Durch Corona bin ich überraschend arbeitslos geworden...
Nun sitze ich zu Hause rum und mach natürlich nicht sonderlich viel.
Es wurde mir nun von der ARGE ein Seminar angeboten, Business Englisch,
Internationales Management und ähnlicher Inhalt.
Interesse habe ich schon, das ganze würde wohl halbtags im Home Office
stattfinden.
Weiß aber nicht ob es sich überhaupt lohnt mir das an zu tun. Die
Seminare und Kurse von der ARGE habe ich bisher immer belächelt.
Allerdings auf Grund von allgemeinen Aussagen und nicht von persönlichen
Erfahrungen.
Derzeit bin ich wohl nicht gezwungen das zu machen... Es würde dem neuen
AG aber immerhin zeigen das ich wenigstens etwas gemacht habe anstatt
gar nichts zu tun...
Nimmt man das Angebot also dankend an oder liegt man besser in der Sonne
bzw. macht einen Spaziergang bis man zu einer Maßnahme gezwungen wird?
Fragend schrieb:> Es wurde mir nun von der ARGE ein Seminar angeboten, Business Englisch,> Internationales Management und ähnlicher Inhalt.
Sehr ungewöhnlich! Üblicherweise drückt das Jobcenter dem "Kunden"
eine Massnahme aufs Auge. Bei Weigerung drohen in der Regel üble
Sanktionen.
NN schrieb:> Üblicherweise drückt das Jobcenter dem "Kunden"> eine Massnahme aufs Auge.
Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es wieder heraus!
Fragend schrieb:> Weiß aber nicht ob es sich überhaupt lohnt mir das an zu tun. Die> Seminare und Kurse von der ARGE habe ich bisher immer belächelt.> Allerdings auf Grund von allgemeinen Aussagen und nicht von persönlichen> Erfahrungen.
Annehmen und dümmer wird man selten? Nachfragen, ob sich durch diese
Weiterbildung die Anspruchszeit auf Arbeitslosengeld verändert.
Sofern man verhandeln kann, einen nützlichen Lehrgang aussuchen (kostet
oft mehr Geld und wird daher weniger gern ausgegeben).
Qwertz schrieb:> Fragend schrieb:>> Durch Corona bin ich überraschend arbeitslos geworden...>> Wie kam es denn genau dazu? Erzähl uns bitte mehr.
Das Unternehmen (ein kleinerer Betrieb) wollte mit noch zwei anderen
Entwicklern eine neuen Geschäftsbereich aufbauen.
NN schrieb:> Fragend schrieb:>>> Es wurde mir nun von der ARGE ein Seminar angeboten, Business Englisch,>> Internationales Management und ähnlicher Inhalt.>> Sehr ungewöhnlich! Üblicherweise drückt das Jobcenter dem "Kunden"> eine Massnahme aufs Auge. Bei Weigerung drohen in der Regel üble> Sanktionen.
Das dachte ich auch, hab den Brief deswegen zweimal gelesen... Da steht
nichts von Sanktionen oder sonst einem Zwang der Teilnahme, also
wirklich kein Wort
Schreckschraube schrieb:> Annehmen und dümmer wird man selten? Nachfragen, ob sich durch diese> Weiterbildung die Anspruchszeit auf Arbeitslosengeld verändert.> Sofern man verhandeln kann, einen nützlichen Lehrgang aussuchen (kostet> oft mehr Geld und wird daher weniger gern ausgegeben).
Das mit der Anspruchszeit ist interessant, sofern Verhandeln möglich.
Das werde ich mal noch nachfragen.
Dümmer wird man sicher nicht, aber wenn ich Englisch lernen soll das
absolut unter meinem Niveau liegt kann es auch zur Qual werden.
Mir hatte man damals irgend so einen Six Sigma Kurs anbieten wollen,
allerdings hatte ich bereits einen neuen Arbeitsvertrag und nutzte die
Zeit lieber für den Umzug.
