Sofie schrieb:
> Ich arbeite aber dann trotzdem meine 24 Stunden in der Woche..
> Ich verstehe das nicht
da passt was nicht.
Kurzarbeitsgeld ist "sowas ähnliches" wie Arbeitslosengeld, nur dass du
dich weiterhin im ungekündigten Arbeitsverhältnis befindest. Durch
Kurzarbeitergeld soll eine (betriebsbedingte) Kündigung und spätere
Wiedereinstellung vermieden werden, denn das ist auch Aufwand für alle
Beteiligten.
Für den Anteil deiner Arbeitszeit, für denen du Kurzarbeitsgeld
beziehst, brauchst du auch nicht zu arbeiten (beziehst da ja auch
weniger Entgelt als wenn du regulär arbeiten würdest)
Das dein Arbeitgeber dir weiterhin 24 Std/Woche bezahlt, und obendrauf
auch noch 6 Stunden Kurzarbeitergeld vom AA zu dir durchleitet, scheint
mir ziemlich unwahrscheinlich.
Das entspäche ja eine Erweiterung deiner Teilzeitstelle von 24 auf 30
Std, mit denen du dann zu 6/30 Std = 20% in Kurzarbeit gehst.
Sieht also für mich auch so aus, als ob dein AG die 6 Std.
Kurzarbeitergeld vom Arbeitsamt abgreifen möchte als
"Unterstützungsleistung".
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Wie kommst du nun "raus aus der Sache"? Villeicht weiss dein Chef es
nicht genau, oder hat es nicht so richtig verstanden mit
Kurzarbeitergeld. Wenn er nur was falsch verstanden hat, dann kann man
ihm das gegebenenfalls geeignet erläutern.
Wenn er jedoch auf 24 Stunden wöchentliche Arbeitszeit besteht, dann ist
er ein Schlitzohr. Dann müsstest du bewerten, ob z.B. eine
betriebsbedingte Kündigung anstehen könnte, es gegebenenfalls drauf
ankommen lassen und dagegen klagen.
--> Klingt also für mich wie "kleine Bude", und dem Chef steht das
Wasser bis zur "Oberkante Unterlippe". Vielleicht lässt sich der LAden
durch solch eine Aktion noch etwas über Wasser halten, bevor alles den
BAch runter geht.
https://www.igmetall.de/politik-und-gesellschaft/wirtschaftspolitik/arbeitsmarkt/so-funktioniert-kurzarbeit