Spektrumanalyser / Erfahrungsbericht der besonderen Art

OP #6203309
Hallo,
hab momentan zwei Spektrumanalyser im Heimlabor stehen. Damit sie sich 
nicht so einsam fühlen, hab ich sie gestern dicht an dicht 
zusammengestellt. Beim Betrachten kam mir der Gedanke: Zwei Bilder = 
Stereo und Stereo ist räumliches Sehen. Allerdings stellte sich der 
Erfolg nicht sofort ein. Hab dann erstmal eine Flasche Wein geöffnet und 
den Spätfilm im TV verfolgt. Nach einer weiteren Flasche fiel es mir 
dann wie Schuppen von den Augen. Jetzt konnte ich ganz deutlich die 
fünfte Dimension bei genauer Ausrichtung der Augen auf einen Punkt 
mittig zwischen den Schirmen sehen....
Als ich heute morgen aufwachte, konnte ich mich nicht so richtig daran 
erinnern was ich eigentlich gesehen habe. Hätte mir besser Notizen 
machen sollen. Vorsichtshalber hab ich den Weinrest aus der zweiten 
Flasche erst mal weggeschüttet...
Grüße von petawatt
Angehängte Dateien:
(Firma: مهندس)
Du hast den falschen Spectrumanalyzer. Links 8590L ist ok, rechts muß es 
8590R sein!

Der 3D-Modus ist bei HP nicht dokumentiert. Tipp:
FREQUENZ + AMPLITUDE 11 sec. gedrückt halten, dann DATA 0 1 0 4 2 0 
drücken. Weitetem Menü folgen.

Du brauchst die richtige 3D-Brille. Die rot/grünen funktionieren nicht 
bei Monochrom. Bei HP anfragen.

So sollte es auch ohne Vino gehen ;-)!
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite
Christoph db1uq K. schrieb:
> Da gabs mal einen Film, wo sich einer versucht an eine Telefonnummer
> einer Zufallsbekanntschaft zu erinnern. Er meint, sich im Suff genau
> erinnert zu haben. Daher besäuft er sich wieder und versucht die Nummer
> aufzuschreiben. Als er wieder aufwacht hat er alle Fliesen im Bad mit
> Zahlen bekritzelt.

Solch einen ähnlichen Effekt gibt es in der Tat. Gelerntes Wissen lässt 
sich besser in der Umgebung abrufen, in der der Lernvorgang 
stattgefunden hat, insbesondere wenn es sich um eine Druckbetankung vor 
Prüfungen handelt. Da kann es passieren, dass sich ein Student während 
der Prüfung an nichts mehr erinnert, aber sobald er z.B. die Musik hört, 
die während des Lernen dudelte, ist alles wieder abrufbar. Daher sollte 
man die Lernumgebung der späteren Prüfungsumgebung anpassen.
OP
Volker S. schrieb:
> Ich finde das Möbelstück, auf dem die Geräte stehen, interessant.
> Ist das selbstgebaut?
> Ist das ein Stehpult?
>
> MfG

Den Tisch gab es mal beim Elch. Sehr praktisch. Kann man stehend um sein 
Gerät herumlaufen und so von allen Seiten arbeiten.
Die betagten Spektrumanalyser wurden übrigens für einen Pegelvergleich 
mit ADF4351 und FY6900 als Signalquelle zusammengestellt. Obwohl über 20 
Jahre nicht kalibriert, war die Pegelabweichung laut Geräteanzeigen bei 
-20dBm im Bereich von 1 - 1800 MHz kleiner 0,1 - 0,5 dbm. Somit wird 
wohl der absolute Pegel auch nicht ganz falsch sein.
Grüße von petawatt
Hallo,

ich versaue jetzt mal den Spaß etwas...
Das Verfahren ist ja bekannt seit man pber Stereoskopie überhaupt 
nachdenkt.
http://stereoauge.de/kreuzblick-methode/

Es gibt Leute, die das auch ohne Wein perfekt können.
Blöd für den Rest ist nur: wenn die Quellen keine stereoskopischen 
Vorlagen sind wie eben seine Geräte, hat man vermutlich auch mit Wein 
irgendwann einen Knick in der Optik. :-)

Gruß aus Berlin
Michael
Gast
Ja, solche Effekte kenne ich. Dafür muss man einiges an Alkohol 
konsumiert haben oder sich anderweitig in Trance begeben, um das 
überhaupt sehen zu können. Die Hexen haben damals Hyosciamus auf die 
Besen geschmiert und sich diese durch die Schamlippen gezogen 
(Besentanz), damit das Hyosciamus, das in hoher Dosis eigentlich giftig 
ist, über die Schleimhäute in den Körper gebracht wurde, sodass sie in 
einen Trance-Zustand kamen. Heute gibt es ja den Wein dafür, der auch 
für interessante Phänomene sorgen kann - also dass der Fokus auf nur ein 
Objekt verschwindet und die Optik ein anderes Sehen bekommt.

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