Adaptiver Gausszufall anschaulich erklärt?

Gast #6218880
Hallo liebes Forum

 Da meine höhere Mathematik nicht sonderlich weitergebildet ist, ich 
jedoch Anschauliche Überlegungen verstehe und mache, würde ich mich 
freuen, wenn Ihr mit mir einen adaptiven Gauß Zufallsgenerator (wobei 
ich mir bei der Terminologie unsicher bin, s.u.) durchsprechen würdet.

Folgende Überlegungen:
Ich möchte Zufallswerte erzeugen, die in einem konstanten Intervall 
ausgespuckt werden.
Beim ersten Durchlauf, ist die Wahrscheinlichkeit normalverteilt um den 
Wert 0.
Beim nächsten Durchlauf liegt das Ergebnis normalverteilt um den 
vorherigen Wert usw.
Daher: die Gaußglocke bewegt sich mit, - ist adaptiv, bzw. es gibt eine 
Feedbackschleife zwischen Ergebnis und neuem Erwartungswert. (Den 
Erwartungswert kann ich vermutlich mit einfacher Addition verschieben?)
Damit sich das Ganze nicht vollkommen unkontrolliert in eine Richtung 
weg bewegt, alles in eine zusätzliche Gauss Glocke um 0 herum, so dass 
das oben Beschriebene alles in einem weiteren Bereich um 0 herum 
stattfindet.


Also Gaußscher Zufall, der vom vorherigen Wert abhängt.

Ich Stelle mir die Glocken momentan so vor, dass rechteckige 
Zufallswerte mit einem Glockenförmigen Waveshaper normalverteilt werden.
Das geht mit der Box-Muller-Methode?

Habe schon viel gelesen, verstehe die Formeln aber nicht.
Kann mir das jemand in Worten erklären?
#6219714
ok schrieb:
> Ich möchte Zufallswerte erzeugen, die in einem konstanten Intervall
> ausgespuckt werden.
> Beim ersten Durchlauf, ist die Wahrscheinlichkeit normalverteilt um den
> Wert 0.
> Beim nächsten Durchlauf liegt das Ergebnis normalverteilt um den
> vorherigen Wert usw.

Dann ist das Intervall aber NICHT mehr konstant IMHO, denn das dürfte in 
der Praxis kräftig driften. Denn zufällige extreme Werte verschieben den 
Nullpunkt.

Was ist hier der eigentliche Anwendungsfall? Klingt nämlich kräftig nach 
XY-Problem...
Beitrag #6270174 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6270728
ok schrieb:
> Also Gaußscher Zufall, der vom vorherigen Wert abhängt.
Na das ist doch ein oxymoron.
kein Ding, nur sprachlich daneben...

Du möchtest einen Zufallswert X1 im Bereich zwischen A und B,
dessen Grenzen A und B abhängig sind von X0

Also sagen wir
x= rand(-10,10) und danach  x = rand(x-10,x+10) zB
richtig?
und willst Du zwei musst Du eben getrennt rechnen damit x und y eben 
NICHT voneinander abhängig gebildet werden
y=rand(-10,10) und dann y= rand(y-10,y+10)
und wie Du daraus die polarkoordinaten bekommst erklärt FoxMulder dir ja 
dann ;)

Du wirst dabei aber recht lange brauchen um eine gaussche 
normalverteilung sehen zu können,
eben weil sich der höchste Punkt der jeweiligen Glockenkurve auf der 
Achse verschiebt bei jedem folgenen Aufruf.
... das heisst würd ich mir vorstellen... nie probiert.
insbesondere nciht mit darauffolgender transformation in 
Polarkoordinaten nah BoxMuller...

Du machst das schon!

'sid
Beitrag #6271588 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6271589 wurde von einem Moderator gelöscht.

Antwort schreiben

Eine eigene Frage? Dieser Thread ist über 6 Jahre alt. Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.

Neuen Thread starten

Eine Lösung, Ergänzung oder Rückmeldung zu diesem Thread? Dann antworte hier.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.