Hallo Forum, da mein Arbeitgeber uns leider allesamt in Kurzarbeit geschickt hat, würde ich mich gern mal wieder einem Elektronikprojekt widmen, um die Zeit irgendwie sinnvoll zu nutzen. Mein Hobby ist die Musik und ich habe in der Vergangenheit auch schon diverse Effektgeräte, Controller und das ein oder andere Spaß-Gadget gebaut. Was mich aber schon länger beschäftigt, wäre ein Waveplayer. Bei mir im Studio werkeln bereits ein Tascam SS-R1 und ein SS-R250, die ich als Aufnahme- und Abspielgerät benutze. Sowas würde ich gern selbst bauen und noch ein paar kleine Features ergänzen. Folgendes schwebt mir vor: - Reiner Abspieler - Datenquelle: USB Stick oder SD Card umschaltbar - Unterstütztes Format: 96 kHz/24 Bit und 44.1 kHz/16 Bit WAVE - 2 Kanal Analog Out, symmetrisch - Kopfhörer Ausgang - Remote Control Port (z.B. RS232) - Parallel I/O für externe Taster/Pedal Bis dahin dachte ich an eine Kombination aus STM32F4 und Cirrus CS43L22 DAC als Hauptkomponenten, in etwa so, wie sie auch auf dem F4 Discovery Board zu finden sind. Aber bei einer Funktion, die ich gern hätte, habe ich keine Vorstellung, wie man das realisiert. Nämlich der schnelle Vor- bzw. Rücklauf. Also hörbar vor- und zurückspulen. Nicht nur einfach eine Zeit anspringen und dort weiter abspielen. Wie geht sowas? Muss man dazu zunächst das ganze WAVE File buffern? Das können ja durchaus einige hundert MB sein... Hat da jemand eine Idee? Vielen Dank schonmal, Mark
Mork vom Ork schrieb: > - Datenquelle: USB Stick oder SD Card umschaltbar Wenn du dich (zumindest für den Anfang) auf eins von beiden konzentrierst, wird die Software deutlich einfacher. Ein USB-Stick braucht einen USB-Host (zumindest OTG), das kann man sich zwar vielleicht aus fertigen Bausteinen zusammenstöpseln, aber eine Host-Implementierung von USB ist schon ein bisschen was. Ich würde mich an deiner Stelle lieber auf die SD-Karte konzentrieren. > Wie geht sowas? Muss man dazu zunächst das ganze WAVE File buffern? Das > können ja durchaus einige hundert MB sein... Wenn es eine unkomprimierte Datei ist (WAV ist sowas), solltest du einfach an beliebigen Stellen Samples rausziehen können. Bei komprimierten Dateien (MP3, Ogg-Vorbis) musst du dagegen wirklich alles hintereinander zumindest lesen (wenn auch nicht puffern). Wie viele Samples man pro Mithörstelle wirklich nehmen sollte, habe ich aber auch kein Gefühl.
Jörg W. schrieb: > Wenn du dich (zumindest für den Anfang) auf eins von beiden > konzentrierst, wird die Software deutlich einfacher. > > Ein USB-Stick braucht einen USB-Host (zumindest OTG), das kann man sich > zwar vielleicht aus fertigen Bausteinen zusammenstöpseln, aber eine > Host-Implementierung von USB ist schon ein bisschen was. > > Ich würde mich an deiner Stelle lieber auf die SD-Karte konzentrieren. Warum keinen Singleboardcomputer für den Teil (z.B.: Raspi zero, Onion Omega, ...)?
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