Forum: Offtopic Regentonne zu tief. Was machen?


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von Martin S. (sirnails)


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Hallo miteinander,

Ich habe ein Dilemma. Ich habe gestern mein Tonnenhäuschen fast fertig 
gemacht. Fehlen noch ein paar Kleinigkeiten (halbe Ziegel, Bleche).

Das Fass steht auf dem Boden. Da Mietobjekt wollte ich kein Fundament 
machen. Daher nur auf losen Platten. Erhöhung wäre bei 2 Tonnen gefüllt 
so eine Sache gewesen, abgesehen davon wäre das Teil riesengroß 
geworden.

Das Fallrohr ist aus Guss, erst oben auf wird es Kupfer. Ich kann also 
den Abscheider nur über dem Gussrohr einsetzen. Dann bin ich aber über 
der Oberkante.

Zusätzlich soll noch eine Pumpe ran.

Habt ihr Ideen, wie ich das überlaufen verhindern kann?

von Teo D. (teoderix)


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zB. WC-Spülkasten und den Schwimmer in die Tonne verlegen....

von Ben S. (bensch123)


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Martin S. schrieb:
> Das Fallrohr ist aus Guss, erst oben auf wird es Kupfer.

Ganz schlecht, Kupfer mit anderen Metallen zu kombinieren.

von Teo D. (teoderix)


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Ben S. schrieb:
> Ganz schlecht, Kupfer mit anderen Metallen zu kombinieren.

Willst du zurück in die Steinzeit?!

von Ben S. (bensch123)


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Teo D. schrieb:
> Willst du zurück in die Steinzeit?!

Nein, und deswegen hat meine Bude reine Kupfer Regenrinnen ohne Kontakt 
zu anderen Metallen. Bzw. erhält diese in wenigen Wochen.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Teo D. schrieb:
> Ben S. schrieb:
>> Ganz schlecht, Kupfer mit anderen Metallen zu kombinieren.
>
> Willst du zurück in die Steinzeit?!

Es sind galvanische Effekte gemeint. Mindestens eines der beiden Metalle 
wird sich schneller zersetzen, als die allgemeine Korrosion es 
normalerweise leisten könnte.

von Ben S. (bensch123)


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Frank E. schrieb:
> Mindestens eines der beiden Metalle
> wird sich schneller zersetzen, als die allgemeine Korrosion es
> normalerweise leisten könnte.

Durch die Flussrichtung vom Wasser in der Regenrinne werden die 
unedleren Metalle durch die ausgelösten Kupferionen (glaube ich) 
korrodieren. Du kannst mit einer Kupferregenrinne soweit ich weiß nur 
Blei und Edelstahl kombinieren. Zink, Aluminium und verzinkter Stahl 
werden unter dem Kupfer leiden.

Ich habe auch auf dem Dach teilweise Kupferelemente und daher dürfte ich 
überhaupt nichts in Flussrichtung aus nichtkupfer haben.

: Bearbeitet durch User
von Teo D. (teoderix)


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OH, ein "Spezialisten" Thread... Ich bin raus. :)

von Ben S. (bensch123)


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Teo D. schrieb:
> OH, ein "Spezialisten" Thread... Ich bin raus. :)

Das hat nichts mit Spezialisten zu tun. Das ist nun wirklich etwas, was 
dir jeder Dachdecker sagen kann und was mit ganz einfachen Mitteln 
nachweisbar ist und du wirklich überall nachlesen kannst. Im Gegensatz 
zu Corona oder Klima Hochrechnungen / Hypothesen.

Lege doch mal ein paar Kupferschrauben in eine Zinkregenrinne und schaue 
zu, wie diese langsam löchrig wird.

: Bearbeitet durch User
von Martin S. (sirnails)


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Ok, schön, dass eure Fallrohre anders sind; ich habe sie so, wie sie 
sind. Und wenn's durchfault, ist das nicht mein Problem.

Mein Problem jedoch ist der Abscheider, und dafür suche ich Lösungen. 
Schwimmer wurde ja schon gesagt.

von Ben S. (bensch123)


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Erster Ansatz: Rede mit deinem Vermieter und frage ob du das auf deine 
Kosten ändern darfst. Dann ersetze einfach das Fallrohr komplett durch 
Kupfer und dann kannst du auch den Abscheider dort hinsetzen wo du 
willst - nach Absprache mit dem Vermieter.

