben die nicht so spektakulär und mit
Kolonnen zum Krematorium. Eher leise im Dreck. Aber davor kann man ja
die Augen verschliessen.
Thm schrieb:> Und ich bitte bei diesem ernsten Thema das "Trolling" und> "Herumgekaspere" zu unterlassen. Hier geht es um ernsthafte Konsequenzen> für Millionen von Menschen. Existenzängste, Verlust von Lebensgrundlage,> Armutsperspektive.
Jeder ist sich selbst der Nächste.
Oder gibt es eine sehr straffe Hand, die das dann dirigiert.
In D sicher.
michael_ schrieb:> Thm schrieb:>> Und ich bitte bei diesem ernsten Thema das "Trolling" und>> "Herumgekaspere" zu unterlassen. Hier geht es um ernsthafte Konsequenzen>> für Millionen von Menschen. Existenzängste, Verlust von Lebensgrundlage,>> Armutsperspektive.>> Jeder ist sich selbst der Nächste.> Oder gibt es eine sehr straffe Hand, die das dann dirigiert.> In D sicher.
Wenn’s drunter und drüber geht, wird sich genommen was man braucht, auch
wenn dabei Köpfe die Hälse verlieren sollten.
Thm schrieb:> Wieviel Tote und Opfer werden wir wohl im Nachgang haben, wenn wir> unsere Wirtschaft und Strukturen vernichten
Weniger, als wenn wir dem Virus erlauben 70% unserer Bevölkerung zu
infizieren mit 5% also 2.8 Mio Toten alleine in Deutschland.
Wir machen jeden Sommer Urlaub, oft 4 Wochen. Das kann die Wirtschaft
ab, die soll nicht so jammern, auch wenn es mal 3 Monate dauert.
Thm schrieb:> Ich habe primär Angst vor einem Kollaps der Wirtschaft und damit Verlust> des Lebensstandards
Hmm, klügere Leute haben Angst vor Verlust des Lebens.
Christian M. schrieb:> Ganzer Text im Anhang
Das Internet ist voll von Irren. Verschwörungstheoretiker und fake news
Verbreitern.
Heiner G. schrieb:> Wie will man eigentlich ohne funktionierene Wirtschaft dauerhaft> Strukturen wie ein adäquates Gesundheitswesen, was latent immer> defizitär ist, aufrecht erhalten
In dem man begreift, dass Geld keine Rolle spielt, sondern
Arbeitsleistung. So lange Menschen da sind, die die Arbeit machen, kann
eine Gesellschaft sich das leisten.
Die Arbeit, das ist Essen erzeugen, Häuser in Schuss halten, Gesundheit
pflegen, Klopapier produzieren oder was man sonst so braucht.
Aber nicht diejenigen, die sich derzeit den grössten Teil vom Kuchen
abschneiden, wie Investmentbanker und Aufsichtsratsvorsitzende, und
sonstige Dampfplauderer.
Arno schrieb:> Warum sollte das denn über Jahrzehnte gehen?
Tja, hängt von der Virusentwicklung ab. Wenn jahrzehte ein Gang vor die
Haustüre zum Infektionsrisiko wird mit hoher Ablebenswahrscheinlichkeit,
weil man das Virus ähnlich AIDS nicht schnell in den Griff kriegt, wird
die Gesellschaft verändert werden.
So wie unter AIDS aus freier Liebe der 68er plötzlich eine prüde Zeit
wurde.
Vielleicht bekommen wir geschlossene Stadtgrenzen, Leben in
Kleingruppen. Oder jeder marschiert im Taucheranzug zum Einkaufen.
Oder alles verpufft wie bei SARS.
Al-Koholoida schrieb:> oder es gibt essensmarken
Klopapier brauchen wir dringender.
Al-Koholoida schrieb:> Überhitzte Wirtschaft schrumpft gesund, geld wird gedruckt oder es gibt> essensmarken.> Macht euch mal nicht in die hose ?
Was für eine überhitzte Wirtschaft ?
Deutschland hat in den Zeiten des guten Wachstums mal gerade 1-2%
Wachstum im Jahr gehabt. Das ist ziemlich lächerlich.
Anderereits hatten wir vor gar nicht so langer Zeit auch schon mal 10%
Arbeitslosenquote. Ging auch.
Gruß
Axel
Axel L. schrieb:> Deutschland hat in den Zeiten des guten Wachstums mal gerade 1-2%> Wachstum im Jahr gehabt. Das ist ziemlich lächerlich.
viel ist es von den Prozenten her nicht,
aber man darf z.B. auch nicht auf ein Ex-Entwicklungsland schielen,
das plötzlich mal einen Grossen 17%-Sprung Nach Vorne macht.
