Hallo zusammen, ich suche einen Widerstand für ein Netzteil. Leider kann ich keinen Schaltplan für das Netzteil finden. Habe den defekten Widerstand mal ausgelötet, nur hilft mir das nicht weiter. Das Netzteil ist ein "ADP-180HB D" und es ist der Widerstand R8. Was ich bis jetzt rausgefunden habe ist, dass er wohl 1 Watt +/- 5% haben soll. Aber was ist das für ein Widerstand (wieviel Ohm) und kann ich den gegen einen herkömmlichen Kohleschichtwiderstand tauschen, oder ist das etwas spezielles? Evtl. erkennt ja jemand anhand der Bilder was das ist. Mit messen ist da ja nicht mehr viel möglich. MfG Shurik
Sascha H. schrieb: > Das Netzteil ist ein "ADP-180HB D" anscheinend eins für ein ASUS Notebook mit 19V= Sekundärspannung Sascha H. schrieb: > Habe den defekten Widerstand mal > ausgelötet, nur hilft mir das nicht weiter. So ein Widerstand geht ja nicht einfach nur "aus Lust und Laune" kaputt. Widerstände sind sehr robuste Bauteile. Wenn die durchbrennen, wurden sie wohl mit zuviel Strom versorgt. Also muss da "irgendwas anderes" auch noch kaputt sein, was das bewirkt hat, das der Widerstand kaputt ging. Nur den defekten Widerstand zu ersetzten, wird dir also nix bringen auf dem Weg das Netzteil wieder herzurichten. --> Nimm die Schaltung auf, und versuche zu identifizieren wo in der Schaltung der durchgeschmorte Widerstand sitzt. Sascha H. schrieb: > Leider kann ich keinen Schaltplan für das Netzteil finden. Meistens sind Schaltnetzteile relativ ähnlich aufgebaut. Grundsätzliche Schaltungs-Prinzipien kannst du z.B. hier finden: http://www.joretronik.de/Web_NT_Buch/Kap7/Kapitel7.html --> Mache zumindest mal ein scharfes Foto von der Vorder- und Rückseite der Platine, und stelle es hier ein.
Wenn die freigelegte Widerstandsschicht noch verbindung zu einem der Anschlüsse hat, könnte man ja von einem der Anschlüsse bis zur Mitte der Widerstandschicht den Widerstand messen, und dann auf den Rest hochrechnen. Ist aber eben nur ein grober Anhaltswert, da die Widerstandsschicht nicht unbedingt symmetrisch über die gesamte Länge gewendelt sein muß. Vielleicht heist das 21E ja 0,21Ohm, oder 21Ohm (oder ist das eine 27? Entspräche eher einer E-Normreihe). Ansonsten macht es sich immer ganz gut, auch ein gutes Fotot von Ober-/Unterseite der Platine zu liefern. Und daß der R überhaupt die Ursache darstellt, ist eher zu bezweifeln. IdR. ist da was ganz anderes die Ursache, so daß Wecheln des R alleine idR. nix bringt.
Es gibt 100-te verschiedener Widerstände, von denen nur seeeeehr wenige in Frage kommen. Darüber hinaus bleibt noch die Frage, warum eines der robustesten Bauteile das Zeitliche gesegnet hat.
Erst mal danke für den Hinweiss. Der Widerstand sitzt über der rechten Traffospule. Ist leider alles mit sehr viel Kühlpaste versehen, die ich ungerne ab machen möchte.
Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der Source-Widerstand des FETs zur Stromüberwachung. Der FET wird kaputt sein, meist der ansteuernde Controller (UC384x) wohl auch...
Vergessen...möglicherweise sitzt da eine aktive PFC vor dem Netzteil..die Diagnose bleibt aber die Selbe.
Sascha H. schrieb: > Ist leider alles mit sehr viel Kühlpaste versehen.......... keine Kühlpaste, Silikonkleber, musste sowieso entfernen um zu messen, warum da so rumgesaut wurde damit weiss verm. nur der Chinese ders gebaut hat (oder auch nicht...)
Charly B. schrieb: > Silikonkleber, musste sowieso entfernen > um zu messen, warum da so rumgesaut wurde damit weiss verm. > nur der Chinese ders gebaut hat (oder auch nicht...) Stossdämpfer oder Schwingungsdämpfer. So ein monolithischer Block (Platine/Gehäuse) ist gegen Misshandlung etwas unempfindlicher.
сорок две schrieb: > möglicherweise sitzt da eine aktive PFC Steht doch sogar auf der Drossel drauf.
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