Montage + Lieferung durch eine Fachfirma wird dich bei einem Fallrohr 
keine 100€ kosten. Der Meter kostet so 30€ ohne Abscheider.

Was andere käme für mich als Mieter nicht in Frage.

: Bearbeitet durch User
von Dirk B. (dirkb2)


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Wie tief steck das Gussrohr in der Erde?
Raus ziehen, kürzen, wieder rein.

von Bernd G. (Firma: Bannerträger des Fortschritts) (berndg)


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Sieht ja echt grottig aus.
Was sagt denn der Vermieter dazu?

von Ben S. (bensch123)


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Bernd G. schrieb:
> Sieht ja echt grottig aus.
> Was sagt denn der Vermieter dazu?

Das kommt noch hinzu. Ist die Aktion überhauüt mit dem Vermieter 
abgesprochen?

: Bearbeitet durch User
von Martin S. (sirnails)


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Dirk B. schrieb:
> Wie tief steck das Gussrohr in der Erde?
> Raus ziehen, kürzen, wieder rein.

Das sind sicher 2 Meter

von Martin S. (sirnails)


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Bernd G. schrieb:
> Sieht ja echt grottig aus.

Was?

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Bernd G. schrieb:
> Sieht ja echt grottig aus.

Ne, sieht echt gut aus! Auch die Schieferplatten auf dem Dach verleihen 
der Hütte eine natürliche gemütliche Atmosphäre, wie die Häuser im 
Sauerland. Man möchte fast selbst wieder Kind sein und darin wohnen 
wollen :-)

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ich habe mir auch überlegt, so eine Tonne am Fallrohr anzubringen. Dabei 
gelernt, dass dieser Wasserrichtkoppler zum Auskoppeln von minus 
irgendwieviel Dezibel Wasser "Wasserdieb" heißt. Wikipedia verlinkt 
allerdings auf Wasseruhr.

von Daniel S. (stokmar)


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Schwimmer und Seilzug über z.b. einen Bowdenzug, schöne Spielerei.
Der Wasserdieb ist sehr praktisch aber leider nicht abstellbar, falls 
Fass voll.

Optional Regenronne überdrucksicher machen für 0,01 Bar... Silikon macht 
das schon!... HT rohre wären auch dicht genug =) kann man zur not auch 
Farbig anstreichen. gibts die nicht sogar in weiß?

oder überlauf auf den Rasen weiss ja nicht wie groß der ist und ob der 
es schlucken kann.

LG
Daniel

von Stephan H. (stephan-)


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von Martin S. (sirnails)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Ich habe mir auch überlegt, so eine Tonne am Fallrohr anzubringen.

Profi-Tipp: Kaufe das Ding nicht im Baumarkt. Ich habe für absolut 
schäbiges Plastik 23 Euro bezahlt! Gut - dafür hab ich's überhaupt 
bekommen, aber trotzdem reut es mich da ums Geld.

von Martin S. (sirnails)


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Stephan H. schrieb:
> Ich verstehe das Problem nicht...

Anscheinend. Der Regensammler (Abscheider) mit Schlauchanschluss 
funktioniert nach dem Prinzip, dass sich das Wasser bis dort hin zurück 
staut, wenn das Fass voll ist. Das klappt aber nur, wenn der Zulauf in 
die Tonne unterhalb der Oberkante vom Fass ist.

https://www.kruizinga.nl/productsV2/1024/43000/98-2985_a.jpg

Das Fass, das ich bekommen habe, ist ein hochwertiges Chemikalienfass 
(neu). Ich möchte das ungerne anbohren. Der Schlauch darf aber 
prinzipbedingt auch nie höher als die Oberkante vom Abscheider liegen, 
sonst staut sich das Wasser ebenfalls zurück, und scheidet nicht mehr 
ab.

https://www.marley.de/fileadmin/_migrated/pics/Marley-070523-093.jpg

Genau das ist aber bei mir nicht möglich. Ich habe eine Höhendifferenz 
von etwa 15 cm. Genug jedenfalls, dass der Abscheider nie zurück staut 
und damit begrenzt.