Grundsätzlich gilt hier die Devise von Schreckschraube. So wie ich das
von Kollegen kennen gelernt habe, sind sie im ersten Jahr noch sehr
zurückhaltend und du kannst da zur Belustigung so allerlei Kurse machen.
Wie sinnvoll das ist, musst du selbst entscheiden, kommt ja auch auf
deinen Hintergrund an.
NN schrieb:> Fragend schrieb:>>> Es wurde mir nun von der ARGE ein Seminar angeboten, Business Englisch,>> Internationales Management und ähnlicher Inhalt.>> Sehr ungewöhnlich! Üblicherweise drückt das Jobcenter dem "Kunden"> eine Massnahme aufs Auge.
Und auch nicht in den ersten Wochen wie behauptet,
Qualifizierungsmassnahmen werden frühestens nach 8-12 Wochen
angesprochen, vorher heisst es lediglich Bewerbuzngen schreiben. Aufgabe
der ARGE ist nicht die Weiterqualifikation sondern die schnelle
Rückverbringung des Almosenemüfängers in die Erwerbstätigkeit.
Jedenfalls bei Erwerbslosen mit Hochschulabschluss, bei ungelernten
Raumpflegern mag der Erziehungsdruck vom Amtswegen ein anderer sein.
IMHO wäre die Ausbildung zum Sanitätshelfer o.ä. zur Überbrückung der
Coronapause sinnvoller als Business-Englisch:
https://www.johanniter.de/kurse/beruf-und-einsatz/johanniter-bildungsstaetten/ausbildungszentrum-berlin/rettungsdienst-praxis-und-klinik/sanitaetshelfer/ausbildung-zum-sanitaetshelfer/
Fragend schrieb:> Das dachte ich auch, hab den Brief deswegen zweimal gelesen... Da steht> nichts von Sanktionen oder sonst einem Zwang der Teilnahme, also> wirklich kein Wort
Ohne Rechtsfolgebelehrung ist das ganze freiwillig.
Man hat aber in jedem Fall immer die Möglichkeit sich den
Laden und ein Musterzertifikat mal anzuschauen ob man damit
überhaupt Eindruck schinden kann. Dann kann man immer noch
entscheiden. Erfahrungsgemäß hat ein gutes Arbeitszeugnis
vom letzten Arbeitgeber am meisten Gewicht.
Jüüüüüürgen schrieb im Beitrag #6216918:
> Kriegst du kein ALG1?
Kommt drauf an, ob der TO die Anwartschaft schon erreicht hat.
NN schrieb:> Bei Weigerung drohen in der Regel üble> Sanktionen.
Das war einmal.
Da eine Sanktion, durch eine veränderte Rechtsprechung, nur noch
einmalig möglich ist, spart man sich das fürs Nichterscheinen
auf, weil man eben nur noch einen Schuss in der Trommel hat.;)
Sicher kann man der ARGE skeptisch gegenüberstehen, vor allen Dingen,
wenn ein Ablehnen der angebotenen Maßnahmen wegen mangelnder Mitwirkung
mit Kürzungen der Bezüge sanktioniert werden. ABER: Business Englisch
ist sinnvoll - es sei denn, man spricht vorher schon perfekt Englisch,
was die Meisten nicht tun. Dann macht es sich bei künftigen Bewerbungen
immer noch besser als einen Grundkurs im Töpfern oder - noch schlimmer -
gar nichts anzugeben. Und statt zu Hause rumzusitzen und sich zu
langweilen ist es immer noch besser, sich im Home Office weiterzubilden.
Als ich mich arbeitssuchend gemeldet habe, habe ich ein Schreiben
bekommen, dass es prinzipiell Online-Kurse gibt. Die waren kostenlos und
freiwillig. Da ging es nicht um irgendwelche Umschulungen, sondern
lediglich um Basics (Englisch, Office und so Zeug). Je nach Beruf setzt
man solche Skills voraus und würde ich deswegen keinem Arbeitgeber
zeigen.
