Wg. Preis/Leistung würde ich das DSO-2020 USB von Voltcraft, für das
unter dem Link Werbung gemacht wird, vorziehen - Zumindest die online
zur Verfügung gestellten Daten scheinen mir fast druchgängig besser zu
sein, bei einem etwas geringeren Preis.
Falls Du nur Signal bis 1MHz/2MHz messen möchtest, kann man mit so einem
Gerät auskommen.
Zur Leistungsfähigkeit des Oszi's selber kann ich nicht soviel sagen.
Nutze im Betrieb ein 4 Kanal Modell von Pico und es tut für das was ich
damit sehen will. 2 Kanal geht per USB-Power, für den 4-Kanal Betrieb
muß man das Netzteil mit dran hängen.
Allerdings finde ich die Software etwas mühselig auf meinem 13"
Alles sehr klein und frickelig angeordnet, beim nachjustieren der
Parameter nervt das Geklicke ziemlich schnell. Leveln ist ein übler Pain
mit der Maus. Das Autosetup ist für den Eimer. Für Messungen bei denen
man oft Parameter nachstellt nutze ich lieber ein "richtiges".
Für Langzeit und loggen ist es allerdings sehr nett und das
einrichten/nutzen von Measurements ist gut umgesetzt, wenn auch zu klein
dargestellt.
Die Vor- und Nachteile liegen hier aber wahrscheinlich in der Natur der
Sache zwischen Desktop Bedienung und einem HardwarePanel.
Die Suite braucht für mein Empfinden recht viel Rechenleistung (~40% vom
I5@3,7 GHz). Es ist quasi die einzige Anwendung die den Lüfter hörbar
macht.
Grüße
Hallo,
ich nutze auch ein Gerät von Picoscope, für einfache Anwendungen ist das
vollkommen ausreichend.
Zu beachten ist aber, das die Geräte nicht galvanisch getrennt sind und
die relativ geringe Eingangsspannung. Hier hilft dann ein entsprechender
Tastkopf oder Vorteiler.
Messer schrieb:> und> die relativ geringe Eingangsspannung.
U.a. einer der Punkte, bei denen das billiger, DSO-2020 USB von
Voltcraft
besser abschneidet.
Phasenschieber S. schrieb:> Ich kann dir dieses Gerät wärmstens empfehlen, benutze ich seit etwa> einem Jahr:> https://www.dreamsourcelab.com/product/
Ich würde auch eher zu dem Teil greifen. Habe von denen den LA und bin
ebenfalls sehr zufrieden. Wobei ich sagen muss, dass ich ein Oszi mit
Bildschirm und Knöpfen bevorzuge, aber das ist wahrscheinlich nur eine
Frage der Gewohnheit.
Md M. schrieb:> aber das ist wahrscheinlich nur eine> Frage der Gewohnheit.
Nicht unbedingt.
Der Platzbedarf ist äusserst gering. Einen PC oder Laptop habe ich
sowieso immer am laufen.
Gleichzeitig habe ich in meiner Werkstatt auf einem grossen Monitor den
Funktionsgenerator in Betrieb, wobei ich beides bequem mit der Maus
steuern kann.
Hat also durchaus seine Vorteile.
Den größten Nachteil merkst du spätestens dann, wenn du aus versehen
eine GND Klemme auf Netzspannung legst.
Die 50 Megasamples pro Sekunde wären mir zu wenig. Damit kannst du
Signale mit höchsten 2 Mhz brauchbar darstellen.
Das würde ich liefert doppelt so viel Geld ausgeben und ein klassisches
Tischgerät mit mindestens 1 Gigasamples pro Sekunde kaufen.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Das würde ich liefert doppelt so viel Geld ausgeben und ein klassisches> Tischgerät mit mindestens 1 Gigasamples pro Sekunde kaufen.
Lol, mit der Logik kann ich auch sagen "Scheiss auf den Passat, da zahle
ich lieber drei mal so viel und kauf mir den 5er".
Elbe schrieb:> Ist dieses im Link für den Einstieg empfehlenswert? Besitzt das einer> von euch?
Ja, ich habe dieses Oszi auch. Arbeite im Hobbybereich mit Atmega´s usw.
wo Frequenzen meistens sowieso nur um die 8MHz maximal anfallen. Und da
reicht dieses als Einstieg auch vollkommen aus.
