Wie kann ich ein Signal mit +-18V schalten?

OP #6234446
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Hallo!

Ich möchte ein DCC-Signal mit ±18V hin und her schalten können. Ich 
dachte zuerst an einen Analog Switch, aber die können so hohe Ströme 
nicht. Ein Relais möchte ich nicht verwenden.Hat jemand eine Idee wie 
ich es machen könnte?
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Gast #6234598
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4 Quadranten-Schalter, also in beiden Schaltstellungen Ströme in beiden 
Richtungen möglich?

Verluste zulässig, bzw. wie viel Verluste (denn ohne 100,000% ohne geht 
es nicht)? (Bitte nicht "so wenig wie möglich" - dann müsste du dich an 
die PTB oder NASA wenden...)
OP #6237855
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Ich hätte einen L293D zur Verfügung nur weiß ich nicht wie ich mit den 
negativen Signalen umgehen soll. Konkret geht es um die richtige 
Polarisierung des Herzstückes einer Modellbahnweiche. Das DCC Signal 
(Rechtecksignal mit ±18V) liegt potentialfrei an den beiden Schienen A 
und B an. Je nach dem wie ein Zug in die Weiche einfährt muss das 
Herzstück richtig herum polarisiert sein da es sonst zu einem 
Kurzschluss kommt.

Ich möchte nun das Herzstück vollautomatisiert richtig polarisieren und 
zwar über eine Kurzschlusserkennung welche bereits einwandfrei 
funktioniert. Wird der Kurzschluss erkannt muss das Herzstück innerhalb 
von <5ms umgeschaltet werden da ansonsten die zentrale Steuerungseinheit 
abschaltet. Aus diesem Grund scheidet hier ein Relais aus da es einfach 
zu langsam ist. Auch ein Analog Switch scheidet aus, da der Strom bzw. 
die Schaltleistung zu hoch ist.

Also mein Problem ist die Umschaltung des ±18V Signals.
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#6237874
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M. G. schrieb:
> Ich möchte nun das Herzstück vollautomatisiert richtig polarisieren

Ich würde erwarten, daß die Weichen das bereits über Kontaktzungen 
selber machen.

Es ist viel einfacher (per Relais) zu berwerkstelligen, wenn du nicht 
per deiner ominösen Kurzschlusserkennung, sondern per 
Weichenlageerkennung schon beim Umschalten der Weiche und nicht erst 
beim drüberfahren eines Zuges erkennst. Weichenlageerkennung geht 
sicherlich aus den Ansteuersignalen der Weiche, wie auch immer, Spulen, 
DCC, oder sonstwie. Falls die Anlage beim Wegbleiben der Betriebspannug 
erst mal vergisst wie die Weichen stehen, schaltet man eben alle Weichen 
(nacheinander automatisiert) beim Einschalten der Anlage ein mal in 
Ausgangslage.

Ansonsten: Der Zug wird nicht stehen bleiben, wenn man das Hezstück gar 
nicht anschliesst, den kurzen Ausfall kann er ab, zumal er mehr als 1 
Rad hat.

Ansonstehn geht es mit 2 der nicht ganz billigen VO14642AT, aus deinem 
Kurzschlussignal passend angesteuert.
OP #6238207
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Also mit den 16,6V kann ich auf alle Fälle leben. Ich überlege nur, wie 
die Umschaltung mit der Gegentaktendstufe funktionieren soll? Lt. deinem 
Schaltplan hätte ich ja permanent entweder +-18V anliegen welche ich 
dann mit einem getakteten +-18V Signal (DCC-Signal) an den 
Basisanschlüssen auf das Herz schalte. Vielleich kannst du etwas genauer 
ausführen wie du dir das vorgestellt hast?

Meine Kurzschlusserkennung erfolgt mittels 0,13 Ohm Widerstand zwischen 
einem Gleisanschluss (A oder B) und dem Herzstück. Wird der Strom z.B. 
bei einem Kurzschluss zu hoch, fallen an dem Widerstand rund ±2,5V 
(DCC-Signal) ab (siehe Oszi-Bild) bevor nach rund 1ms die Zentrale 
abschaltet.

Meine Idee wäre nun (Bild 2) über einen Komparator ein Flip-Flop 
anzusteuern, welches einen "Schalter" (Transistor, SS-Relais, Analog 
Switch...) innerhalb 1ms umschaltet.

ups...das 1. Bild ist falsch!
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