Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik USB Massenspeicher der sich nicht an jedem beliebigen Host auslesen lässt.


von Max (Gast)


Lesenswert?

Hallo Leute - ich habe ein Frage, welche vielleicht etwas komisch 
anmutet. Es geht hier auch nicht um eine konkrete Lösung, sondern eher 
um die Diskussion über eine generelle Machbarkeit.
Grundlegende Frage - kann ein USB-Device welches sich z.B. als 
Massenspeicher identifiziert - beim Anstecken informationen über den 
USB-Host auslesen. z.B Art des Hostcontrollers, irgendeine ID oder 
dergleichen?
Das Ganze soll nicht einem illegalen Zweck wie beispielsweise Spionage 
dienen, sondern der Überlegung, ob es machbar ist, dass sich ein 
Massenspeicher nur von einem bestimmten Gerät/Gerätetype auslesen lässt 
- an dem selbst jedoch KEINE Softwareanpassungen vorgenommen 
wurden/werden können.
Beim Device gibt es prinzipiell keine Vorgaben an die Hardware - außer 
dass es ganz normal über USB angesteckt werden soll.

Danke für Eure Tipps und Viele Grüße

Max

von Stefan F. (Gast)


Lesenswert?

Ja das ist machbar, mit einem Aufkleber:

Finger weg! Nur der Chef darf dieses Gerät benutzen.
Wer sich nicht daran hält, wird gerädert.

Die marktübliche Lösung setzt auf einen eingebauten Fingerabdruck-leser 
oder Codeschloss.

Die Idee, das ganze an eine Person oder einen Rechner zu binden halte 
ich jedoch für fragwürdig. Was passiert, wenn die Person stirbt oder der 
Rechner kaputt geht? Denke nur an die vielen verlorenen Bitcoins, weil 
der verstorbene seine Passphrase mit in Grab genommen hat.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


Lesenswert?

Grundsätzlich ist Mass Storage eine Geräteklasse, die an jedem Host ohne 
wenn und aber anmeldet und nichts über den Host erfährt - ausser, das er 
angeschlossen ist.

Schützen kann man lediglich z.B. über Verschlüsselung oder ein selbst 
erfundenes Dateisystem, was aber trotzdem nicht funktioniert, wenn man 
RAW Images zieht o.ä. und dann anfängt, die Verschlüsselung oder das 
Dateisystem zu knacken.

von Jim M. (turboj)


Lesenswert?

Mit BitLocker den Stick verschlüsseln würde die Anforderungen vom OP 
erfüllen. Denn die Software ist ja bereits ins Windows integriert und 
muss nicht mehr installiert werden.

von W.S. (Gast)


Lesenswert?

Max schrieb:
> Hallo Leute

Ebenso hallo Leut,

eigentlich ist das eher einfach, denn einige chinesische MP3-Player 
machen es einem vor: Man steckt das Ding dran und kann auf das 
Speichervolume zugreifen, was vom Player angeboten wird. Sendet man vom 
Host aus irgend ein spezielles Kommando, einen speziellen Dateinamen 
oder sowas Ähnliches als Entriegelungscode, dann meldet sich der Player 
ab und wieder an und man hat dann ein zweites log. LW, das zuvor vom 
Player nicht angeboten wurde.

Es ist wie mit dem Ritter Friederich - der hatte einen Dieterich (zum 
Keuschheitsgürtel seiner Gräfin).

W.S.

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.