Schau lieber, dass du nun deine Bewerbungsunterlagen auf einen guten
Stand bekommst und ein gutes Arbeitszeugnis erhälst.
Down Under schrieb im Beitrag #6217862:
>> Nur die, die jetzt arbeitslos>> werden, kriegen nichts mehr nach der Krise.> Für was so eine "Krise" alles gut ist.
Wer weiß, was die Betriebe dann noch für einen Zirkus machen um
ihre Interessen zu schützen. Vielleicht eine Impfnachweis?
Wenn diese Kriese länger dauert, als die Regierung hofft, ist der
Staatsbankrott unausweichlich, aber wir wollen mal den Teufel nicht
an die Wand malen und das Beste hoffen.
Ganz ohne Entlassungen wird das kaum gehen. Zeit ist hier der Feind
Nummer Eins.
Karl schrieb:> ALG I-Empfänger werden von der Agentur betreut!
Wenn du die Anwartschaft bereits erfüllt hast, sonst H4.
Gordon N. schrieb im Beitrag #6219987:
> Glaub mal wie schnell sich das ändert. Oder glaubst du die> arbeitslosenkassen werden bei einer Rezession ewig gefüllt sein. Leute> wie naiv seid ihr?
Wenn die Kasse leer ist, übernimmt der Staat das erst mal, bis eine
Beitragserhöhung beschlossen wird, die für so manchen Betrieb
den Todesstoß bedeutet. Letztendlich wird der Bürger für die
Folgen der Pandemie mit Steuererhöhungen bezahlen.
;) schrieb:> Letztendlich wird der Bürger für die> Folgen der Pandemie mit Steuererhöhungen bezahlen.
Das ist eine Binse. Der Bürger zahlt für alles. Wer sonst?
;) schrieb:> Wenn die Kasse leer ist, übernimmt der Staat das erst mal, bis eine> Beitragserhöhung beschlossen wird, die für so manchen Betrieb> den Todesstoß bedeutet. Letztendlich wird der Bürger für die> Folgen der Pandemie mit Steuererhöhungen bezahlen.
Wie naiv muss man sein zu glauben, dass der Staat bei leeren kassen
übernimmt. Woher soll das Geld kommen wenn der Staat auch pleite ist?
Gewöhnt euch schon mal an Lebensmittelgutscheine. Dunkle Zeiten werden
kommen.
Mars schrieb:> "Kruse von der ARGE">> Klingt wie der Titel eines kapitalismsuskritischen Films.
Sag mal gehts noch. Der Kapitalismus ist ja wohl das Beste, was uns je
passiert ist. Es gab niemals auf der Welt weniger Armut und Hunger.
Dennis schrieb:> Der Kapitalismus ist ja wohl das Beste, was uns je passiert ist. Es gab> niemals auf der Welt weniger Armut und Hunger.
Kritik muss trotzdem erlaubt sein, denn wo Licht ist, ist auch Schatten;
insbesondere bei der extremen Form des Turbokapitalismus', wenn außer
Rendite gar nichts mehr zählt, und sogar höher gewichtet wird als
Menschenleben.
Designer schrieb:> Was sind "Kruse"?
Ein Anagramm für "Kurse" ;)
Dennis schrieb:> Der Kapitalismus ist ja wohl das Beste, was uns je> passiert ist.
Den Kapitalismus gabs/gibts aber nicht auf der ganzen Welt.
> Es gab niemals auf der Welt weniger Armut und Hunger.
Ich würde eher mehr vermuten, weil es ja auch mehr Menschen gibt.
Folglich muss auch mehr Hunger und Armut (sogar bei uns) geben.
Die Zahl der bundesweiten Tafeln haben sich in einem Jahrzehnt
mehr als verdoppelt.
http://www.tafel.de/ueber-uns/die-tafeln/zahlen-fakten/
Nicht alles schafft der Sozialstaat. Vieles wird durch Gemein-
nützigkeit abgemildert. Die gerechte Verteilung des Bruttosozial-
produkts ist immer noch Wunschdenken. Die Krise wird hier wieder
zu einer Verschiebung der materiellen Verhältnisse führen.
