Forum: Offtopic Projekte für den Nachwuchs,Coronaferien


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von Joe J. (j_955)


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Hallo Leute,
Die momentane Lage iss ist echt zum verzweifeln. Der Job neben dem 
HauptJob heisst Kindererziehung.

Heute habe ich ein Projekt mit meinem kleinen angefangen.Den PiPlotter, 
https://www.heise.de/select/make/2020/1/1583178299765746.

Ich muss sagen zum nachbauen ganz ok für einen SSieben-jährigen und auch 
ich habe meinen spass.
Während er sägt und klebt, kann ich den pi aufsetzen und alles 
verdrahten.

Tolles Projekt.

Welche Projekte macht ihr so?
Grüsse
Jo

von Johannes S. (jojos)


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Wenn das mal nicht nach hinten losgeht, das wird im Betrieb nicht gerade 
leise sein :)

von Christian B. (luckyfu)


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ich bin vollkommen damit beschäftigt, das Pensum abzuarbeiten, was die 
Kinder von ihren Lehrern aufgebrummt bekommen haben.,Also, sie dabei zu 
unterstützen, neben dem Home Office. ein 2. oder 5. Klässler bringt sich 
den Stoff noch nicht mal eben im Selbststudium bei.

: Bearbeitet durch User
von Joe J. (j_955)


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Ich kenne das, allerdings ist nur einer Schulpflichtig.
Dennoch, drei Stunden Diskussion für 2 Arbeitsblätter.
Effektiv ist was anderes.Aber was geht, geht halt. Ich stelle mir die 
Situation wie einen Marathon vor, ein Sprint zu Beginn ist selten 
hilfreich.
Auch habe ich habe gemerkt, dass solche Projekte beim Grossen gut 
ankommen.

In weiser Voraussicht, dass das Projekt irgendwann rum ist...suche ich 
neue, praktische Ideen, die einfach umzusetzen sind. Es hilft.

Meine Frau und  haben grundsätzlich unterschätzt, wie sehr die kleinen 
im kiga und Schule gefordert sind und Wieviel uns da abgenommen wird. 
Langeweile ist echt schwer auszuhalten, vor allem Fehle für die 
Eltern.:)

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Beitrag #6236211 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6236223 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Joe J. (j_955)


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Also die Hauptaufgabe war bei uns eher das hüten, organisieren, 
Zeitplanung. Dank grossem Garten haben wir die Krise nicht so sehr 
gespürt wie manch andere.

Dennoch hoffe ich für uns alle, dass sich das ganze bald wieder legt.

Nach sechs Wochen ist alles durch an Ideen, man hangelt sich irgendwie 
von Woche zu Woche.

Der Plotter funktioniert übrigens sehr gut. Ich habe mir wirklich lange 
gewünscht, mal die Zeit dafür zu finden dem kleinen etwas beizubringen, 
was ich gut finde. Eine bessere Gelegenheit wird kaum kommen.

Beitrag #6236259 wurde von einem Moderator gelöscht.
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von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Joe J. schrieb:
> Dennoch, drei Stunden Diskussion für 2 Arbeitsblätter.

Ja, hört man jetzt überall. Ich find's lustig.

Vor Corona:

"Wir schränken unseren Melvin-Jayson nicht ein, er soll sich frei 
entfalten können". Dann wird Melvin-Jayson  den Lehrern aufs Auge 
gedrückt, die das Elend mit seiner freien Entfaltung am Hals haben.

Jetzt:

"Wir sind mit den Nerven am Ende. Das kann man Kindern doch nicht 
antun." Dabei meinen sie natürlich sich. Das nenne ich mal dumm 
gelaufen, und niemanden den man verklagen kann.

Einsicht ist natürlich Fehlanzeige. Da beschwert sich eine hamburger 
Journalistin öffentlich nach zwei Wochen in einem Artikel dass sie keine 
Erzieherin sei. Ähm, was soll man sagen? Das Prinzip "Eltern sein" von 
Anfang an nicht verstanden.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Ach sie mal an, hier war mal wieder ein Mod unterwegs, der früher auch 
immer abgeschrieben und heute noch ein schlechtes Gewissen deswegen hat.

Faszinierend.

von Tim T. (tim_taylor) Benutzerseite


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Naja, ich finds eher beschämend wie wenig anscheinend in der Schule 
beigebracht wird. Meine Tochter ist wahrlich kein Überflieger und lag 
bislang in der Schule etwa im Mittelfeld. Die Hausaufgaben waren eher 
ein K(r)ampf mit endloser Diskussion und allem was dazu gehört. Aber 
jetzt nach nur ein paar Wochen funktioniert das deutlich(!) besser und 
das lächerliche Tagespensum der Schule wird locker in zwei Stunden 
geschafft.
Also wenn der Preis für vernünftiges Lernen ist, dass ich mich mit ihr 
jeden Tag zwei bis drei Stunden hinsetze, können wir das gerne noch 
deutlich länger machen. Alles was ich bislang sehe ist das es Zuhause, 
aus welchen Gründen auch immer, offensichtlich deutlich besser mit dem 
Stoff läuft als in der Schule; was ich aber auch bei nächster 
Gelegenheit aufklären will.

