Wie Anoden anschließen?

Gast #6220204
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Sebastian S. schrieb:
> Bei Deinen offensichtlich soliden Grundkenntnissen betreffs
> Röhren, würde ich empfehlen diese gar nicht anzuschließen.
> Das erhöht die Lebensdauer und verhindert dunkle Ablagerungen im Innern
> des Kolbens. Da kommt man nämlich so schlecht mit dem Putzlappen ran.

Tut mir sehr leid, das du nichts zu Ostern bekommen hast. Von mir, 
diesen Eiweiß/Eigelb Trenner.
Angehängte Dateien:
#6220637
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Hallo Jochen,

dass es eine Röhre ist, lässt sich nicht verleugnen, und das hast du 
auch erkannt. Vor Jahrzehnten hätten sich schlaue Leute danach die 
Finger geleckt. Da du keine Ahnung hast, gibt es nur 2 Möglichkeiten.
1: Einen schönen Sockel und ab in das Regal im Wohnzimmer
2: Tonne
Vielleicht braucht ja noch jemand das als Ersatz

73
Wilhelm
Gast #6220869
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Wilhelm S. schrieb:
> dass es eine Röhre ist, lässt sich nicht verleugnen, und das hast du
> auch erkannt. Vor Jahrzehnten hätten sich schlaue Leute danach die
> Finger geleckt. Da du keine Ahnung hast, gibt es nur 2 Möglichkeiten.
> 1: Einen schönen Sockel und ab in das Regal im Wohnzimmer
> 2: Tonne
> Vielleicht braucht ja noch jemand das als Ersatz
>
> 73
> Wilhelm

Hallo Wilhelm, wie kommst du und andere bloß auf solche Formulierungen 
wie da du keine Ahnung hast. Ich habe lediglich gefragt, wie ich die 
Anoden mechanisch kontaktieren kann. Das Datenblatt und Google wissen 
keine Antwort darauf. Diese Röhre ist übrigens bei Reichelt für 3,55€ zu 
haben. Die meisten Röhrenverstärkerbauer werden sich aus mindestens zwei 
Gründen vor dieser Röhre fürchten:

1.Der Ausgangswiderstand Raa ist mit 20k ganz schön hoch, gar nicht so 
einfach, da einen passenden Ausgangstrafo zu finden.

2. Die eingebauten Kondensatoren, in A-Stabiler Multivibrator 
Beschaltung machen doch dem ein oder anderen wegen einer vermuteten 
Schwingneigung sicherlich Angst. Sie müssen aber gar keine Angst haben, 
im Gegenteil, diese Kondensatoren kompensieren die 
Anoden/Gitterkapazität und sorgen dafür dass nix schwingt.

Dir und deiner YL noch schöne Rest-Ostern.
#6220951
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Jochen Kummer schrieb:
> Die meisten Röhrenverstärkerbauer werden sich aus mindestens zwei
> Gründen vor dieser Röhre fürchten:

Vor allem weil das Tetroden sind, die einen üblen Kennlinienknick haben.

Bei 500MHz, wenn die Röhre praktisch als Schalter betrieben wird, kann 
man das machen, aber als Audio-Endstufe entspricht das eher dem Stand 
von 1925.

Die Anoden von solchen Senderöhren wurden meist mit Kühlklammern 
kontaktiert, um unzulässige Temperaturen an der Glasdurchführung zu 
vermeiden. Bei Valvo hatten diese Kühlklemmen für die QQE03/20 die 
Bestellnr. 40623.

Wenn du aber nur sehen willst, wie die Heizung glüht, brauchst du nur 
12,6V 0,65A an die beiden benachbarten und mit f  bezeichneten Pins 
anzulegen.
...oder diese beiden Pins miteinander verbinden und eine Heizspannung 
von 6,3V 1,3A zwischen fm und diese beiden Pins zu legen.
Gast #6221490
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Dieter schrieb:
> Jochen Kummer schrieb:
>> Vom Osterhasen diese Röhre bekommen.
>
> Das war die Notloesung. Das Klopapier war dem Osterhasen ausgegangen.
>
> Ansonsten nimm eine Platine, aetze die zurecht. Bei dem Stifteabstand
> sollte es mit den 2mm Modellbahnbuchsen funktionieren.

...nein, den Gestank hält man nicht aus.

сорок две
Gast #6221513
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Jochen Kummer schrieb:
> Die meisten Röhrenverstärkerbauer werden sich aus mindestens zwei
> Gründen vor dieser Röhre fürchten: ...

Die QQE03-20 ist eine Senderöhre. Ich vermute mal, dass du mit 
"Röhrenverstärkerbauer" eher die Audiofraktion meinst.

Jochen Kummer schrieb:
> Diese Röhre ist übrigens bei Reichelt für 3,55€ zu
> haben.

Das Ding bei Reichelt ist zumindest nicht gehäusekompatibel.
Gast #6222706
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Wolfgang schrieb:
> Die QQE03-20 ist eine Senderöhre. Ich vermute mal, dass du mit
> "Röhrenverstärkerbauer" eher die Audiofraktion meinst.

Im Datenblatt der Röhre ist auch eine Verwendung als NF = 
Audioverstärker erwähnt.

Wieso meinst du, das die Röhre bei Reichelt nicht gehäusekompatibel ist? 
Das Bild bei Reichelt ist falsch, die abgebildete Röhre ist eine 
QQE03/12.
Gast #6222938
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Öhm, ich hätte jetzt erwartet, dass es zu extremen Verzerrungen kommt, 
weil ein Teil ses Kathodenstroms über das Schirmgitter abfließt.
Auch sagt man(TM), dass man die Anode nicht separat absichern darf, weil 
bei einer ausgelösten Anodensicherung der gesamte Strom übers 
Schirmgitter abfließt und und dieses durchglühen kann.
Gast #6222976
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> Die meisten Röhrenverstärkerbauer werden sich aus mindestens zwei
> Gründen vor dieser Röhre fürchten:

Falls sie sich bei Audiomissbrauch aehnlich verhaelt wie die GU-30 
solltest du vor allem einen Bananenfoermige Kennlinie fuerchten. .-)

Olaf
Gast #6223130
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Olaf schrieb:
> Falls sie sich bei Audiomissbrauch aehnlich verhaelt wie die GU-30
> solltest du vor allem einen Bananenfoermige Kennlinie fuerchten. .-)

Solange sie nicht explodiert...
Ich würde das mir selbst und anderen als Feature not Failure verkaufen 
;-)
Gast #6223736
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Jochen Kummer schrieb:
> Ich würde das mir selbst und anderen als Feature not Failure verkaufen

Das Datenblatt (bei Reichelt) zeigt die Kurven. Die Bananenkurve ist von 
Vorteil zum Betrieb als Frequenzvervielfacher. Dafür werden Oberwellen 
benötigt.

Das ist bestimmt nicht uninteressant die Verzerrungen anzuhören als mp3.
Als Verzerrer für Musikinstrumente oder Vertonung von Filmen mit 
Zeichentrickfilmstimmen.

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