;) schrieb:> Die Zahl der bundesweiten Tafeln haben sich in einem Jahrzehnt mehr als> verdoppelt.
Das wundert mich überhaupt nicht, die Nachfrage ist eben da. Wer würde
da auch nicht zugreifen, wenn er dazu berechtigt ist, und es einen
Wocheneinkauf für einen symbolischen Euro quasi geschenkt gibt? Es ist
ja nicht so, dass die meisten Leute, die dort hingehen, nicht alleine
mit ihrem Geld auskommen könnten - aber es wird halt mitgenommen an
Hilfen, was möglich ist; und bei dem ein oder anderen hat man leider
auch den Verdacht, dass es nur darum geht, dass mehr Geld für Alkohol
und Zigaretten übrig bleibt. Traurig.
;) schrieb:> Folglich muss auch mehr Hunger und Armut (sogar bei uns) geben.> Die Zahl der bundesweiten Tafeln haben sich in einem Jahrzehnt> mehr als verdoppelt.
Nein, die Anzahl der Tafeln ist ein Zeichen von Reichtum und vom
gestillten Hunger.
Die Tafeln verteilen schließlich was sonst wegen Haltbarkeit zu Kompost
(statt Kompott) verarbeitet wird. Zu armen Zeiten wie im Hungerwinter
1946 hatte man nix zum Wegwerfen … und Kompott auch nicht.
Qwertz schrieb:> Es ist> ja nicht so, dass die meisten Leute, die dort hingehen, nicht alleine> mit ihrem Geld auskommen könnten
Wenn die Stütze halt schon für Schnaps und Kippen und iPhone weg ist,
was soll man dann bitte essen ohne die Tafeln?
Cyblord -. schrieb:> Qwertz schrieb:>> Es ist>> ja nicht so, dass die meisten Leute, die dort hingehen, nicht alleine>> mit ihrem Geld auskommen könnten>> Wenn die Stütze halt schon für Schnaps und Kippen und iPhone weg ist,> was soll man dann bitte essen ohne die Tafeln?
Nicht nur Säufer, auch Studenten wurden gesehen wie sie Muttis
Essensgeld für Tanzveranstaltungen, Playstation und das neueste
Smartphone aufwenden, weil ja die Tafeln auch dieses Spezies
kalorientechnisch alimentiert:
https://www.gamestar.de/xenforo/threads/bei-der-tafel-lebensmittel-holen-als-student.277667/
Cyblord -. schrieb:> Qwertz schrieb:> Es ist> ja nicht so, dass die meisten Leute, die dort hingehen, nicht alleine> mit ihrem Geld auskommen könnten>> Wenn die Stütze halt schon für Schnaps und Kippen und iPhone weg ist,> was soll man dann bitte essen ohne die Tafeln?
Das ist Sarkasmus, aber leider für manche Leute in Deutschland auch
gelebte Realität. Der Umgang mit Geld ist für viele Menschen offenbar
schwierig, hier wären Essensmarken wahrscheinlich zielführender.
Dennis schrieb:> Der Kapitalismus ist ja wohl das Beste, was uns je passiert ist.
Du gehörst zu den Schafen die blöken, ohne, dass ihr Herr und Meister es
angeordnet haben. Ergo: Das Beste was dem Kapitalismus je passiert ist,
sind willfährige Lakaien wie du. kwt.
Dennis schrieb:> Sag mal gehts noch. Der Kapitalismus ist ja wohl das Beste, was uns je> passiert ist. Es gab niemals auf der Welt weniger Armut und Hunger
Du musst ganz schön gehirngewaschen sein.