Also läuft das Fass irgendwann über. Das geschieht, bedingt durch die 
Aufstellung, direkt am Haus. Und genau das möchte ich nicht, da sonst 
das ganze Wasser konzentriert an der Hausmauer anliegt.

Ich habe also nur drei Möglichkeiten:

1) Abdichten durch Überdruck im Fass
2) Überlauf (dazu müsste ich das Gehäuse anbohren, und das möchte ich 
nicht
3) Eine Absperrung am Zulauf (Spülkastenprinzip)
4) Ein anderer Vorschlag, der mir bisher nicht in den Sinn kam.

von Teo D. (teoderix)


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Martin S. schrieb:
> 4) Ein anderer Vorschlag, der mir bisher nicht in den Sinn kam.

https://www.youtube.com/watch?v=KPf6ulQrTAw
(Natürlich rückwärts!)

von Achim B. (bobdylan)


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Teo D. schrieb:
> "REGENTANZ" (Natürlich rückwärts!)

Rückwärts? Also "ZNATNEGER"? Abgesehen davon, dass man "Neger" nicht 
mehr sagen soll - was ist ein Znat?

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Daniel S. schrieb:
>  HT rohre wären auch dicht genug =) kann man zur not auch
> Farbig anstreichen. gibts die nicht sogar in weiß?
ja die gibt es in weiss, aber nicht in weiss und UV beständig.
Pastmo hat PVC Regenwasserrohre in weiss.

von Oliver S. (phetty)


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Mach es manuell. Wenn es regnet, Hahn/Klappe auf und schauen wann das 
Faß voll ist. Dann zudrehen, fertig.
Wird sowieso kaum Regen geben, hier war seit Wochen nichts.

von Daniel S. (stokmar)


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Sebastian L. schrieb:
> ja die gibt es in weiss, aber nicht in weiss und UV beständig.
> Pastmo hat PVC Regenwasserrohre in weiss.

Stimmt sind die meist nicht oder. Frage ist wie lange es trotzdem hält.
Habe hier senkrechtes graues 0815 HT Rohr knapp 30 Jahre alt und das 
bröselt, ist halb durch! ich gebe ihm maximal noch 15 Jahre dann kann 
ich reingucken aber nur auf der Sonnenseite =)


Oliver S. schrieb:
> Mach es manuell. Wenn es regnet, Hahn/Klappe auf und schauen wann
> das
> Faß voll ist. Dann zudrehen, fertig.
> Wird sowieso kaum Regen geben, hier war seit Wochen nichts.

Das ist doch aber nicht der Anspruch.
Manuell selber Hand anlegen kann doch jeder! ;)

@ TO was spricht gegen einen Bowdenzug? Sollte dezent werden nicht zu 
teuer und lange halten. Etwas Handwerkliches Geschick vorrausgesetzt 
natürlich.

LG
Daniel

von Michael B. (loetmichel)


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Ich würde das auch mit Schwimmer im Fass, Seil-/Bowdenzug parallel zum 
Rohr und dann den Wasserdieb zuklappen wenn voll lösen.

Ist am einfachsten IMHO.

Wenns denn "verspielt" sein darf: ein servo, ein paar Sensoren, ein 
kleiner Bleiakku, ein Ardunio oder ähnlich und eine 30W solarzelle aufs 
"Dach". Dann kann man dem Wasserdieb sogar "sagen" er soll nur den 
"Mittelstrahl" des Regens nehmen, macht die Tonne sauerberer. Und man 
hat optional Füllstand per Funk.

von Ben S. (bensch123)


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Man kann sich das leben auch kompliziert machen...

von Martin S. (sirnails)


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Was wäre denn Deine Lösung? Bisher hast Du ja noch nichts zum Thema 
beigetragen.

von Martin S. (sirnails)


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von Ben S. (bensch123)


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Martin S. schrieb:
> Was wäre denn Deine Lösung? Bisher hast Du ja noch nichts zum Thema
> beigetragen.

Doch habe ich. Rohr raus, neues ganzes Kupferrohr rein und den Aderlass 
dort hinsetzen wo du willst.

Alles natürlich nach Absprache mit dem Vermieter. Oder oh weh, würde der 
das evtl. gar nicht genehmigen? Machst du hier etwa auf eigene Faust 
einen Umbau an seinem Haus?