MaWin schrieb:> Arno schrieb:>> Warum sollte das denn über Jahrzehnte gehen?>> Tja, hängt von der Virusentwicklung ab. Wenn jahrzehte ein Gang vor die> Haustüre zum Infektionsrisiko wird mit hoher Ablebenswahrscheinlichkeit,> weil man das Virus ähnlich AIDS nicht schnell in den Griff kriegt, wird> die Gesellschaft verändert werden.
Sehr unwahrscheinlich, denn gegen andere Corona-Viren gibt es wirksame
Impfstoffe und/oder antivirale Medikamente, und sie greifen nicht direkt
das Immunsystem an wie HIV. Macht große Hoffnung, auch gegen SARS-Cov-2
entsprechende Medikamente zu finden.
Zumal, bei allem Respekt, COVID-19 doch je nach Gesundheitssystem und
dessen Auslastung ein bis zwei Größenordnungen weniger tödlich als AIDS
ist.
MfG, Arno
Bedauerlich die ganzen Leute die hier am rumheulen sind.
Nichts von den apokalyptischen Szenarien wird eintreten. Nicht in naher
Zukunft. Nicht wegen Corona.
Msd schrieb:> Bedauerlich die ganzen Leute die hier am rumheulen sind.>> Nichts von den apokalyptischen Szenarien wird eintreten. Nicht in naher> Zukunft. Nicht wegen Corona.
Wenn ich alles verliere, hole ich mir meinen Anspruch auf Wohlstand bei
dir, bewaffnet mit Söhnle xD
Msd schrieb:> Bedauerlich die ganzen Leute die hier am rumheulen sind.>> Nichts von den apokalyptischen Szenarien wird eintreten. Nicht in naher> Zukunft. Nicht wegen Corona.
Du hast vollkommen recht!
So schlimm wird das gar nicht für die Wirtschaft, ich bin da
optimistisch.
Thm schrieb:> Die Wirtschaftsinstitute prognostizieren, dass für je einen Monat> Lockdown ca. 6 - 10 % Wirtschaftsleistung verloren gehen werden
Ich hätte jetzt mal grob 8,33333333333% gesagt, aber mit 1/12 ist die
Schätzung noch besser. Dafür muss man kein Wirtschaftsinstitut sein...
Auch bei IG Metall schrieb:> Thm schrieb:>> Die Wirtschaftsinstitute prognostizieren, dass für je einen Monat>> Lockdown ca. 6 - 10 % Wirtschaftsleistung verloren gehen werden>> Ich hätte jetzt mal grob 8,33333333333% gesagt, aber mit 1/12 ist die> Schätzung noch besser. Dafür muss man kein Wirtschaftsinstitut sein...
Ja, aber nur im Falle, dass ALLE stillstehen.
Msd schrieb:> Bedauerlich die ganzen Leute die hier am rumheulen sind.>> Nichts von den apokalyptischen Szenarien wird eintreten. Nicht in naher> Zukunft. Nicht wegen Corona.
Deutschland spannt wieder Rettungsschirm(e) auf und verdient daran.
Wie bei Griechenland.
● J-A V. schrieb:> Deutschland spannt wieder Rettungsschirm(e) auf und verdient daran.> Wie bei Griechenland.
Und wo ist jetzt das riesen große katastrophale Problem?
Einige deiner Rettungsschirme sind kreditlos.
Rohbein Who'd? schrieb:> Aus nicht von mir... "beeinflusste", öffentliche Statistiken entnehme> ich:> - Italien hat eine SEHR stark überaltert;> - die Verstorbenen sind vorwiegend deutlich über Pensionsalter und/oder> Gesundheitlich vorbelastet;
Was gesundheitlich vorbelastet ist, muss aber auch noch geklärt werden.
Über 50 findet man doch heute kaum noch einen der nicht an
Bluthochdruck, Allergien, Zucker, Rheuma oder anderem "leidet". Viele
davon nehmen ihre Tabletten und haben keinerlei größere Einschränkungen.
All das zählt meines Wissens nach mit die Statistik der vorbelasteten.
Und da wundert es niemanden wenn nur vorbelastete sterben. In einer
Visite-Sendung wurde neulich fast wörtlich gesagt: Es gab nicht einen
einzigen gesunden Toten...