Selbst ein Sklave in Rom musste von seinem Sklavenhalter alles bekommen
(Essen, Wohnung, Klamotten) was für ein menschenwürdiges Leben damals
erforderlich war, ganz im Gegensatz zum 'Aufstocker' genannten Arbeiter
der heutigen Zeit, dessen Arbeitgeber so wenig zahlte, dass er nicht mal
H4 Satz Lebensminimum erreichte. Immerhin wurde dann 'aufgestockt'.
Es gibt und gab auch lange auf der Welt immer wieder Orte, an denen die
dort Lebenden Gemeinschaften alles vorfanden, was sie zum Leben
brauchen. Land, Baumaterial, Essen zum sammeln und jagen, Wasser. Heute
in Deutschland darfst du nichtmal an einem Ort verharren (z.B. zelten im
Wald) es kommt gleich jemand der dich vertreibt weil es nicht dein
Privatgrundstück ist, geschweige denn angeln oder jagen (Jagdpacht,
Angelschein) oder einfach mal einen Bach aufstauen um dort ein Mühlrad
zu errichten (Staurecht) selbst wenn es dein Privatgrundstück wäre.
Und ob man es als Armut bezeichnet wenn man sich kein iPhone kaufen
kann, aber über hektarweise Grund und Boden mit genügend drauf
wachsenden Essen und (eventuell von vorheeigen Generationen errichteten)
Gebäuden verfügt, ist auch Definigionssache. Ich halte den für arm, der
zwar iPhone und sonstige Konsumgüter hortet, aber in der Mietwohnung 7.
Stock wohnt und kaum verliert er seinen Job mangels Einkommen da raus
muss weil nichtmal Ersparnisse vorliegen, wie es gerade Abermillionen
Menschen weltweit im Kapitalismus passiert, die nicht so gut abgefedert
sind wie wir in unserem Sozialstaat.
Neuausrichter schrieb:> Nein, die Anzahl der Tafeln ist ein Zeichen von Reichtum und vom> gestillten Hunger.>> Die Tafeln verteilen schließlich was sonst wegen Haltbarkeit zu Kompost> (statt Kompott) verarbeitet wird.
Na ja, vor allem zeigt es die Unfähigkeit (oder das nicht-wollen) der
Händler im Kapitalismus, nicht mehr so attraktive Lebensmittel (nahe
Ablaufdatum bzw. mit brauner Stelle) schon im Geschäft zu einem so
günstigen Preis anzubieten, dass es garantiert seinen Käufer findet.
Man hielt des Preis lieber hoch und warf es bei nicht-Verkauf weg, die
Mülltonne bekam noch ein Schloss. Nun muss also jeder statt zum
nächstgelegenen Geschäft bis zur weit entfernten Tafel laufen, um den
Müll günstig bekommen zu können.
Kein Fortschritt, sondern ein Zeugnis schlechter Organisation. Und das
alles wohl, weil Geschäfte die Bedürftigen nicht reinlassen wollen, ganz
wie zu Apartheitszeiten als Schwarze nicht in die Geschäfte für Weisse
durften. Klarer Rückschritt.
MaWin schrieb:> Na ja, vor allem zeigt es die Unfähigkeit (oder das nicht-wollen) der> Händler im Kapitalismus, nicht mehr so attraktive Lebensmittel (nahe> Ablaufdatum bzw. mit brauner Stelle) schon im Geschäft zu einem so> günstigen Preis anzubieten, dass es garantiert seinen Käufer findet.
Schublade endlich gefunden. Danke.
@TO: Käthe Kruse kenne ich nur vom Weihnachtsmarkt - nicht von der
"ARGE".
> Wer würde> da auch nicht zugreifen, wenn er dazu berechtigt ist, und es einen> Wocheneinkauf für einen symbolischen Euro quasi geschenkt gibt?
Oh-oh! Da reisst ein Schreihals sein Maul auf bis zum Anschlag
und postet Stammtischparolen. Üble Gehässigkeit kommt hier daher
zusammen mit Ahnungslosigkeit und profunder Dummheit.