Wenn du nicht auf Kriegsfuß mit deinem Vermieter bist ist das die 
einzige richtige Lösung. Wäre ich dein Vermieter und würde sehen, dass 
du einfach so an meinem Eigentum rumgebastelt hast, dann gäbs die 
fristlose Kündigung (sofern erlaubt). Ich hoffe du hast dein 
Regentonnenhaus nicht an seiner Fassade mit Schrauben und Dübeln 
befestigt...

: Bearbeitet durch User
von Heinz R. (heijz)


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Wieso schließt Du den Schlauch oder wie schon genannt HT-Rohr nicht 
einfach direkt am Deckel vom Tank an?

Der Tank ist ja erst mal dicht, wenn er voll ist und es weiter regnet 
staut sich halt das Wasser im Rohr bis zur Höhe des Auslasses - und 
selbst wenn es nicht 100% dicht ist - gehen halt paar Tropfen neben dem 
Fass in den Boden

Ich würde ein 40er oder 50er HT-Rohr nehmen, da bei Regen auch die 
entweichende Luft im Tank den Weg über das Rohr zurück nehmen muss

von Lukas T. (tapy)


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Der Tank muss gar nicht abgedichtet werden, sondern der Zulauf.
Den im einfachsten Falle mit einem Schwimmer bei vollem Fass zuquetschen 
und das Wasser staut sich im Schlauch und setzt den "Abscheider" außer 
Funktion.

von Daniel S. (stokmar)


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Lukas T. schrieb:
> Der Tank muss gar nicht abgedichtet werden, sondern der Zulauf.
> Den im einfachsten Falle mit einem Schwimmer bei vollem Fass zuquetschen
> und das Wasser staut sich im Schlauch und setzt den "Abscheider" außer
> Funktion.

danke Fast gleiche idee hatte ich auch.... wollte es mit meinem Paint 
bild verdeutlichen ^^


LG
Daniel

von Daniel S. (stokmar)


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Mhm... bei meiner "Idee" könnte es zum Problem werden, dass dieses 0815 
klappding im Fallrohr trotzdem den weg nach unten weiterhin blockiert...
Wenn man es ausklappt klappt es ja auch nach innen um den weg nach unten 
zu blockieren...

naja

von Martin S. (sirnails)


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Daniel S. schrieb:
> danke Fast gleiche idee hatte ich auch.... wollte es mit meinem Paint
> bild verdeutlichen ^^

Die Idee ist eigentlich gut. Das zulaufende Wasser hat nur etwa 
0,01-0,03 bar. Damit bräuchte es - im Gegensatz zum Spülkasten - keinen 
komplizierten Hebelmechanismus, sondern man könnte die Kappe wirklich 
direkt drauf setzen. Im Anhang mal schematisch dargestellt.

Ich habe jetzt trotzdem mal einen Versuchsdeckel zum Zerboren bestellt 
und werde dort eine Schlauchtülle einbauen. Vielleicht reicht der 
Überdruck dann schon aus, wenn der Tank wirklich "luftdicht" ist.

Eine Entlüftung braucht es dann nicht. Beim Ablassen zieht er die Luft 
aus der Dachrinne.

von Michael B. (loetmichel)


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Martin S. schrieb:

> Eine Entlüftung braucht es dann nicht. Beim Ablassen zieht er die Luft
> aus der Dachrinne.

Doch, braucht es. Wenn das Rohr voll wasser steht is da nix mit Luft im 
Gegenstrom raus. Sprich die tonne wird nie voll.

Ich würde 2 löcher in den deckel machen, einen mit 80cm Standrohr und 2 
90° bögen am oberen Ende. Die Bögen höher als der "Wasserdieb", das 
andere Loch zum Wasserdieb führen mit HT rohr. Sollte reichen zum 
be/entlüften und füllen des Fasses. Einziges Problem ist evtl. die 
Konstruktion des Wasserdiebes, einige kleppen nicht selbstständig zurück 
wenn gegendruck kommt, damit steht dir im Extremfall die komplette Höhe 
der Regenrinne auf dem Fass an wasserdruck. An besten nimm so einen 
Abscheider mit Gewebe auf der Innenseite der den Effekt nutzt daß das 
Wasser eh en der Innseite des Rohres runterfliesst, also KEINE Klappe im 
Rohrquerschnitt hat.

