Was ist das für ein Drehschalter? Hersteller RUWIDO

Gast #6213094
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Hallo zusammen,

ich habe beim Aufräumen mehrere dieser RUWIDO (Dreh-)Schalter gefunden.
Dürften schon etwas älter sein und ich finde kein Datenblatt dazu. Kennt 
jemand die Teile und kann mir jemand sagen wofür welcher Lötösenkontakt 
ist?

Gruß
Jan
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Gast #6213199
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Jan schrieb:
> Die Achse lässt sich nur um wenige Grad drehen, dann knackt es.
> Daher
> dachte ich an einen Drehschalter und nicht an ein Poti. Aber was/wofür
> genau?

Das ist mit Sicherheit eine Kombination aus Schalter und Poti. Wurde oft 
für Ein/Aus und Lautstärke verwendet.
(Firma: 100nF 0603 X7R) #6213208
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Du kannst ja bei einem Beuteil die äußderen Nieten aufbohren und es 
zerlegen.
Dann siehst Du ja, wie es innen drin aussieht. Damit kann man gut auf 
die Funktion schließen.
Der eine Schalter ist dann zwar kaputt, aber solange niemand weiss, 
wofür er eigentlich gut ist, sind alle Schalter ziemlich wertlos.
#6213265
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hinz schrieb:
> Jan schrieb:
>> Die Achse lässt sich nur um wenige Grad drehen, dann knackt es.
>> Daher
>> dachte ich an einen Drehschalter und nicht an ein Poti. Aber was/wofür
>> genau?
>
> Das ist mit Sicherheit eine Kombination aus Schalter und Poti. Wurde oft
> für Ein/Aus und Lautstärke verwendet.

Muss er dann nur kräftiger drehen, um aus den "wenigen Grad" die z.B. 
300° eines Potis zu erzwingen?
#6213269
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Dietrich L. schrieb:
> Muss er dann nur kräftiger drehen, um aus den "wenigen Grad" die z.B.
> 300° eines Potis zu erzwingen?

Wer weiss was mit dem Teil ist, bzw was der TO genau damit meint oder 
wie zaghaft er war.
Das Teil ist alt und es sieht definitiv aus wie ein alter Poti mit 
Schalter.

Oder hast du eine bessere Idee der Funktion?

Bis jetzt hat der TO noch nicht mal geschrieben was eine Durchgangs oder 
Widerstandsmessung zwischen den Kontakten ergeben hat.
#6213280
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hinz schrieb:
> Jan schrieb:
>> Die Achse lässt sich nur um wenige Grad drehen, dann knackt es.
>> Daher
>> dachte ich an einen Drehschalter und nicht an ein Poti. Aber was/wofür
>> genau?
>
> Das ist mit Sicherheit eine Kombination aus Schalter und Poti.
> Wurde oft für Ein/Aus und Lautstärke verwendet.

Das ja. Allerdings bin ich keineswegs sicher, daß dieses Teil auch ein 
Poti enthält. Das würde anders aussehen. Der Poti-Teil würde wie ein 
herkömmliches Poti aussehen und wäre in einem separaten Gehäuseteil (aus 
Metall) auf der Seite wo die Achse rauskommt.

Es gab die Schalter auch einzeln. Halt als Ein/Ausschalter für 
Netzspannung (1A/250V steht ja auch drauf). Typisch als zweipoliger 
Einschalter. Seltener Umschalter.

Die Belegung kann man einfach ausklingeln. Falls da ein Poti drin sein 
sollte, stellt man das mit dem Ohmmeter auch fest. Und man merkt ja 
auch, ob man vom linken Anschlag her (Schalter aus) nach dem Überwinden 
des Rastpunktes (Schalter ein) noch weiter nach rechts drehen kann.
Gast #6213450
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Wegstaben V. schrieb:

> uuh, die Kontakte dürften nur noch unzuverlässig funktionieren, so
> oxydiert wie die sind ...

Die sind nicht oxydiert, sondern sulfatiert, und durch die reibende 
Bewegung beim Schalten reinigt sich das selbst. Solche Schalter wollen 
auch ein paar mA Mindeststrom, oder zumindest einen kleinen Kondensator 
parallel zu den Kontakten, der im Schließmoment einen Strompuls erzeugt.
Gast #6984474
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Der Drehschalter ist im Telefunken Stereo Verstärker V 201 u. V201A 
eingebaut. (BJ 1967/68) Er dient zum Umschalten von den 
Lautsprecherboxen auf Kopfhörer und umgekehrt.(keine 
Poteniometerfunktion)
Hätte auch die Schaltschematik des Drehschalter benötigt. Habe nämlich 
so einen Verstärker gerade wieder zum Gehen gebracht. Möglicherweise 
habt habt ihr ja inzwischen diese Schematik, vielleicht könntet ihr mir 
diese zukommen
lassen. Danke   LG  Markus
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#6985114
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Wegstaben V. schrieb:
> uuh, die Kontakte dürften nur noch unzuverlässig funktionieren, so
> oxydiert wie die sind ...

Nicht so pessimistisch, das ist ja nicht die Kontaktseite. Der 
Schaltstift in der schwarzen Betätigungswippe rubbelt sich nach 1-2 
Betätigungen wieder alles blank.

Man sieht auch schön, wie man früher eine funktionierende 
Schnappmechanik konstruiert hat.
Dagegen sind heutige Schalter oft nur Abfall und britzeln kräftig bei 
langsamer Betätigung. Insbesondere die modernen Wippschalter 
verschleißen sehr schnell, die darauf angegebenen 6A sind ein Witz.
Beitrag #7214291 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7555795
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A. S. schrieb:

Jan schrieb:

Kann die jemand gebrauchen? Ich finde da keine Verwendung für.

Gern mir schreiben - ich sehe meinerseits keine Möglichkeit der Kontaktaufnahme. Danke

Hallo A.S Hattest Du die Möglichkeit die Schalter zu bekommen? Ich habe hier einen polnischen Verstärker stehen, PA 428, bei dem ist genauso ein Schalter vetbaut, der leider kaputt ging und ich bin auf der Suche nach Ersatz.

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