kurze Frage zu einer Rogowski-Spule

Gast #6234084
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Moin, kurze Frage;

ich habe mit einer MA200 Rogowski-Spule einen +/-40 A Sinusstrom 
gemessen. Dabei fällt auf, dass die Spannung am Ausgang der Messung sich 
um 0V bzw 0A herum einpenden muss und zu beginn der Messung einen Offset 
aufweist.

Meine Frage ist nun; woher kommt dieses Verhalten ?
Gast #6234209
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Teil der Signalverarbeitung ist ein Integrator und der kann mit einer 
Restladung im Kondensator starten und nachher durch Offsets beliebig 
weglaufen.

Als Abhilfe baut man einen Entladewiderstand paralell so daß ein 
Hochpaßverhalten entsteht und sich der Mittelwert der Ausgangsspannung 
auf Null einpendelt.

Könnte man den perfekten Integrator bauen der null Offset und null 
Leckstron hätte dann könnte man mit einer Rowskispule auch Gleichstrom 
messen da der Induktionsstoß ewig aufgespeichert wird.
Gast #6234326
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A-Freak schrieb:
> Teil der Signalverarbeitung ist ein Integrator und der kann mit einer
> Restladung im Kondensator starten und nachher durch Offsets beliebig
> weglaufen.
Nicht nur Unzulänglichkeiten der Integrator-Schaltung, sonden auch der 
mit dem Signal unsynchronisierte Start der Messung bedingen dieses 
Verhalten.
Angehängte Dateien:
Gast #6243139
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Tim T schrieb:
> Start bei  Max. in der unteren Simulation
Das zu integrierende Signal (Ue(t)/dt) ist Null, wie auch im dritten 
Beispiel.
Durch die LTspice-Voreinstellung, vor dem Start der Simulation den 
DC-Arbeitspunkt zu bestimmen, entspricht der Verlauf einem nicht 
perfekten System mit einem initialen Offset, der sich, wie von A-Freak 
beschrieben (R2=Entladewiderstand), langsam ausmittelt.

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