Gast
#6237688
Liebe Forumisten/innen In diesem Forum wurde ja bereits mehrmals über die H-Bridge TLE5205 von Infineon berichtet (Datenblatt: https://www.distrelec.ch/Web/Downloads/43/79/eq644379.pdf?pid=${product.code}) und das es je nach Lieferant möglich ist, als TLE5205 einen TLE5206 (Datenblatt: http://www.farnell.com/datasheets/1651367.pdf) zu erhalten. Um herauszufinden, welche Version ich in Händen halte, habe ich kurzerhand eine Testschaltung zusammengelötet. Nach Einschalten der Betriebsspannung kann ich die WHT nicht nachvollziehen, ja sogar löst sich das Teil nach kurzer Zeit in Rauch auf und ich bin etwas ratlos, wo der Denkfehler bei dieser Minimalstschaltung liegen kann: Die Verdrahtung entspricht meinem Schema. Die TLE5205-Pinbelegung im Datenblatt ist Top-View und die habe ich mehrmals überprüft und auch eine PIN-Lötbrücke durch schludriges Löten oder ein Kurzschluss über den TO-263-Heat-Sink kann ausgeschlossen werden. Die LED's sind nicht defekt. Auch der Hinweis im Datenblatt auf Seite 1 "A blocking capacitor at the supply voltage is the only external circuitry due to the integrated freewheeling diodes" sollte bei Verzicht auf einen "blocking capacitor" bei einer rein ohmschen Last kein Problem sein. Die Betriebsspannung der Logik (Eingang) und des Leistungsteils (H-Brücke) sind in dieser Testbeschaltung absichtlich nicht getrennt. Wer kann mir ein Tipp geben, wo der Hund begraben ist? Besten Dank! (PS: Mir ist schon klar, dass sich die LED's in Sperrrichtung bei zu hoher Spannung bald mal abfackeln. Aber 6..7 Volt ist noch OK. Ist ja nur provisorisch)

