[S] DDR Schraubstock VEB LES HS 125

Gast #6237490
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Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem Schraubstock der VEB LES (Leipziger 
Eisen- und Stahlwerke) Größe HS 125 (12,5cm Backenbreite) in gutem 
Zustand. Auch wenn ich davon ausgehe das Jemand der diesen besitzt weiß 
wie er aussieht, habe ich mal ein Beispielbild angehängt.

Gruß
Tim
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#6237854
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Tim T. schrieb:

> ich bin auf der Suche nach einem Schraubstock der VEB LES (Leipziger
> Eisen- und Stahlwerke) Größe HS 125 (12,5cm Backenbreite) in gutem
> Zustand. Auch wenn ich davon ausgehe das Jemand der diesen besitzt weiß
> wie er aussieht, habe ich mal ein Beispielbild angehängt.

...und was unterscheidet den von anderen Schraubstöcken,
die genauso aussehen?
Gast #6237930
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Harald W. schrieb:
> Tim T. schrieb:
>
>> ich bin auf der Suche nach einem Schraubstock der VEB LES (Leipziger
>> Eisen- und Stahlwerke) Größe HS 125 (12,5cm Backenbreite) in gutem
>> Zustand. Auch wenn ich davon ausgehe das Jemand der diesen besitzt weiß
>> wie er aussieht, habe ich mal ein Beispielbild angehängt.
>
> ...und was unterscheidet den von anderen Schraubstöcken,
> die genauso aussehen?

Nur mal die wesentlichen Punkte:

-Für das ungeübte Auge, dass er nach hinten, nicht nach vorne öffnet.

-Generell eine extrem hohe Qualität.

-Durch die lange Führung der hinteren Backe kann man auch halbseitig
arbeiten und trotzdem wird das Werkstück sicher gehalten.

-Die Schlittenführung ist im Gegensatz zum Schwalbenschwanz der anderen 
nachjustierbar.

-Die Spindelschraube ist feststehend, man dreht die (Schutz)-Hülse.

-Die Befestigung erfolgt senkrecht mit 4 Schrauben, nicht von vorne mit 
2.

-Der hintere Teil des Schraubstocks deckt die Führung im geschlossenen 
Zustand komplett ab.


Hoffe es wird damit halbwegs klar, warum ich genau den haben will...
Gast #6238005
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Stefan T. schrieb:
> In den Ibäh Kleinanzeigen ist einer eingestellt, wurde gestrichen, 140€.
> Wenn sich hier keiner findet vielleicht eine Möglichkeit. Ich bin nicht
> der Verkäufer.
> Gruß

Ich gehe mal aus du meinst den Grünen; bei dem ist leider beim Hinteren 
Teil eine große Ecke raus gebrochen. So wie der Amboss aussieht wurde 
der ordentlich malträtiert (Führung dürfte darum auch nicht mehr so 
prall sein) und irgendwann mal mit ordentlich Rumms daneben gehauen.
Gast #6239892
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Rainer D. schrieb:
> Tim T. schrieb:
>> -Für das ungeübte Auge, dass er nach hinten, nicht nach vorne öffnet.
>
> Genau deswegen will man die doch garnicht mehr haben. Mal ein größeres
> längeres Teil senkrecht einspannen ist kaum möglich, weils mit der
> Werkbank kollidiert.

Das ist mir schon klar, aber durch diese Bauform wird, wie bereits 
geschrieben, die obere Backe länger geführt und es lassen sich 
Werkstücke besser halbseitig einspannen. Abgesehen davon steht man auch 
immer näher an den Werkzeugen an der Rückseite der Werkbank und kann 
einfach nach vorne greifen um etwas zu nehmen. Ansonsten habe ich 
normalerweise auch keine Werkstücke die nach unten über die Werkbank 
hinausragen würden.
Gast #6336037
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Christian M. schrieb:
> Hallo Tim,
>
> ich habe eine Frage zu diesem Schraubstock   Weißt du zufällig wie lange
> diese Teile hergestellt wurden ?  Ich habe meinen geerbt und restauriert
> und würde gerne wissen wie alt das Schätzchen ist. Der ist sogar um 360
> Grad drehbar.

Hallo,

bin zwar kein Experte auf dem Gebiet, würde aber sagen, da dieser 
Schraubstock auch nach Überführung der Leipziger Eisen und Stahlwerke in 
die Volkseigenen Betriebe Gießereianlagen weiter hergestellt wurde, dass 
diese bis irgendwann zwischen 1972 und 1987 produziert wurden.

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