Sowas zB.: 
https://www.westfalia.de/1829884-3p-technik-regensammler-easy-fix.htm

von Bernd G. (Firma: Bannerträger des Fortschritts) (berndg)


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Als staatlich geprüfter Bedenkenträger werfe ich mal folgende 
Kritikpunkte in die Runde:
1. das Ding ist eine prima Aufstiegshilfe für Waschbär und Co. Pass auf, 
dass dir der Marder nicht ins Schlafzimmer kackt.
Für die gutorganisierten balkanischen Besuchervereinigungen kannst du ja 
ersatzweise eine Leiter hinlegen.
2. Nach geraumer Zeit fängt die Fassade hinter dem Bretterverschlag an 
zu schimmeln. Also beizeiten eine Haftpflichtversicherung mit 
ausreichender Deckung abschließen.
3. Irgendwann kippt das Fass wegen fehlender bzw. unsachgemäßer Gründung 
um.
Das Wasser findet dann seinen natürlichen Abfluss über das 
Kellerfenster.
Du siehst also, dass das Geld für eine Haftplichtversicherung gut 
angelegt ist.

: Bearbeitet durch User
von Martin S. (sirnails)


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Das Häuschen ist hinterlüftet. Die Wände auch, denn die doppelte Lage 
ist nicht dicht. Umkippen wird's nicht; das Haus steht auf Bauschutt. 
Nach dem 2ten WK hat man einfach alles verteilt, und Erde drauf 
geschüttet.

Haftpflicht ist vorhanden. Und dank Wetterseite wird es nicht besonders 
hässlicher als eh schon.

von Martin S. (sirnails)


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Michael B. schrieb:
> Doch, braucht es. Wenn das Rohr voll wasser steht is da nix mit Luft im
> Gegenstrom raus. Sprich die tonne wird nie voll.

Hehe das hätte eine Überraschung gegeben ^^

Ja hast recht. Der Vorschlag ist sogar am sinnvollsten bisher. Genug 
Luft nach oben ist vorhanden. Und keine beweglichen Teile.

So sei es. Material ist bestellt.

von Matthias B. (turboholics)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Ich habe mir auch überlegt, so eine Tonne am Fallrohr anzubringen. Dabei
> gelernt, dass dieser Wasserrichtkoppler zum Auskoppeln von minus
> irgendwieviel Dezibel Wasser "Wasserdieb" heißt. Wikipedia verlinkt
> allerdings auf Wasseruhr.


Das heißt im Baumarkt "Regendieb".

VG

von Oliver S. (phetty)


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Daniel S. schrieb:
> Manuell selber Hand anlegen kann doch jeder! ;)

:-)

Grad in diesen Zeiten! SCNR

von Vorname N. (mcu32)


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Auf was stehen die Fässer genau? Kannst du nicht einfach die 15cm 
abtragen (vermutlich Schotterkies oder Erde?)

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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das Guss-Rohr wird ja "irgendwo im Boden" ins nächste Guss- oder 
Kunststoff-Rohr münden.

Ich würde jetzt einfach mal am gusseisernen Fallrohr weiter "forschen":

Angenommen, der nächste Rohrflansch des Fallrohrs wäre ca. 20 cm unter 
Bodenniveau. Dann sollte es doch möglich sein, das Gussrohr "kurz über 
Boden" abzuflexen, das Gussrohr abzusenken, und den Wasserabscheider 
zwischen Gussrohr und Kupferrohr zu montieren.

Das kostet dir ausser der Arbeitszeit (und dem Wasser-Abscheider, den du 
eh brauchst) dann halt noch mal eine weietre Rohrschelle, um das 
Guss-Rohr wieder an die Mauer zu befestigen.

von Michael B. (alter_mann)


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Und nicht vergessen - ein 50er Rohr faßt bei den geschätzten 3 m Länge 
auch ca 6 l bzw kg Wasser. Das funktioniert nicht als "Freileitung." Und 
an die Fassade tackern wird den Vermieter wenig erfreuen.

von Heinz R. (heijz)


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Lukas T. schrieb:
> Der Tank muss gar nicht abgedichtet werden, sondern der Zulauf.
> Den im einfachsten Falle mit einem Schwimmer bei vollem Fass zuquetschen
> und das Wasser staut sich im Schlauch und setzt den "Abscheider" außer
> Funktion.

