Hallo, ich habe eine Hardware, auf der obiges BT-Modul verbaut ist. Dummer Weise liefert Microchip die Dinger offensichtlich nicht mit der neuesten Firmware aus und das von mir gewünschte Deep-Sleep Feature bietet die alte Version scheinbar nicht. Nun kann man das Modul nur über die serielle Schnittstelle flashen, die hängt aber fest am uC. Eine zweite Schnittstelle geht via FTDI auf USB. Es ist mir bisher gelungen, den Controller "transparent" zu machen, um das Modul über Kommandos einzustellen. Beim Flashen geht das irgendwie nicht. Das Flashprogramm liefert mir nur einen Read USART Failure zurück, aber das kann alles heißen. Hat jemand schon mal ein ähnliches Problem gelöst, oder mit dem Modul Erfahrung? Ließe es sich über eine Hardwareänderung lösen? Grüße, Alex
Hi Alex, ich habe in ähnlichen Fällen (BT von Panasonic) einen "parallelen Zugang" zum Modul RxD/TxD in Form einer Nadelstecker- oder sogar kleinen Steckverbindung (meist "SM03B-SRSS-TB") vorgesehen, wenn zum Assembly/Initial-Flash-Zeitpunkt auch die FW des Moduls upgedatet werden musste. Den Host-µC dann "transparent", d.h.die PINS Tri-State (über einen entsprechenden "AssemblyMode" in der Host-FW schalten. Ggf PullUp R's nicht vergessen, wenn das Modul das braucht... vg, Stephan
Hallo Stephan, danke für deine Antwort. Das würde hier wahrscheinlich einen zusätzlichen FTDI erfordern, da das Flashprogramm einen COM-Port benötigt. Oder ich schalte die Leitungen auf der Platine irgendwie um. Alternativ könnte mann eine externe Pltine zum flashen bauen. So könnte es also gehen. Danke. Mal am Rande: Das Modul nervt mich eh gerade ein bisschen. Die Doku ist mäßig und ich hab schon eines gebrickt, als ich versucht habe, die Baudrate auf 1MBit einzustellen, obwohl das explizit gehen sollte. Gibt es Alternativen zu dem Modul? Ich benötige BT Classic. Edit: Die Module von Panasonic wären interessant, BGA ist allerdings schwierig.
Alexander H. schrieb: > zusätzlichen FTDI erfordern Hi Alex, das habe ich leider nicht verstanden... Ich meine eine ganz simple zusätzliche Verbindung IM fertigen Design, die dann dort verbleibt - wie gesagt: wenn Du nicht zig tausend-Fach einen Steckverbinder mitliefern willst - den Du 1x brauchst - dann einfach einen Nadeladapter... (zig-tausendfach: dann würdest Du den Lieferanten aber auch bitten die richtige FW zu liefern ;) Du willst die Modul-FW ja nicht dauernd ändern, wenn Dein Produkt "draussen" ist... sondern nur 1x auf den validierten Stand. Du musst da nix "umschalten" sondern die UART-Pins des µC SW mäsig "abschalten" (tri-state). Dann kann der Modul-Programmer mit dem Modul ungestört reden. VG, Stephan
Alexander H. schrieb: > Die Module von Panasonic wären interessant, BGA ist allerdings Wir verwende(t)n die PAN1721 [ENW-89835A3KF] (BT-LE 4.0) mit einer anderen/alternativen FW; nix BGA -> LGA (mit einerm riesigen Pitch von 1,2mm).
Stimmt. Der Programmer bräuchte dann nur den FTDI-Chip. Das ist sicher die praktikabelste Methode.
Stephan schrieb: > Wir verwende(t)n die PAN1721 [ENW-89835A3KF] (BT-LE 4.0) mit einer > anderen/alternativen FW; nix BGA -> LGA (mit einerm riesigen Pitch von > 1,2mm). LGA, BGA, sorry ich hab das in Unwissenheit alles über einen Kamm geschoren, das ist natürlich nicht das Gleiche. Ich suche eher was mit außenliegenden Anschlüssen.
Ich hab's hinbekommen. Die Flusskontrolle war das Problem. Hab soeben das Modul durch den uC hindurch geflasht. Ephorie Danke und Grüße, Alex
> Ephorie
Das solltest du unbedingt vom Facharzt behandeln lassen.
Sonst kommt noch Rueckenmarkschwund und Hirnerweichung dazu.
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