Gast
#6234322
Hallo an alle Ich versuche mich an Koaxial Kabeln sowie das verhalten der Wellen mit und ohne Terminierung. Simpler Aufbau: Signal Generator mit 50 Ohm Innenwiderstand, über ein Koax Kabel auf ein Lastwiderstand von 10 Ohm. (Ohne Terminierung) Das bedeutet, laut Spannungsteilerregel fallen am RL 333mV ab. Frequenz: 25 MHz, entspricht einer Wellenlänge von ca 12m. Koax Kabel in Spice. Nehmen wir ein Leiter von 0.5m Länge. TD= 0.5* v = 0.5* 220*10^6 m/s = 2272 ps. Bild 1: TD=1000fs => Länge 0,22 mm Keine Reflektierten Anteile bzw Überlagerungen zu sehen. Bild 2: TD=2000ps => Länge 22 cm Überlagerungen am Eingang.. Es stellen sich mir zwei Fragen: 1) Wenn ich lampda/4 rechne, habe ich 3m Wellenlänge. Warum habe ich denn schon bei 22 cm Kabellänge Signal Überlagerungen vor dem Kabel? Dachte die Lambda/4 "Faustregel" würde hier gelten ? 2) Ist das Kabel modell überhaupt vollständig bzw entspricht es der Realität? Es müsste eigendlich ja noch der Kabelwiderstand dazu?! 3) Ist es möglich, in diesem Aufbau durch Berechnungen das Originale Eingangssignal wieder zu konstruieren? Also die ganzen Reflektierten Anteile rausrechnen ? Vielen Dank Bernd.

