Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem Schraubstock der VEB LES (Leipziger
Eisen- und Stahlwerke) Größe HS 125 (12,5cm Backenbreite) in gutem
Zustand. Auch wenn ich davon ausgehe das Jemand der diesen besitzt weiß
wie er aussieht, habe ich mal ein Beispielbild angehängt.
Gruß
Tim
Tim T. schrieb:> ich bin auf der Suche nach einem Schraubstock der VEB LES (Leipziger> Eisen- und Stahlwerke) Größe HS 125 (12,5cm Backenbreite) in gutem> Zustand. Auch wenn ich davon ausgehe das Jemand der diesen besitzt weiß> wie er aussieht, habe ich mal ein Beispielbild angehängt.
...und was unterscheidet den von anderen Schraubstöcken,
die genauso aussehen?
Harald W. schrieb:> Tim T. schrieb:>>> ich bin auf der Suche nach einem Schraubstock der VEB LES (Leipziger>> Eisen- und Stahlwerke) Größe HS 125 (12,5cm Backenbreite) in gutem>> Zustand. Auch wenn ich davon ausgehe das Jemand der diesen besitzt weiß>> wie er aussieht, habe ich mal ein Beispielbild angehängt.>> ...und was unterscheidet den von anderen Schraubstöcken,> die genauso aussehen?
Nur mal die wesentlichen Punkte:
-Für das ungeübte Auge, dass er nach hinten, nicht nach vorne öffnet.
-Generell eine extrem hohe Qualität.
-Durch die lange Führung der hinteren Backe kann man auch halbseitig
arbeiten und trotzdem wird das Werkstück sicher gehalten.
-Die Schlittenführung ist im Gegensatz zum Schwalbenschwanz der anderen
nachjustierbar.
-Die Spindelschraube ist feststehend, man dreht die (Schutz)-Hülse.
-Die Befestigung erfolgt senkrecht mit 4 Schrauben, nicht von vorne mit
2.
-Der hintere Teil des Schraubstocks deckt die Führung im geschlossenen
Zustand komplett ab.
Hoffe es wird damit halbwegs klar, warum ich genau den haben will...
Tim T. schrieb:> Schraubstock der VEB LES (Leipziger> Eisen- und Stahlwerke) Größe HS 125 (12,5cm Backenbreite)
(N)Ostalgie, an dem hab ich feilen gelernt. :-)
Leider habe ich keinen, würd ihn auch nicht hergeben.
In den Ibäh Kleinanzeigen ist einer eingestellt, wurde gestrichen, 140€.
Wenn sich hier keiner findet vielleicht eine Möglichkeit. Ich bin nicht
der Verkäufer.
Gruß
Stefan T. schrieb:> In den Ibäh Kleinanzeigen ist einer eingestellt, wurde gestrichen, 140€.> Wenn sich hier keiner findet vielleicht eine Möglichkeit. Ich bin nicht> der Verkäufer.> Gruß
Ich gehe mal aus du meinst den Grünen; bei dem ist leider beim Hinteren
Teil eine große Ecke raus gebrochen. So wie der Amboss aussieht wurde
der ordentlich malträtiert (Führung dürfte darum auch nicht mehr so
prall sein) und irgendwann mal mit ordentlich Rumms daneben gehauen.
Tim T. schrieb:> -Für das ungeübte Auge, dass er nach hinten, nicht nach vorne öffnet.
Genau deswegen will man die doch garnicht mehr haben. Mal ein größeres
längeres Teil senkrecht einspannen ist kaum möglich, weils mit der
Werkbank kollidiert.
Rainer D. schrieb:> Tim T. schrieb:>> -Für das ungeübte Auge, dass er nach hinten, nicht nach vorne öffnet.>> Genau deswegen will man die doch garnicht mehr haben. Mal ein größeres> längeres Teil senkrecht einspannen ist kaum möglich, weils mit der> Werkbank kollidiert.
Das ist mir schon klar, aber durch diese Bauform wird, wie bereits
geschrieben, die obere Backe länger geführt und es lassen sich
Werkstücke besser halbseitig einspannen. Abgesehen davon steht man auch
immer näher an den Werkzeugen an der Rückseite der Werkbank und kann
einfach nach vorne greifen um etwas zu nehmen. Ansonsten habe ich
normalerweise auch keine Werkstücke die nach unten über die Werkbank
hinausragen würden.
Hallo Tim,
ich habe eine Frage zu diesem Schraubstock Weißt du zufällig wie lange
diese Teile hergestellt wurden ? Ich habe meinen geerbt und restauriert
und würde gerne wissen wie alt das Schätzchen ist. Der ist sogar um 360
Grad drehbar.
Christian M. schrieb:> Hallo Tim,>> ich habe eine Frage zu diesem Schraubstock Weißt du zufällig wie lange> diese Teile hergestellt wurden ? Ich habe meinen geerbt und restauriert> und würde gerne wissen wie alt das Schätzchen ist. Der ist sogar um 360> Grad drehbar.
Hallo,
bin zwar kein Experte auf dem Gebiet, würde aber sagen, da dieser
Schraubstock auch nach Überführung der Leipziger Eisen und Stahlwerke in
die Volkseigenen Betriebe Gießereianlagen weiter hergestellt wurde, dass
diese bis irgendwann zwischen 1972 und 1987 produziert wurden.
Eine eigene Frage?
Dieser Thread ist über 6 Jahre alt.
Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.