Längst nicht alle Tafeln "verteilen" Lebensmittel oder nehmen
dafür symbolisch einen Euro. Tafeln in meiner Region verkaufen
viele ihrer Waren für etwa ein Drittel des Marktpreises.
So zahlen die Kunden beispielsweise für hochpreisige Markenware
eines namhaften Herstellers oft mehr als für ein Vergleichs-
produkt beim Discounter oder Supermarkt ("no name").
Es kam sogar schon vor, dass kleinere Probepackungen verkauft
wurden, obwohl diese als kostenloses Muster gekennzeichnet waren.
MaWin schrieb:> Na ja, vor allem zeigt es die Unfähigkeit (oder das nicht-wollen) der> Händler im Kapitalismus, nicht mehr so attraktive Lebensmittel (nahe> Ablaufdatum bzw. mit brauner Stelle) schon im Geschäft zu einem so> günstigen Preis anzubieten, dass es garantiert seinen Käufer findet.
Naja keiner verschenkt die Produkte seiner Arbeit unter
Herstellungspreis.
Weil es die Alterssenilen Chefgreise in der DDR es dennoch taten, ist
deren System auch abgesoffen wie ein leckgeschlagenes Kreuzfahrtschiff
voller Alkoholiker...
https://www.mainpost.de/ueberregional/politik/zeitgeschehen/Schon-vor-der-Wende-1989-war-die-DDR-politisch-und-oekonomisch-am-Ende;art16698,8416480
Ich bleibe dabei. Der Kapitalismus der heutigen Form ist das für
Menschen einzige funktionierende System. Es zeugt nur von unglaublicher
Dummheit und Naivität die Sklaven im alten Rom als besser zu stellen als
H4 bezieher. Hatte der Sklave eine Möglichkeit sein Sklavendasein durch
harte Arbeit zu Beenden? Nein hatte er nicht. Hier kann man durch viel
Fleiß und Schweiß etwas aus sich machen und Bildungsförderung gibt es an
jeder Ecke. Man muss nur wissen wo man sie holt. Anstatt die ärmeren
Candy Crush spielen könnten Sie auch Cobol lernen. Habe da gehört die
werden im Moment gesucht.
Down Under schrieb im Beitrag #6222160:
> Dennis schrieb:>> Ich bleibe dabei. Der Kapitalismus der heutigen Form ist das für>> Menschen einzige funktionierende System.>> Das haben die Sklavenhalter, die Herren der Leibeigenen, die diversen> Könige und Kaiser von ihren jeweiligen Systemen natürlich auch> behauptet. Nichts ist ewig.
Was ist denn deine Alternative. Sozialismus? Da geht es allen schlechter
weil keinerlei Anreiz geschaffen ist sich zu verbessern. Von so einem
Anreizsystem leben Menschen nunmal.
Down Under schrieb im Beitrag #6222215:
> Ich bin kein Hellseher, aber der gegenwärtige Kapitalismus richtet sich> selbst zugrunde.
Such mal wie viele vor Dir das auch schon gehofft haben.
Zu Grunde gerichtet wird nur das Volk - das wächst nach.
Schon mal nachgedacht, wer von der "Corona-Krise" profitiert? Und wer
die Zeche zahlen wird? Irgendwie wird mir schlecht - aber nicht von
Corona.
Für Anfänger:
Wer verteilt das Geld?
Wer bekommt Soforthilfen / Darlehen (Staatlich garantiert)?
Wer wird von den Nutznießern finanziell unterstützt (bei Wahlen etc.)?
Wer zahlt ...
Misthaken schrieb im Beitrag #6222103:
> Traurig ist vor Allem, daß Du so ein unglaubliches Arschloch bist.> Ein kurzer, trockener Schlag mitten in die Fresse fiele mir da zur> Rückholung in die reale Welt ein.
Da habe ich bei dir Misthaken ja wohl voll ins Schwarze getroffen, und
getroffene Hunde bellen.