Ich verstehe zugegeben nicht, warum der ganze Aufwand mit Schwimmer usw, 
das funktioniert bei dem Dreckwasser doch kein halbes Jahr
Warum nicht einfach direkt anschließen, am Tank abdichten?

Michael B. schrieb:
> Und nicht vergessen - ein 50er Rohr faßt bei den geschätzten 3 m Länge
> auch ca 6 l bzw kg Wasser. Das funktioniert nicht als "Freileitung." Und
> an die Fassade tackern wird den Vermieter wenig erfreuen.

Dann halt ein Bälkchen / Aluprofil,..., dass das HT-Rohr hält?

Und wenn es so richtig schön werden soll - an den Tank 2 Rohre dicht 
angeschlossen:
- eines oben offen, höher als der Auslauf an der Regenrinne
- das 2. vom Tank oben runter zur Erde, in / auf der Erde rüber zum 
Fallrohr Regenrinne, dort dann wieder hoch bis zum Auslauf
Prinzip der kommunizierenden Röhren

Mein Tank steht z.B. 8m von dem Fallrohr weg, 50er HT-Rohr ist unter den 
Wegplatten verlegt
Hier dann aber auf eine Entleerungsmöglichkeit im Winter achten

: Bearbeitet durch User
von Heinz R. (heijz)


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noch eine Ergänzung: HT-Rohre 40mm kannst Du rel. dicht über 
PG-Verschraubungen einführen, da braucht es dann auch kein 
Silikon-rumgeschmiere

von Mike J. (linuxmint_user)


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Martin S. schrieb:
> Habt ihr Ideen, wie ich das überlaufen verhindern kann?

Ich würde wohl einfach solch ein elektrisches Kugelventil nutzen.
So etwas zum Beispiel:
2/3-Wege-Ventil-Elektrisch-Kugelventil 1,0 Zoll 230V
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Du hast dort aber offenbar kein Strom.

Es gibt solche Ventile auch für 12V oder 24V. Die könnte man vielleicht 
mit einem Akku betreiben.

Was ich an Mietobjekten hasse, das ist der Fakt dass man dort so extrem 
eingeschränkt im Handeln ist.

Oder das hier:
Elektrisches Magnetventil Wasser Steuer DC3.6V 1/2" Impuls 
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: Bearbeitet durch User
von Stefan B. (stefan_b278)


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>Also läuft das Fass irgendwann über. Das geschieht, bedingt durch die
>Aufstellung, direkt am Haus. Und genau das möchte ich nicht, da sonst
>das ganze Wasser konzentriert an der Hausmauer anliegt.

Das kannst du ganz einfach verhindern:

Den Abscheider über dem Gussrohr einbauen.
Der Schlauch zum Tank kann auch U-förmig zum Boden runter gehen und 
wieder zum Tank rauf, oder unten am Tank angeschlossen werden.
Wasser läuft wg. kommunizierender Röhren in den Tank rein.
Tank muss dicht sein, und oben am Deckel ein HT-Rohr oder Schlauch dicht 
anbringen der über das Niveau vom Abscheider geht. Wenn der Tank voll 
wird, steht das Wasser in der "Entlüftung" bis zur Höhe vom Abscheider 
und steigt nicht mehr. Die Entlüftung kann auch über das Dach gehen.

Das man alles im Winter entleeren muss sollte klar sein.

: Bearbeitet durch User
von Weingut P. (weinbauer)


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Meine Güte, wieviel Höhe steht zur Diskussion? 15cm?
Mach Steine unter das Fass und gut ist, 1t Wasser wird gemeinhin 
überschätzt.
Holst im Baumarkt paar Betonsteine ausreichender Höhe, achtest darauf 
das die Konstruktion einigermaßen senkrecht und die entstehende Fläche 
hinterher einigermaßen im Wasser ist. Tank drauf und gut ist.
Hat den Vorteil, zur Entnahme brauchst Dich nicht so tief bücken und 
passt ne größere Kanne untern Hahn.