PS: Anbei noch etwas zum Schmunzeln.

von Joe J. (j_955)


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Ist die Erziehung nicht zu sehr in  fremde Hände gelegt worden?
Ich würde behaupten, dass uns etwas Demut allen mal ganz gut tut.
Das Prinzip der Arbeitsteilung ist nun mal hier in Deutschland 
perfektioniert worden und hat meist gut funktioniert.
Erkläre aber das alles mal jemanden der alleinerziehend isst und am 
unteren Ende der Nahrungskette steht.

P.s.
Projektvorschläge??
:)

: Bearbeitet durch User
von Marek N. (bruderm)


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Interessantes Projekt!

Auch auf die Gefahr hin, dass es gleich Dislikes hagelt: Alles eine 
Frage der Erziehung.
Ich konnte mich als Kind sehr gut stundenlang und auch tageweise alleine 
beschäftigen: Mit Bausteinen oder Autos spielen, Metallbaukasen, 
Malen/Zeichnen, Lesen, Casetten hören. Im Fernsehen gabs nur zwei 
Programme und ein Kernthema: General Jaruzelski und "Die Partei". 
Alternativ die Eishockey-Prügeleien im tschechischen Fernsehen, 
allerings war mehr Schnee auf dem Bildschirm, als auf der Eisfläche.

Ich frage mich, wie das unsere Großeltern geschafft haben, mit 5 bis 10 
Geschwistern aller Altersgruppen, tagelang im engen Luftschutzbunker 
zwischen einem Dutzend anderer Familien bei Kerzenschein auszuhalten...?

So, und jetzt haut mich!

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Kein Dislike, dafür eine höchst subjektive, anonyme und begründungslose 
Löschung der Beiträge, sie oben.

von Joe J. (j_955)


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Marek N. schrieb:
> Ich frage mich, wie das unsere Großeltern geschafft haben, mit 5 bis 10
> Geschwistern aller Altersgruppen, tagelang im engen Luftschutzbunker
> zwischen einem Dutzend anderer Familien bei Kerzenschein auszuhalten...?

Naja, wenn man sich mal die Kolaterallschäden bei den Kindern der 
Nachkriegsgeneration (und der Wirtschaftswunder/Babyboomer-Generation) 
so anschaut -> eine Beziehung zum Kind ist doch gar nicht so verkehrt, 
finde ich.

Mir fällt das oft auch nicht so schwer, ich finds schön Kinder zu haben. 
Eigentlich wachsen daran beide Parteien, darin liegt der große Reichtum. 
Kinder haben ist keine lästige Pflicht. Zumindest nicht für mich.(Okay, 
vll. manchmal;-) )

: Bearbeitet durch User
von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Tim T. schrieb:
> Alles was ich bislang sehe ist das es Zuhause,
> aus welchen Gründen auch immer, offensichtlich deutlich besser mit dem
> Stoff läuft als in der Schule; was ich aber auch bei nächster
> Gelegenheit aufklären will.

Lass mal raten, natürlich ist Frontalunterricht in ihrer Schule verpönt?

Joe J. schrieb:
> P.s.
> Projektvorschläge??
> :)

https://www.helmholtz.de/fileadmin/user_upload/06_jobs_talente/Schuelerlabore/Helmholtz_Schuelerlabore_Brochure2018_A5_web2.pdf

Angewandte Chemie im Überfluss: 
https://www.chefkoch.de/rs/s0/kinder+kochen/Rezepte.html

von Marek N. (bruderm)


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OK, on Topic again...

Vor Kurzem das Röhren-Audion fertig gestellt: 
https://www.elektronik-labor.de/Lernpakete/Roehrenradio2.html
Funktioniert erstaunlich gut. Selbst SSB auf 80 und 40 m kann man damit 
in passabler Klangqualität demodulieren, wenn auch sehr feinfühlig.

Gestern lag nach nicht mal drei Wochen dieser UKW-Pendler in der 
Packstation: https://www.elektronik-labor.de/HF/FMtube.html

Ist natürlich nichts für ganz kleine Kinder, da gefährliche Spannung, 
aber für ambitionierte Jugendliche ab 12 bei Interesse vorstellbar.

Für die Kleineren geht aber auch ein FM Scan Radio: 
Ebay-Artikel Nr. 232480177948

Und natürlich ein passender Minizünder ;-) 
Ebay-Artikel Nr. 272729086870

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