Finde den Fehler.
temp schrieb:> Rohbein Who'd? schrieb:>> Aus nicht von mir... "beeinflusste", öffentliche Statistiken entnehme>> ich:>> - Italien hat eine SEHR stark überalterte Bevölkerung;>> - die Verstorbenen sind vorwiegend deutlich über Pensionsalter und/oder
Gesundheitlich vorbelastet;
>> Was gesundheitlich vorbelastet ist, muss aber auch noch geklärt werden.> Über 50 findet man doch heute kaum noch einen der nicht an> Bluthochdruck, Allergien, Zucker, Rheuma oder anderem "leidet". Viele> davon nehmen ihre Tabletten und haben keinerlei größere Einschränkungen.> All das zählt meines Wissens nach mit die Statistik der vorbelasteten.> Und da wundert es niemanden wenn nur vorbelastete sterben. In einer> Visite-Sendung wurde neulich fast wörtlich gesagt: Es gab nicht einen> einzigen gesunden Toten...> Finde den Fehler.
Kein Fehler.
Mensch ist nach "Bauplan"/"Design" gemacht welches sich über dutzende
(hunderte?) JahrTAUSEND bewährt hat, jedoch bloss für Lebenserwartungen
von knapp einem halben Jahrhundert.
Erst in den letzten 2..3 Jahrhundert haben hauptsächlich geordnete
HYGIENEverhältnisse diese Lebenserwartung systematisch ausgeschöpft und
verlängert, ich sag mal um 2 Dekaden.
Bloss als Sahnehäubchen kommt die Medizin der vergangenen 100..130
Jahren obendrauf, welche die eigentlich nach Darwinistischer Auslese
"unfitten" allen Altersstufen auch noch weiter mitlaufen lässt.
So hat Mensch seit den letzten 2 Weltkriege es geschafft vermeintlich
die Evolution seiner eigenen Art zu überholen und leitet daraus ein
illusorisches Gewohnheitsrecht ab; ja er bildet sich obendrein noch ein,
dies gar einklagen zu können.
Das sind nun diese mit kleineren oder grösseren biochemischen
"Stützräder" weiterzockelnden Ü50.
NB: in wenigen Jahresringe stosse auch ich in diese Altersgruppe vor.
Nahrungsmittelergänzungen nehme ich bereits täglich zu mir,
gezwungenermaßen, um ohne kleinere Einschränkungen durch den Alltag zu
kommen.
Besser noch: als stark kurzsichtiger Pollenallergiker zähle ich mich
selbst zur darwinistischen "2te Wahl". Vor 250 Jahren hätte mich ein Bär
auf der Jagt verspeisen noch bevor ich ihn gesehen hätte, da wäre ich
nichtmal ins zeugungsfähige Älter gediehen.
Nun habe ich es in diesem Leben geschafft meine Gene 4x weiterzugeben,
verteilt auf 2 Lebenspartnerinnen. Mission erfüllt, mein Beitrag zum
Chaos der Natur.
Der Rest ist geschenkt.
Rohbein Who'd schrieb
> NB: in wenigen Jahresringe stosse auch ich in diese Altersgruppe vor.> Nahrungsmittelergänzungen nehme ich bereits täglich zu mir,> gezwungenermaßen, um ohne kleinere Einschränkungen durch den Alltag zu> kommen.> Besser noch: als stark kurzsichtiger Pollenallergiker zähle ich mich> selbst zur darwinistischen "2te Wahl". Vor 250 Jahren hätte mich ein Bär> auf der Jagt verspeisen noch bevor ich ihn gesehen hätte, da wäre ich> nichtmal ins zeugungsfähige Älter gediehen.> Nun habe ich es in diesem Leben geschafft meine Gene 4x weiterzugeben,> verteilt auf 2 Lebenspartnerinnen. Mission erfüllt, mein Beitrag zum> Chaos der Natur.> Der Rest ist geschenkt.
Was die Nazis dazu wohl sagen würden...O_o
temp schrieb:> Über 50 findet man doch heute kaum noch einen der nicht an> Bluthochdruck, Allergien, Zucker, Rheuma oder anderem "leidet".
oder anderem...?
> All das zählt meines Wissens nach mit die Statistik der vorbelasteten.
Einfach mal behaupten das A, B, C und der ganze Rest.
> Und da wundert es niemanden wenn nur vorbelastete sterben.
Nach deiner Definition ist das ja auch klar, weil du "und alle anderen"
einfach mal mit reingeholt hast in die Statistik.
Wie wäre es mit Fakten? War bestimmt zu schwer sich die Infos zu holen:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html> In einer> Visite-Sendung wurde neulich fast wörtlich gesagt: Es gab nicht einen> einzigen gesunden Toten...> Finde den Fehler.
Der Fehler ist, dass du die Lungenkrankheit Covid nicht verstanden hast.
Die Menschen sterben weil das Imunsystem zu stark reagiert und den Virus
zu stark bekämpft. "Zu stark" bedeutet hier, dass auf Grund einer
Vorerkrankung oder Grundschwäche der Körper diese krasse Reaktion
einfach nicht mehr mitmacht.