Problem: Wenn Du Wasser brauchst ist die Tonne schnell leer, wenn die 
Tonne voll ist brauchst kein Wasser und mit 1m³ kommt man in  trockenen 
Sommern nicht weit.

von Martin S. (sirnails)


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Weingut P. schrieb:
> Wenn Du Wasser brauchst ist die Tonne schnell leer, wenn die Tonne voll
> ist brauchst kein Wasser und mit 1m³ kommt man in  trockenen Sommern
> nicht weit.

Damit hast du recht. Aber in erster Linie ist das Wasser fürs 
Gemüsebeet. Der Rest bekommt Kalkwasser. Gerade Tomaten hassen hartes 
Wasser.

Stefan B. schrieb:
> Der Schlauch zum Tank kann auch U-förmig zum Boden runter gehen und
> wieder zum Tank rauf, oder unten am Tank angeschlossen werden.

Hab ich probiert. Da geht kaum Wasser mehr durch.

Mike J. schrieb:
> Du hast dort aber offenbar kein Strom.

Kommt noch. Es soll ja eine Pumpe rein.

Mike J. schrieb:
> Was ich an Mietobjekten hasse, das ist der Fakt dass man dort so extrem
> eingeschränkt im Handeln ist.

Ich habe Narrenfreiheit. Im Gegenzug muss ich Erhaltungsmaßnahmen 
durchführen und zahle dafür nur 900 Euro Miete für ein Haus mitten im 
Zentrum mit 1000 m2 Grund. Einzige Bedingung: tragende Wände müssen 
stehen bleiben und alle arbeiten müssen so ausgeführt werden, dass sie 
optisch fachgerecht sind oder keine Substanzschäden verursachen.

von Stefan B. (stefan_b278)


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Martin S. schrieb:
> Hab ich probiert. Da geht kaum Wasser mehr durch.

Dann den Abscheider höher setzen. Die Entlüftung genauso.
Oder den Schlauch dicker machen.

>dass sie optisch fachgerecht sind oder keine Substanzschäden verursachen
Oder? Also optisch pfuschen oder hintendrin ;)

: Bearbeitet durch User
von Klaus H. (hildek)


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Ich hab mal dein Bild hergenommen und anstatt eines Schwimmerventils 
einfach ein Stück senkrechtes Rohr, angebunden über ein T-Stück, 
eingezeichnet.
Wenn das Fass voll ist, füllt sich zum Schluss das senkrechte Rohr. Da 
es seine Öffnung höher als den Zulauf aus dem Regendieb hat, füllt sich 
das Ganze nicht weiter.
Voraussetzung: Der Einlass in dein Fass muss dicht sein.

von Michael B. (loetmichel)


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Klaus H. schrieb:
> Ich hab mal dein Bild hergenommen und anstatt eines Schwimmerventils
> einfach ein Stück senkrechtes Rohr, angebunden über ein T-Stück,
> eingezeichnet.

Ich würde oben noch 2 90° Winkel draufstecken Zwechs Dreckvermeidung, 
sonst: perfekt!

von Mike J. (linuxmint_user)


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Ich glaube nicht dass er das Fass 100% dicht bekommen wird, dadurch 
fließt dann wahrscheinlich das Wasser aus dem Fass raus. Ob das so 
schlimm ist, das muss er selbst wissen.

Der Deckel darf nicht mit Silikon festgeklebt werden, weil sich ja doch 
Dreck in der Tonne sammeln wird und er sie ab und zu sauber machen muss.

Der Deckel der Tonne müsste schon eine Gummidichtung haben damit das so 
funktioniert. Mit dem weichen Silikon wird man keine Dichtung erzeugen 
können, das wird abgeschabt wenn man den Deckel zu dreht.

Martin S. schrieb:
> keine Substanzschäden verursachen

Dieser Putz des Gebäudes ist recht anfällig für Wasserschäden. Man 
sollte darauf achten dass dort keine Feuchtigkeit an die Wand kommen 
kann, auch nicht im Fehlerfall.

Martin S. schrieb:
> Hab ich probiert. Da geht kaum Wasser mehr durch.