Wer seine Sozialleistungen für unnützes Zeug verprasst, dann aber
jammert, dass kein Geld mehr für Lebensmittel da wäre, bekommt von mir
kein Mitleid. Ich bezahle diese Leistungen durch meine Steuern
schließlich bereits mit, das muss genügen.
Wer es nicht realisiert:
Für Anfänger:
Wer verteilt das Geld?
Die Banken.
Wer bekommt Soforthilfen / Darlehen (Staatlich garantiert)?
Die Unternehmen.
Wer wird von den Nutznießern finanziell unterstützt (bei Wahlen etc.)?
Die Politik(er)
Wer zahlt ...
Der Rest
Qwertz schrieb:> Ich bezahle diese Leistungen durch meine Steuern> schließlich bereits mit, das muss genügen.
Was glaubst du, wie hoch dein Anteil ist und was passieren würde,
wenn dein Beitrag weg fallen würde? Wohl eher nichts.
Hugo H. schrieb:> Wer verteilt das Geld?> Die Banken.
Eingetlich nur die Deutsche Bundesbank.
;) schrieb:> Qwertz schrieb:>> Ich bezahle diese Leistungen durch meine Steuern>> schließlich bereits mit, das muss genügen.>> Was glaubst du, wie hoch dein Anteil ist und was passieren würde,> wenn dein Beitrag weg fallen würde? Wohl eher nichts.
Eine ähnliche Argumentation wie: wozu zur Wahl gehen, meine eine Stimme
ändert ja eh nichts.
Qwertz schrieb:> ;) schrieb:>> Qwertz schrieb:>>> Ich bezahle diese Leistungen durch meine Steuern>>> schließlich bereits mit, das muss genügen.>>>> Was glaubst du, wie hoch dein Anteil ist und was passieren würde,>> wenn dein Beitrag weg fallen würde? Wohl eher nichts.>> Eine ähnliche Argumentation wie: wozu zur Wahl gehen, meine eine Stimme> ändert ja eh nichts.
Es gibt gute Gründe wählen zu gehen aber auch viele gute Gründe nicht
wählen zu gehen. Das muss eine Demokratie aushalten. Wobei ich manchmal
zweifle ob das hier eine ist.
Kastanie schrieb:> Dennis schrieb:>> aber auch viele gute Gründe nicht>> wählen zu gehen.>> Welche z.B.?
Grund: Man kann nur Leute "wählen", die andere bereits ausgesucht haben.
Berufsrevolutionär schrieb:> Diabolo schrieb:>> Kastanie schrieb:>>> Dennis schrieb:>>>> aber auch viele gute Gründe nicht>>>> wählen zu gehen.>>>>>> Welche z.B.?>>>> Grund: Man kann nur Leute "wählen", die andere bereits ausgesucht haben.>> Du hast wohl seit der DDR mit ihrer "Einheitsliste der Nationalen Front"> kein Update mehr in Sachen Wahlrecht mitbekommen?>> https://www.deutschlandfunk.de/haende-hoch-fuer-die-nationale-front.724.de.html?dram:article_id=97205
Hast du keine Argumente oder bist du einfach nur ein treudoofer Anhänger
des bundesdeutschen Schweinesystems?
Diabolo schrieb:> Hast du keine Argumente oder bist du einfach nur ein treudoofer Anhänger> des bundesdeutschen Schweinesystems?
Du hast keine Ahnung wovon du hier eigentlich redest, oder?
Dennis schrieb:> Down Under schrieb:>> Wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten.>> Ja geh mal zu deiner Front und verschone uns mit dieser braunen Scheiße.
Du bist ein Dummerle, dass nicht einmal weiß woher das Zitat stammt.
Davon abgesehen: Wer von Front schreibt, der entlarvt sich doch selbst.
Bist du ein Nazi?