Das Gute an der Sache ist, das man eine preisgünstige Hardware gekauft
hat, die Software aber die selbe ist, wie bei leistungsfähigeren teuren
Geräten.
So hat man z.B. auch Datenerkennung über serielle Schnittstellen wie
z.B. SPI, I2C(TWI) in der Software schon mit dabei.
Also für den Einstieg vollkommen ausreichend. Wobei man sich aber klar
sein muss, das man halt immer einen PC benötigt und das Oszi nicht mal
schnell einfach so anschalten kann, so wie halt ein "richtiges" Oszi...
Stefan ⛄ F. schrieb:> Die 50 Megasamples pro Sekunde wären mir zu wenig.
Bezogen auf das Conrad-Dingens stimme ich dir zu, jedoch das von mir
verlinkte kann 200MSa/s...und das bei deutlich geringerem Preis.
Mir reicht das, weil es immer auch darauf ankommt, was man damit
anstellen will.
Phasenschieber S. schrieb:> Md M. schrieb:>> aber das ist wahrscheinlich nur eine>> Frage der Gewohnheit.>> Nicht unbedingt.
Ähm... sondern?
> Der Platzbedarf ist äusserst gering. Einen PC oder Laptop habe ich> sowieso immer am laufen.
Ändert doch nichts dran, dass ich Knöpfe bevorzuge wenn möglich.
> Gleichzeitig habe ich in meiner Werkstatt auf einem grossen Monitor den> Funktionsgenerator in Betrieb, wobei ich beides bequem mit der Maus> steuern kann.> Hat also durchaus seine Vorteile.
Das empfinde ich beim Oszi eben nicht als Vorteil, sondern bestenfalls
als Kompromiss. Beim LA sieht die Sache für mich schon wieder etwas
anders aus, die sigrok basierte Software macht was her, auch wenn sie
teilweise nicht ganz intuitiv ist. Beim Arbiträrfunktionsgenerator
bevorzuge ich die Kombi. Knöpfe für den "nicht-arbiträren" Teil und die
Arbiträrfunktion benutze ich über Python-Skripte.
Vorname N. schrieb:> https://www.analog.com/en/design-center/evaluation-hardware-and-software/evaluation-boards-kits/adalm2000.html>> Lieber das. Hat für den Hobbymensch alles was man braucht.
Sieht in der Tat auch interessant aus.
Md M. schrieb:> Sieht in der Tat auch interessant aus.
Ich habe das Teil jetzt seit ca nem dreiviertel Jahr und bin wirklich
Begeistert davon. Wer ein wenig professionelleres Feeling will kann sich
auch einen Adaptershield kaufen, an dem man typische Probes anschließen
kann.
U.G. L. schrieb:> Wg. Preis/Leistung würde ich das DSO-2020 USB von Voltcraft, für das> unter dem Link Werbung gemacht wird, vorziehen - Zumindest die online> zur Verfügung gestellten Daten scheinen mir fast druchgängig besser zu> sein, bei einem etwas geringeren Preis.
Das sieht zwar gut aus, ist aber ein Hantek voller Bugs.
Nimm lieber den Pico.
Anja im Forum ist der Pico Spezialist. Youtube hat ein Review.
https://www.youtube.com/watch?v=fqyOuWzK3go
Vorname N. schrieb:> Lol, mit der Logik kann ich auch sagen "Scheiss auf den Passat, da zahle> ich lieber drei mal so viel und kauf mir den 5er".
Nun
150,- zu 450,- ist aber noch schaffbarer als 30k zu 90k.
Fakt ist, dieses Teil ist Schrott, 50Ms und 10Mhz wären schon 1980
schlecht gewesen.
Dazu grillt man sich seinen >1k Laptop wenn man mal mit dem Tastkopf
abrutscht, sehr geil.
LG
A. K. schrieb:> Dazu grillt man sich seinen >1k Laptop wenn man mal mit dem Tastkopf> abrutscht
Deswegen gibt es optische USB-Trenner.
USB Oszis sind ein anderes Bediengefühl.
Grundsätzlich schlecht sind sie nicht.