Ich habe hier direkt unter meinem Regenrohr eine 160L Tonne (habe auch 
keine so große Dachfläche an der Seite, vielleicht 30m²) und dieses 
Wasser fließt dann durch solch eine Messing-Tankdurchführung (ist auf 
2/3 der Tonnen-Höhe in die Tonne gebohrt worden) über ein 50cm Schlauch 
in ein HT-Rohr, welches dann in dem eingebuddelten 1000L Tank mündet.

Das wirkt wie ein Puffer für das Wasser. So muss ich auch nur die kleine 
Tonne ab und zu ein mal sauber machen und muss nicht damit rechnen dass 
dort Sand eingespühlt wird.
Gegen Laub habe ich in der 160L Tonne einen 90° Winkel angebracht, damit 
schwimmendes Laub/Dreck nicht in das Loch der Tankdurchführung gespült 
wird.

Mit viel Regen mussten wir hier in Brandenburg in den letzten Jahren 
aber nicht rechnen.  :-/

von Klaus H. (hildek)


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Michael B. schrieb:
> Ich würde oben noch 2 90° Winkel draufstecken Zwechs Dreckvermeidung,
> sonst: perfekt!

Ja, kann man. Es tut auch ein Stück Stoff, befestigt mit einem 
Gummiband. Meist kommt wesentlich mehr Dreck über das Fallrohr als da 
hineinfallen würde. Das Rohr nach oben kann auch einen kleineren 
Durchmesser haben.

Mike J. schrieb:
> Der Deckel darf nicht mit Silikon festgeklebt werden, weil sich ja doch
> Dreck in der Tonne sammeln wird und er sie ab und zu sauber machen muss.
Klar.

> Der Deckel der Tonne müsste schon eine Gummidichtung haben damit das so
> funktioniert. Mit dem weichen Silikon wird man keine Dichtung erzeugen
> können, das wird abgeschabt wenn man den Deckel zu dreht.

Ich vermute mal, der gezeigte hat das sogar. Zur Not kann man sich da 
was selbst zurecht schneiden.
Aber kritisch ist das nicht, es muss nicht luftdicht sein, die 
Oberflächenspannung des Wasser verhindert, das viel Wasser austreten 
wird. Es passiert auch nur, wenn es lange regnen sollte und dann spielen 
die paar Tropfen, die ev. trotzdem austreten, keine Rolle mehr.

von Martin S. (sirnails)


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Klaus H. schrieb:
> Ich hab mal dein Bild hergenommen und anstatt eines Schwimmerventils
> einfach ein Stück senkrechtes Rohr, angebunden über ein T-Stück,
> eingezeichnet.
> Wenn das Fass voll ist, füllt sich zum Schluss das senkrechte Rohr. Da
> es seine Öffnung höher als den Zulauf aus dem Regendieb hat, füllt sich
> das Ganze nicht weiter.
> Voraussetzung: Der Einlass in dein Fass muss dicht sein.

Das ist es geworden und erfüllt seit geraumer Zeit seinen Dienst. Das 
Wasser staut sich im Rücklauf zurück und der Abscheider ist "totgelegt".

Bisher habe ich nie weniger als 900 Liter Restwasser in der Tonne 
gehabt. Da mittlerweile auch das Gewächshaus steht, brauche ich nicht 
mehr so viel Gieswasser wie zuvor. Aktuell haben wir ohnehin genug 
Luftfeuchtigkeit und niedrige Temperaturen. Wieviel das Wasser im 
Hochsommer reicht, wird sich zeigen.

Schlussendlich ist das die unkomplizierteste Löstung. Plus: Dadurch, 
dass sich das Fass durch die paar cm Wassersäule nochmal ordentlich 
ausdehnt, gehen bestimmt 50-100 Liter mehr rein (hat ja real mehr als 
1m²).

Mike J. schrieb:
> Dieser Putz des Gebäudes ist recht anfällig für Wasserschäden. Man
> sollte darauf achten dass dort keine Feuchtigkeit an die Wand kommen
> kann, auch nicht im Fehlerfall.

Auch wenn man das auf den Bildern nicht sieht - die ganze Konstruktion 
ist 4-5 cm von der Wand entfernt. Die Fassade ist damit gut 
hinterlüftet. Es fällt jetzt sogar weniger an die Wetterseite, weil das 
Dach viel Regen wegnimmt.

Im schlimmsten Fall muss die Haftpflicht halt mal blechen. Dafür habe 
ich sie.

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