Diabolo schrieb:> Dennis schrieb:>> Down Under schrieb:>>> Wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten.>>>> Ja geh mal zu deiner Front und verschone uns mit dieser braunen Scheiße.>> Du bist ein Dummerle, dass nicht einmal weiß woher das Zitat stammt.>> Davon abgesehen: Wer von Front schreibt, der entlarvt sich doch selbst.> Bist du ein Nazi?
Was willst du? Pass mal schön auf was du sagst oder ich verklage dich.
Berufsrevolutionär schrieb:> Diabolo schrieb:>> Hast du keine Argumente oder bist du einfach nur ein treudoofer Anhänger>> des bundesdeutschen Schweinesystems?>> Nein.
Was soll das?
Dennis schrieb:> Berufsrevolutionär schrieb:>> Diabolo schrieb:>>> Hast du keine Argumente oder bist du einfach nur ein treudoofer Anhänger>>> des bundesdeutschen Schweinesystems?>>>> Nein.>> Was soll das?
Das ist eine Antwort auf deine Frage.
Timo schrieb im Beitrag #6224344:
> Berufsrevolutionär schrieb:>> Berufsrevolutionär schrieb:>>>> Das ist eine Antwort auf deine Frage.>>>> Korrektur: 'seine', nicht 'deine'>> Mit dir redet doch keiner und jetzt verfatz dich hier.
Nein.
Berufsrevolutionär schrieb:> Timo schrieb:>> Berufsrevolutionär schrieb:>>> Berufsrevolutionär schrieb:>>>>>> Das ist eine Antwort auf deine Frage.>>>>>> Korrektur: 'seine', nicht 'deine'>>>> Mit dir redet doch keiner und jetzt verfatz dich hier.>> Nein.
Los mach dich weg hier deine Beiträge haben keinen Gehalt. Schon dein
Pseudonym ist lächerlich.
Dennis schrieb:> Berufsrevolutionär schrieb:>> Timo schrieb:>>> Berufsrevolutionär schrieb:>>>> Berufsrevolutionär schrieb:>>>>>>>> Das ist eine Antwort auf deine Frage.>>>>>>>> Korrektur: 'seine', nicht 'deine'>>>>>> Mit dir redet doch keiner und jetzt verfatz dich hier.>>>> Nein.>> Los mach dich weg hier deine Beiträge haben keinen Gehalt.
Nein
> Schon dein> Pseudonym ist lächerlich.
Das soll so sein, es geht ja um Inhalt und nicht um Imponiergehabe.
Dennis schrieb:> Los mach dich weg hier deine Beiträge haben keinen Gehalt. Schon dein> Pseudonym ist lächerlich.
Mal in die Runde gefragt: Ist es nicht rührend, wie Klein-Dennis mit
seinen Füßchen aufstampft und hofft, dass ihn jemand endlich ernst
nimmt?
Kachelbach schrieb:> Dennis schrieb:>>> Los mach dich weg hier deine Beiträge haben keinen Gehalt. Schon dein>> Pseudonym ist lächerlich.>> Mal in die Runde gefragt: Ist es nicht rührend, wie Klein-Dennis mit> seinen Füßchen aufstampft und hofft, dass ihn jemand endlich ernst> nimmt?
Mal in die Runde gefragt: Interessiert jemanden was Kachelbach sagt?
Dennis schrieb:> Mal in die Runde gefragt: Interessiert jemanden was Kachelbach sagt?
Ja: Du z. B. oder Down Under.
Kleiner Dennis, wenn du Fragen hast beantworte ich die gerne. Grüße an
deine Mutti.
Down Under schrieb:> "Kachelbach", Ich schmeiss mich weg, der Name is cool.>> Worum gings eigentlich die ganze Zeit?
Keine Ahnung. Mir sagt ja niemand was.
Kachelbach schrieb:> Down Under schrieb:>> "Kachelbach", Ich schmeiss mich weg, der Name is cool.>>>> Worum gings eigentlich die ganze Zeit?>> Keine Ahnung. Mir sagt ja niemand was.
Für einige hier ist es besser wenn die Kita wieder auf macht.